Spiel des Schicksals

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Re: Spiel des Schicksals

Beitrag von Helena Lemare am Mo 20 Okt 2014 - 23:11

Wann ich das letzte mal so ruhig durch geschlafen hatte, wusste ich nicht mehr. Aber es war gut gewesen. Meine Augen erfassten als ich sie aufschlug eine herrlichen Anblick von Natürlichkeit in Form eines großen Straußes Blumen. Ein lächeln glitt über meine Züge. Elijah. Er hatte nicht vergessen das ich Blumen liebte. Leicht drehte ich mich im Bett etwas. Es war so weich und angenehm, wenn auch mein Körper an einigen Stellen noch etwas Schmerzte. Einige Blaue Flecke waren noch zu sehen die nun deutlich ihre Farben zeigten. Langsam richtete ich mich auf und sah mich um. Die Vorhänge waren herunter gelassen aber dennoch konnte man Umrisse dadurch erkennen. Adriana lief bereits wirklich leise im Zimmer herum und schien etwas herzurichten. Langsam streckte ich mich etwas und schlug leicht die Decke zurück.
"Guten Morgen, Adriana." 
sprach ich während ich versuchte herauszufinden wie man die Vorhänge wieder anhob oder beiseite schob. Das Mädchen hielt inne und kam zu ihr. Zog an einer Kordel und die Vorhänge teilten sich. So funktionierte das also, schoss es mir durch den Kopf. 
"Guten Morgen, Helena. Hast du gut geschlafen? Ich habe dir ein Frühstück hierher gebracht und Sir Elijah ließ frische Blumen hier her bringen für dich. Er meinte du magst sie sicher. Hier, darf ich dir in den leichten Mantel helfen?"
lächelnd betrachtete ich das Mädchen. Gerne hätte ich das alles selber gemacht und zusammen mit Elijah gefrühstückt aber dies schien wohl nicht möglich zu sein.
"Besteht nicht die Möglichkeit für ein gemeinsames Frühstück?"
"Nein, das tut mir Leid. Sir Elijah ist bereits außer Haus. Er lässt dich schön grüßen und wünscht dir einen schönen Vormittag. Auch lässt er anfragen ob du ihm beim Mittagessen Gesellschaft leisten möchtest."
"Ja, dies würde ich sehr gerne. Ist es nicht üblich das die Familie .. und Gäste gemeinsam die Speisen einnehmen?"
Adriana schüttelte den Kopf.
"Nein, dies ist nicht üblich. Lediglich damals Sir und Lady de Raven, die Eltern der Herrschaften, haben zusammen gespeist. Gemeinsame Mahlzeiten gab es selten wo alle oder einen Großteil der Familie anwesend war."
Einen Moment dachte ich darüber nach.
"Gab es dafür einen Grund?"
"Einen Grund? Sir und Lady de Raven waren verheiratet und ansonsten war die Familie nie wirklich sich sehr nah und mied sich. Außer Sir Elijah schien es nie jemanden zu interessieren was aus der Familie wird. Zumindest wenn es nicht hieß sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Da traten sie stehts als geschlossene und Starke Familie auf."
Ich musste kurz lachen.
"Also muss ich wohl erst Sir Elijah heiraten um mit ihm gemeinsam zu frühstücken oder auf eine Einladung von ihm waren ihm Gesellschaft zu leisten. Wirklich komische Sitten."
"Wieso komisch. Ich kenn das nicht anders. War es bei dir anders?"
"Um einiges. Die Familie hat immer zusammen gegessen. Das war der einzige Zeitpunkt wo man gemeinsam Zeit verbringen konnte. Wo alle da waren, sich austauschen konnte und wir gemeinsam eine richtige Familie sein konnten."
"Das klingt irgendwie schön. Wir vom Personal essen Abends immer gemeinsam alle. Das finde ich sehr schön."
Ich lächelte ihr zu und ließ mir in den Mantel helfen ehe ich mich auf den Sesselstuhl setzte der an einem gedeckten Tisch stand. Dort bat ich Adriana mir Gesellschaft zu leisten während ich aß. Sie selber wollte nichts da sie bereits gegessen hatte.

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Re: Spiel des Schicksals

Beitrag von Elijah de Raven am Fr 24 Okt 2014 - 19:30

Eljah war sehr früh wach geworden. Hatte er auch sehr viel vor heute. Noch vor dem Morgengrauen stand er gedresst und gestiefelt im Speisesaal und nahm dort das Frühstück ein. Er war meistens der erste morgens. Seine Schwester erhob sich nicht kurz vor Mittag und sein Bruder schien nur Nachts auf den Beinen zu sein. Er hatte sich inzwischen daran gewöhnt und dachte deshalb nicht weiter darüber nach. Danach widmete er sich alsbald der Korrespondenz die gestern Abend liegen geblieben war. So war er auch recht früh fertig. Die neue kam erst später so das er beschloss sogleich aufzubrechen um sich der Angelegenheit mit Hädeke zu widmen. Dafür kehrte er als erstes in der Wachstube ein und Unterschrieb noch ein paar Anträge und weiteres was mit den Anzeigen und Anklagepunkten zu tun hatte. Er wollte das Helena soweit es ging unbehelligt blieb von dem ganzen. Als alles geklärt war sah ihn Ragnor an.
"Damit handelst du dir keine Freunde ein. Hädeke ist Fuchsteufels wütend seit wir ihn in Gewahrsam genommen haben. Er lässt kein gutes Haar an dir."
"Das war anzunehmen. Wer gesteht sich schon Verfehlungen besonders wenn sie schwerwiegend sind ein. Wo kämen wir den hin, Ragnor wenn wir solche Delikte dem einfachen Bürger aufbrummen und sie dafür bestrafen aber unseren Adel außen vor lassen? Unser Gesetz sollte für alle gelten und jeder sollte sich dran halten und dafür gerade stehen."
seufzte Elijah und nahm sich sein Exemplar der Unterlagen.
"Ich stimme dir da absolut zu Elijah. Doch in der Realität sieht es leider meistens nicht so aus."
"Da hast du leider Recht. Nun denn. Lass dich von keinem Unterkriegen. Ich steh hinter dir und nen besseren Verbündeten bekommst du nicht."
zwinkerte er ihm zu und Ragnor lachte.
"Ohh jaaa, Zauberer. Dich will ich nicht als Feind haben. Bis später."
Elijah nickte ihm zu und verließ das Wachthaus um noch zu einer bekannten Schneiderin zu fahren. Er bat sie vorbei zukommen heute Nachmittag und fuhr dann zu später Mittagsstunde schließlich nach Hause.

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Re: Spiel des Schicksals

Beitrag von Helena Lemare am Fr 24 Okt 2014 - 22:47

Den Vormittag hatte ich damit verbracht mir mein Zimmer etwas genauer anzusehen. Es war so wunderschön eingerichtet und Adriana stand mir viel zur Seite. Auch als ich auf den Balkon heraustrat ging mir das Herz auf. Auch wenn ich sehen konnte das der Garten außen von einer hohen Mauer umgeben war wo wachhabende Patrouillierten, so war es einfach wundervoll zu sehen. Die Blumen, die Wiese, der Hain, die Hecken, Brunnen und Bänke. Es war einfach traumhaft schön. Nie hatte ich mir erträumt das ich so etwas einmal sehen würde. Kurz um wollte ich diesen aus der Nähe sehen und bekam von Adriana einen kurzen Überwurfmantel gereicht ehe sie mir den Weg nach draußen zeigte. Langsam ging ich hindurch über den Weg und die Wiese. Strich mit meinen Händen über Blumen, Wiese und durchs Wasser. Es tat so gut diese Pracht der Natur zu sehen, hören und fühlen das ich mir doch zwei drei Tränchen wegdrücken musste. Ich ließ mich an einem der Brunnen nieder und strich durch das Wasser und betrachtete nun meine Umgebung und ließ meinen Blick auch zum Anwesen wandern. Es war einladend und freundlich. Groß war es zudem und man sah den hohen Standart sehr deutlich. Doch im vergleich zu Sir Hädekes das trist und mehr wie ein Gefängnis gewesen war fühlte ich mich hier wohl.

