Spiel des Schicksals

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Spiel des Schicksals

Beitrag von Elijah de Raven am Do 16 Okt 2014 - 16:45

Sein Blick lag ruhig nach draußen auf das Treiben der Stadt Karlstea. Hinter ihm unterhielten sich einige Leute angeregt. Es war doch immer wieder das selbe. Alle forderten sie und keiner wollte aber dafür etwas geben. Er bezweifelte das es jemals zu einer Einigung kommen würde. So langsam beschlich ihm auch der Gedanke das sie gerade das auch nicht wollten. Den was sonst konnten sie sonst alle zwei Tage zusammen führen um zu diskutieren und reden und streiten. Mehr und mehr drängte sich ihm die Frage auf was er hier verloren hatte. Könnte er sich nun doch wahrlich um weit wichtigeres kümmern als hier den Männern und ihren Launen zuzuhören. Doch als Berater und Magier war dies seine Pflicht. Sicherlich könnte er seine Fähigkeiten einsetzten und das ganze Theater hätte sein Ende, aber dazu war er nun wirklich nicht da. Er sah zu wie Händler ein paar Waren anpriesen und interessierte Käufer sie sich näher ansahen. Ein Kind das mit einem Hund spielte in der nähe seiner Mutter und auch eine Magd die am Brunnen die Wassereimer befüllte. Ein Tag wie jeder andere. Die Worte des Vorsitzenden ließen seinen Blick schließlich sich lösen und wieder in den Raum wandern.
"... und daher denke ich das wir die Sitzung vertagen auf nächstes mal. Ich bedanke mich herzlich für das erscheinen jedes einzelnen. Ach eins noch. Werter Hädeke, wie schaut es mit eurer Hochzeit aus? Ihr versprecht uns seit Wochen eine aber wir warten noch immer. Bekommt ihr eure Braut nicht gefügig?"
Ein lachen ertönte von allen Seiten und kurz lachte der Angesprochene ebenso mit.
"Keine Sorge, das Weibsstück werde ich schon zu zähmen. Außerdem mag ich junge Wilde wie ihr wisst."
"So wild das es schon eure vierte ist. Ihr bekommt in eurem hohen Alter wohl nicht genug."

wieder ein lachen an dem sich Elijah wieder nicht beteiligte. Er hielt nichts davon wenn eine Frau sich ernsthaft und so hartnäckig weigerte diese dann dennoch zu zwingen. Es gab sicher einen guten Grund für dieses zaudern.
"Ihr solltet sie unserem werten de Raven vorstellen. Ein Wort von ihm und sie wird euch glücklich in die Arme schließen."
Er verzog leicht das Gesicht. Das würde er garantiert nicht tun. Doch die nächsten Worte des zukünftigen Bräutigams ließen ihn schmunzeln.
"Wohl eher in seine Arme als in meine."
"Da könntet ihr wohl Recht haben. Wenn sie hübsch ist und ein kluges Mädchen liegt sie schneller in meinen Armen als in den euren."
"Keine Sorge Sir. Das werde ich zu verhindern wissen. Doch vorstellen werde ich sie euch gerne. Bei meiner Hochzeit."

Elijah schmunzelte. Ja, dann würde er sie wohl sehen, auch wenn er kein großes Interesse verspürte zu dieser Hochzeit zu gehen. Dennoch gehörte zur oberen Gesellschaft und dies hieß auch so unangenehme Termine wahrzunehmen. Zumal seine Schwester ihn wohl etwas anderes erzählen würde wenn sie nicht zu so einer Feierlichkeit hingehen könnte. Er antwortete nicht weiter auf die Worte sondern hielt sich zurück um den Aufbruch der Männer zu beobachten. Als Eduado Hädeke sich zum gehen wand trat er noch einmal auf ihn zu.
"Verzeiht das ich euch noch kurz aufhalte, ich habe die von euch bestellte Ware erhalten. Sie ist von besserer Qualität als ihr erwartet habt. Wann wollt ihr sie abholen lassen?"
Der beleibte ältere Mann überlegte kurz ehe er mit einer kleinen Handbewegung ab wand.
"Bringt sie mir vorbei. Ich vertraue euch mehr als dem Personal und ich will nicht das sie in falsche Hände gerät."
"Wie ihr meint, dann werde ich sie zur Abendstunde vorbei bringen. Es liegt eh auf meinem Weg."
"In Ordnung, de Raven. Dann sehen wir uns später."

Damit verließ der Mann das Gebäude und verschwand in der Menge. Schmieriger alter Mann. Dem würde er noch einiges am Preis rauf schlagen. Er selbst trat nun ebenso den Heimweg an. Quer durch die Stadt in den gehobenen Bereich. Dort hatte seit fünf Generationen seine Familie ein Anwesen stehen. Weitläufig, von einer Mauer umgeben, viele Grüne Flächen und einem kleinen Labyrinth aus Hecken. Das Anwesen selber war aus feinem Marmor und eines der Schmuckstücke der Stadt. Für die drei Geschwister eigentlich in seinen Augen viel zu groß und zu teuer zu unterhalten. Aber dennoch liefen ihre Geschäfte sehr gut so das sie sich neben dem Anwesen auch Personal leisten konnten. Durchaus stand ihm ein Reittier zur Verfügung ebenso wie einer Leibgarde, doch Elijah war im Gegensatz zu seinen Geschwistern gerne zu Fuß unterwegs. Er mochte die Verbindung zum Volk viel zu sehr als den abgehobenen Teil in der er eigentlich ausschließlich verkehren sollte. Lange hielt er sich nicht Zuhause auf sondern nahm dieses mal die Kutsche. Fuhr ins Geschäftslager und ließ sich die Ware geben für Eduardo Hädeke bei dem er schließlich nach einer kurzen Fahrt einkehrte. Er ließ den Kutscher warten. Wollte er nicht lange bleiben. Von der Dienerschaft wurde er hereingelassen ins Foyer wo er einen Moment wartete. Es hatte draußen angefangen zu regnen, umso froher war er gerade das er die Kutsche genommen hatte. Kurz strich er sich durch seine Haare und sah sich um. Ähnlich protzig wie bei ihm Zuhause. Doch der Westflügel den er bewohnte hatte er bereits früh umgestalten lassen das er sich wohler fühlte. Seine Schwester verweilte im Südflügel des Anwesen und sein Bruder im Osten des Anwesen. Im Nordflügel war der Bereich wo sich Festlichkeiten abspielten. Das Anwesen von Eduardo Hädeke war wesentlich kleiner aber stand dem seiner Familie in nichts nach. Der alte Mann liebte Prunk, Glanz, Luxus und Schönheit und vor allem mit keiner Ahnung in der Politik mit zu mischen. Laute Stimmen rissen ihn aus den Gedanken. Der Hausherr schien in keiner guter Laune. Aber das interessierte ihm nicht. Er war wegen dem Geschäft hier. Die Launen von diesem gingen ihm nichts an. Als er Schritte vernahm lauschte er jenen und Blickte in die Richtung aus denen jene kamen.

