Die Wälder

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Beitrag von Erzähler am So 28 Okt 2012 - 19:14

Die Wälder von Tydeion
Manche klein und sichtbar, andere tief, dunkel und gefährlich.

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Re: Die Wälder

Beitrag von Leander Mador am So 25 Nov 2012 - 21:34

<---- Hauptstadt Luca

Meine Männer hielten die Garde gut in Schach und kaum war ich mit Oriana verschwunden tauchten sie unter in dem Chaos so das ihnen keiner Folgen konnte. Darin waren sie geschickt und sehr gut. Eine ziemliche pleite für die Garde. Unter ihrer Nase wurde die Königin entführt und keiner griff ein. Aber bei der Garde kein wunder. Sie waren unerfahren und teilweise sehr jung. Nicht vergleichbar und nicht gewappnet gegen ältere und Erfahrene Kämpfer die ihr Handwerk verstanden.
Ich hielt Oriana gut vor mir fest das sie nicht fiel während mein Pferd im gestreckten Galopp die Stadt verließ. So schnell konnten selbst die Wachen am Tor nicht reagieren. Es war ein Fehler gewesen mich vor 11 Jahren zu verbannen. Ein Fehler den ich bis heute jenen nicht verziehen hatte. Ja, es war ein Fehler gewesen sich in sie zu verlieben doch bereute ich es nicht. Es war der beste Fehler der mir je passiert war und ich würde ihn immer wieder tun.
Ich ritt eine andere Strecke um sie auf falscher Fährte zu schicken ehe ich mich in den Wald zurück zog und dort ebenso falsche Fährten legte ehe ich die Spuren ganz verwischte. Ich ritt nun Richtung dem geheimen Unterschlupf und hielt bei jenem an. Schwang mich aus dem Sattel und hob Oriana sanft von meinem Pferd herunter. Bettete sie sanft auf eine Liege und versorgte rasch mein Pferd. Dann holte ich das andere Fläschchen heraus und hielt es ihr leicht unter die Nase. Jenes würde sie nun langsam wieder zu sich kommen lassen. Zuvor nahm ich ihr die Waffen ab und versteckte sie. Sicher war sicher. Ich stöpselte den korken wieder auf das Fläschchen und steckte es weg. Ließ sie langsam wieder zu sich kommen.
"Aufwachen, mein Augenstern." sprach ich sanft zu ihr, strich sanft über ihre Wange. Derweil erhitzte ich nun etwas Wasser und legte die Gugel ab die ich als Tarnung trug. Zwar war mein Rücken ihr zu gewand, doch ich vertraute darauf das sie nicht sofort aufsprang und mich umbringen würde. Zumindest für so kaltherzig hielt ich sie nicht.

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Re: Die Wälder

Beitrag von Oriana Theirin am So 25 Nov 2012 - 22:20

cf: Luca

Oriana war die ganze Zeit über bewusstlos gewesen - wie auch hätte sie ans Bewusstsein zurückkommen können? Sie war schwer, zweifelsohne, hatte er sie doch in Rüstung entführt. Von ihrem Zopf hatten sich einige Strähnen gelöst, die ihr nun wirr ins Gesicht hingen. Sie bekam es so nicht mit, dass sie auf eine Liege gelegt wurde, und es dauerte auch noch eine gewisse Zeit, bevor die Flüssigkeit ihre Wirkung zeigte. Sie sah immer noch alles verschwommen, und sie hörte kaum was, etwas so, als versuche sie durch eine geschlossene Tür zu lauschen. Sie blinzelte träge und sie sag die Konturen eines männliches Gesichts über ihr, ohne dass sie sie genau erkennen konnte, doch wie die Stimme kamen sie ihr vage bekannt vor.
Dennoch wisperte sie nur mit schwacher Stimme: "Das ist Hochverrat..."