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Re: Spiel des Schicksals

Beitrag von Elijah de Raven am Mi 3 Dez 2014 - 13:48

Eigentlich hatte Elijah versprochen mit Helena zu Mittag zu speisen. Doch als er nun zu dieser späten Mittagsstunde erst wieder erschien hatte er den Verdacht dass sie bereits gespeist hatte. Er fragte daher Drefan sogleich nach wie es stand. Doch dieser Verneinte und das Lady Lemare im Garten sei und auf ihn warten würde. Erstaunt blickte der Zauberer ihn an und nickte.
„Dann bitte lasst auftischen, ich werde mit ihr nun herein kommen.“
sprach er zu ihm und ging durch die Gänge Richtung des Salons und von da aus hinaus in den Garten. Mit leichten Schritten lief er die Stufen der weißen Marmortreppe hinab und sah sie schon unweit am Brunnen sitzen. Seine Stiefel knirschten über den hellen Kies des Weges als er auf die zusteuerte. Sich in der Öffentlichkeit Bewusst verneigte er sich leicht vor ihr.
„Lady Lemare. Es freut mich euch hier im Garten zu sehen. Ich hoffe eure Nacht verlief geruhsam und der Tag bisher nach euren Wünschen.“
sprach er sie nun auch an und hauchte sanft einen kleinen Kuss auf ihre Handoberfläche ehe er die Hand wieder los ließ.
„Verzeiht meine Verspätung und das ihr wegen mir auf das Mittagliche Mahl verzichten musstest. Ich habe auftischen lassen so das wenn ihr es wünscht nun mit mir speisen könnt so wie ich es versprach.“

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Re: Spiel des Schicksals

Beitrag von Helena Lemare am Mi 3 Dez 2014 - 21:49

Als jemand das Haus verließ hob ich meinen Blick an. Den gang, die Haltung ich konnte selbst aus der Entfernung erkennen das es Elijah war. Ein lächeln legte sich auf meine Gesichtszüge und am liebsten währe ich ihm entgegen gelaufen und um den hals gefallen. Aber an der Art wie er mich nun begrüßte wurde schnell klar das er jetzt in der Öffentlichkeit die Etikette bewahrte. 
"Sir de Raven. Ich danke euch. Ja, ich fühle mich sehr wohl hier und Adriana ist wirklich sehr lieb."
antwortete ich ihm etwas zurückhaltender nun als ich es beabsichtigt hatte.
"Macht euch keine Gedanken. Ich warte sehr gerne auf euch und würde nun sehr gerne mit euch speisen."
fügte ich schon etwas belebter hinzu und erhob mich von meinem Platz um ihn nun nach drinnen wieder zu begleiten.

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Re: Spiel des Schicksals

Beitrag von Elijah de Raven am Do 4 Dez 2014 - 11:16

Ein lächeln glitt über die Züge des Mannes und so hielt er ihr seinen Arm hin das sie zusammen hinein gehen konnten. Er freute sich sehr sie nun nach langer Zeit wieder Zeit füreinander hatten und sich sahen und die nähe einander genießen konnten. Daher führte er sie nun langsam zurück zum Haus.
„Es freut mich dass es euch besser geht. Drefan berichtet mir das Ihr von Adriana rund um betreut werdet. Wenn ich etwas für euer weiteres wohlergehen tun kann dann braucht ihr es nur zu sagen.“
fügte er noch hinzu und nickte dem Gärtner kurz zu der sich verneigte und dann weiter die Rosensträucher pflegte.
„Ich habe mir erlaubt die Delikate Angelegenheit mit Sir Hädeke zu erledigen. Es wird noch einiges diesbezüglich sich ereignen, aber ich bin zuversichtlich dass wir und besonders Ihr da heil rauskommt. Heute Nachtmittag wird der Wachtmeister vorbeikommen um euch ein paar kleinere Fragen zu stellen und danach eine Schneiderin die deine Maße nimmt und für dich nach deinen Wünschen ein paar Kleider anfertigt. Tageskleider, Festkleider, Ausgehkleider, Reitkleider. Halt alles was die Dame von Welt benötig.“
schmunzelte Elijah ein wenig und strich ihr möglichst unauffällig über die Hand in seiner Armbeuge und führte sie dann die Treppe hinauf.

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Re: Spiel des Schicksals

Beitrag von Helena Lemare am Do 4 Dez 2014 - 14:20

Gerne nahm ich seinen Arm an und ließ mich von ihm Richtung Haus führen. Dabei blickte ich zu ihm hinüber und lauschte ebenso seinen Worten.
"Eure Anwesenheit ist mir Wunsch und Dank zugleich."
erwiderte ich ihm auf seine indirekte Frage und meine Gesichtszüge wurden ein wenig angespannter und nachdenklicher bei seinen weiteren Worten. Sir Hädeke. Das würde ich wohl so schnell nicht vergessen können. Zwar hatte er mich nicht bekommen, aber es schauderte mich dennoch allein bei seinem Namen und an die vergangenen Monde die ich dort eingesperrt bei ihm war. Dennoch fand ich es auch sehr nett das er eine Schneiderin hatte kommen lassen die für mich Kleider herstellen würde. Es war mir schon fast ein wenig unangenehm weil er soviel für mich tat.
"Ich danke euch, das ist sehr nett und großzügig. Wie kann ich euch dafür danken?"

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Re: Spiel des Schicksals

Beitrag von Elijah de Raven am Do 4 Dez 2014 - 20:52

"Euer lächeln und das es euch gut geht ist mir Dank genug."
antwortete er ihr auf die Frage und hielt ihr schließlich die Tür offen das sie hindurch gehen konnte ehe er ihr hinein folgte und sie zum Speisezimmer geleitete. Dort angekommen hielt er ihr den Stuhl bis sie saß und nahm dann gegenüber an dem kleinen Tisch platz. Er hatte extra darum gebeten das sie den kleinen Tisch nehmen. Zuvor nahm er ihr noch rasch den Mantel ab den er Adriana weiter reichte. Auch Drefan erhielt Elijahs ehe auch schon die Getränke eingeschenkt wurden. Elijah dankte und blickte dann zu Helena hinüber. Er würde sich an ihr wohl niemals satt sehen können. Ihre natürliche Schönheit, ihre blauen Augen, ihre zart Rose Lippen. Sobald die Geschichte mit Hädeke vorüber wahr, würde er sie bitten seine Frau zu werden und dann würde er sie niemals mehr los lassen.

