Erwachen -> Ich bin zurück

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Erwachen -> Ich bin zurück

Beitrag von Resh am Sa 15 Nov 2014 - 12:48

Seit einer ganzen weile erfüllte mich eine Unruhe die ich so in der letzten Zeit nicht kannte. Immer häufiger musste ich an meine Mutter denken. Schon ein komisches Gefühl für jemanden der zwar wusste wo sie war, aber sie seit Jahrhunderten nicht gesehen hatte. Na ja, so war das nun mal wenn man in die Welt hinauszog und das nach einem Streit. Ich war damals einfach zu stolz und überheblich gewesen um einzusehen das sie einfach Recht hatte mit allem. Aber diese Erfahrung musste ich selbst machen. Diese Unruhe ließ mich nicht los und irgendwas musste ich doch dagegen tun können. So löste ich mich aus den Armen der zwei hinreißenden Damen und verließ das Bett. Nett war die Nacht gewesen, heiß um genau zu sein. Ich liebte es mit dem Feuer zu spielen einfach. Lag einfach in meiner Natur. Rasch kleidete ich mich an und wusch mir das Gesicht ehe ich mich wie immer aus den Staub machte. Hier am Ende von Paneda, am Rand des kleinen Gebirges das Paneda von Despain trennte war es nicht ungewöhnlich das sich Gesindel wie ich herum trieb und als Dieb schlug ich mich eh schon seit Jahrhunderten sehr erfolgreich durch. Ich hatte immer was ich brauchte. Das herunterklettern aus dem Fenster und das letzte Stück hinab springen war mir in Fleisch und Blut übergegangen, zumal ich eh mehr aushielt als ein normales Menschlein. Sah man mir so aber gar nicht an. Immer wieder hatte ich mir andere Haarfrisuren zugelegt mit oder ohne Bart. Ganz wie es mir beliebte. Ein wenig musste ich ja schauen das die Menschen nicht bemerkten das ich nicht wie sie alt wurde und starb. Als ich die Absteige schon ein ganzes Stück hinter mich gelassen hatte bewegte ich meine Hände. Sie kamen mir irgendwie etwas Steif vor heute und eine innere Hitze war stärker den je. Seit Tagen hatte ich versucht diese Symptome zu deuten aber ohne Erfolg. Vielleicht hatte meine Mutter ja mal wieder etwas mit der Sache zu tun? Obwohl, nein. Ich kannte sie sehr gut, das würde sie nicht tun. Es schien mir als in meinem Inneren etwas drängte herauszukommen. Doch wenn ich über die Jahrtausende etwas gelernt hatte dann war es das ich steht's Kontrolle über mich haben musste. Aber das hier war anders, es ließ sich nicht ignorieren. Ob ich dem drang einmal nachgehen sollte? Rasch wand ich mich um ob irgendwo eine Seele war, aber nichts. Was konnte schon schief gehen? Entweder verbrannte er zu Asche, explodierte, starb oder würde ein Nickerchen machen. Zu wenig Schlaf, ja das konnte es auch sein. Ich ruhte mich zwar durchaus auch aus und schlief aber nie viel. Ich war einfach der Draufgänger der wusste wie weit er gehen konnte. In mir war soviel aufgestaute Energie die ich nicht herausbekam. Vielleicht sollte ich ihr jetzt nach gehen. Es war nicht gut sie noch länger zu ignorieren.
 
"Was solls. Auf gehts. Zeig mir was es ist."


pushte ich mich selbst etwas mit einem grinsen und legte die Tasche ab die ich bei mir trug und Atmete tief durch. Danach streckte ich meine Arme bis in die Fingerspitzen und atmete noch einmal tief ehe ich die Kontrolle zurücknahm und kommen ließ was dort war. Es war ein Kribbel und ziehen und ein Schmerz der in dieser Sekunde durch meinen Körper sich zog bis in jede kleinste Stelle und Haarspitze hinein. Es wurde wärmer und wärmer in mir und um mich herum. Es schien als wenn ich wirklich zu verglühen würde. Als wenn ich anfing in Flammen zu stehen. Ich schloss meine Augen nicht. Ich wollte sehen was passierte. Meine Haut begann sich zu verändern, sie wurde immer weiter rot bis hin zu einem starken Rot und es schien als wenn sie sich zudem auch veränderte. Dann wieder schoss dieser Ziehende, kribbelnde Schmerz durch mich durch das ich die Augen doch schließen musste. Ein paar keuchende Atemzüge und alles in mir schien sich selbstständig zu machen. So als wenn jemand an Armen, Beinen, Kopf und Rumpf gleichzeitig ziehen würde. Lange hielt ich den Schmerzensschrei zurück. Ich hatte ja schon viel eingesteckt in den Jahrtausenden, aber das war ... heftiger als ich je erlebt hatte. Als ich ihn nun hinaus ließ ging auch der Schmerz mit weg und nur ein neues Kribbeln war zu vernehmen. Aber es war kein Schmerzensschrei in dem Sinne gewesen was mich auch dazu verleitete die Augen zu öffnen wieder. Eben noch war meine Tasche neben mir gewesen, nun lag sie winzig klein unter mir. Ich hob meinen Arm an, aber es war kein Arm mehr in dem Sinne. Meine Hände waren nicht mehr Hände und so blickte ich mich um und an mir herab. Ich war kein Mensch mehr. Ich war ICH. Ich war wieder ein Drache. Freude durchzog mich durch jede kleinste Poore und Schuppe in meinem Körper. Alles wollte gleichzeitig bewegt werden und dann öffnete ich meine Flügel und streckte sie weit aus als wenn ich mich streckte mit meinem ganzen Körper. So groß hatte ich sie nicht in Erinnerung. Bestimmt 22 oder 23 Meter weit war die Spanne die sie betrugen. Ein paar mal schlug ich kräftig mit ihnen und es fühlte sich verdammt gut an. Mit einem tiefen Atemzug zog ich die Luft ein und ließ sie durch meinen ganzen Körper fließen. Ich konnte weiter sehen, besser hören, viel mehr riechen. Wie sehr hatte ich mein ICH vermisst. Ich wusste was das nun hieß. Ein anderer Drache war erwacht. Das war es die ganze Zeit gewesen. Diese Unruhe, dieses Verlangen das ich seit Wochen nicht stillen konnte. Ich hatte es einfach nicht deuten können. Doch jetzt war es das schönste Gefühl was er seit Jahrtausenden spürte. So ging ich leicht in die Knie, drückte mich vom Boden ab und stieg gehn Himmel, schlug kräftig mit meinen Flügel und der erste Moment war noch recht unbeholfen und fremd, doch rasch erinnerte ich mich wieder ohne drüber nachzudenken wie es war ein Drache zu sein. Höher und Höher stieg ich dem Himmel entgegen. Oh wie sehr hatte ich die Welt hier oben vermisst. Alls gleichzeitig wollte ich tun und wand es um. Drehen, Sturzflug, abfangen, gleiten, steil nach oben. Wie ein spielendes Kind nutze ich es aus was ich Jahrtausende nicht konnte. Ich hoffte sehr das dies kein Traum war. Aber konnte es nicht sein. Dazu war es einfach zu real. Träume waren anders. Ich probierte aus wie es war mein Feuer wieder hervor zu speien und ließ damit ein paar Wolken verpuffen. Es verging viel Zeit ehe ich begann die Welt unter mir zu betrachten. Die Ländereien von Paneda und Krofo, machte aber bald wieder einen Schlenker zurück nach Paneda. Ein berauschendes Gefühl endlich wieder ICH zu sein. Auch wenn die Menschliche Hülle genauso mein ICH war, so hatte ich mich stehts meist zu dieser Form hingezogen gefühlt. Endlich hatte ich das Gefühl wieder frei zu sein, alles hinter mir zu lassen. Lange hatte mir meine Mutter diese Form verwehrt. Wusste ich ja inzwischen das es ein wichtiger Grund gewesen war und das sie recht damit gehabt hatte. Vielleicht war nun auch die Zeit gekommen zu ihr zu gehen und mich bei ihr zu entschuldigen. Aber das konnte noch warten. Erst einmal wollte ich es ausnutzen Resh hinter mir zu lassen und als Reshegon durch den Himmel zu streifen.
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Re: Erwachen -> Ich bin zurück