Ja, es war Hochverrat, die Königin aus welchen Gründen auch immer zu entführen, und Oriana konnte an nichts anderes denken, nicht einmal, wieso man sie entführt hatte. Wollte man sie zu etwas zwingen? Eine Partisanengruppe, Lösegeld, vermutlich waren es auch politische Gründe, dass jene Truppe Spione eines anderen Königreiches waren, und sie erpressen wollten? Sie tastete nach ihrem Schwert, und natürlich hatte man es ihr abgenommen - es wären auch Idioten gewesen, wenn sie die Eiserne Jungfer bewaffnet gelassen hätten. Sie wandte den Kopf zum Mann zu, den sie kannte, doch seine Herkunft nicht entschlüsseln konnte - wer war er? Er schien nicht aufzupassen, oder er schien sie genug zu kennen udn ihr zu vertrauen, sodass er sich in Sicherheit wähnte. Pech für ihn.
Oriana, die nun mehr bei Sinnen war, setzte sich auf und zog vorsichtig ihren linken Handschuh aus, und von dort aus in die Armschiene zu greifen. Sie trug immer einen Dolch versteckt bei sich, für alle Fälle, seit sie Königin geworden war. Es liefen zu viele Assassinen herum, die nur darauf warteten, ihr Messer zwischen die Rippen der Eisernen Jungfer zu stoßen. SO stand sie auf, hörbar, doch das sollte ihn nicht weiter kümmern. Sie trat hinter ihn, und noch bevor er etwas sagen konnte, hielt sie ihm das Messer an Kehle udn zwang ihn, aufzustehen.
"Der größte Fehler ist, mich zu unterschätzen. Nenn mir einen Grund, wieso ich dich nicht auf der Stelle töten soll", zischte sie, doch dann hielt sie inne. Der Geruch, die Bewegungen, das Gefühl seines Körpers... die Haare, und die Haltung, und sie zuckte innerlich zusammen. Nein, das konnte nicht sein,e s war vollkommen unmöglich.
"Leander?", fragte sie dann leise und kläglich. Sie drohte, den Dolch fallen zu lassen, doch dann besann sie sich. Sie war die Königin, kein verliebtes Mädchen von 16 Jahren mehr. Sie war keine zarte, schlacksige junge Frau mehr, sondern eine stämmige, trainierte Monarchin. Dennoch zitterte ihre Hand, die den Dolch hielt. Sie betete, dass es nur eine Verwechslung war.

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Re: Die Wälder

Beitrag von Leander Mador am So 25 Nov 2012 - 22:34

Ja, ich hatte sie gehört beim aufstehen. Doch auch wenn sie mich des Hochverrates anklagen würde. Ich war bereits des Hochverrats verbannt worden weil ich ich es gewagt hatte mich in sie zu verlieben. Doch lieber starb ich durch ihre Hand als in der Ferne. Ich warf ein paar Teeblätter ins Wasser. Lauschte und spürte bald ihren Dolch an meiner Kehle. Langsam erhob ich mich. Atmete ruhig. Auch wenn ihre Hand zitterte, sie würde mich nicht töten. Ich vertraute ihr.
"Wer würde dich sonst wagen zu entführen, mein Augenstern." Ich blieb ruhig. Allein das sie leicht zitterte ließ mich ahnen das sie sehr wohl wusste wer ich war. Doch ob sie es glauben mochte oder nicht, ich war es. Ich hatte mein versprechen das ich ihr vor 11 Jahren gab gehalten.
"Ich erfülle mein Versprechen, das ich dir vor 11 Jahren gegeben habe. Ich bin zurück gekommen." sprach ich nach einem weiteren Moment ehe ich hinten dran fügte.
"Doch nun kannst du mich umbringen, schließlich habe ich ein zweites mal Hochverrat begannen und mich dir genähert, mein Augenstern." Sollte es so sein, dann durch ihre Klinge. Dazu war ich bereit. Ich wollte nicht sterben, aber wenn es so war dann war es so.
"Doch bevor du es tust. Sieh mich bitte dabei an."