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Re: Spiel des Schicksals

Beitrag von Helena Lemare am Mo 29 Dez 2014 - 18:44

Ein glückliches lächeln ging mir sogleich über die Lippen wie er so sprach und kurz senkte ich meinen Blick leicht ehe ich ihn wieder Anblickte und mich dann schließlich auch schon des Mantels entledigt an den Tisch setzte. Alles war so vornehm und gediegen. Ob ich mich da überall hineinfinden würde? Schwer zu sagen. Doch war es gut zu wissen das Elijah und Adriana auf meiner Seite waren. Adriana war so ein liebes Mädchen und wenn ich ihr im vertrauen gestand das ich mich mit dem ganzen nicht so auskannte würde sie mir sicher helfen. Kurz bedankte ich mich bei Drefan als er das Getränk einschenkte und Adriana schließlich das Essen servierte. Fast hätte ich gefragt wer den das alles essen soll doch hielt ich mich zurück und wand meinen Blick wieder Elijah zu.
"Werde ich mit dem Wachtmeister alleine sprechen? Und ab wann wird die Schneiderin ungefähr eintreffen?"
hakte ich dann doch einmal freundlich fragend nach und nippte kurz an dem Glas dessen Inhalt ich rasch als eine feinen Apfelnektar entlarvte der wirklich köstlich schmeckte.

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Re: Spiel des Schicksals

Beitrag von Elijah de Raven am Mo 29 Dez 2014 - 18:56

Kurz strich er sich etwas die Haare zurück und legte sich anschließend die Servierte auf den Schoß ehe er ihre Frage beantwortete.
"Nun, bei dem Wachtmeister werde ich dabei sein, da braucht ihr euch keine Sorgen zu machen. Es wird auch nicht lange dauern und seit unbesorgt, Oberster Wachtmeister Ragnor Revaldes ist ein gerechter Mann der versteht worum es geht und euch Helfen wird."
während er sprach nahm er sich zugleich etwas von der Platte mit dem gedünsteten Gemüse und den etwas von den Braten als auch von den Roten Kartoffeln. 
"Die Schneiderin wird wohl eintreffen während ihr noch mit Mr Revaldes am sprechen seit so das ihr auch anschließend ganz in Ruhe ihr zuwenden und mit ihr eure wünsche absprechen könnt."
fügte er noch auf ihre zweite Frage kurz hinzu ehe er ihr einen Guten Appetit wünschte und dann zu essen begann.

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Re: Spiel des Schicksals

Beitrag von Helena Lemare am Mo 29 Dez 2014 - 19:13

Während ich mir ebenfalls etwas genommen hatte hörte ich ihm aufmerksam zu und nickte bestätigend. Das klang Vernünftig und auch beruhigend. Nachdem was ich die letzten Monde durchgemacht hatte war es ein wunder das ich halbwegs noch an einen Stück war. Allein die Erinnerung an gestern Abend ließ mir einen schauer über den Körper wandern und auch der Gedanke an den Sturz ließ einzelne stellen wo noch Blaue Flecke waren leicht schmerzen. Um die Stellen am Hals zu verbergen hatten wir heute morgen ein feines Tuch angelegt das diese verdeckten. 
"Das klingt vielversprechend."
antwortete ich ihm schließlich nach einen Moment und begann dann ebenfalls mit dem essen. Es schmeckte zudem unheimlich lecker. Ob man mir das Rezept geben würde? Ich bezweifelte es. Hier würde ich wohl nie zum selber kochen kommen. Da fragte ich mich doch was man sonst den lieben langen Tag so machte. Bei Hädeke war ich auf dem Zimmer eingesperrt gewesen, alle waren unfreundlich und unverschämt gewesen zu mir und außer die Wände anstarren hatte ich nichts gekonnt. Doch hoffte ich das es hier anders werden würde. Allein schon deshalb weil Elijah hier war.

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Re: Spiel des Schicksals

Beitrag von Elijah de Raven am Di 30 Dez 2014 - 12:16

Elijah schenkte ihr ein kurzes lächeln und aß dann weiter. Er verstand das dies alles für sie nicht gerade einfach war doch ob sie dies dauerhaft zu ließ oder sie sich aus dieser Welt wieder zurückzog das lag ganz alleine an ihr. Da sie schwieg tat er es ebenso eine weile und aß schweigend weiter ehe er wieder das Wort ergriff.
"Habt ihr schon eurer Mutter geschrieben? Ich bin mir sicher sie wird sich für eure Veränderten Lebensumstände interessieren und auch wie es euch ergangen ist bisher."
fragte er sie nun und fügte noch kurz hinzu.
"Wenn ihr möchtet könnt ihr sie auch hier her Einladen für die nächsten Tage. Sie wäre mir sehr Willkommen."
Er trank einen kleinen Schluck aus seinem Glas und sah zu ihr hinüber um zu schauen wie sie darüber dachte.

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Re: Spiel des Schicksals

Beitrag von Helena Lemare am Di 30 Dez 2014 - 12:40

Erstaunt hob ich den Kopf als er fragte ob ich meiner Mutter geschrieben hätte und noch mehr war ich es als er sie sogar hier her einlud. 
"Nein, mir war es nicht gestattet seit ich mein Elternhaus verließ irgendjemanden zu schreiben und hier bin ich noch nicht dazu gekommen. Doch werde ich mich nachher daran setzten und sie fragen. Ich bin mir sicher sie würde sich freuen hier her zu kommen."
ich würde ihr wohl nicht sagen das es Elijah war den wir alle kannten. Das sollte sie selbst heraus finden wenn sie wirklich kam. Schließlich war es ihre Schuld gewesen das ich in diese Lage geraten war als sie ihn verjagte und mich diesem Mistkerl auslieferte. Die Folgen davon hatte ich nun, auch wenn sie hier in Elijahs Haus wirklich erträglicher waren als noch vor einem Tag bei Hädeke. Ich beendete schließlich mein spätes Mittagsmahl und trank noch einen Schluck aus dem Glas ehe ich mich ein wenig im Stuhl zurück lehnte. Adriana kam zu mir und flüsterte mir leise zu mich wieder aufrecht zu sitzen und fragte mich dann lauter ob es geschmeckt hätte. Sofort nahm ich wieder Haltung an und nickte ihr zu.
"Ja, vielen Dank. Es war sehr köstlich."
Ich war dankbar das ich den Tipp bekommen hatte von ihr und hoffte mir dies alles auch später noch merken zu können. Anderseits würde es wohl irgendwann zur Gewohnheit werden.

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Re: Spiel des Schicksals

Beitrag von Elijah de Raven am Di 30 Dez 2014 - 12:55

Ein kleines Schmunzeln war über seine Lippen geglitten als er Adriana sah wie sie ihr etwas zuflüsterte und sie sofort wieder Haltung annahm möglichst unauffällig. Aber es freute ihn auch das es ihr geschmeckt hatte und das sie ihrer Mutter schreiben würde. Er konnte sich vorstellen das egal was zwischen den beiden vorgefallen war am Ende ihre Mutter sich dennoch Sorgen um sie machte. Würde seine Mutter noch leben so würde jene sich sicher unglaublich gut um Helena kümmern, da war er sich sicher. Doch jene war bereits dem Leben entschwunden und so würde Helena es wohl auch mit ihrer gemeinsamen Hilfe schaffen ihren Weg zu gehen den sie gehen wollte.
"Das freut mich zu hören. Ich ziehe mich nun zurück in mein Arbeitszimmer. Ich muss mich noch um einige Dinge kümmern. Ich werde euch rufen lassen wenn Mr Revaldes eingetroffen ist."
So erhob er sich nachdem er noch kurz seinen Mund an dem Tuch abgewischt hatte und kam an ihre Seite küsste kurz ihre Handoberfläche und lächelte ihr zu. Flüsterte noch leise ihr etwas zu ehe er den Raum verließ.
"Lächle weiter, den so siehst du noch schöner aus, liebste Helena."