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Re: Spiel des Schicksals

Beitrag von Helena Lemare am Sa 18 Okt 2014 - 14:19

Alles in mir schrie das endlich was geschehen musste. Wie lang sollte ich mich noch gegen ihn wehren können? Er wurde immer aufdringlicher. Setzte mich immer weiter unter Druck und schreckte vor kaum noch etwa zurück. Nach Außen hin tat er aber alles um seinen ganz tollen Ruf zu wahren. Der beliebte und gerne gesehene Politiker, Adlige und Geschäftsmann. ich konnte ihn vom ersten Augenblick an nicht sehen, nicht riechen oder um mich haben. Niemals würde ich einwilligen seine Frau zu werden. Es war mir egal was er meiner Mutter alles versprochen hatte oder sie ihm. Ich würde solange ich lebte gegen ihn kämpfen mit allen mittel die mir bekannt wahren und die mir zur Verfügung standen. Ich hasste sein Haus. Es war die reinste Festung. Ein Gefängnis für mich das mir jegliches Stück Natur vorenthielt was ich so liebte. Der garten wie er es nannte war aus Kies angelegt mit drei vier großen Blumenkübeln so wie Marmorstatuen und einem Brunnen. Vielleicht für die Reichen Schönen die sich nicht schmutzig machen wollten ein Ort zum entspannen auf eine der Bänke, aber nichts für mich. Ich wollte den Wind in meinem Haaren. Das Gras unter meinen Füßen. Doch selbst den Garten durfte ich nicht betreten. Eingesperrt in meinem Raum im ersten Stock hatte ich lediglich einen Balkon der so kalt und unansprechlich aussah wie auch das ganze Haus. Ich hatte begonnen nichts mehr zu essen und kaum noch etwas zu trinken. Mir blieb keine andere Wahl. Entweder ich heiratete ihn oder ich starb. Da wählte ich lieber den Tod als ihn zu heiratet. Doch ich wählte lieber den durch nichts essen um vielleicht noch eine kleine Chance zu haben. Er wollte eine große Hochzeit um seine hübsche Braut zu präsentieren. Doch dazu müsste ich freiwillig gehen. Wenn er mich zwang war das kein gutes Bild für ihn und das wollte er sich nicht leisten um seinen Ruf zu verlieren. Doch darauf konnte er ewig warten.
An diesem Abend war er wütend nach oben gekommen. Hatte er sich wohl wieder den Spott seiner Amtskollegen anhören müssen weil die Hochzeit dauernd verschoben wurde. Zudem das ich wieder nichts gegessen hatte und ich immer noch ihn nicht an mich heran ließ machte ihn zudem wütend. Ich versuchte seine Lautstärke auszublenden als er mich mal wieder an schrie und versuchte in eine Ecke zu drängen. Doch ich entkam ihm immer gekonnt. Ganz am Anfang als ich mit seinen Wutausbrüchen noch nicht so vertraut war, hatte er mich ein paar mal geschlagen und das würde er nicht noch einmal tun. Daher ließ ich mich nicht in eine Situation drängen aus der es keinen Ausweg mehr gab. Doch so langsam nach den paar Monden die ich nun schon hier war gingen mir die Ideen aus. Vielleicht war das Verhungern doch keine so gute Idee und der schnelle Freitod währe besser. 
"Wie kann so ein verzogenes unvernünftiges Weibsstück nur so stur sein. Ich hab dich aus der Gosse geholt wo du verrottest währst und deine ständigen Eskapaden gehen mir auf die Nerven. Es reicht mir mit dir. Heute Nacht wirst du mir gehören und daran wirst du nichts mehr ändern. Danach werden wir sehen wie wild du dann noch sein wirst."
fauchte er mich lautstark und wütend an. 
"Niemals."
antwortete ich ihm nur ebenso laut, anscheinend war er taub weil er mich nicht verstand. Er war schon knallrot im Gesicht und wollte wieder auf mich los gehen als es an der Tür klopfte und ein Dienstbote öffnete.
"Mein Herr. Sie haben besuch. Sir de Raven wünscht sie zu sprechen."
"Na endlich. Damit ist dein Schicksal besiegelt."
Wir hatten einen Gast im Haus? War dies eine Chance für mich? All die Monate hatte ich nichts mitbekommen. War dies der Moment wo ich eine Chance haben würde? Wenn ich sie nicht nutzte konnte ich wohl gleich aufgeben. Mein Weg zur Tür war kürzer und ich war schneller als er. 
"Das werden wir ja noch sehen."
Damit rannte ich los auf den Diener zu der sogleich die Tür schließen wollte doch hatte ich mich schon halb durch und stieß ihn hart zur Seite. Schlüpfte an ihm vorbei und rannte den langen Flur entlang. Eingangshalle, dann musste ich hin. 
"Haltet das Miststück auf."
brüllte Eduardo den Flur hinaus und ich sah wie ein paar Männer vom Personal versuchten mich zu erwischen während der Hausheer ebenso versuchte hinter her zukommen. Wie durch ein Wunder schaffte ich es hinaus auf die Empore mit den beiden Runden Seitentreppen die nach unten ins Foyer führten. Kurz hielt ich inne. Die Rückfront des Mannes der dort stand kam mir vertraut vor. Ich zögerte. Wohl zu lange den der beleibte zukünftige war schon fast da.
"Wenn du nicht sofort stehen bleibst, Miststück, wird dir das mehr als leid tun."
ich dachte nicht nach sondern stolperte eiligst die Treppe halb hinunter die kein Ende zu nehmen schien. Eduardo keuchte bellend in die Richtung des Mannes der unten Stand.
"Sir de Raven. Haltet sie auf. Mit allen mitteln. Koste es was es wollte. Ich werde mir von meiner Zukünftigen sowas nicht gefallen lassen."
und watschelte nun so schnell er konnte die Treppe hinunter hinter mir her. In einem blöden Moment drehte ich mich kurz um zu ihm und verfehlte im laufen die Stufe. Stürzte nun den Rest der Treppe, schlug mir den Kopf an und kam bald auf den kalten Fließen am Boden zum liegen. Mein ganzer Körper fühlte sich furchtbar an. Alles schmerzte und nichts wollte mir mehr gehorchen.

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Re: Spiel des Schicksals

Beitrag von Elijah de Raven am Sa 18 Okt 2014 - 14:33

Es war nur das laufen der Füße der Bediensteten gewesen weil der Hausherr am Brüllen war. Doch das rufen und mehrere Schritte wurden lauter. Er vernahm das ihm seine Braut wohl davon lief. Ein schmunzeln glitt ihm über die Lippen. Wenn er sie wäre würde er dies wohl auch tun. Kurz ging sein Blick nach oben zur Empore wo eine Junge Frau auftauchte. Ein Vertrautes Gesicht. Doch zu kurz hatte sie dort gestanden und lief die Treppen hinunter. Sollte er sich einmischen und das tun was Hädeke ihm zu rief? Nein, es war nicht sein Problem. Daher rührte er sich nicht vom Fleck. Doch er konnte nicht anders als die Junge Frau zu beobachten wie sie vor ihrem Zukünftigen floh. Ein faszinierendes Schauspiel das er ihm gewiss noch lange vorenthalten würde und er auf den Preis für die Waren so wie zukünftig schlagen würde um seine Verschwiegenheit zu erkaufen. Als die blonde Schönheit jedoch stürzte ging ein Ruck durch ihn. Nein, so war er nicht. Sie hatte sich bestimmt mehr als verletzt so wie sie unsanft nun herunter kam. Er löste sich nun aus der Starre und lief zu ihr hin während der beleibte Mann keuchend auf der Treppe inne hielt da er wohl kaum noch Luft bekam von der Rennerei. Kurz ließ er seine Hand über die Junge Frau schweben. Nichts wirklich schlimmes was dringend seine größere Hilfe bedarf. Vorsichtig legte er seine Hände unter den Kopf der Frau und an ihre Schulter um sie vorsichtig um zu drehen.
"Ganz ruhig. Es ist nichts schlimmeres Verletzt. Doch bliebt ruhig und ruht euch einen Moment aus."
sprach er mit neutraler aber einfühlsamer Stimme zu ihr.

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Re: Spiel des Schicksals

Beitrag von Helena Lemare am Sa 18 Okt 2014 - 14:44

Als Hände mich berührten und festzuhalten schienen begann ich mich wieder zu wehren. Kaum nahm ich die Stimme war. Sie hallte nur hohl irgendwie in meinem Kopf wieder. Trotz das mir alles weh tat begann ich gegen den Mann zu kämpfen um mich aus seinem Griff zu befreien. Etwas vertrautes war es aber dennoch an dem ganzen. wie eine sanfte Erinnerung. Doch der durfte ich nicht nachgeben. Ich musste hier raus. Eduardo durfte mich nicht bekommen. Als ich endlich mich soweit drehen konnte erhaschte ich das der Hausherr auf der Treppe am stehen war und nach Atem rang. Ging er wohl davon aus das der Mann der mich hielt, mich auch nicht entkommen ließ. Das Schürte meine Panik. Wieder versuchte ich mich zu befreien aus seinem Griff bis ich ihn endlich sehen konnte um zu schauen wie viel Kraft ich aufwenden musste das er mich los ließ. Doch wen ich nun erblickte ließ alles in mir einfrieren.
"Elijah."
kam es über meine Lippen als ich das Gesicht des Mannes erkannte. In der Sekunde wusste ich nicht was ich denken sollte. Es war mir als wenn meine Gebete erhört worden währen.
"Elijah bitte hilf mir."