Beitrag von Resh am So 16 Nov 2014 - 15:13

Als Kind hatte ich sowohl auf der Erde gespielt als auch im Himmel. Doch nun genoss ich es die Welt wieder von oben zu betrachten. Dort wo ich hingehörte. Dabei verschreckte ich ein paar Vögel die nicht damit rechneten und amüsiert lachend sah ich ihnen nach ehe mich etwas erreichte. Ein Vibrieren. Ein Ruf. Ein Befehl. Eine Nachricht. Sie war unmissverständlich und direkt. Ich wusste einfach das sie mir galt in dem Moment. Mitten in der Luft blieb ich stehen und schlug mit den Flügel. Ließ sie auf mich wirken. Folgte dem Klang und der Richtung aus der sie erklangen war. Es war die selbe Richtung die ich eigentlich vorgehabt hatte zu fliegen doch überlegte ich einen Moment ob ich wirklich nun dorthin sollte. Zum einen reizte es mich herauszufinden wer den Ruf gesendete hatte und einen meiner Art zu treffen. Zum anderen hieß dies mich auch der Vergangenheit stellen und so wirklich war ich noch nicht dazu bereit, oder? Ein schnaufen entglitt meinen Nüstern in dem Rauch hervor kam. Widerstrebend hin und her gerissen drehte ich ab und beschloss mich erst zu stärken ehe ich mich auf den Weg machte. Aufmerksam sah ich hinab und entdeckte eine Herde wilder Rinder. Schmackhaft und gut ernährt. Was hier in Paneda nicht unüblich war. Hier schien es das beste Vieh in ganz Crystalia zu geben. So stieß ich hinab und krallte mir eines der Tiere aus der Menge und landete etwas entfernt um es mir schmecken zu lassen. Es war etwas ungewohnt im ersten Moment. Aber es schmeckte dennoch köstlich. Wie sehr hatte ich es vermisst. Kurz putzte ich mich noch zurecht und trank etwas aus einem Frischwassersee ehe ich meinen Kopf in den Wind hielt und witterte. Es sollte wohl so sein. Mutter hatte mir gesagt das wenn die Zeit gekommen war jene Rufen würde die noch übrig waren und sie hoffte das ich den Augenblick noch erleben würde und sie mich dann wiedersah. Nun den Gefallen schien ich ihr tun zu können. Zudem war ich ihr eine Entschuldigung schuldig. Hatte ich mich zuletzt im Streit ihr gegenüber wahrlich unmöglich benommen. Aber das musste ich erst selbst herausfinden. Ein seufzten glitt durch meinen Körper ehe ich voller Tatendrang nun die Richtung des Rufes einschlug. Welcher meiner Art dort immer wartete, ich wollte ihn kennenlernen und dann meine Mutter besuchen. So erhob ich mich in die Luft und breitete meine Schwingen aus. Gewann bald an Höhe und flog zu den Bergen im Nordwesten von Paneda.

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Re: Erwachen -> Ich bin zurück