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Re: Spiel des Schicksals

Beitrag von Helena Lemare am Di 30 Dez 2014 - 14:01

Mein Blick wanderte zu Elijah wieder und ich nickte ihm zu. Kurz war es gewesen das wir zusammen waren hier und dann auch noch so Formel. Ich hoffte sehr das würde sich ändern, zum einen weil ich es nicht gewohnt war und zum anderen es sich irgendwie kalt und abweisend anfühlte für mich. Ein wenig Hoffnung gab es mir dann aber als er meine Hand küsste und dann die Worte leise zu mir sprach. Es brachte sofort ein strahlendes lächeln auf meine Lippen ohne das ich etwas tun konnte oder musste. Kurz sah ich ihm noch nach ehe ich seufzte und mich ebenso erhob. Wenn noch Zeit war so konnte ich nun Mutter einen Brief schreiben weshalb ich mir den Weg von Adriana zurück ins Zimmer zeigen ließ. In dem Seperaten Zweitraum in dem ich zuvor nur einen kurzen Blick geworfen hatte sah ich mich nun genauer um. Es stand ein hübscher Arbeitstisch dort mit Stuhl nah des Fensters im Raum und die andere Hälfte füllte der Kamin mit feinen Sesseln und einer weichen Liege aus an den man gewiss gemütlich Tee trinken konnte wenn man besuch hatte oder dergleichen. Doch Adriana verneinte dies. Dieser Raum sah ganz für mich alleine wo nur ich selber oder später mein Gemahl Zutritt haben würde oder meine Kinder. Unten im Salon würde man Besuch empfangen. Kurz war ich etwas überrascht doch nun gut, alles war etwas anders, doch würde ich es noch lernen. An dem Arbeitstisch fand ich Papier, Tinte und Feder um zu schreiben. Kurz schnuppete ich als mir auffiel das dieses Papier nach Rosen duftete. Fragend sah ich wieder Adriana an die ein paar Kissen aufschüttelte.
"Wieso riecht das Papier nach Rosen?"
"Wie sollte das Papier einer Lady den sonst riechen? Nach Staub und Dreck? Nein, nur feines Papier, ebenso die Umschläge. Siegelwachs findet ihr in der linken Schublade. Wenn ihr fertig seit schreibt vorne darauf an wenn der Brief ist und ich sorge dann dafür das man ihn dorthin bringt wo er hin soll."
sprach das Mädchen lächelnd und ging dann wieder hinüber um ein paar Sachen vorzubereiten wenn die Schneiderin kam. In der Zeit schrieb ich nun den Brief an meine Mutter, zwar musste ich immer wieder absetzten und innehalten um zu überlegen aber das Papier füllte sich.

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Re: Spiel des Schicksals

Beitrag von Elijah de Raven am So 17 Mai 2015 - 14:05

Der Blick des Mannes ruhte starr und wütend auf in seinen Becher. Der Rotwein spiegelte das wieder was in seinem innerstes kochte. Wie hatte das passieren können? Und warum gerade jetzt? Wütend donnerte der Becher zurück auf den Tisch wo er eigentlich zuvor draus trinken wollte so das die rötliche Flüssigkeit über den Rand schwappte. Seine Stimme war dennoch ruhig wenn auch sehr gefährlich.

"Das ist nicht akzeptabel. Für wen haltet ihr mich eigentlich? Die Stadt Karlstea wurde von meinen Ahnen mit gegründet. Es waren unsere Häuser die hier zu erst standen und wir schafften die ersten Arbeitsplätze das ein Leben hier möglich wurde. Unsere Handelsgeschäfte verzweigen tief in alle Länder und durch meine Familie ist Karlstea erst zu der geworden die sie heute ist. Nach all dem was meine Familie für die Stadt und die Bewohner geleistet hat, besitzt ihr die Arroganz zu meinen das es an der Zeit währe das meine Familie hier verschwindet?"

Die drei Männer vor ihm sahen ihn ernst an, ein wenig eingeschüchtert aber auch stur und beharrlich. Nach den letzten Vorfällen hatte der Rat in Abwesenheit von dem Mann beschlossen das es nur von dem Übeln der Magie und deren Vertreter her rühren konnte. Der älteste erhob wieder seine Stimme.

"Sir de Raven. Uns ist bewusst welche Vergangenheit ihre Familie hier hat und was sie auch für diese Stadt geleistet hat, aber seit der Bedrohung von Askalon und dem Krieg zwischen Askalon und Paneda. In Abwesenheit der Königin und der Frage wie lange wir frei von dem Krieg verschont bleiben müssen wir uns vorbereiten und Die Tatsache bleibt nun mal das es ein Kampf größtenteils auf Basis der Magie ist und das der König von Askalon jene Angreift die über Magie verfügen. Und auch nach den jüngsten Ereignissen die viel mit eurer Person herrühren und auf euch zurückzuführen sind finden wir es angebrachter wenn eure Familie weiterzieht."

Elijah fixierte den Mann mit seinem Blick und nach und nach wich sein Geduldfaden. Es dauerte wirklich lange bis das der Fall war und sie saßen ja auch schon eine weile hier zusammen.

"Was glaubt ihr warum der König erst die mit der Magie ausschaltet? Aus Spaß an der Freude? Weil es für ihn ein Zeitvertreib ist? Falsch. Er schaltet jene aus die sich ihm wieder setzten können um danach die Städte einnehmen zu können ohne einen Widerstand zu befürchten der wirklich groß ist. wie lange haltet ihr oder die Stadt wohl stand wenn seine Magier dort stehen vielleicht nur die Hand heben und ihr alle willenlos im Staub kriecht. Er muss nicht einen Angriff wirklich führen und ihr alle liefert ihm willenlos und augenblicklich mit ewiger Gefolgschaft ihm die Stadt aus. Glaubt ihr es gibt nur so friedliebende Magier so wie ich es bin? Die nicht ausnutzen was sie haben um das zu bekommen was sie wollen? Mit meinen Kräften könnte ich binnen eines Wimpernschlages die Stadt an mich reißen und ihr würdet alles tun was ich verlange ohne überhaupt zu wissen das ich es je wollte. Doch tu ich es? Nein. Weil ich mich gegen Tyrannei, Versklavung und die Dunkle Seite endschieden habe. Das einzige was ich möchte ist friedlich mit meiner Familie hier leben, meinen Geschäften nachgehen und von euch Scharlatanen in Ruhe gelassen werden. Denn das ich nicht länger Berater von solch Naiven Marionetten sein will liegt wohl klar auf der Hand. Euch schert nicht das wohl des einfachen Volkes nur euer eigenes erbärmliches Leben. Ich denke es wurde genug gesagt. Verschwindet aus meinem haus und von meinem Land."

Damit erhob sich der schwarzhaarige und baute sich trotz das ein Schreibtisch zwischen ihnen war vor den drei Männern auf. Er schüchterte bewusst die drei ein und war sich seiner Position gerade durchaus bewusst. Die drei Ratsmitglieder erhoben sich und der älteste begann noch einmal.