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Re: Spiel des Schicksals

Beitrag von Elijah de Raven am Sa 18 Okt 2014 - 15:33

Sie wehrte sich gegen ihn. Warum? Er wollte ihr doch nur helfen. Wahrscheinlich dachte sie aber ein wenig anderes darüber. Wer wusste schon was sie alles hier schon erlebt hatte. Als sie sich soweit gedreht hatte das er sie ansehen konnte wollte er gerade seine Fähigkeit einsetzten um sie zu beruhigen. Aber er konnte es nicht mehr. Denn es war nicht irgendeine Frau die er in seinen Arm gerade hielt sondern es war Helena. Seine Helena. Und nicht nur das er sie erkannt hatte, sondern auch umgekehrt. Noch bevor sie ihn leise nahezu anflehte ihr zu helfen hatte er diesen Entschluss gefasst. Denn in seinem Kopf war kurz ein Szenario aufgetaucht das ihm wieder strebte. Sie in den Armen dieses beleibten Mistkerl. Doch dies konnte er nur tun wenn dieser nicht merkte das sie sich kannten.
"Shhhhh. Sei still. Sag nichts."
raunte er ihr leise zu und drückte sie sanft zurück auf den Boden ehe er den Kopf hob.
"Sir Hädeke. Na sie sind mir ja einer. Kein wunder das ich die Ware persönlich vorbei bringen sollte. Ich bring ihnen eine Kostbarkeit vorbei und statt in Gold zu bezahlen, geben sie mir diese nette Maid. Also den Handel gehe ich doch gerne ein."
Der Mann kam nun keuchend den Rest der Treppe hinunter und sah auf die beiden herab.
"Nun eigentlich ist das nicht eure Bezahlung sondern meine zukünftige Frau die ihr da habt."
man merkte das es ihm gar nicht passte das der Magier sie gesehen hatte. 
"Ah ich verstehe. Nun dann bitte ich vielmals um Verzeihung das ich sie schon jetzt sehen durfte."
"Schon in Ordnung, de Raven. Ihr wart zur Richtigen zeit am Richtigen Ort. Das Weibsbild meinte abhauen zu wollen. Doch nun kann ich sie zurück in ihr Zimmer sperren."
"Wegsperren? Keine Art wie man mit einer Jungen Frau umgeht, Hädeke. Ihr wisste wenn das herauskommt bekommt ihr einige Probleme."
"Wer sollte das schon herausbekommen. Ich hab das nun schon einige Monde getan und bald wird sie eh meine Frau sein und kann ihren Pflichten nachgehen."
"Oh mein Lieber, Hädeke. Seit vorsichtig mit euren Worten und zu wem ihr dies sagt. Es könnte sonst teuer für euch werden."
kam ein leichtes fieses grinsen nun über seine Lippen wodurch dem Hausherrn erst klar wurde was er gerade zu wem gesagt hatte. Man merkte ihm an das er nun angestrengt nachdachte wie er das wieder gerade biegen konnte.
"Nun. Ich bin mir sicher das ich auf eure Verschwiegenheit zählen kann und werde ich diesbezüglich auch reichlich entlohnen."
fing er sich rasch wieder doch Elijahs Mine wurde lediglich wieder neutral, fast schon ein wenig finster.
"Und was macht euch so sicher das ich auf eure Bestechungsversuche nun reagiere wenn ich es bereits in der Vergangenheit schon nicht getan habe?"
Der beleibte Mann wurde ein wenig blass. hatte er sich bisher alles erkaufen können bei jedem, außer bei dem Magier.
"Ich bin mir sicher das wir uns auch so einig werden. Vielleicht im Rahmen eines gefallen den ich euch Schulde oder derart?"
"Die Schlinge zieht sich weiter um euch zu, Hädeke. Wählt eure nächsten Worte gut."
Eduardo schluckte sichtbar während Elijah sich langsam erhob.
"Sir de Raven. Das waren erzürnte Worte die ich in Rage verlauten ließ. Sie ist meine zukünftige Frau. Ein wenig wild und noch nicht gezähmt. Bewertet es nicht über. Ich lasse sie nun wieder in ihr Gemach bringen und wir beide unterhalten uns über unser Geschäft und ihr bekommt einen kleinen Obelus von mir noch weil ihr extra hergekommen seit."
Doch der Blick des angesprochenen wurde nun fast ein wenig Finster was den Adligen einen Schritt zurückweichen ließ.
"Falsche Antwort. Sir Eduardo Hädeke. Als Berater und als Aldiger Bürger des Landes und der Stadt ist es meine Pflicht, solch ein verfehlen zu melden. Das was ich für meine Verschwiegenheit verlangte könnt ihr nicht aufbringen. Euch bleiben nicht viele Alternativen. Ich rate euch das Haus nicht zu verlassen und auch nicht bis ihr vom Richter hört groß zu rühren. Dies alles könnte zu euren Nachteil ausgelegt werden."
Damit wand er sich auf dem Absatz um und ging zwei schritte ehe er sich umdrehte kurz auf Helena hinab Blickte und seinen Blick mehr als deutlich über sie gleiten ließ ehe er Hädeke wieder ansah.
"Ihr solltet sie versorgen lassen. Es könnte sonst sein das sie die Nacht nicht überlebt und dann käme zu dem was ich bereits weiß noch vorsätzlicher Mord hinzu und ihr wisst welche Strafe darauf steht. Einen schönen Abend noch."
Damit ging er zur Tür und entliss sich selbst aus dem Haus.

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Re: Spiel des Schicksals

Beitrag von Helena Lemare am Sa 18 Okt 2014 - 15:46

Wie konnte er nur so kalt und Abweisend zu ihr sein? Ich hatte doch genau gesehen wie er durchaus ins Stocken geraten war als er mich gesehen hatte. Seine Worte waren so kalt und fremd während er mit Eduardo Hädeke sprach und es schien als mache er sich diesen nicht gerade zum Freund. Im Gegenteil. Ein frösteln glitt über meine Haut als er auch noch aufstand und ging. Er war nicht mehr der den ich gekannt hatte. Er ließ mich im Stich, jetzt da ich ihn wiedergesehen hatten und ich wirklich seine Hilfe brauchte. Auch verwunderte es mich sehr das er erst sagte es sei nichts schlimmeres mit ihr und er nun zu ihren Zukünftigen sagte das sie die Nacht nicht überleben würde. Hatte er mich eben angelogen? War er wirklich der für den ich ihn hielt? Es schien nicht so zu sein. Denn mit keiner Silber hatte er angedeutet das er mich kannte oder das er mir helfen wollte. Eduardo winkte mehrere Diener heran.
"Haltet sie fest. Wenn sie die Nacht eh nicht erleben wird kann ich mir wenigstens noch das von ihr nehmen was ich eh wollte. Wozu die Arbeit machen und sie noch nach oben bringen."
Ein grinsen verlief teilweise auf den Gesichtern der Dienerschaft die treu zu ihrem Hausherren standen. Sofort packten mich zwei links und rechts und schmetterten so die jämmerlichen versuche meinerseits ab davon zu eilen während der beleibte Mann bereits seine Hose hinunter ließ und an meinem Kleid hantierte. Ich wollte um Hilfe Schreien doch wurde mir eine Hand auf den Mund gedrückt. 
"Hilf...."
Ich hatte keine Chance gegen drei Männer gleichzeitig zu kämpfen. Es war Aussichtslos. Aber ich konnte einfach nicht kampflos aufgeben.