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Re: Die Wälder

Beitrag von Oriana Theirin am So 25 Nov 2012 - 22:47

Es war er. Er hatte sie damals immer Augenstern genannt, und sie war dabei immer rot geworden und hatte dümmlich gegrinst. Doch nicht heute. Ihr Gesicht war fahl und die Lippen blutleer, und und sie schwieg nun. Was hatte er zu sagen? Er stand nicht ihrem wütenden Vater gegenüber, der Vater, der ihn ins Exil geschickt hatte und seiner Familie die Adelswürde genommen hatte und seine eigene Tochter dafür in die Kerker geworfen hatte, sondern ihr selbst. Das gleiche Wesen, das sich tränenüberströmt an ihn geklammert hatte, immer wieder die gleiche Phrase gemurmelt hatte. Komm zurück zu mir, komm zurück zu mir. Sie war erwachsen geworden, sie war die Herrscherin nun, befahl ihre Armeen und richtete.
"Jeder, der ein wenig Ahnung von politischem Geschehen hat. Wenn man mich hätte, hätte man Kontrolle über die größte Metallproduktion in Chrystalia", meinte sie trocken, versuchte, ihrer Stimme etwas Stärke zu verleihen.
Ja, er hatte Hochverrat begangen, und er hatte sich glücklich schätzen können, dass er nur verbannt worden war - auch Hochverrat stand normalerweise Hinrichtung. Und nun hatte er es ein zweites Mal begangen, und selbst als Königin hätte sie ihn nicht begnadigen können, der Druck aus der Öffentlichkeit war viel zu groß. Sollte sie es jetzt tun, ihm wie einem Tier einfach die Kehle aufschneiden, oder daraus ein öffentliches Spektakel machen, die sie als Kind am Fenster mit schockgeweiteten Augen beobachtet hatte. Das Gesetz galt.
Sie packte ihn nun an den Schultern und drehte ihn zu sich um. Oriana war eine große Frau, aber dennoch sah sie noch zu ihm auf, und sie versuchte, jeglichen Gedanken und jegliches Gefühl an die damalige Zeit auszuschalten. Er war ein Verräter. E hatte die Königin entführt, und darauf stand Hochverrat. Ihr Blick traf seinen, und das Messer rutschte ihr aus der Hand.
"Ich... ich kann es nicht." Sie taumelte zurück. "Ich kann nicht einmal einen Verräter..."

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Re: Die Wälder

Beitrag von Leander Mador am So 25 Nov 2012 - 23:00

Ich lauschte ihren Worten und schwieg. Blieb weiter ruhig und wartete ab. Ja, sie hatte sich verändert. Sie war erwachsen geworden und doch in dem Moment wo sie ihn zu sich umdrehte und er ihr in die Augen sehen konnte war es als wenn es damals gewesen. Er würde sich nicht wehren, wenn sie ihn tötete oder hinrichten ließ. Ich musste schlucken kurz als sie den Dolch zu Boden fallen ließ. Sah wie sie zurücktaumelte als würde der Boden beben.
"Mich interessiert kein Politisches geschehen oder irgendwelches Metall. Ich stehe unbewaffnet vor dir. Das einzige was ich wollte war dich noch einmal sehen ehe ich sterbe. Denn alleine meine Rückkehr wenn jemand davon erfährt würde mein Tod sein. Nun habe ich es zweimal gewagt Hochverrat zu begehen und das nur weil ich dich Liebe, Oriana und es nie aufgehört habe." sprach ich zu ihr und ging zwei Schritte auf sie zu ehe ich vor ihr auf die Knie fiel und zu ihr aufsah.
"Mach mit mir was du willst. Schimpf mich einen Verräter. Einen Narren der selbst nach all den Jahren immer noch dich liebt. Doch richte über mich jetzt und hier. Den ich werde nicht mehr von deiner Seite weichen. Nur mein Tod vermag das." ich meinte jedes meiner Worte absolut ernst und blieb auch weiterhin vor ihr Knien. Meiner Königin, der einzig wahren Liebe meines Lebens.