"Sir, es tut uns wirklich Leid für die Umstände, aber wir müssen darauf bestehen das sie nun mit ihrer Familie gehen und ... das Mädchen wieder in die Obhut ihres Verlobten geben. Ja, Sir Hädeke hat sich strafbar gemacht aber dennoch seit ihr nicht die Gerichtbarkeit und jene hat ihn wie ihr wisst mit einer Geldbuße bestraft die er auch gezahlt hat. Es steht ihm frei das Bauernmädchen zu heiraten sobald sie zu ihm zurückgekehrt ist."

Nun war bei Elijah ein Punkt gekommen an dem er seine Stimme erhob und es sogar draußen auf dem Flur von Drefan und den Wachposten vernommen wurde die sofort die Köpfe einzogen.

"ES REICHT! Ich werde mit meiner Familie hier bleiben und keiner wird Lady Lemare auch nur anrühren geschweigenden sie zurück bringen. Sie gehört mir! Doch ich gebe euch ein Versprechen. Ab heute werde ich alle Fäden aus dieser Stadt ziehen und euch eurem Schicksal überlassen. Ohne meine Geschäfte wird diese Stadt binnen einer Woche zusammenbrechen und dies wird eure Schuld sein. Sollte mir zu Ohren kommen das ihr oder irgendwer aus dieser Stadt meine Schwester oder meinen Bruder oder Lady Lemare schlecht machen, sie nicht bedient und den Respekt erhalten die sie verdienen, werde ich persönlich vorbei kommen und euch das Lehren was es heißt meine Missgunst zu erhalten. MEINE Familie wird solch ein ungebürtiges verhalten des Rates und deren Leute nicht länger hinnehmen. Ihr wollt Krieg die Herren? Soeben habt ihr einen gegen mich gestartet und dieser wird euer Untergang sein. Denn wie die Geschichte ja leert, verliert immer der, der den krieg beginnt. WACHEN!"

Den drei Ratsmitgliedern wich jede Farbe aus dem Gesicht während sie den Mann ihnen gegenüber anblickten. Kaum das man sie rief erschienen mehrere Wachen an der Tür wie auch Drefan.

"Wachen. Bringt den Abschaum hinaus aus meinem Haus und von meinem Land. Drefan. Schickt mir den Hauptmann und drei Boten. So wie nach meinen Geschwistern und Lady Lemare. Ich habe mit ihnen allen zu reden. Getrennt voneinander, ihr wisst wie ich das meine. Wenn der Rat und die Stadt gegen uns Krieg führen wollen so sollen sie. Doch nicht wir werden die Leittragenden sein."

Sofort erledigten sowohl die Wachen als auch Drefan seine Aufgaben, denn in dieser Stimmung in dem der Hausherr sich befand wollte keiner ihm wieder sprechen.

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Re: Spiel des Schicksals

Beitrag von Helena Lemare am Mi 19 Aug 2015 - 15:54

Über einen Mond lang war ich nun im Hause von Elijah, meine Verletzungen waren gänzlich verschwunden und er hatte mir in dieser kurzen Zeit sein Leben ein wenig gezeigt. Was es hieß zu der Obersten Schicht der Gesellschaft zu gehören und doch für die anderen und besonders einfachen Leute auch da zu sein. Das er und seine Familie nicht wie die anderen seines Standes waren, war ihr schnell klar geworden und auch das die Geschwister alle untereinander auch verschieden. Seine Schwester war mehr den Schönen und kostbaren Dingen zugetan. Sie besuchte fast jede Feier und amüsierte sich fast schon etwas freizügig und oberflächlich. Zudem achtete sie auf den neusten Klatsch und Tratsch und tat ihr bestes sich zu beteiligen. Doch so Oberflächlich sie auch wirkte, sie verriet nie etwas was sich in der Familie privat oder Geschäftlich tat. Anfangs war sie mir gegenüber skeptisch gewesen doch hatte sie sich als loyale Freundin erwiesen die nichts an mich kommen ließ und mich sogar in Schutz nahm. Sein Bruder war ein Draufgänger und eigentlich immer unterwegs um irgendwo was zu trinken frei nach Wein, Weib, Gesang und Spiel. Man fragte ich ob er jemals erwachsen werden würde. Doch keiner aus der Familie ließ etwas an die Familie kommen. Familie war den dreien unglaublich wichtig und ich hatte nicht einmal erlebt das sie nach außen hin nicht wie eine Einheit gewirkt hatten. Ja, wie jede Familie wurde auch mal hoch her gestritten aber sie vertrugen sich schnell wieder. Jeder bewohnte einen eigenen Flügel des Gebäudes und hatte so gesehen sein eigenes Personal. Je nachdem kam die Familie hin und wieder mal zum essen zusammen oder Abends bei Elijah im Salon um den Abend ausklingen zu lassen mit reden vor dem Kamin. Trotz all dem fühlte ich mich hier sehr wohl, fast schon wohler als im Haus meiner Mutter. Zwar mochte ich das weitläufige des riesigen Anwesens nicht aber dafür die Herzlichkeit mit der man hier untereinander umging. Neben Elijahs Schwester war mir von Anfang an Ariana eine wahre Freundin geworden die mir half und alles tat was sie konnte. Im Haus war längst klar wer ich wirklich war und welche gemeinsame Vergangenheit Elijah und ich teilten. Doch da ein jeder treu zu seinem Herrn stand würde niemand das Geheimnis ausplaudern. Hoffte man aber, so hatte mir Ariana das Getuschel unter dem Personal mal erzählt, das ich eines Tages jene werden würde auf die man nun schon so lange gewartet hat. Es war ja nicht so das ich diesbezüglich nicht abgeneigt gewesen wäre. Schon damals hatten Elijah und ich an eine Heirat gedacht, auch wenn es nie dazu gekommen war. Die Umstände waren damals wie heute nicht die Besten.
Ich hielt den Brief meiner Mutter in der Hand. Sie hatte mir doch geantwortet. In meinem Brief an ihr hatte ich ihr alles erzählt, all meine Gedanken mitgeteilt und auch Gefühle die sich so lange aufgestaut hatten. Meine Hoffnung das sie ihren Fehler einsieht den sie begangen hatte war jedoch nicht eingetreten. Im Gegenteil sie machte mir sogar noch Vorwürfe das ich nicht mehr bei dem Mann war an dem sie mich verkauft hatte, geschrieben hatte sie mitgegeben aber allen beteiligten war klar gewesen das es verkauft gewesen war. Das ich es vom Stellenwert weitaus besser getroffen hatte war ihr egal, auch das ich so Glücklicher war. Sie schrieb sogar das sie nichts mehr mit mir zu tun haben wollte solange ich so in Ungnade gefallen wäre. Ich hatte über den Brief mit Elijah gesprochen, wusste ich nicht mit wem sonst ich darüber sprechen konnte und der meine Mutter kannte. Er hatte still zugehört und dann mich gefragt wie ich mich fühle das zu hören und was meine Gedanken dazu wären. Ehrlich hatte ich ihm geantwortet das es mich verletzte das sie weiter so Stur war und mir das Schlechteste zu dachte obwohl ich nun Glücklich war. Er hatte mich in den Arm genommen und schweigend gehalten ehe er gesprochen hatte. Er hatte gesagt das es ihn doch enttäuschte das sie so uneinsichtig war. Doch könnte man keinen Menschen so einfach ändern und es letzten Endes doch meine Endscheidung wäre wie ich weiter darüber denke und wie ich handeln würde. Ich hatte darüber nachgedacht und beschlossen ihr nicht mehr zu schreiben. Vielleicht würde sie später eine Nachricht erhalten wo drin stand wenn ich verheiratet war oder so. Aber jemanden der nur das schlechteste für mich wollte den wollte ich nicht länger in meinem Leben haben. Ich hatte genug ertragen müssen und würde dies nicht länger tun wenn es sich vermeiden ließ. So atmete ich tief durch und legte den Brief ganz unten in eine Schublade des Schreibtisches, so das er erst mal erledigt und fort war. Als es klopfte in dem Moment hob ich den Kopf und bat mit klarer Stimme einzutreten. Es war Drefan der sich leicht verneigte und mich bat zu Sir de Raven ins Arbeitszimmer zu kommen. Sein Blick war ernst was mich besorgt Stimmte. Ariana war gerade nicht da und so folgte ich Drefan durch die Gänge hinab zum Arbeitszimmer. Mir fiel auf das einige Wachen mehr als sonst postiert waren. Ob es einen Anlass dafür Gab? Drefan klopfte für mich kurz einmal an ehe er die Tür öffnete das ich eintreten konnte.