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Re: Spiel des Schicksals

Beitrag von Elijah de Raven am Sa 18 Okt 2014 - 17:25

Elijah hatte zwar das Haus verlassen aber die Tür nicht ganz geschlossen. Rasch eilte er zu seinem Kutscher und meinte er solle sich abfahrbereit halten. Dann lief er zurück und horchte kurz. Das was er vernahm bestätigte seine Vermutung und ließ ihn den Kampf in sich verlieren beherrscht aufzutreten. Mit Schwung öffnete er wieder die Tür und trat ein. Zorn grollte auf seiner Stirn und es war schwer seinem verlangen nicht nachzugeben. Bereits das Kleid zerrissen und mehr als gierig sah er den Hausherrn über Helena gebeugt.
"Das ist also eure Art euch um eure Verletzte Verlobte zu kümmern?"
schwoll seine Stimme leicht an. Er wurde nicht laut. Egal was er tat es war eine ruhige Stimme aber mit verschiedenen Untertönen und arten. aber niemals laut. Aber wenn er wirklich laut wurde, dann war der ein-zigste und weiseste Rat die Flucht. Erschrocken hielt Hädeke inne und betrachtete den wieder eingetretenen Mann.
"Ich habe euch eine Chance gegeben und was tut ihr? Ihr verschwendet sie. Das war die falsche Entscheidung."
mit wenigen schritten ging er mit festen und geradezu energischen Schrittes auf die Gruppe zu. Zwei Männer kamen angelaufen um ihn zu bremsen doch ein kurzer Blick in deren Augen und ein Befehl und das Blatt wendete sich.
"Ihr folgt nun meinem Befehlen und verachtete Sir Eduardo Hädeke."
Sogleich drehten die Männer um und gingen mit Elijah weiter. Wutentbrannt raffte sich der beleibte Mann auf.
"Wie könnt ihr es wagen, Magier, meine Männer gegen mich zu wenden. Ihr habt hier nichts zu verloren. Verschwindet."
"Zu spät Hädeke. Niemand wirft meine zweite Chance fort. Auch nicht ihr und kommt ungestraft davon."

zwei weitere Blicke und Worte und wieder zwei Männer von ihm wechselten zu Elijah.
"Nehmt Sir Eduardo Hädeke in gewarsam und sperrt ihn in ein kleines Zimmer aus dem er nicht heraus kommt. Niemand darf es betreten oder verlassen. Sollte es doch jemand versuchen, tötet ihr diesen. Wenn ich wieder komme erhaltet ihr neue Befehle."
Einstimmig bestätigten die Männer den Befehl und packten sich den Schimpfenden und Fluchenden Mann der mit Rache und allem drohte für das was ihm gerade wieder führe. Nun wanderte sein Blick auf Helena und ging neben ihr in die Knie. Zog seinen Mantel aus und legte ihn über sie ehe er sie aufhob und mit ihr das Haus verließ. Sachte bette er sie in seine Kutsche. Sprach aber kein Wort. Kurz ging er noch einmal in das Anwesen und gab ein paar Befehle unter anderen mit seinem Manipulationsblick ehe er wieder hinaus kam.
"Wir fahren nach Hause, George. Macht einem Umweg und haltet kurz beim Wachtmeister des Bezirks. Ich will dort Meldung machen."
Der Angesprochene nickte und fuhr los nachdem Elijah in der Kutsche saß und die Tür geschlossen war.

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Re: Spiel des Schicksals

Beitrag von Helena Lemare am Sa 18 Okt 2014 - 19:39

Panisch und wild kämpfte ich gegen die Starken Hände der Männer an und es wurde nicht besser als Eduardo mein Kleid zerriss und gierig über meine bloße Haut strich. Am liebsten hätte ich mich übergeben. Doch versuchte ich weiter. Ich würde ihn nicht so einfach in den Genuss kommen lassen sich zu nehmen was er wollte. Doch ehe es weiter dazu kommen konnte, war er wieder da und Eduardo schien mehr Angst vor ihm zu haben als ich jemals jemanden Angst haben sehen hatte. Unfähig mich zu rühren da zwar die Männer abgelenkt waren, aber dennoch mit eisernen Griff mich festhielten. Lauschte ich einfach dem Gespräch der beiden. Wenn das hier wirklich Elijah war dann hatte ich ihn nie so erlebt. Auch nicht das er die Männer unter seine Kontrolle brachte. Es gab wohl so einiges was er mir verschwiegen hatte damals. Ehe ich aber groß nachdenken konnte brachten die Männer Hädeke fort und er kniete bei mir. Ich brachte einfach kein Wort heraus und begriff erst nicht was er wollte als er den Mantel auszog und ihn über mich legte. Doch als ich schließlich auf seinen Armen in die Kutsche getragen wurde bemerkte ich das es ihm nicht gleichgültig war was mit mir passierte. Er war es scheinbar doch und auch wenn er kein Wort zu mir sprach so meinte ich ein stillschweigendes Mitleids Gefühl wahrzunehmen. Kurz war ich alleine in der Kutsche, so das ich seinen Mantel enger um mich zog. Mein Kleid konnte man wahrlich nicht mehr Kleid nennen. Auch als Elijah zurückkehrte und wir los fuhren sagte er nichts. Ich kam mir unbehaglich vor da ich nicht mehr wusste was ich sagen, denken oder tun sollte. Es war über zwei Jahre her seit ich ihn das letzte mal gesehen hatte. Über zwei Jahre in denen ich mir nichts sehnlicheres gewünscht hatte als das er zurückkehren würde. Nun schien nicht er zurückgekehrt sein und ich ihn nicht gewunden, sondern das Schicksal unsere Wege wieder gekreuzt hatte. Eingehüllt in seinen Mantel lugte ich ein wenig daraus hervor zu ihm hinüber. Doch er sagte nichts. Sah mich nicht an und tat als wenn ich nicht da währe. Nach einer weile senkte ich meinen Blick. Den Fremden den ich eins gerettet hatte und der eine weile bei uns gewesen war glich er bis auf das aussehen nicht mehr. Ich konnte mich vertun aber gerade machte es stark den Anschein.

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Re: Spiel des Schicksals

Beitrag von Elijah de Raven am Sa 18 Okt 2014 - 20:14

Elijah sprach deshalb kein Wort da er nicht wusste wie er auf sie reagieren sollte gerade. Innerlich war er entsetzt sie zu sehen in den Klauen dieses Wurms der sich auch noch zu einem Adligen Menschen schimpft. Auch die Tatsache das sie hier war hatte ihn erschreckt. Warum nur war sie aus ihrem Zuhause gerissen worden? Hatte es etwas mit damals zu tun? Ihrer Mutter? Er hatte nie aufgehört sie zu lieben oder sie zu vergessen. Eine der Grunde warum er auch noch nicht geheiratet hatte. Er war sich unsicher gewesen ob er nicht jetzt da er wieder sein Leben im Griff hatte zurückkehren sollte um ihre Mutter zu bieten sie als seine Frau mitzunehmen. hatte sie ihm damals ja unmissverständlich klargemacht das sie keinen Armen Schiffsbrüchigen als Schwiegersohn wollte. Damals war ihm keine Wahl geblieben. Heute hatte er eine, oder? Als die Kutsche hielt schaute er sie kurz an ehe er ausstieg.
"Ich bin gleich wieder da. Pass auf sie auf."
Dann verschwand er nach kurzen klopfen in dem Haus. Er kannte den Wachhabenden sehr gut. Hatte er des öfteren schon so manchen zur Strecke gebracht und das ein oder andere Glas Wein getrunken. Umso erfreuter war die Begrüßung, wenn auch zu so einem Anlass.
"Elijah, schön dich zu sehen. Wenn auch spät."
"Ragnor, mein Freund. Kein schöner Anlass führt mich heute zu dir. Ich habe auch nicht viel Zeit."
Sofort wurde sein Freund ernst und kam zu ihm hin.
"Wie kann ich helfen? Was ist passiert?"
"Ich erstatte Anzeige gegen Sir Eduardo Hädeke."
Der Wachhabende pfiff leise und zog die brauen hoch.
"Heiliger Kiesel. Wenn du Anzeige erstattest muss Feuer im Busch sein. Und dann noch gegen so einen Angesehenen Bürger."
"Pfff. In meinem Augen Abschaum, nachdem was ich eben gehört und gesehen habe. Er sperrte seine Verlobte seit Monaten in einen Raum ein. Einer der Diener sagte das sie nichts gegessen hat seit Tagen. Dann wollte er mich bestechen und er drohte mir. Deshalb erstatte ich Anzeige und Anklage wegen Freiheitsberaubung, Nötigung, Bestechung, Bedrohung, beinah Vergewaltigung seiner Verlobten und Angriff auf mich."
Ragnor vielen fast die Augen aus dem Kopf als sein Freund sprach.
"Bei der Schöpferin und du hast ihn Leben lassen? Respekt. Andere hätten ihn gleich gerichtet. Aber ich werde mich dem sofort annehmen. Wo steckt er? Und wo ist die Braut?"
"In seinem Haus. Ich habe seine Männer gedreht. Sie warten auf dich und werden dir helfen und alles sagen was du wissen musst. Ich will diesen Schmierbolzen vor Gericht sehen. Die Frau nehme ich mit mir. Sie stürzte die Treppe wegen ihm herunter und bedarf pflege. Sie wird in meinem Haus gastieren."
"In Ordnung. Ich kümmere mich um alles und schaue morgen bei dir vorbei."
"Ich danke dir mein Freund."
Damit verabschiedeten sich die zwei voneinander und während Ragnor an die Arbeit ging, stieg Elijah wieder in die Kutsche die nun auf direkten Weg nach Hause fuhr. Er schwieg wieder und sah aus dem Fenster während der Fahrt. Als sie dann endlich im Anwesen ankamen und die Kutsche vor dem Portal hielt öffnete er die Tür und wollte sie hinausheben, damit sie nicht so hinein gehen musste.