Beitrag von Resh am Sa 18 Jul 2015 - 13:43

<--- Reise zum Wissen

Warum und wieso konnte ich nicht sagen aber es hatte mich weiter weg gezogen als ich es in meinem inneren Chaos sagen vermochte. Weit weg von dem Geschehen, von dem Kampf, von dem Chaos dort in der Höhle mit dem vielen Menschen. Ich war nicht umsonst ein Einzelkämpfer der lieber für sich war. Ab und an mochte ich ja die Gesellschaft anderer. Doch brauchte ich dann auch wieder Zeit für mich und das konnte ich dort in dem Mittelgebirge bei meiner Mutter, bei Lactour und Shanuma und Richard und den anderen nicht bekommen. Die letzten tage hatten mich aufgewirbelt. Mehr als wohl einer Verstand. Vor wenigen tagen erst war ich selbst zum Drachen wieder erwacht. Hatte meine Mutter nach Jahrtausenden wieder gesehen und hatte einen anderen Drachen kennengelernt der nicht nur irgend ein Drache war sondern ein Urdrache. Der letzte lebende Urdrache noch dazu. Gegen ihn war ich wirklich noch ein Küken und Jungspund, das konnte ich ja verstehen und doch ärgerte es mich doch sehr. Es war ja nicht meine Schuld gewesen das ich so lange nicht der sein durfte der ich wahr. Dann Richard kennenzulernen. Dem Mann auf den wir alle seit Jahrtausenden gewartet hatten, weswegen meine Mutter so viele und große Opfer gebracht hatte warf in mir das Gefühl von Glück und Dankbarkeit auf aber auch Eifersucht und Trotz. Ich hatte beobachtet wie sie ihn behandelte und die anderen und es machte mich sauer, den schließlich war ich ihr Sohn nicht er und ich war nach Jahrtausenden zurückgekehrt, ihn hatte sie Jahre lang bei sich gehabt und ausgebildet. Dann war da noch Shanuma. Eine umwerfende Kriegerin und Magierin die ebenso das Feuer mochte wie ich selbst. Durch sie hatte ich mich kurz etwas selbst verflucht nicht die Jahrtausende auf sie gewartet zu haben. Ein Kind mit ihr wäre wohl eine Explosive Mischung die man sich nur vorstellen konnte. Doch anderseits hätte ich damals nicht mit dem Bauernmädchen aus dem Dorf das Kind gezeugt so wäre .... keine Ahnung was daraus geworden wäre. Lebte diese Blutlinie überhaupt noch? Interessierte mich nicht. Ich war nicht wirklich der Vater Typ und Hätte Wenn und ABER ließen sich nicht ungeschehen machen was ewig in der Vergangenheit bereits lag. 
Grummelnd verschreckte ich ein paar Vögel die vor mir flohen und stieg immer weiter in die Höhe bis mir die Luft zum Atmen immer schwerer und kaum noch möglich wurde ehe ich wieder hinab glitt. Die Erbin des Lichts war auch so anders als die die ich bereits kennengelernt hatte. Wenn ich sie so beobachtetet hatte und was ich über sie gehört hatte so würde diese Erbin es schwerer haben als alle Erbinnen vor ihr. Sie war von ihrem Licht so rein und vollkommen und hatte ihren eigenen Kopf und Gedanken unkontrolliert, wild, gefühlvoll und doch klug und Weise. Eine beeindruckenden Frau mit der ich gerne mehr Zeit verbringen würde um zu reden. Doch das schien aktuell nicht möglich zu sein, so sehr wie Shanuma und Richard sie behüteten war es kaum möglich. Es schien ihr auch so was ich wahr nahm das jene Erbin aktuell auch nicht ganz sie selbst war. Etwas umgab sie, Traurigkeit, Angst, Zweifel und Zorn. Was immer es war es hinderte sie und solange die dies alles nicht mit sich ausmachte würde es dauern bis sie zur Vollkommenen Größe heranreifte. Doch was geschah wenn sie es tat? Den Glimmer den ich gesehen hatte war schon so mächtig in ihr. Sollte sie jemals zu ihrer Vollkommenheit als Erbin des Lichts erwachen würde sie das Weltgeschehen das ein jeder kannte aus den Angeln heben und kein Stein würde auf den anderen bleiben. Richard, Shanuma und Yvaine zusammen. Diese drei konnten wenn sie zur ganzen Stärke aufblühten und kamen, die Welt in einem Atemzug zerstören und gleichzeitig neu erschaffen und formen. Ob ihnen das eigentlich bewusst war? Wohl nicht und wenn dann wollte wohl keiner etwas davon wissen. Wer Klug war würde, wenn es wirklich passieren sollte, nicht in der nähe sein. Denn es würde Leid verursachen und Schmerz den alles hatte zwei Seiten neben der Freude und Glück. 
Ich ließ mich weiter hinab sinken und suchte einen Platz zum Landen wo ich meine Ruhe haben würde ohne mit meinen Gedanken weiter sie am fließen zu hindern. Die Wächter würden wohl auch noch eine Große Rolle spielen ebenso wie Richards Vater diese Grausame König der alles niedermetzelt was sich in dem Weg stellte um an seinen Sohn heran zu kommen. Ob es von mir Klug gewesen war gerade jetzt zu verschwinden? Wohl keineswegs und ich würde mir wohl von vielen Seiten was anhören dürfen wenn ich zurückkehrte. Anderseits war es mir egal. Ich würde es wohl schweigend wie immer über mich ergehen lassen, mit den Schultern zucken und nichts tun. Ändern konnte man es auch nicht. Gerade als ich zur Landung ansetzte spürte ich etwas in meinem inneren. Etwas neues, junges und ich wusste einfach das soeben ein neuer kleiner Drache geschlüpft war. Nicht wie ich, nein, ein richtiger Drache. Kurz freute ich mich darüber doch dann kam wieder eine kleine Wut auf in mir auf. Wer hatte sich um mich gekümmert als Drache in den letzten Tagen? Wer hatte mich gelehrt was es zu wissen gab? Wer hatte mir geholfen mit dem ganzen fertig zu werden was in mir vor sich ging? NIEMAND! Alle nahmen es einfach hin das ich da war, das ich wusste was Sache ist und alle Fragen beantworten konnte die man mir stellte. Keiner hatte mal dran gedacht das ich genauso unerfahren war wie ein Neugeborener Drache der gerade aus dem Ei schlüpft. Nur weil ich Jahrtausende bereits als Mensch gelebt hatte hieß das nicht das ich alles wusste was es hieß ein Drache zu sein. Meine Mutter hatte es mir nicht wirklich beibringen können in Menschlicher Gestalt einem Menschen der vielleicht irgendwann mal ein Drache wieder sein würde. 
Wütend stieß ich einen Feuerstoß aus und ließ ihn erst enden als ich wieder Atmen musste ehe ich mit einem lauten rums auf der Erde landete und wütend Fauchte. Vielleicht sollte ich den König mal aufsuchen und ihn fragen was er mir vielleicht erzählen konnte und wenn er mich vielleicht lehrte konnte ich ihn ein wenig helfen als Gegenleistung. Was hielt mich davon ab überzulaufen und die anderen nicht zu verraten? NIEMAND! Ich schlug wild mit meinem Schwanz, mähte dadurch einen Baum nieder der sogar noch ein Stück weiter weg flog durch den Schwung. Auch ein Stück Wiese wurde gleich mit geschnitten das eh ziemlich hoch hier stand. Ein markerschütterndes Wütendes Brüllen kroch meine Kehle herauf das ich sogleich kund tat und ein paar Schritte lief. Als ich dann auch noch ein paar Soldaten sah die in meine Richtung kamen in der Ferne erhob ich mich mit einigen Flügelschlagen in die Luft und flog auf sie zu. Brüllte ihnen wütend entgegen. Mir war es in dem Augenblick völlig egal das meine Dunkle Seite wieder hervor kam die ich so viele Jahre gekonnt kontrolliert hatte. Gerade war zu viel in mir als das ich sie auch groß Lust hatte zu kontrollieren. Ich war ein Drache und Drachen sollte man fürchten. Wir waren keine Schoßtieren zum schmusen. Wir waren gefährlich. Die Pfeile und sperre die mir entgegen flogen ignorierte ich. Auch das mich einige davon trafen. Kurz um vernichtete ich die Soldaten mit Feuer, Krallen, Zähnen und Schwanz bis keiner mehr stand. Sättigte mich an zwei der Pferde auch wenn sie nicht sehr schmeckten gerade und verbrannte alles was in meinem Umkreis war. Es war mir egal was die Menschen dachten und was passierte wenn man das Ausmaß was hier passiert war entdeckte. Ob es Feindliche, neutrale oder verbündete Soldaten gewesen waren interessierte mich nicht. Noch wenig was die anderen von mir für diese Tat von mir hielten. Meine Dunkle Seite rief nach Blut und hatte es bekommen. Ich machte mir auch nicht die Mühe weg zu fliegen sondern blieb wo ich war, zog die Speere und Pfeile aus meinen Körper heraus und kümmerte mich so weit wie möglich um meine Wunden und ruhte mich ein wenig aus die Nacht über, ehe ich am nächsten Morgen wesentlich beruhigter und die Dunkle Seite wieder kontrollierte davon Flog. Mein letzter Gedanke an das geschehen war lediglich ein Schulterzucken.
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Re: Erwachen -> Ich bin zurück

Beitrag von Resh am So 16 Aug 2015 - 13:56

Ich war in Paneda geblieben größtenteils. Hatte zwar auch die Grenzen zu Askalon mal, aber auch Despain, Krofo als auch Melanea unsicher gemacht. Meine Dunkle Seite zu unterdrücken hatte ich keine Lust gehabt und für einige Verwüstung gesorgt als auch für einige Tote. Meistens unter Soldaten aber hier und da war auch mal ein unbeteiligter der zur Falschen Zeit am Falschen Ort gewesen war. Doch ich vergass es wieder. Blieb auch in der Gestalt des roten Drachen und kostete es vollkommen aus. Schließlich hatte ich mir eine Lagerstätte in den Bergen zwischen Despain und Paneda gesucht. Dort kam eh kaum einer vorbei der mich störte und es war gut einen Anlaufpunkt zu haben den ich für mich allein hatte und von wo ich aus immer wieder aufbrechen konnte. Um die Höhle zu schützen hatte ich mich kurzweilig verwandelt und einige Beschwörungen darauf angelegt um sie vor unbefugten zugriff zu schützen. Ansonsten war ich einfach ich. Der rote Drache der es genoss er selbst zu sein. Während ich meine Schuppen nun putzte nach der letzten Blutigen Aktion blickte ich hin und wieder nach draußen aus der Höhle. Eine Windböe brachte salzige Meeresluft herein die ich schnuppernd auf sog mit meinen Nüstern. Doch nichts wichtiges weshalb ich mich weiter der Körperpflege widmete. Etwas was ich auch als Mensch immer sehr ausgiebig nachging. In der Ferne sah man schwarze Rauchschwaden aufsteigen. Ob das mein verdienst war oder das von jemand anderen konnte ich nicht sagen, interessierte mich auch nicht. Sollten sie doch alle machen was sie wollte, ich tat eh was ich wollte und das ohne jemanden um Erlaubnis zu fragen. Als ich schließlich fertig war schüttelte ich mich einmal komplett durch und aus ehe ein zufriedenes brummen durch meinen Körper glitt und ich mich zusammenrollte für ein Schläfchen.
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Re: Erwachen -> Ich bin zurück