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Re: Spiel des Schicksals

Beitrag von Elijah de Raven am Mi 19 Aug 2015 - 19:50

Diese Hinterhältigen Verräter hatten es geschafft das er laut wurde. Er wurde nicht laut, meistens nur leise und bedrohlich. Doch wenn selbst dieser Punkt überschritten war wurde er laut und kein Stein blieb auf dem anderen. Finster sah er den Männern nach. Es würde nicht das letzte mal gewesen sein das er sie sah, da war er sich sicher. Aber sie hatten es so gewollt und er kannte da kein Pardon. Als der Hauptmann und die Boten erschien hatte er sich halbwegs wieder gefangen. Kurz und knapp erteilte er Auskunft und Befehle und gab den aktuellen Stand durch so wie er weiter vorgehen wollte. Kurzum wurde salutiert und sich verneigte ehe jeder seinem Auftrag nach ging. Diese widerlichen Halunken würden sich noch umschauen. Schließlich kamen seine beiden Geschwister und sie sahen ihm gleich an das etwas ganz und gar nicht in Ordnung war. Auch ihnen erklärte er die Situation und auch die beiden die wesentlich leichter wütend wurden platze fast der Kragen und besonders seine Schwester Tobte ein wenig wie eine Furie.
"Viktoria ich bitte dich. Ich habe damit nicht angefangen. Ich ziehe nur die Konsequenzen die sich aus dem Handeln dieser unfähigen Personen ergeben. Ich bitte euch nicht mehr alleine euch außerhalb des Anwesen und unserer Ländereien zu bewegen. Nehmt Wachen mit. Ich will euch hier nicht einsperren, doch bestehe ich auf eure Sicherheit. Diese arrogante Mopp wird rasch merken das eine Feindschaft mit uns nur zum Nachteil für sie ist."
Die Junge Frau schnaubte nickte aber zustimmend. Sie wusste selbst das es so das Beste war. 
"Was denkst du wegen Helena?"
fragte sein Bruder schließlich ihn nach einem Moment des Schweigens. Elijah sah seinen Bruder einen langen Moment an ehe er seufzte und über seine Stirn strich.
"Mir bleiben nicht viele Möglichkeiten."
"Nicht viele Möglichkeiten. Elijah ich bitte dich. Es liegt doch klar auf der Hand. Sie will dich, du willst sie. Mach sie zu deinem Weib und fertig. Dann habt ihr deshalb kein Theater mehr und sie gehört doch eh schon zur Familie."
"Oh ja, man merkt du weißt genau was eine Frau will, Kilian."
Fuhr Viktoria ihrem Bruder über den Mund der ziemlich unverständlich fragend die Schultern hochzog.
"Ich muss Viktoria da Reicht geben. Das ist zudem nicht wirklich die Art wie ich meine Frau ehelichen möchte unter so Umständen."
"Aber du sagst selbst das du nicht viele Möglichkeiten hast. Entweder du schickst sie fort oder heiratest sie. Was ist daran so schwer? Ich muss dir sicher nicht erst erklären was man von dir als Ehemann verlangt und erwartet oder?"
grinste der jüngere Bruder frech zu dem älteren hinüber weshalb Viktoria nur die Augen verdrehte.
"Sollte ich diesbezüglich fragen haben werde ich mich an dich wenden, doch bis dahin halt dich bei mir dabei heraus. Die Endscheidung liegt auch nicht alleine bei mir. Ich habe Helena ein Versprechen gegeben und werde es nicht brechen. Sollten wir heiraten werdet ihr es jedoch als erstes Erfahren. Wir sind eine Familie und halten zusammen, komme was wolle. Das haben wir uns seit wir Kinder waren geschworen."
Die beiden Geschwistern nickten und Kilian schickte sich an zur Tür zu gehen.
"Na wenn es weiter nichts gibt. Auf mich warten zwei Damen in meinem Bett. Du machst das alles schon, Elijah. Ich mach mir da keine Gedanken."
Damit verließ er das Arbeitszimmer. Viktoria rollte mit den Augen.
"Wird er den nie Erwachsen? Nein, sag nichts ich kenn die Antwort."
sprach sie zu ihm mit Blick zur Tür ehe sie sich wieder zu ihm umdrehte.
"Wenn du die Fäden aus der Stadt ziehst, wo bekomm ich dann meine Stoffe her für den Schneider und meine anderen Sachen die ich regelmäßig erwerbe? Muss ich jetzt auf derlei verzichten?"
"Aber Nein, Schwesterchen. Lass deine Mädchen eine Liste schreiben die sie Drefan dann immer Anfang der Woche bringen. Ich sorg dafür das du auch weiterhin alles bekommst. Nur weil die Narren meinen sich wie Kleine Kinder aufzuführen musst du nicht darunter Leiden."
Sogleich breitete sich ein strahlendes lächeln auf dem Gesicht der Jungen Frau auf und sie strich sich gekonnt eine Locke aus dem Gesicht. Sogleich ging sie zu ihm und gab ihm einen Kuss auf die Wange.
"Du bist der Beste Bruder den man haben kann."
trällerte sie sogleich und blieb kurz bei ihm stehen.
"Und wegen Helena noch einmal so unter uns. Ich weiß du hast dir das anders vorgestellt aber bisher lief nichts so wie ihr es erhofft habt. Vielleicht solltet ihr wirklich euch beeilen ehe die nächste Katastrophe kommt und ihr wohl möglich keine Gelegenheit mehr erhaltet. Ich denke ihr beide habt lange genug gewartet. Denkt auch einmal an euch beide und nicht immer erst an die anderen. Besonders du kannst einmal etwas Glück vertragen. Gib dir einen Ruck, es mag nicht der beste Moment sein, aber du hast noch mich und mit meiner Hilfe wird es dennoch der Schönste eures Lebens."
zwinkerte sie ihm Vertraulich zu als es bereits an der Tür klopfte. Kurz tätschelte sie seine Schulter und gerade als Helena nun eintrat lächelte sie ihr zu und verließ den Raum damit die beiden ungestört waren. Elijah hatte seiner Schwester noch was sagen wollen, doch hauchte ihr kurz ein ehrliches Danke noch zu. Dann wand ich mich der Schönheit zu die den Raum nun betrat.
"Danke Drefan. Bitte wartet draußen."
Der Angesprochenen nickte und schloss hinter Helena die Türe. Mit einer sanften Geste machte er eine Einladende Geste zu dem Stuhl vor seinem Schreibtisch.
"Bitte setz dich. Ich muss mit dir reden. Ich hab keine Guten Nachrichten."
bat er sie und kam um den Schreibtisch herum damit er ihr den Stuhl halten konnte.