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Re: Spiel des Schicksals

Beitrag von Helena Lemare am Sa 18 Okt 2014 - 21:09

Keiner sprach ein Wort. Die ganze zeit nicht. Ich war nun immer mehr verunsichert. Wohin sollte das den noch führen? Wurde ich von einem Ort zum nächsten wie eine Ware verfrachtet? Während er beim Wachtmeister war hatte ich versucht es mir bequem wie möglich zu machen. Aussteigen würde ich freiwillig nicht. Auch auf der nächsten Fahrt wurde kein Wort gesprochen. Mehr und mehr beschlich mich ein ungutes Gefühl das noch stärker wurde als wir wieder vor so einem riesen Anwesen standen das zudem unglaublich gut bewacht wurde. Ich versuchte mir nicht anmerken zu lassen das die Panik wieder kam. Besonders als die Kutsche wieder stand und Elijah sich erhob und anstallten machte mich wieder zu nehmen.
"Nein."
sprach ich rasch und drückte mich ganz eng und so klein wie möglich in die Ecke der Kutsche.
"Nicht anfassen."

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Re: Spiel des Schicksals

Beitrag von Elijah de Raven am Sa 18 Okt 2014 - 21:22

Er hielt inne und sah sie an. Warum zierte sie sich den jetzt? Hatte er nicht gezeigt das er ihr nur helfen wollte? Das er ihr nichts tat? Wie sollte sie den ins Haus gehen wenn sie kaum was an hatte? Da würde die Belegschaft gleich ans schnattern kommen auf eine falsche Art und das wollte er wenn es ging vermeiden und ihr nicht antun. Er machte noch einmal Anstalten sie zu nehmen, doch wieder wich sie noch weiter zurück so das er seufzte.
"Helena. Sieh mich an. Ich tu dir nichts. Ich versuche dir nur zu helfen. Willst du so ins Haus gehen? Was wird man dann von dir denken? Ich habe dir nie etwas getan was du nicht auch wolltest. Ich weiß nicht was du in den Jahren durchgemacht hast oder besonders in den letzten Monden. Doch eins konntest du dir damals als auch heute sichern sein. Ich werden dich beschützen und dir helfen wo ich kann. ... Vertrau mir einfach. ... So wie damals. .. Bitte."
sprach er nun doch zu ihr und anstatt sie einfach zu nehmen streckte er ihr nur seine Hand entgegen.

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Re: Spiel des Schicksals

Beitrag von Helena Lemare am Sa 18 Okt 2014 - 22:00

Unsicher blickte ich ihn an als er nun endlich sprach. Hatte ich mir das wiedersehen mit ihm doch ganz anders vorgestellt. Ich hörte seinen Worten zu. Alleine wie er meinen Namen aussprach ließ die alten Gefühle wieder aufkommen. Vertrauen. Ja, damals hatte ich ihm mehr als alles vertraut. Von ihm Blickte ich auf seine Hand einen langen Moment ehe ich ganz leicht nickte und zögerlich seine Hand ergriff. Seine Hand zu spüren, diese Geste war so vertraut. Sie gab mir Sicherheit und Zuversicht. Doch ich vertraute ihm. Mit der anderen Hand den Mantel festhaltend kam ich nun auf ihn zu ohne seine Hand los zu lassen.
"Ich ... vertrau dir."
sprach ich leise zu ihm und ließ seine Hand nicht los.

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Re: Spiel des Schicksals

Beitrag von Elijah de Raven am So 19 Okt 2014 - 0:07

Ein kleines lächeln glitt über seine ernsten Züge. War er doch froh das sie seine Hand ergriffen hatte und ihm leise bestätigte das sie ihm noch vertraute. Als sie nun auf ihn zu kam nahm er sie in den Arm ohne die Hand los zu lassen. Oh wie er sie vermisst hatte. Seine Helena. Einen langen Moment hielt er sie einfach und sog leise ihren Duft der Haare ein ehe er sie sanft auf seine Arme nahm, schaute das sie gut eingehüllt war während er sie nun zum Eingang trug. Einer öffnete bereits die Eingangstür wo er in die Eingangshalle treten konnte und gleich nach rechts abbog. Ein älterer Mann kam ihm entgegen geeilt.
"Guten Abend, Sir. Ist etwas passiert? Kann ich etwas tun?"
"Alles gut Drefan. Bitte richten sie bei mir im Westflügel ein Zimmer her für Lady Lemare. Ihr soll an nichts fehlen. Ruf bitte Ariana das sie ihr helfen kann falls sie dies bedarf. Lasst ein paar Kleider für sie dorthin bringen."
"Gewiss, Sir. Dies wird sofort erledigt. Gestatte mir die Frage was der Lady zugestoßen ist?"
"Sie wurde ... überfallen, gekidnappt und lange festgehalten. Ich konnte sie eben befreien. Sie ist erschöpft und verletzt. Ich werde mich persönlich um ihre Heilung kümmern."
"Bei der Schöpferin. Gewiss, Sir. Ich lasse alles ausführen."
"Danke dir, Drefan. Wir sind solange im kleinen Salon."
Damit schritt er durch die Tür des Flures Richtung Westflügel. Dabei hielt er Helena sanft an sich gedrückt. Trug sie sicher den Weg hinüber bis in den Salon. Dort prasselte bereits ein Feuer im Kamin. Sanft setzte er sie auf der weichen Liege ab. Nahm die Decke die am Fußende lag und legte sie über sie. Sein Blick ruhte auf ihr wie sie nun da lag. Mit einer Hand strich er ihr leicht ein paar Haare aus dem Gesicht.
"Unser wiedersehen hatte ich mir eigentlich anders vorgestellt. ... Ich wollte dich abholen. In ein neues Leben. Ein Leben wo wir zwei gemeinsam friedlich Leben können. Beim Erdbeben und der langen Finsternis, da dachte ich, ich hätte dich verloren. .. Doch deine Mutter hatte mir damals klar gemacht das ich der falsche für dich bin. und als ich heimkam war hier ein Chaos das ich erst unter Kontrolle bringen musste. Ich sehe nun ein das dies falsch war. Ich bin zu spät dran nun."

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Re: Spiel des Schicksals

Beitrag von Helena Lemare am So 19 Okt 2014 - 13:48

Während er mich trug hatte ich meinen Kopf an seine Schulter gelegt. Wand den Kopf auch nicht als er mit dem Mann namens Drefan redete. Viel war nicht von mir zu sehen und so neugierig das der Mann weiter nachbohrte schien er auch nicht zu sein. Überrascht war ich das er mich als Lady vorstellte. Ich, eine einfache Weberin, die an der Armutsgrenze lebte bis ich hier herkam. Doch ich sagte dazu nichts sondern blieb einfach ruhig in seinen Armen liegen. Spürte wie er mich fest und doch sanft an sich gedrückt hielt. Es waren wohl diese Kleinigkeiten die mir zeigten das er durchaus der war den ich gekannt hatte. In dem warmen Salon auf der weichen liege unter der Decke war es schon fast ähnlich wie damals in unserer Kate. Mit ruhigen Blick blickte ich zu ihm hinauf wie er neben mir saß und schließlich begann zu sprechen. Es war eine Entschuldigung und mehr. Nun verstand ich warum er fortgegangen war ohne großen Abschied. Ich hatte es die Jahre über geahnt. Mutter war bestimmt mit Camilla gegen unsere Liebe vorgegangen. Sie hatte mich noch nie leiden können. Als Elijah aber meinte er sei zu spät richtete ich mich auf.
"Warum glaubst du, bist du zu spät? .. Ich hab so lange gehofft und gebetet das du zurückkehrst. Ich war verletzt das du ohne ein Wort gegangen warst. Aber ich hab nie aufgehört dich zu lieben oder dich zu vergessen. ... Für mich brach eine Welt zusammen als ich von meiner Mutter erfuhr, wen ich heiraten sollte und wie er mich hier her gezerrt hat. .. Er hat mich nicht bekommen, Elijah. Das würd ich nicht zulassen."
sanft hob ich meine Hand an seine Wange und strich darüber.
"Ich gehöre dir und werde es immer tun. ... Wenn du mich nicht mehr willst dann kann ich das verstehen. Ich bin nur eine arme Weberin die hier her geschleift wurde um als Puppe ausgestellt zu werden für einen alten Mann."
ich hatte meine Hand wieder zurückgezogen um meine Worte zu untermalen. Um ihn zu zeigen das ich die seine war wenn er es wollte, aber wenn er mich nicht mehr wollte ich dies akzeptieren würde.