Beitrag von Resh am So 10 Jan 2016 - 13:54

Nach gut zwei Wochen hatte ich mir einen Namen gemacht. Der gefürchtete und tödliche rote Drache der alles vernichtete was ihn im Weg stand oder auch nicht. Tag für Tag trainierte ich meine Flugkünste bis zu Halsbrecherischen Aktionen die mir hin und wieder auch nicht ganz so glimpflich ausgingen und anspornten es erneut zu versuchen. Ich wollte stärker werden, mächtiger. Hatte mir sogar durch meinen Ruf schon einen Namen sogar in Despain gemacht den ich sehr genoß da die Leute dort selbst das Blut so liebten wie ich momentan. So lange hatte man mich in eine Hülle gesperrt die nicht die meinige war. Jetzt endlich konnte ich wachsen und die Menschen aller Art das fürchten lehren. Ich würde ihnen zeigen was es hieß Angst zu haben und das ihre Taten meine Ahnen auszulöschen ein schwerer Fehler gewesen war. Einen Hort hatte ich mir gebaut und ihn geschützt und verstärkt so das man mich dort nicht stören konnte. Durch meine Aktivitäten spürte ich auch das der Schlummernde Vulkan in meiner Nähe anfing zu erwachen. Ein Herrliches Gefühl. Es zog mich zu ihm hin. Feuer zu Feuer. Ich hatte meine Menschliche Hülle abgeschüttelt und blieb in meiner Wahren Gestalt, außer es dürstete mich meine Lust zu befriedigen, dann nahm ich mir jedes Weib das mir gefiel ob sie wollte oder nicht. Was öfters mal zum Tod für das Weib führte, mich aber nicht im geringsten kümmerte. Ich hatte sogar dem König in Askalon mal einen Besuch abgestattet. Keine Ahnung was alle gegen ihn hatten, aber mir war er momentan sehr sympathisch. Doch anschließen wollte ich mich ihm auch nicht. Ich war mein eigener Herr. Wir schlossen ein abkommen. Er kam mir nicht in die quere und ich ihm nicht. Ganz einfach. Mein neu gewonnenes Leben genoss ich in vollen Zügen und schon bald gehörte mir die Grenze zwischen Paneda und Despain. Mein Revier das ich gegen jeden Verteidigte. Es sei den er bezahlte mich angemessen gut dann durfte er passieren, wenn er den durch die Berge kam die immer ungemütlicher und unpassierbarer wurden durch die Erdbeben die der Vulkan immer wieder verursachten. Am liebsten saß ich am Rand des Kraters und schaute umher oder beobachtete das Magma unten im Kraterkessel wie es immer mal wieder durch die Kruste heraus kam und sich zeigte. Ein wundervoller Anblick. Ich war ein Drache. Feuer war mein Element. An die anderen dachte ich nicht mehr. Interessierte mich nicht mehr. Solange sie blieben wo sie waren war es mir gleich. Sie waren ohne Bedeutung für mich. Ein grollen ran aus meiner Kehle als sie doch wahrlich ein Rabe hier her traute doch sogleich panisch umdrehte und davon flog. Ein lachen glitt über meine Züge. Ja, so sollte es sein.
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Re: Erwachen -> Ich bin zurück

Beitrag von Resh am Mi 13 Jan 2016 - 13:20

Ich kam gerade von meinem Rundflug durch mein Revier wieder. Hatte ausgiebig gespeist und hatte ein paar Menschen verschreckt. Herrlicher Tag konnte man sagen. Gerade hatte ich mich niedergelassen am Kraterrand und fing an mich ausgiebig zu putzen als mir drei Vögel auffielen die näher kamen. Ein Rabe, ein Adler und eine Taube. Ungewöhnliche Kombination. Verdächtig. Sehr Verdächtig. Ich stieß eine knurrende Warnung in ihre Richtung aus doch sie hielten nicht inne sondern kamen weiter auf mich zu. Meine Krallen knirschten im Gestein unter mir. Noch einmal wiederholte ich noch bedrohlicher meine Warnung doch noch immer drehten sie nicht ab. Kleine Flammen züngelten bereits aus meinen Maul als sie zur Landung ansetzten und sich dabei in Menschen verwandelte. Magier. Na toll. Sogar Wächter. Noch schlimmer. Sie verneigten sich vor mir und sahen mich dann wieder an. Es war eine Frau und zwei Männer. Der Mann zur linken der Frau trat vor.
"Ehrwürdiger Drache. Wir hörten von deinen Taten und voller Freude sehen wir das es nicht nur Gerüchte sind die man vernimmt sondern das es euch wirklich gibt. Wir sind Wächter. Wir dienen der Schöpferin und beschützen die Erbin des Lichts. Zumindest sollte es so sein. Verräter haben sie in ihre Gewalt gebracht und ihr einer Gehirnwäsche unterzogen. Sie schwebt in großer Gefahr wenn sie länger bei ihnen bleibt. Ehrwürdiger Drache, wir benötigen eure Hilfe. Wir erflehen sie. Sagt uns was wir tun können das ihr uns helft sie sicher in die Obhut der Wächter zurück zu bekommen. Wir sind zu jedem Opfer bereit wenn es hilft die Erbin des Lichts zu schützen."

Schweigend und weiter bedrohlich blieb ich ihnen gegenüber. Sie wollten meine Hilfe. Lächerlich. Verweichlichte Narren die nichts selber zu stande bekamen. Ich wusste ja wo die Erbin war und wer bei ihr war und sie beschützte. Grummelnd pendelte ich genervt meinen Schwanz hin und her. Der König wollte das ich ihm seinen Sohn bringe. Die Wächter wollten das ich ihnen die Erbin bringe. Und all die Aufgaben würden mich nur dorthin zurück bringen wo ich nicht hin wollte. Ich ließ meinen Schwanz nahe den dreien ins Gestein schlagen ehe er weiter Pendelte. Ich schwieg weiterhin und verhielt mich auch bedrohlich abweisend was die drei doch merklich unruhig werden ließ. Ich würde kein Wort zu ihnen sagen. Ihnen keine Gelegenheit geben irgendwas zu offenbaren. So schwieg ich noch weiter ehe ich den Kopf schüttelte und ein Schnaufen von mir gab. Ich würde ihnen nicht helfen. Die drei sahen sich an.
"Ehrwürdiger gefürchteter Drache. Versteht ihr uns? Die Hoffnung des Lichts ist in Gefahr und ihr seit so mächtig und stark und unter eurer Führung würden wir sie befreien können. Wir würden alles tun für eure Hilfe. Helft ihr uns?"
Waren diese Menschlein wirklich so naiv. Ich schüttelte erneut den Kopf und knurrte nun bedrohlich. Ließ meinen Schwanz wieder nah den dreien einschlagen. Baute mein Feuer auf während ich leicht meine Flügel anhob um zu verdeutlichen das ich nicht gewillt war ihnen zu helfen und sie verschwinden sollte. Die Drei wichen einen Schritt zurück und suchten gleichgewicht nach dem Schlag wieder. Sie begriffen wohl langsam das es keinen zweck hatte und das ich nicht gewillt war zu helfen. Dann machten sie einen Fehler sie versuchten mich mit Magie zu schnappen und mich zu zwingen. Das machte mich wütend und zornig. Niemand nahm mich gefangen, versuchte mich zu kontrollieren und mir meine Freiheit zu berauben. Sie waren stark aber gegen mich der schon so viele tausende Jahren lebte und Magie beherrschte schafften sie es nicht zu kämpfen. Die Frau fraß ich einfach als sie sich als Taube aus dem Staub machen wollte. Nicht sehr schmackhaft aber mir genügte das als Strafe. Einen der Männer grillte ich zu Kohle als er davon laufen wollte und schmiss seine Überreste in das Magma unten im Krater. Den dritten verletzte ich Arg mit meinem Schwanz als ich mich plötzlich ohne Vorwarnung umdrehte und von dem Platz fegte auf dem er gestanden hatte. Er purzelte den Berg hinab. Er überlebte den Sturz und floh als Rabe davon. Ich ließ ihn fliegen. Sollte er den anderen ruhig sagen das sie mich in Frieden lassen sollten. Soviel zu einem herrlichen Tag. So verzog ich mich in meine Höhle um wirklich ruhe zu haben. Heute sollte lieber keiner mehr mich stören, das konnte böse ausgehen.
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Re: Erwachen -> Ich bin zurück