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Re: Spiel des Schicksals

Beitrag von Helena Lemare am Mi 19 Aug 2015 - 19:57

Mein Blick wanderte zu Viktoria und kurz erwiderte ich ihr lächeln ehe die Tür hinter mir geschlossen wurde. Auch wenn Elijah seiner Schwester gerade noch zugelächelt hatte so konnte ich auf seinem Gesicht bereits erkennen das etwas passiert war und seine Worte unterstrichen es. So trat ich näher heran und nahm auf dem mir dargebotenen Stuhl platz. Mein Blick ruhte auf ihm mit wachsender Besorgnis. Spürte ich eine große Unruhe in mir aufkommen auch wenn ich versuchte sie zu unterdrücken.
"Du wolltest mich sprechen? Was für schlimme Nachrichten sind es? Bitte erzähl es mir."
bat ich ihn dann auch sogleich.

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Re: Spiel des Schicksals

Beitrag von Elijah de Raven am So 23 Aug 2015 - 19:25

Elijah wartete bis sie sich gesetzt hatte ehe er sich auf den zweiten Stuhl neben sie setzte und seinen gesenkten Blick anhob um sie anzublicken. Er betrachtete ihren Blick, ihre wundervollen blauen Augen im Schein des Lichts im Zimmer. Ihre Blonden Haare und die feinen Linien ihrer Nase und Lippen.
"Helena. Ich befinde mich im Krieg mit der Stadt. Sie kamen heute in mein Haus und wollten mich und meine Familie vertreiben. Als Reaktion entziehe ich all meine Fäden ihnen und sichere mein Anwesen. Unter anderen haben sie gefordert das du zurück zu Sir Hädeke kehrst und seine Frau wirst."
Er hob die Hand um jegliche unterbrechen die nun kommen würde zu stoppen von vornherein.
"Ehe du etwas sagst. Ich habe mich geweigert. Ich lasse nicht zu das du zu dem Verräter zurückkehrst. Ich wünschte wir hätten mehr Zeit und friedlichere Umstände. Aber leider ist das Schicksal wohl mal wieder gegen uns. Ich werde nicht zu lassen das dir irgendwer auch nur ein Leid zufügt. Daher hör mir zu und denke darüber nach."
bat er sie nun und nahm sanft ihre Hände in die Eigenen. Betrachtete ihre beiden Hände einen Moment ehe er seinen Blick wieder zu ihr Anhob.
"Mir bleiben nur zwei Möglichkeiten. Die eine ist es dich nun freizugeben und dir ein sicheres Geleit zusammenzustellen auf das du heimkehren kannst zu deiner Familie oder einen Ort deiner Wahl. Ich statte dich mit genügend Schutz und Barem aus das du ein Leben lang gut leben kannst. Dir droht keine Furcht und du kannst dein Leben frei gestalten wie es dir beliebt."
begann er die Möglichkeiten ihr kund zu tun die es in seinen Augen gab. Sollte es eine dritte geben so würde sie ihm die Gewiss mitteilen doch würde sie wohl nicht so optimal sein wie die, die er sich bereit gelegt hatte.
"Die andere Möglichkeit wäre. Nun, ich hatte gehofft es würde anders laufen und nicht in so einer Situation. Aber ... Helena. Du konntest nun schon ein paar Eindrücke aus meinem Leben sehen das ich hier führe und auch ungefähr in Zukunft führen werde. Ich hab dir die eine Möglichkeit als erstes genannt doch möchte ich dir auch die andere bieten. Sollte es eine weitere geben so kannst du sie mir nennen doch mir fällt keine weitere ein daher frag ich dich oder schlage dir vor. Würdest du in Betracht ziehen in wenigen Tagen meine Frau zu werden? Dann kann dich niemand zwingen woanders hinzu gehen. Ein Leben an meiner Seite habe ich mir immer mit dir gewünscht doch wird niemals einfach sein. Doch wenn du wenn du es wagen willst so möchte ich dir gerne meine Hand reichen."
Sein Blick ruhte weiter in ihrem Antlitz und ihren Augen. Ehe er sie antworten ließ fügte er noch hinzu.
"Bitte wäge beide Möglichkeiten genaustens ab. Beides hat seine Vorteile als auch Nachteile das sollte dir bewusst sein. Ich erwarte nun keine Antwort. Denk in Ruhe darüber nach und teil sie mir dann so bald wie möglich mit das ich dementsprechend handeln kann."

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Re: Spiel des Schicksals

Beitrag von Helena Lemare am Sa 29 Aug 2015 - 13:00

Aufmerksam lauschte ich seinen Worten betrachtete seine Mimik und Körperhaltung. Ich war erschrocken und wollte auch etwas sagen doch mehr als meinen Mund öffnen und einatmen kam ich nicht. Er unterbrach es sogleich und sprach weiter so schloss ich meine Lippen wieder und hörte weiter zu. Betrachtete ebenso unsere beiden Hände einen Moment und war mehr als angespannt. Das Bild das in meinem Kopf entstand machte mir Angst. Doch warum sollte ich am Ende warten mit einer Antwort? Er wusste doch wie ich dachte. Ich hatte bereits am Meer damals gewusst wie mein Leben sein würde, zumindest im groben Zügen und die beliefen sich auch seit wir uns wiedergefunden hatten auf das selbe hinaus. Sein auf ewig. Meine Augen lagen in seinem Blick der mir entgegen sah und auch wenn er wollte das ich beide Möglichkeit abwog so wusste ich schon lange meine Antwort. Sachte entzog ich eine meiner Hände aus den seinen und legte sie auf seine Wange. Strich sachte mit dem Daumen darüber.
"Elijah. Du kennst meine Antwort. Meine Endscheidung habe ich schon lange gefällt. Wir kannten unser leben am Meer und nun auch wie es hier ist. Für mich hat sich nichts geändert. Ich war damals dein, bin es heute und werde es in Zukunft sein. Ja, ich möchte deine Frau werden nun ganz und für immer. Ich möchte nicht mehr von dir getrennt sein. Und sollte die Welt nun untergehen, so möchte ich es mit dem Gedanken tun deine Frau zu sein und das mit allem was dazu gehört. Ich liebe dich und werde es immer tun."
Dann beugte ich mich das letzte Stückchen vor und küsste ihn liebevoll und doch etwas stärker voller Gefühle die ich für ihn empfand.