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Re: Spiel des Schicksals

Beitrag von Elijah de Raven am So 19 Okt 2014 - 14:50

Als Helena sich aufrichtete blickte er sie an. Zog die Decke und den Mantel wieder über sie das sie nicht entblößt da saß und musste sich eingestehen das ihre Berührung ihm gut tat. Auch ihre Worte gaben ihm Gewissheit das sie niemals einfach aufgeben würde. Aber sie war keinesfalls eine Vorzeigepuppe. War sie niemals für ihn und würde sie niemals sein.
"Wer sagt das ich dich nicht mehr will? Ich nicht. Das wirst du niemals freiwillig aus meinem Mund vernehmen. Mir war nur jetzt nachdem Hädeke dich solange eingesperrt hatte und nachdem was du eben erlebst hast, du sicher nicht mehr in dieser Ebene der Gesellschaft ein heiraten willst. Ich gehöre nun mal dazu und ich möchte dich nicht zu etwas machen was du nichts bist. Die Zeit damals mit dir und deiner Familie in der Kate am mehr war eine wundervolle Zeit. Aber mein Platz ist hier. Meine Pflichten meiner Familie gegenüber. Meinen Aufgaben im Geschäft und als Berater und die ganzen Gesellschaftlichen Dinge. Gerne wäre ich nur noch Elijah der nichts hatte damals, aber der bin ich nicht und werde ich nie wieder sein. Daher danke ich dir für alles und gebe dich frei. Frei zu entscheiden was du tun möchtest. Wie du Leben möchtest. Ich werde dich unterstützen und helfen mit allem was ich kann. Doch dein Leben gehört dir."
kam es mit ruhiger und ernster Stimme von dem Mann der zwar seine Liebste gerettet hatte aber sie gleichzeitig frei gab.

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Re: Spiel des Schicksals

Beitrag von Helena Lemare am So 19 Okt 2014 - 15:39

In mir wuchs das Gefühl das ich ihn endlich wiedergefunden hatte, bei ihm war aber doch immer weiter verlor. Dies ließ mich frösteln. Seine Worte trugen noch mehr dazu bei und das tat mir weh. Ich wollte ihn nicht verlieren. Nicht nachdem ich ihn gerade wiedergefunden hatte.
"Nein, Elijah. Bitte tu das nicht. Ich hab solange auf dich gewartet und jetzt da ich dich endlich wiederhabe kannst du mich nicht einfach zurückweisen und davonjagen. Mir ist es egal ob du arm oder reich bist. Welche Gesellschaftliche Stellung du hast oder ob dich die Leute lieben oder abgrundtief hassen. Ich liebe dich und werde es immer tun. Wenn du bereits verheiratet bist und ich deshalb nicht bleiben kann, dann .. dann nimm mich als Mätresse. Bitte schick mich nicht fort oder zurück zu meiner Mutter, meinem Bruder und seiner Frau. Das würde ich nicht überleben. Bitte, ich tu alles um bei dir zu bleiben."
Es war in ein verzweifeltes Flehen übergegangen meine Worte und ich hielt mich an seinem Hemd fest.

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Re: Spiel des Schicksals

Beitrag von Elijah de Raven am So 19 Okt 2014 - 16:35

Schweigend nahm Elijah Helena in den Arm und hielt sie einfach an sich gedrückt fest. Auch wenn sie so sehr darauf bestand, konnte er es verantworten das sie hier blieb bei ihm? Ja, er war sich über seine Gefühle im klaren für sie. Aber er war nicht sicher ob das leben das er führte für sie das richtige war.
"Schhh. Du musst nicht zu ihnen zurück wenn du das nicht willst. Und nein. Niemals werde ich zulassen das du Mätresse wirst."
Er hatte sie noch nie flehen sehen. Sich beklagen oder Zicken sehen wie er es ähnlich von seiner Schwester oder anderen Frauen kannte. Sanft strich er ihr über den Rücken und flüsterte leise in ihr Ohr.
"Dann bleib. Fühl dich hier wohl. Sei meine Frau."

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Re: Spiel des Schicksals

Beitrag von Helena Lemare am So 19 Okt 2014 - 16:51

Das er mich in den Arm nahm gab mir etwas Sicherheit und nicht das Gefühl das er mich gleich rausschmeißen würde. Doch seine Worte machten mir keinen Mut. Kleine Tränen liefen mir bereits über die Wange und ich versuchte das zittern zu unterdrücken. Hatte ich nun doch alles verloren. Wie sollte ich das nur ... Leicht löste ich mich und sah ihn an.
"Wie .. meinst du das?"

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Re: Spiel des Schicksals

Beitrag von Elijah de Raven am So 19 Okt 2014 - 16:58

Elijah blickte sie an und strich sanft ein paar Tränen fort während er ihr in die Augen blickte.
"So wie ich es sage. Sei meine Frau. ... Nicht sofort das wird schwer um zu setzten. Aber nach einer Zeit ... Solange kannst du hier leben und alles tun was du möchtest."
antwortete er ihr schließlich und strich sanft über ihre Lippen ehe er wieder zur Wange glitt und sie dann sanft küsste.
"Du hast mir deine Welt gezeigt. Nun zeig ich dir meine und wenn du dann bleiben möchtest ... dann kannst du bleiben."
schlug er ihr schließlich vor.

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Re: Spiel des Schicksals

Beitrag von Helena Lemare am So 19 Okt 2014 - 17:05

Die Tränen stockten kurz während ich ihn anblickte und nicht ganz glauben konnte was er da gerade sagte. Erst bei seinem Kuss wurde mir klar das er es ernst meinte. Etwas zurückhaltend aber doch sanft und innig erwiderte ich den Kuss und schaute ihn nun an.
"Einverstanden." 
bestätigte ich seinen Vorschlag und alles und musste ihn einfach noch einmal küssen. Oh wie ich es vermisste hatte dies zu tun. Ihn zu umarmen, ihn zu küssen, ihm nah zu sein. Ich spürte kaum mehr die Schmerzen an meinem Körper so sehr war das Glücksgefühl nun in mir was er ausgelöst hatte mit seinen Worten.