Beitrag von Resh am Fr 29 Jan 2016 - 15:29

Der Schnee war nun auch in die tieferen Regionen von Paneda gelangt. Doch hier oben in der nähe des brodelnden Vulkans hatte er keine Chance liegen zu bleiben. War auch besser so. Ich zog die wärme vor und nicht das kalte, auch wenn ich es gerne mal genoss durch das Schneegestöber im Tal zu fliegen und ein paar Menschlein zu erschrecken und verscheuchen. Ich bewachte mein Revier und verteidigte es gegen jeden. Gab mich freudig der dunklen Seite in mir hin die es genoss nach so vielen Jahrtausenden wieder die Oberhand zu gewinnen. Es war nicht o das ich sie nicht zu jederzeit hätte kontrollieren können, doch ich wollte es nicht. Meine Wut und mein Hass die ich so lange mal wieder unterdrückt hatte waren zu sehr angewachsen als das ich sie momentan unterdrücken wollte. Das Feuer des Vulkans und mein inneres waren so heiß und unbändig das ich es nicht wieder verbannen wollte. Seit der Begegnung mit den Wächtern war es ruhig geblieben. Ich hatte mal in Despain vorbei geschaut wo man mich mit Jubel empfing was mir doch sehr gefiel. Endlich jemand der meine Existenz zu würdigen wusste. Ich genoss es sehr in der Gunst von jemanden zu stehen und gleichzeitig gefürchtet. Keiner wusste mehr was Drachen nicht alles tun konnte und jene die sich blass daran erinnern warnten die anderen sie nicht zu verärgern. Weise Worte in meinen Augen. Hin und wieder erwählte ich mir ein Weib das mir gut gefiel und entführte sie in meine Höhle. Nicht immer gefiel es ihnen entführt zu werden doch das spielte keine Rolle. Spätestens wenn ich mich zurück verwandelte waren sie mein auch wenn sie nach meinem Höhepunkt zu Asche zerfielen. Hauptsache ich hatte meine Lust befriedigt ehe ich mich wieder zurückverwandelte und das Gefühl noch eine weile anhalten ließ und genoss. Ja, so konnte ein Drache wie ich leben. Geliebt und Gefürchtet und Gehasst zugleich.
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Re: Erwachen -> Ich bin zurück

Beitrag von Resh am Sa 30 Jan 2016 - 0:20

Die folgenden drei Tage arbeitete ich an meinen Flugkünsten. Ich Tummelte mich sehr gerne über den Wolken und flog enge kurven um die Bergrücken und in enge Spalte hinein. Kraft und Ausdauer waren schon immer das was mir die Zeit vertrieben hat. Es war herrlich nichts zu tun zu haben. Keine Pflichten zu haben und niemanden der einen Herumkommandiert und sagte was man zu tun hatte. Zudem übte ich es wenn ich am Kraterrand des Vulkans saß ihn zu locken. Das Spiel mit der Feuer war es was ich liebte. Täglich mehr spürte ich wie er brodelte und wohl bald ausbrechen würde. Ich freute mich schon jetzt auf den Tag das er es tat. Heute lag ich wieder auf meinen Lieblingsplatz auf einem Felsen nahe des flüssigen Magmas das unter mir kochte. Eine herrliche Hitze die hier aufstieg. Ein zufriedenes brummen ging durch meine Schuppen und ließ diese passend zu dem Feuer knistern. Ich war ein Wesen des Feuers und daher wunderte es mich nicht das meine Schuppen knisterten wenn ich mich wohl fühlte. Ich erwartete keinen Gesellschaft und war daher froh hier nach dem Training ausspannen zu können.
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Re: Erwachen -> Ich bin zurück

Beitrag von Lactour am Sa 30 Jan 2016 - 2:45

Es dauerte nicht lange dann konnte ich es in der Luft richen und fühlen. Die Gase und das zittern der Luft um einen Vulkan vor dem dem Ausbruch. Ich grummelte glücklich und umkreist jenen ehe ich herab stieß.  Meinen Sohn konnte ich sehen sein glühen spüren und ebenfalls den Klang seiner Schuppen spüren. Ich stieß einen Laut aus der die Luft vibrieren ließ.  Dann donnerte ich mit Getöse herunter und breitete meine Flügel kurz vor der Landung aus und schien kurz zu schweben ehe ich leicht und leise die Pranken aufsetzte.  Ich schüttelte mich und reckte den Kopf. Ich faltete meine Flügel mit bedacht zusammeln und richtete mich dann wieder zur vollen Größe auf. Ich betrachtete meinen Sohn und musste innerlich lachen wie ähnlich er mir doch War.  Doch das dunkle saß ihn umgab ließ mich zünden jedoch tat ich diese Gefühle beiseite.

Wie lange gedenkt der Sohn meiner Liebsten meinem Herz meiner Seele zu schmollen und ihr zu Türen ohne die ganze Wahrheit zu kennen? Darüber woher her stammt und was in ihm schlummert was Viel bedeutsamer ist als das was er jetzt spürt? Wie lange gedenkt mein jüngstes Jungtier einer Frau zu zürnen die ihm das Leben schenkte und gleichzeitig seinen Zorn sich aufladen um ihn vor dem Tod der Einsamkeit zu bewahren?


Ich stieß ihn neckisch mit meinem Schwanz leicht an. Ich glugste etwas amüsiert. Ja das War der richtige Ort um mit ihm zu teilen was geschehen War und was es zu sagen gab. Ich War nicht hier um etwas zu erklären ich War lediglich hier um ihn fühlen zu lassen was um ihn herum geschah was er damit machte War Seins. 

Die Kriegerin die sich Shania nennt und die sich gegen alle anderen Wächter gestellt hat hat eine Nachricht für dich. Ich muss sagen was sie mir mitteilte für dich hat mich sehr überrascht. Willst du es erleben?
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Re: Erwachen -> Ich bin zurück

Beitrag von Resh am Sa 30 Jan 2016 - 20:05

Etwas bzw jemand störte meine Einsamkeit und mein Glückliches spiel mit dem Vulkan. Ohne das ich groß mich um blicken brauchte wusste ich wer da gleich herannahen würde. Ein tiefes grollen erklang aus meinen inneren als ich den laut vernahm und wenig später der Urdrache der um meine Mutter so herum schawänzelt war, sich unweit niederließ. Ich hatte mich erhoben und war in eine Verteidigungshaltung gegangen. Ich wollte ihn nicht hier haben. Er störte mein Leben hier an diesen wundervollen Ort. Meine Schuppen klapperten leicht als er sprach und ich ihn böse an funkelte. Zwar vernahm ich seine Worte doch wollte ich sie nicht hören. Meine Mutter. Ganz sicher hatte sie ihn geschickt. Wütend züngelten kleine Flammen aus einem Spalt seines Mauls. Als er von ihm so neckisch an gestupst wurde schnappte er kurz nach ihm. Und dann redete er wieder und er knurrte. Er würde wohl nicht gehen wenn ich nichts sagte. Sturer alter Drache, grollte ich wütend und ließ ihn nicht aus den Augen.