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Re: Spiel des Schicksals

Beitrag von Elijah de Raven am So 30 Aug 2015 - 14:57

Es war ein beruhigendes Gefühl ihre Hand an seiner Wange zu spüren. Natürlich hatte er ihre Antwort irgendwie schon erahnt und gewusst und doch wenn es ihn auch freute so ängstigte es ihn zugleich. Aber die Würfel schienen gefallen zu sein und er hatte seine Antwort erhalten. Sanft erwiderte er ihren Kuss ehe er sie an sich in seine Arme zog und der Kuss wesentlich Leidenschaftlicher wurde. Als er sich dann doch wieder von ihr löste betrachtete er sie eingehend. Strich mit der Fingerspitze über ihre Lippen und dann die Nasenspitze.
"Dann soll es so sein, mein Herz."
Sprach er zu ihr und küsste sie noch einmal. Schweigend hielt er sie eine ganze weile noch in seinen Armen ehe er sich ganz von ihr löste.
"Drefan!"
Es dauerte einen Augenblick bis es kurz klopfte und die Tür sich öffnete. Der ältere Herr erschien und sah seinen Herrn an.
"Ihr wünscht, Sir."
"Bitte veranlasst eine kleine Feier so rasch wie möglich, Lady Lemare und ich wollen heiraten so schnell es geht."
"Ihr könnt euch auf mich verlassen, Sir. Wünscht ihr bestimmte Gäste für die Feier einzuladen. Soll ich nach Lady Lemares Familie schicken lassen?"
Elijahs Blick wanderte von Drefan kurz zu Helena. Das war ihre Endscheidung, er würde sich wünschen das sie herkamen doch wollte er seine baldige Frau nicht übergehen in der Frage. So beantwortete er Drefan die Vorherige Frage.
"Ladet die ein die ich immer für den kleineren Anlass einlade. Jene denen ich Vertraue und mit denen dieser Tag unvergesslich wird."
Drefan schmunzelte leicht und nickte. Dafür kannte er seinen Herrn schon zu lange und gut als das er weiter fragen musste.

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Re: Spiel des Schicksals

Beitrag von Helena Lemare am Mi 16 Sep 2015 - 15:52

Seine Worte ließen die Schmetterlinge in meinem Bauch nur noch mehr fliegen. Bald wäre ich sein. Ein Glückliches Gefühl der Hoffnung und frohen Erwartung durchströmten mich. Gerne blieb ich noch einen Moment in seinem Arme ehe er sich löste und ich meine Haltung wieder aurecht setzte. Drefan kam durch die Tür und so legte ich meine Hände sachte in den Schoss und blickte zu ihm herüber als er meine Familie erwähnte. Während Ellijah für sich antwortete dachte ich nach ehe auch ich antwortete.
"Ihr könnt nach ihnen schicken, sie werden aber nicht kommen. Ich danke euch trotzdem. Zumindest wissen sie dann meinen endgültigen Entschluß."
So blickte ich wieder zu Elijah und erhob mich von dem Stuhl. Wollte ich nun da ich wusste was alles passiert war und nun auf uns alle zu kam, Elijah nicht die Zeit stehlen.
"Ich ziehe mich nun zurück. Sehen wir uns heute Abend beim Dinner?"
fragte ich aber noch ehe ich ihm zunickte und den Raum verließ. Wollte ich nun über einiges nachdenken und auch mich mit Ariana besprechen.

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Re: Spiel des Schicksals

Beitrag von Elijah de Raven am Sa 6 Aug 2016 - 22:22

Seit jenem Gespräch waren einige Monde ins Land gezogen. Die Hochzeit war aus mehreren Gründen nicht zustande gekommen. Der Aufstand in der Stadt und dann das verschwinden der Königin. Der Krieg im Nachbarreich und das ausstrecken der Finger des Dunklen Königs aus Askalon. Zu guter letzte die neue Königin der man lieber nicht im Weg stand. Elijah war alles andere als Begeistert, doch ließ es sich nicht ändern. Er hasste es Helena warten zu lassen und so wenig Zeit mit ihr zu verbringen. Zumindest hatte sie durch ihr Dienstmädchen und seine Schwester etwas Gesellschaft. Sein Anwesen war eine gefährliche Festung geworden und niemand kam da so einfach rein oder raus. Der Handel in der Stadt war kurz nachdem er seine Fäden überall zurück gezogen hatte förmlich zusammen gebrochen. Genau das was er erwartet hatte und beabsichtigt. Nach schon kurzer zeit kamen die Ratsherren wieder an gekrochen doch Elijah blieb Hart. Der Weg war beendet. Niemand bedrohte seine Familie und ihn. Niemand. Sein Bruder hatte sich verabschiedet und war aufs Land ans Meer gefahren um von hier fort zu kommen. Er wollte mit dem ganzen nichts zu tun haben. Elijah wusste jedoch das es ihm dort gut ging und das war das wichtigste. Seine Schwester war geblieben. Was sollte sie auch auf dem Land? Da war sie lieber bei Helena hier. Ein paar mal hatte er versucht die beiden Frauen zu überreden auch aufs Land zu gehen doch Helena wollte nicht mehr von ihm fort so waren sie geblieben. Eines Abends als er wiedermal heimkehrte und Helena bereits schlief reichte es ihm und er rief Drefan noch einmal zu sich. Er sollte für morgen die Hochzeit vorbereiten. Nur Helena und er, seine Schwester und das übrige Personal das noch da war und dabei sein wollte. Drefan würde die Trauung vollziehen, wozu er durchaus imstande und Berechtigt zu war. Als er nun am Abend heimkehrte wieder war alles vorbereitet. Der kleine Saal war geschmückt, eine lange Tafel war gedeckt für alle und er musste sich nur noch umziehen. Die Ringe hielt er sicher in Verwahrung. Ein wenig nervös war er schön doch freute er sich auf. Wenigstens ein freundlicher Lichtblick in dieser finsteren Zeit. So kleidete er sich rasch um und ging in den Saal wo er mit den anderen nun auf Helena wartete. Seine Schwester kam alsbald lächelnd zu ihm und teilte ihm mit das sie nun käme. Nervös atmete er tief durch und schaute immer wieder zu der Tür durch die sie bald kommen würde.

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Re: Spiel des Schicksals

Beitrag von Helena Lemare am Sa 6 Aug 2016 - 22:35

Nicht nur Elijah war nervös auch Helena. Sie hatte sich so oft nach ihm gesehnt. So wenig Zeit mit ihm verbringen können. Wo es besonders extrem war hatte sie ihn ja sogar gebeten wenn er heim käme zu ihr zu kommen ins Bett. Doch er war ganz der Gentleman gewesen und hatte es abgelehnt. Er würde warten bis sie ganz sein war und nicht nur Versprochen. Sie hatte die Hoffnung schon aufgegeben als Ariana ihr am Morgen zusammen mit Viktoria die Freudige Nachricht überbrachten. Gemeinsam hatte man ein Kleid herausgesucht, gebadet und sich hergerichtet. Doch dennoch war sie nervös. Es war nicht nur so das sie dann endlich die seine wurde. Nein, ein wenig Angst hatte sie vor der Nacht. Vor dem Moment. Aber sie dachte sonst nicht weiter daran. So sah sie noch kurz Viktoria nach als jene vorging und sie noch den Schleier über ihren Kopf legte und dann langsam mit Ariana folgte. Das junge Mädchen war ihr eine gute Freundin geworden und sie war ihr sehr dankbar das jene nun ihre Hand hielt.
"Seit unbesorgt. Es wird alles wundervoll werden. Er liebt euch und ihr ihn. Was kann es da schlimmes geben?"
Ein klein wenig unsicher lächelte Helena ihr zu ehe sie tief durchatmete und schließlich mit ihr in den kleinen Saal ging. Ihr Blick suchte sofort den von Elijah. Außer ihm und Drefan, Ariana und Viktoria waren noch 5 vom Personal da wie ihr Blick zeigte. Doch ihr Blick blieb einfach bei Elijah. Dem Mann den sie so lange schon in ihrem Herzen hatte und dem sie nun bald vollkommen gehören würde und er ihr. Ohne es zu merken ging sie auf ihn zu, schnell und doch langsam bis sie bei ihm war und niemals mehr gehen wollte.

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