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Re: Spiel des Schicksals

Beitrag von Elijah de Raven am So 19 Okt 2014 - 17:17

Ein kleines lächeln legte sich über die sonst sehr ernsten Gesichtszüge als sie ihn küsste und ihr Einverständnis gab. Danach löste er sich sanft von ihr und drückte sie sanft zurück auf die Liegen.
"Bleib nun bitte ruhig liegen. Ich werde mich deiner Verletzungen annehmen."
sprach er zu ihr und ließ kurz seine Hand mit etwas Abstand über ihren Körper gleiten um zu schauen wo es am schlimmsten war. Danach heilte er ihre Rippen die leicht gerissen waren und auch ihren Kopf der einiges abbekommen hatte. Nach und nach verschwanden die Blutergüsse und die Schrammen und ihr Körper war schon wieder so wunderschön wie er ihn kannte. Ja, er kannte ihren Körper, hatte sie aber niemals entehrt. Wenn sie im Meer schwimmen waren oder am Strand in ihrer kleinen versteckten Höhle. Gerne hätten sie beide sich ihrer Liebe hingegeben. Aber sein Anstand und seine Ehre hatten ihn steht zurückgehalten. Wenn sie wirklich seine Frau werden würde, dann würden sie sich nicht zurückhalten müssen sondern würden ihrer Liebe nachgehen können. Doch den Gedanken ließ er wieder vorbeiziehen und strich sanft über ihr Haar als es klopfte.
"Tretet ein."
sprach er und zog die Decke wieder ordentlich über sie. Drefan stand in der Tür nun als jene aufging und verneigte sich kurz.
"Sir. Das Zimmer ist hergerichtet so wie eine Kleinigkeit an Speiß und Trank. Wo wird dies gewünscht zu verzehren?"
"Bringt es bitte auf Lady Lemares Zimmer. Ich werde sie nun dorthin bringen wo sie sich ausruhen kann. Ariana möchte dort jetzt bitte hinkommen."
"In Ordnung, Sir."
Damit verschwand Drefan wieder. Elijahs Blick ging wieder zu Helena.
"Ich bring dich dort hin und überlasse dich Ariana. Sie ist etwas jünger als du und schon lange hier im Haushalt. Sie wird sich freuen eine besondere Aufgabe zu bekommen neben der bisherigen Hausarbeit."
Damit nahm er sie sanft wieder auf seine Arme, nachdem er sich vergewissert hatte das sie es auch gestattete und brachte sie keine drei Türen weiter in das Zimmer.

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Re: Spiel des Schicksals

Beitrag von Helena Lemare am So 19 Okt 2014 - 17:53

Ich konnte spüren wie die schmerzen in meinem Körper weniger wurden und sich so mein Körper entspannte. Übrig blieb nur ein entspanntes und ruhiges Gefühl. Ich beobachtete Elijah wie er mit Drefan sprach und gestattete ihm dann mich hoch zu heben. Er würde mich so wohl nicht laufen lassen. Leise fragte ich ihn dann doch einmal nach.
"Wieso nennst du mich immer Lady Lemare bei ihm?"
Ich war ja bei weilten nicht adelig und keine Lady wie man es wohl erwartete. Da wir aber schon rasch in dem Zimmer angekommen waren blickte ich mich ein wenig um. Es war ein wundervolles Zimmer. Ein großes Himmelbett das viel einladender und weicher aussah als das was ich die letzten Monde bewohnt hatte. Alles war freundlich und ansprechend gestaltet und eingerichtet. Die Tür die einen Balkon verbarg wurde gerade von einem jungen Mädchen mit Vorhängen zugezogen die kein Licht nach draußen ließen. Irgendwer hatte wohl auch frische Blumen rasch besorgt und sie in eine Vase auf den Tisch gestellt. Ich wusste nicht warum aber ich fühlte mich sogleich unheimlich wohl hier.

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Re: Spiel des Schicksals

Beitrag von Elijah de Raven am So 19 Okt 2014 - 18:21

Schmunzeld antwortete er ihr leise nah ihres Ohres.
"Weil du von nun an eine bist."
Sanft setzte er sie auf dem Bett ab und strich ihr kurz über die Wange ehe er sich zu dem Mädchen umdrehte.
"Ariana. Schön das du hier bist. Du bist nun so lange schon bei uns und stehts hilfsbereit. Daher bitte ich dich als neue Aufgabe dich voll und ganz Lady Helena Lemare anzunehmen. Ich teile dich ihr hier mit zu und Drefan wird deine Aufgaben anderweitig verteilen. Ich denke ihr werdet euch gut verstehen. Sollte etwas sein so wende dich an Drefan oder mich."
Das Mädchen, keine 15 Jahre alt, stand artig an der Seite und strahlte über das ganze Gesicht als Elijah ihr diese Aufgabe übertrug.
"Gerne, Sir. Ich werde mich gerne um die Lady kümmern. Sie können sich auf mich verlassen. Ihr wird es an nichts fehlen."
"Davon bin ich überzeugt."
schmunzelte Elijah angedeutet.
"Lady Lemare, Ariana wird sich gut um euch kümmern. Wendet euch in allen belangen an sie oder Drefan oder sprecht mich direkt an. Ich lass euch nun alleine. Ruht euch aus und schlaft etwas. Das wird eure Genesung voran treiben."
Sanft nahm er ihre freie Hand und hauchte einen Kuss darauf.
"Schlaft gut. Wir sehen uns morgen."
fügte er noch hinzu und nach einem längeren Blick nickte er kurz und verließ das Gemacht. Ließ Drefan mit sich kommen da er noch einiges mit ihm zu besprechen hatte.

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Re: Spiel des Schicksals

Beitrag von Helena Lemare am So 19 Okt 2014 - 23:01

Ich betrachtete das Mädchen wie es strahlte und sich freute. Sie wirkte wirklich jung auf mich. Aber wenn sie schon länger hier war, dann war sie sicher schon als Kind hier hergekommen oder hier geboren worden. Vielleicht würde sie dies noch genauer erfahren. Als Elijah sich nun so höflich verabschiedete war sie etwas erstaunt doch nickte sie ihm zu. 
"Das wünsche ich ... euch auch, Sir."
fast hätte sie ihn wieder direkt angesprochen, aber dies schien ihr nur noch wenn sie alleine waren zu zu stehen oder später als seine Frau. Lange blickte sie ihm nach und auch dem Bediensteten Drefan. Musste sie sich das nun alles merken. Kaum das die Tür geschlossen war wand sie sich an das Mädchen zu das sie nun strahlend Anblickte.
"Dein Name ist Adriana, richtig?"
"Richtig, meine Dame. Egal was ihr wünscht ich werde mich dem annehmen."
ich musste lächeln. Sie schien wirklich viel Ehrgeiz zu haben. Erinnerte sie mich doch ein wenig auch an mich selbst vor einigen Jahren.
"Gut .. ähm. Dann bitte nenne mich doch Helena. lassen wir das Förmliche wenn wir unter uns sind einfach weg. Das empfinde ich als angenehmer."
"Gerne, Helena. Alles was ihr wünscht."
"Oh und nicht sie. Dann komm ich mir so alt vor. Und eine Freundin hier zu haben währe mir lieber."
Das lächeln des Mädchens wurde noch breiter.
"Oh, wirklich. Sie wollen ... du willst mich als Freundin haben? Oh das so schön. Ich hab mir immer gewünscht für eine nette Lady zu arbeiten hier im Haus. Bei Lady de Raven, also der Schwester des Sirs ist es richtig anstrengend und sie ist auch so unnahbar. Da darf man nicht mal falsch kucken."
"Keine Sorge so bin ich nicht. Ich hoffe ja das du mir den ein oder anderen Tipp geben kannst was hier im Haus besser ist."
"Ja, das mache ich gerne. Du kannst mich alles fragen."
Schmunzelnd hielt ich den Mantel vor mich und erhob mich vom Bett. Das Mädchen gefiel mir und so erfuhr ich gleich schon einmal etwas über die Familie von Elijah und worauf ich zu achten hatte.
"Nun, ich kam ohne Kleidungsstücke hier her. Hast du zufällig etwas für mich das ich die Nacht über tragen kann. Morgen werde ich dann nach Stoff fragen um mir etwas zu nähen."
Das Mädchen sah mich mit großen Augen an.
"Ihr wollt Stoff haben zum nähen? Aber das braucht ihr doch gar nicht. Drefan hat extra Kleider für euch hier her bringen lassen mit meiner Hilfe. Sir Elijah würde nicht wollen wenn ihr danach extra fragt. Ihr sollt euch doch hier wohlfühlen und erholen. Ihr müsst nicht arbeiten für das hier bleiben. Eine Lady muss doch nichts selber machen. Dafür sind wir da."
Oh da schien ich mich wieder versprochen zu haben.
"Verzeih Adriana, das meinte ich nicht damit. Ich nähe nur sehr gerne und sticke. Ich möchte keine irgendwelche Arbeit wegnehmen. Ich wusste nicht das er bereits Kleidung herbringen lassen hat für mich."
"Doch hat er. Ich hab Drefan sagen hören das er beauftragt wurde nicht irgendwelche zu nehmen sondern die Kleidung für die Dame auf die Sir Elijah schon so lange gewartet hat. Ihr müsst wissen das er vor über drei Jahren plötzlich verschwand und alle ihn für verschollen hielten bis er heimkehrte. Total verändert. Seit dem heißt es das er dieses Zimmer hier Stück für Stück stehts herrichten ließ und auch immer mal wieder schöne Kleider kaufte die er aber gut verwahren ließ. Ich glaube damals als er fort wahr hat er jemanden kennengelernt und eines Tages wird er sie hier herholen als neue Lady de Raven. Sir Elijah ist ein guter Mensch und ist sehr nett. Wenn es jemand verdient hat Glücklich zu werden, dann er."
ich betrachtete das Mädchen und musste lächeln als sie von Elijah sprach und etwas erzählte was mich eindeutig an die zeit von uns damals erinnerte. Er hatte also wahrlich daraufhin gearbeitet mich eines Tages zu holen.
"Was ist aus dieser Dame geworden die er holen wollte?"
"Das weiß keiner. Sie ist verschwunden. Er hatte einen Boten zu ihr geschickt, aber dieser kehrte zurück und sagte das sie nicht mehr hier lebte und ein neues Leben begonnen hatte an der Seite eines anderen Mannes. Ist das nicht traurig? Nun wird er sie nicht mehr herholen können. Dabei glaube ich das er jene sehr gemocht hat."
Das Mädchen suchte im Kleiderschrank und fand ein schönes Nachthemd das sie herausholte und neben mich aufs Bett legte. 
"Vielleicht könntest du ja auch sein Herz neu gewinnen. Du bist so nett und ich finde er ist euch irgendwie zugetan wen ner so viel für euch Verzeihung für dich tut."
ich musste schmunzeln, sie war schon wirklich niedlich irgendwie.
"Wer weiß. Erst einmal möchte ich gesund werden. Die letzten monde waren keine schöne zeit für mich."
"Das glaube ich dir."
Noch eine weile unterhielt ich mich mit dem Mädchen kleidete mich um und ließ sie meine haare bürsten worüber sie sich riesig freute. Nach einer Kleinigkeit die ich gegessen hatte ging ich jedoch schlafen da es schon sehr spät war.