Nein. Ich habe kein Interesse an deinen oder jedweder Personen Worte. Den Weg kennt ihr jetzt ja, dann verschwindet wieder wo ihr her kamt. Ich fühl mich sehr wohl hier in der Einsamkeit und in meinem Revier. Kümmert euch um die anderen. Ich komm klar.
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Re: Erwachen -> Ich bin zurück

Beitrag von Lactour am Sa 30 Jan 2016 - 20:19

Sein Verhalten ließ mich grimmig aufbrummen vor Lachen. Seine Flammen löschte ich mit einem FlügelSchlag.  Ich lies mich hinten nieder und ließ meine Schuppen klirren. Ich schüttelte mich und ließ mich dann nieder und begann meine Schuppen zu reinigen. Ich ignorierte seine Worte und ebenso sein Verhalten.  Er verhielt sich wie ein kleines Kind ich schüttelte den Kopf und glugste vor mich hin. Ich lies mein Urfeuer sprühen und erwärmte die Steine unter mir dadurch.  Ich legte den Kopf auf den Rand des Vulkans und blickte hinunter. Das Feuer der Lava spiegelte sich in meinen Augen. Mein Schwanz zuckte hin und her.

Du verhält dich wie ein kleines Menschen Kind. Bockig und lächerlich.  Du bist ein Drache du entstammt einem Geschlecht das über solch ein verhalten erhaben ist. Es sei denn du siehst dich nicht als solcher doch dann kehre on deine Menschen Gestalt zurück und lass es sein. Du bist in einer Feuerphase wie wir es nannten früher. Eine Phase in der sich entscheidet ob du zum Bewahrer und Beschützer wirst oder ein einfacher Drache bleibst. Es ist die Zeit in der du doch verändern wirst ob du willst oder nicht. Wenn dieser Vulkan ausbricht solltest du dich in seine Mitte begeben lass dich von der Lava einhüllen  erlebe sie werde eins mit ihr. Danach wirst du dich anders fühlen.  Ich selbst brauchte drei dieser Vulkane. Ich lebte über 3 Jahrzehnte in ihrem Tal bis ich bereit War die ausbrechen zu lassen. Das Erlebnis ist wundervoll das kann ich dir versprechen.
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Re: Erwachen -> Ich bin zurück

Beitrag von Resh am Sa 30 Jan 2016 - 20:33

Sein Arrogantes Verhalten machte mich noch mehr wütend. Mich interessierten seine neun mal klugen Sprüche nicht. Vielleicht hätte es mich interessiert wie ich damals heimgekehrt war. Doch da drehte sich ja alles nur um Richard. Grimmig verbannte ich das Menschlein aus meinem Kopf und knurrte wieder in Lactours Richtung.


Was bringt es mir zu einem Drachengeschlecht zu gehören wenn es keinen mehr gibt der sich darum schert was als Jungtieren wie ihr es sagt wird. Was interessiert es mich wer Bewahrer und Beschützer ist oder was ihr denkt? Ich habe mein Leben zurück das mir genommen wurde. Doch statt das man mir hilft es zu leben werde ich ignoriert. Ich lerne auch ohne euch sehr gut und fühle mich so wie ich bin gut. Ich war bereits dort unten im Krater und habe das Magma gespürt. Es ist viel besser als ich es erträumt habe. Doch was interessiert es euch jetzt? Ihr seit nur wegen meiner Mutter hier weil sie euch schickte. Lasst mich in Frieden mein Drachen da sein Leben. Mich interessiert die Vergangenheit nicht und was einmal war. Für mich zählt nur das jetzt.
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Re: Erwachen -> Ich bin zurück

Beitrag von Lactour am Sa 30 Jan 2016 - 21:05

Ich hob den Kopf etwas um ihn anzusehen und ließ den Kopf pendeln. Ich hob drohend meinen Schwanz als er so von seiner Mutter und meiner Liebsten sprach. Ich peitschte die Luft wütend und dunkler Rauch kam aus meinem Maul und tief dunkle Flammen.

Deine Mutter schickt mich nicht. Ivrinel ist zu beschämt als das sie auch nur ein Wort gefunden hätte was sie dir sagen könnte. Ich habe sie gefragt doch sie hatte nichts.


Ich lies ihn unser Gespräch erleben ich hatte seinen Geist geöffnet ohne Schwierigkeiten. 

Wenn du wütend sein willst dann auf die die deine Mutter zwangen ihre wahre Gestalt aufzugeben und uns alle zu verlassen um den letzten Sohn der Urblutlinie zu schützen. Du willst vom alten nichts wissen? Aber das Alte ist es was dich hier hält. Wäre das Alte dir egal wärst du nicht hier. Du bist wütend das nicht du der Mittelpunkt warst bei unsrer Zusammenkunft?  


Ich richtete mich wieder auf. Mein Brustkorb begann zu glühen und zu schillern. Ich breitete die Flügel aus.

Du willst die Wahrheit nicht wissen weil du einsehen müsstest saß du Ivrinel unrecht getan hast. Einer Frau die ihren Gefährten verlassen musste in Gestalt eines Menschen einen Drachen großziehen musste und ihr ganzes Leben allein verbringen musste. Jeder von uns muss Opfer bringen oder musste sie bringen. Du willst behandelt werden wie die Jungtiere? Dann würde ich dir als erstes deinen Kopf waschen. 


Dann hielt ich auf einmeil inne und richtete mich auf die Hinterbeine auf. Etwas hatte sich verändert. Alles in mir spannte sich an. Gefahr drohte das spürte ich nur zu deutlich ich sah am Berg herunter. Eine kleine Herrschaar von Menschen waren dort. Wurfgeschosse und Speere. Wütend brüllte ich. Sie waren im Rücken meines Sohnes und hätten ihn wohl auch angegriffen.  Die Steine bebten  und bröckelten. Ich lies mich nach unten fallen peitschte mit meinem Schwanz durch sie hindurch und brüllte und spie Feuer.  Rasend vor Wut Hieb ich auf sie sein mit Klauen und meinem Schwanz.

Ihr wagt es das letzte meiner Kinder anzugreifen? Ihr wagt es meinen Sohn zu belästigen.