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Re: Spiel des Schicksals

Beitrag von Elijah de Raven am So 19 Okt 2014 - 23:58

Elijah ging mit Drefan in sein Arbeitszimmer und schloss die Türe.
"Drefan. Es geht um Lady Lemare. Bitte setzt euch."
Der langjährige ältere Angestellte schaute seinen Herrn an und nickte.
"Gehe ich richtig in der Annahme das sie diejenige welche ist die ihr ursprünglich herholen wolltet, Sir?"
"Das ist Richtig, Drefan. Aber das ist nur die halbe Geschichte."
Die beiden setzten sich und eine weile war nur das Knistern des leichten Kaminfeuers zu vernehmen und das flackern der Kerzen. Der ältere Mann der seinen Herrn schon seit seiner Geburt kannte ließ ihm Zeit sich zu sortieren. War er ihm als Hausherr und Familienoberhaut um vieles lieber als sein Vater oder sein jüngerer Bruder. 
"Ich hab euch ja bereits einmal meine Geschichte erzählt von damals und wie ich sie verlassen musste."
"Ja, das habt ihr Sir."
"Ihr wisst auch das meine Suche nach ihr im Sand verlaufen ist."
"Ja, auch das ist mir bekannt."
Eine weile schwieg er wieder den Blick in die Flamme der Kerze gerichtet ehe er weiter sprach.
"Ich wollte heute nur rasch Hädeke seine Ware bringen, ihm ein bisschen mehr Geld aus der Tasche ziehen und wieder verschwinden. Einen Abstecher im Herrenhaus machen und dann heimkehren."
"Ja, das war ihr Plan den ihr mit mitteiltet kurz bevor ihr losgefahren seit, Sir."
"Nun, der Besuch bei Hädeke verlief anders als erwartet. Er ließ mich warten und dann kam sie plötzlich von der Empore. Flüchtete vor ihm die Treppe herunter und stürzte. Ich war mir erst nicht sicher ob sie es war. Doch als ich helfen wollte erkannte ich sie. Ich war geschockt und wusste erst nicht was ich tun sollte weil sie mich wiedererkannt hatte und anflehte ihr zu helfen. Als Hädeke dazu musste ich irgendwie handeln. Ich machte einen Spaß und Hädeke ging drauf ein und verplapperte sich. Er hat sie seit Monden in einem Zimmer eingesperrt. Sie hat Tage nichts gegessen und er war wohl nicht gerade sanft zu ihr."
Drefan zog die brauen hoch als er das hörte.
"Das ist ja die Höhe. Hat er das alles gebeichtet?"
"Nein, nicht alles. Vieles haben mir seine Angestellten verraten. Ein paar habe ich gedreht als er mit drohte und mich angreifen ließ. Ich habe bereits Anzeige und Anklage erstattet beim Wachtmeister und um sicherzugehen das ihr nicht noch mehr Leid wieder fährt hier her mitgenommen. Drefan, sie war verletzt nach dem Treppensturz und was wollte dieser Mistkerl tun? Sie noch an Ort und Stelle vergewaltigen. Das ich nicht ausgerastet bin war etwas anderes. Aber ich bin dann halt etwas lauter und deutlicher geworden was ihm schon Angst gemacht hat."
"Durchaus berechtigt, Sir. Doch warum macht ihr euch Gedanken?"
Wieder schwieg Elijah eine weile ehe er Drefan anblickte.
"Habe ich richtig gehandelt? Hätte ich mich da einmischen dürfen? Sie ist seine Verlobte und hätte ich das für jede getan oder nur für sie? Ich bin mir nun nicht mehr sicher ob ich nicht einen schweren Fehler begangen habe."
Drefan schüttelte den Kopf.
"Nein, keinesfalls, Sir. Ich an ihrer Stelle hätte das selbe getan. Es war absolut richtig sie mitzunehmen. Und was die Anzeige und Anklage anbelangt so bekommen wir das alles schon hin. Ich habe eine paar Blicke von Lady Lemare gesehen die sie euch zugeworfen hat. Ich denke sie ist euch mehr als dankbar. Und falls ihr die Befürchtung habt wegen des Standesunterschied seit unbesorgt. Ein paar einfache Lektionen und Lerneinheiten zusammen mit Adriana und mir und keiner wird je merken das sie nicht schon in diese Gesellschaft hinein geboren wurde. Sie wird sich hier wohlfühlen bei uns allen. Da bin ich mir sicher."
Elijah seufzte. Er war sich da nicht so sicher. Seine liebste Meeresblume. 
"Ich bin mir da nicht so sicher. Ich möchte ja nicht das sie sich verändert. Ich mag sie so wie sie ist. Ich sagte eben zu ihr, sie habe mir ihre Welt gezeigt, nun zeige ich ihr meine und dann kann sie entscheiden ob sie bleiben möchte."
"Ich finde das eine sehr weise und kluge Entscheidung, Sir."
bestätigte Drefan seine Worte die für ihn einmal mehr zeigten das Elijah nicht irgendwie handelte sondern wohlüberlegt. Hinter allem was er tat steckte ein Sinn.
"Sie sollten schlafen gehen, Sir. Lady Lemare ist hier sicher und wir werden alles dafür tun das sie es auch bleibt ohne das sie sich eingesperrt fühlt. Ich weiß ja, wie wichtig ihnen die Freiheit ist besonders für sie."
Elijah sah den älteren Mann an und nickte kurz.
"Ihr habt Recht Drefan. Wie immer habt ihr Recht. Was würde ich nur ohne euch machen?"
"Ihr würdet nach langem grübeln selbst darauf kommen. Gute Nacht, Sir."
Schmunzelte der ältere Mann und erhob sich aus dem Stuhl.
"Gute Nacht, Drefan und danke."
Damit ließ der ältere Mann seinen Herrn alleine der noch einen Moment lang da saß ehe er tief durchatmete und dann in sein Zimmer ging. Eine weile stand er auf de Balkon und blickte in den Nächtlichen Garten hinaus und schräg hinüber zu dem Balkon von Helena. Doch dort war alles dunkel. Sie schien schon zu schlafen. Ein komisches Gefühl war es zu wissen das sie nun so nah war, aber auch ein schönes. Schließlich machte er sich Schlafens bereit und ging dann auch zu Bett. Morgen der Tag würde anstrengend werden.

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