Mit einem letzten Feuerstoss vernichtete ich sie ehe ich weiter auf den Boden einschlug um meinen Zorn wieder zu bedingen.
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Re: Erwachen -> Ich bin zurück

Beitrag von Resh am Sa 30 Jan 2016 - 21:22

Ich glaubte ihm kein Wort. ich kannte meine Mutter. Als er so sprach doch war ich viel zu abgelenkt gewesen als er bereits die vielen Barrieren meiner Geistigen sperren und Fallen überwand mit Leichtigkeit und er mich erleben ließ wie das Gespräch verlaufen war zwischen ihm und meiner Mutter. Der Schmerz und die Traurigkeit die mich auf einmal ergriff ließ mich auf meinem Platz torkeln und nach halt suchen weil ich mich dagegen wehrte es zu sehen und zu erleben und zu fühlen. Doch egal was ich tat Lactour war einfach zu stark für mich so das ich bis zum Ende alles erleben und fühlen musste ehe es mich ziemlich niederschmetterte als er es wieder von mir nahm. Schnaufend und knurrend hockte ich da und versuchte mich halbwegs wieder zu Ordnen. Dabei krallte ich mich ins Gestein um den Halt nicht zu verlieren. Es fachte meine Wut nur noch mehr an gerade auch wenn sie gerade neben das gerade nur ein Fähnchen im Wind war. So bekam ich auch nicht die Menschlein mit die in meinem Rücken wahren. In der Verfassung in die mich Lactour gerade gezwungen hatte, wäre ich ein leichtes Ziel gewesen. Doch stattdessen erhob sich der Urdrache selbst und räumte hinter mir auf. Sein Sohn, letztes seiner Kinder. Schwachsinn. Ich hatte gespürt das ein anderes Jungtier geschlüpft war. Ich war nicht der letzte. Erst als Lactour bereits aufgeräumt hatte begann sich das Zittern in meinem Körper langsam zu legen. Doch eine Antwort war ich noch nicht bereit zu geben.
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Re: Erwachen -> Ich bin zurück

Beitrag von Lactour am Sa 30 Jan 2016 - 21:45

Als ich mich beruht hatte einigermaßen flog ich wieder hoch und ließ mich wieder nieder. Ich beobachtete Reshegon genau und legte den Kopf etwas schräg. Dann schob ich meinen Schwanz unter sein Maul und hob es hoch um ihm in die Augen zu sehen ehe ich wieder mit ihm sprach. 

Ich War noch nicht fertig. Ich habe wie gesagt tatsächlich eine Nachricht für dich jedoch von Shanuma. 


Ich lies ihn wieder teilhaben an dem Gespräch das ich mit jener geführt hatte.

Wenn du auf Reshegon triffst frag ihn ob er uns verraten hat oder was er über uns Preis gab. Ich muß wissen welchen zusätzlichen Gefahren ich uns ausgesetzt habe. Frag ihn warum er nicht sein Wort gehalten hat mir zu helfen. Sag ihm das ich ihm nicht die Schuld gebe aber mir da ich dem Feuer nicht widerstehen konnte. Sollte er etwas weiter gegeben haben ist es meine Schuld. Ich will nur wissen ob wir ab jetzt Gegner sind. Ich muss wissen Nein vergiss es. Sag ihm wenn er jemals zurück kommen sollte muss ich mit ihm reden über vieles und sag ihm das er nicht alleine ist das ich es verstehe das ich ihn verstehe.


Das Gespräch mit ihr hatte mich mehr als verwundert ihre Art wie sie sprach War für meinen Geschmack zu vertraut gewesen.

Sag mir warum ist eine Kriegerin wie sie so an deinem Wohlergehen interessiert?  Was bewegt sie dazu etwas zu verstehen und sich selbst die schuld zu geben an was auch immer?
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Re: Erwachen -> Ich bin zurück

Beitrag von Resh am Sa 30 Jan 2016 - 21:55

Ich war nicht wirklich in der Lage ihn groß wieder stand wieder zu leisten als er mir die Nachricht von Shanuma zeigte und ich es durchlebte und fühlte wieder. Diesmal wehrte ich mich nicht mehr so extrem gegen ihn was es mir nach der Nachricht auch erleichterte wieder schneller zu Luft zu kommen und mich wieder zu fangen. Im Gegensatz zu dem Wortwechsel meiner Mutter und Lactor wurde ich bei der Nachricht von Shanuma ruhiger. Die brodelnde Wut in mir schien sich zu legen. Meine Klauen kratzten leicht über das Gestein. Ich sollte sie verraten haben? In meinen Erinnerungen suchte ich rasend schnell ob dies wirklich geschehen war, doch schüttelte unwirsch den Kopf. Nein. Das war alles ein Trick und ich hatte keine Lust auf dieses Gewussel in meinem Kopf da ich spürte wie sich die Barriere die ich immer um die Dunkle Seite legte begann wieder aufzubauen. Was hatte diese Kriegerin mit mir angestellt das allein diese Nachricht mich scheinbar zurück in die Kette legte aus der ich gerade versuchte auszubrechen. Ich gab Lactour keine antwort weiterhin.
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Re: Erwachen -> Ich bin zurück

Beitrag von Lactour am Sa 30 Jan 2016 - 22:07

Ich beobachtete ihn aufmerksam und rückte etwas näher zu ihm. Ich stellte mich neben ihn das er falls er wollte sich anlehnen konnte. Ich sah wieder ins Magma des Vulkans es tat gut und beruhigte auch etwas. Ich überließ ihn nun seinen Gedanken jedoch nicht ohne vorher noch eine  letzten Satz zu sagen.

Deine Mutter Ivrinel War und ist meine Gefährtin. Wir sind Seelenparter. Sie konnte mir bevor ich und sie uns trennen mussten nicht sagen das so ein Ei ausbrütete.  Ihr wurde nicht gestattet mir zu sagen das ich einen Sohn bekommen würde. Du bist nach mir der letzte der der Reihe der Ursachen und ihrer Blutlinie entspringt.
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Re: Erwachen -> Ich bin zurück

Beitrag von Resh am Sa 30 Jan 2016 - 22:21

Das Zittern lag immer noch auf mir. So wirklich wollten meine Beine mich nicht tragen, daher konnte ich auch nicht wirklich reagieren als er näher kam. Ich weigerte mich wohl aber aus stolz nachzugeben und die Wortlos gereichte Schulter zum Anlehen zu nehmen oder einfach zusammenzubrechen. Mir war kalt trotz der nähe zum Vulkan. Leicht senkte sich mein Kopf und ich schloss die Augen. Das meine Mutter meine Mutter war wusste ich, auch das sie einst ein Drache gewesen war. Doch sie hatte nie über meinen Vater gesprochen. Nur den Kopf geschüttelte und geweint.  Was mich dazu bewog zu glauben das er gestorben war im großen Krieg und ich daher nicht mehr gefragt hatte. Aber nun sollte er hier stehen und niemals war darüber zuvor ein Wort gefallen. Ich sollte der letzte sein. Lebender Drache, bzw ja nur Halbdrache. Aber nicht der Blutlinie.

Ich bin nicht der letzte dieser Blutlinie. Richard ist der letzte so wie Kyara. Zumindest wenn ich euch glauben soll.

kam schließlich ziemlich zermürbt hervor. In meinem Kopf herrschte das reinste Chaos. Was sollte ich glauben? Was war die Wahrheit? Welche verfluchte Rolle spielte ich ungewollt in diesem blöden Spiel? Und warum schaffte Shanuma es selbst über viele Meilen Entfernung das Feuer zu schüren und gleichzeitig zu besänftigen? So viele Fragen aber keine Antworten. Schließlich gaben meine Beine doch nach und ich ließ mich auf den Gesteinsboden nieder. Würde er oder ein Feind jetzt zuschlagen hätte ich nichts entgegen zu setzten.
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Re: Erwachen -> Ich bin zurück

Beitrag von Lactour am Sa 30 Jan 2016 - 22:30

Ich legte einen Flügel über ihn und brachte meinen Körper zum glühen um in in diese Wärme zu hülle .

Nein Richard und Kyara entstammen einer anderen Blutlinie. Du bist der letzte in der Blutlinie der Urdrachen. Richard und Kyara sind mit uns verbunden ja aber nicht mit der Blutlinie.  Ich schmiedete einst mit den anderen drei Urdrachen das Schwert das Richard nun führt aus den Tränen der Töchter. Dadurch sind wir mit ihrer Blutlinie verbunden. Du hingegen hast eine neue Generation begründet mit deinem Leben. Du bist sowohl Drache als auch Mensch. Aber jetzt bist du mehr ein Drache als zuvor. Du magst die Gestalt eines Menschen annehmen können aber du bist und bleibst ein Drache. Jetzt lass das Feuer auf dich wirken. Und wenn du bereit bist gib mir eine Antwort für die Kriegerin. 
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Re: Erwachen -> Ich bin zurück

Beitrag von Resh am Sa 30 Jan 2016 - 22:44

Immer noch zitterte der rote Leib meines Drachenkörpers. Zwar spürte ich die Wärme die durch Lactour übertragen wurde doch noch konnte ich sie nicht wirklich aufnehmen. Dafür begann in meinem Inneren der Kampf der beiden Seiten wieder. Einen den ich schon lange nicht mehr kämpfen musste. Ein grummeln erklang aus meiner Kehle nach außen hin und er würde wohl nicht nur den Kampf äußerlich sehen können durch das zischen von Lichtblitzen und Schatten die über meinen Körper jagten sondern wohl auch durch die nähe spüren. Es war kein einfacher Kampf da ich schon zu lange wieder der Dunklen Freiraum gewährt hatte. Doch seine Nachricht von Shanuma hatte mich an etwas erinnert und aus irgendeinen Grund wollte ich das die Barriere wieder hielt. Auch wenn ich fror begann ich zugleich zu schwitzen. Es war Kalter schweiß der Dunkelheit. mein Kopf pendelte und ich drückte ihn ein paar mal gegen den kalten Steinboden als wollte ich etwas abstreifen. Die Zeit verging doch den Kampf gewann ich wie auch schon mehrere male zuvor. Erschöpft blieb ich ganz platt auf dem Boden liegen und spürte nun wie das Feuer wieder auf mich reagierte und mich wärmte. Langsam öffnete ich meine Augen wieder und schaute zu Lactour herauf.
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Re: Erwachen -> Ich bin zurück

Beitrag von Lactour am Sa 30 Jan 2016 - 22:56

Ich sah meinen Sohn an. Ich wusste was er durchmacht und ich wusste das ich ihm nicht helfen konnte. Dies War etwas was er nur alleine mit sich ausmachen konnte. Als es irgendwann vorbei War sah ich ihn an. Stieß mit meinem Kopf leicht gegen seinen und begann den Staub von seinen Schuppen zu lecken. Ich War mehr als stolz auf meinen Sohn. Ich brummte liebevoll und begann mit den Zähnen die Zwischenräume seiner Schuppen im Nacken zu säubern.
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Re: Erwachen -> Ich bin zurück

Beitrag von Resh am Sa 30 Jan 2016 - 23:09

Was immer dies alles in mir ausgelöst hatte, ob es der Kampf gewesen war oder zuvor die Empfindungen und Nachrichten, es hatte mich verändert. Noch vor dem treffen hätte ich Lactour wohl nicht so nah an mich heran gelassen geschweige den das er mich hätte berühren oder putzen hätte gedurft. Das ich es zuließ am Nacken und Hals die wohl empfindlichste Stelle wie ich herausgefunden hatte war wohl etwas was mich durch den Wunsch oder vertrauen oder der Hoffnung das dies alles die Wahrheit gewesen war in mir sich aufgebaut hatte. Ich war nicht mehr irgendeiner. Ich gehörte zu jemanden. Es war keine Kette die mich festhielt oder so lange um mir gelegen hatte. Auf einmal nahm ich die Verbundenheit war die ich vorher nicht gespürt hatte. So hielt ich still und genoss es irgendwie das erste mal meinem Vater für mich zu haben. Ich hatte mir früher immer gewünscht das mein Vater da wäre und sich um mich kümmerte. Und nun fühlte es sich nicht falsch an. Langsam hob ich meinen Kopf etwas an und legte ihn nach einem weiteren Moment auf die Brust des Urdrachen. Ich wusste nicht wie man als Drache irgendwas tat da ich so lange ein Mensch gewesen war. Doch ich hatte Menschenkinder gesehen die ihren Kopf an die Brust ihres Vaters gelegt hatten um jenen zu zeigen wie froh sie waren das jener da war.
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Re: Erwachen -> Ich bin zurück

Beitrag von Lactour am Sa 30 Jan 2016 - 23:25

Ich brummte sanft und legte den Flügel enger um ihn und hüllte ihn ein. Ich öffnete ihm meinen Geist und meine Seele. Etwas was nur Gefährten oder eben Eltern und Kinder konnten. Ich überließ es ihm ob er dies annehmen wollte oder nicht. Das Band zwischen uns War nun auch für ihn spürbar das wusste ich ich spürte es. Etwas wie Zufriedene Ruhe breitete sich in mir aus und ich wusste das bald der Vulkan ausbrechen würde.

Dein Vulkan bricht aus Reshegon Sohn von Ivrinel und Lactour. Es ist Zeit dein Feuer zu verwandeln. Auf Es ist deine Zeit. Ich werde her warten. 
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Re: Erwachen -> Ich bin zurück

Beitrag von Resh am Sa 30 Jan 2016 - 23:36

Die Augen geschlossen verharrte ich bei ihm. Zufriedene Ruhe und ein Gefühl spürte ich das von ihm zu mir und zurück floss. Ganz leise und kaum vernehmbar und doch deutlich und klar brachte ich ein Wort heraus in die Stille dieser Ruhe.

Vater

Da nach gab ich mich wieder dem hin was ich spürte und als Lactour wieder zu mir sprach hob ich meinen Kopf an und sah ihm in die Augen. Das was Lactour dort sehen würde, würde ihm zeigen das sein Sohn bereit war. Auch spürte ich wie meine Kraft in meinem Körper so wie das Feuer in mir selbst anfing zu broddeln. Ich spürte den Vulkan und es würde nur noch wenige Sekunden dauern. So richtete ich mich auf und streckte mich einmal bis in die Flügelspitzen und blickte zu dem Magma hinab das sich bereit machte als Lava in die Welt zu kommen. Doch noch einmal sah ich zu Lactour herüber.

Wenn ich zurückkomme, bitte lehre mich ein Drache zu sein.

Dann drückte er sich vom Boden ab und schwang sich in die Lüfte hinauf. Sog die Luft ein und umkreiste den Vulkan einmal ehe es begann.
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Re: Erwachen -> Ich bin zurück

Beitrag von Lactour am Sa 30 Jan 2016 - 23:48

Ich blickte Ohm tief in die Augen bevor er hinab stieß. 

Natürlich mein Sohn.  Ich werde dir zeigen was ich weiß und ich werde unsere Geschichte mit dir teilen.


Stolz sah ich meinem Sohn hinterher wie er verschwand in dem Lava. Ich stieß ein lautes freudiges Brüllen aus Einen Ruf den die älteren steht ausstiessen wenn ein Drache seinen Weg gefunden hatte. Wenn ein Jungtier erwachsen wurde. Dann spürte 8ch die Lava wie sie hoch brodelte und dann ausbrach. Ich spürte das heiße Gestein und ließ mich davon einhüllen ehe ich mich etwas erhob und oberhalb schwebte. Der Qualm und der Rauch und die Dämpfer machten mir nichts aus. Ich wartete auf meinen Sohn. Als das Lava kalt wurde ließ ich mich wieder nieder.
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