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Re: Die Wälder

Beitrag von Oriana Theirin am So 25 Nov 2012 - 23:18

"Und deshalb entführst du mich? Deshalb wählst du den Tod, anstatt dich unter die Mengen zu mischen und mich aus der Ferne zu sehen, wie es für uns beide einfacher gewesen wäre?" Sie starrte ihn an, und sie ließ sich dann auf der Liege nieder. Die Krallen, die die Engen ihrer Handschuhe darstellten, piekten sanften gegen Orianas Wangen. Sie war gerade über ihn hinweg gekommen, sie hatte es gerade geschafft, ihn zu vergessen, Ja, sie hatte sogar darüber nachgedacht, eine politische Ehe zum Wohle Tydeions einzugehen, die passenden Kandidaten hatte sie bereits, und nun tauchte er auf und entfachte alle die alten, verdrängten Gefühle.
Oriana blickte gen Boden. Sie schwieg nun, und sie wusste nicht, was sie denken sollte, und versuchte, die offenen Fäden miteinander zu verknüpfen. Es gab keinen Ausweg, und er flehte sie auch nicht um sein Leben an, oder dass sie ihn wieder einsetzte als einen ihrer Ritter - vielleicht gar in die Königinnengarde, um der alten Zeiten willen. Vielleicht hatte er Recht, ihn kümmerte das ganze politische Geschehen nicht, und sie wünschte, es konnte ihr auch egal sein. Doch sie musste an das Wohl Tydeions, nicht an das eigene denken. Davon ab war sie vollkommen überrumpelt worden.
Doch sie würde ihn nicht töten können, und sie würde das Urteil über ihn ebenso nicht fällen können. Sie schloss die Augen. Wie sehr hätte sie es sich gewünscht, eine gute Lügnerin zu sein, und wie sehr hätte sie es sich gewünscht, ihm einfach ins Gesicht sagen zu können, sie würde ihn nicht mehr lieben. Dass sie mit Tydeion verheiratet wäre, und keine Zeit mehr für alte Geschichten hatte. Doch sie konnte es nicht. Sie konnte nicht über ihn richten.
"Ein Narr ist du ohne Zweifel. Ein egoistische Narr. Den du weißt nicht, wieviel Kummer du mir damit bereitest." Sie tippte ihre Lippen an, bevor sie sich erhob und ihm gegenüberstand.
"Du hast mich also nur entführt, um mich zu sehen. Ich denke, wenn du dein Leben schon wegwirfst, hättest du dir mir verhofft." Sie ließ den Blick durch den Unterschlupf wandern, als er nieder kniete, und sie hob die Hand nur.
"Um der Schöpferin Willen, steh auf. Ich bin deine Königin nicht mehr." Sie starrte ihn an.
"Was? Willst du meine Anwesenheit nicht einmal ausnutzen? Damals hast du mir schon fast unter den Rock gegriffen, als wir einen Moment allein waren." Wieder klang sie sarkastisch. Ja, sie war immer sarkastisch, wenn sie nicht wusste, was sie sagen oder tun sollte.

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Re: Die Wälder

Beitrag von Leander Mador am So 25 Nov 2012 - 23:47

Ich blickte sie un verwand an und blieb knien. Hörte ihr zu und schwieg. Suchte ihren Blick doch schaffte ich es nicht ihn einzufangen. Hatte ich mich getäuscht? Sie mochte mich zwar nicht töten gerade können doch auf ihre Sarkastische Art und weise, diese ernste und verkrampfte Mimik, ihren Versuch Würde, Autorität und herrisch zu wirken schien es mir einfach das sie unsicher war. Unsicher was sie nun tun sollte. Unsicher weil ich wieder hier war. Ich brachte ihr leben durcheinander. Bereitete ihr nun Kummer. Nein, ich war alles andere als Egoistisch. Ich versuchte noch einmal ihren Blick einzufangen doch ohne erfolg so erhob ich mich und trat einen Schritt zurück. Blickte kurz zu Boden ehe ich sie enttäuscht anblickte.
"Es betrübt mich das du mich so in Erinnerung hast und das ich dir nun Kummer bereite. Das war nicht meine Absicht. Ich bin nur gekommen um mein Versprechen einzulösen das ich dir damals gab. Doch ich sehe ein das es ein Fehler war. Ich habe in deinem Leben keinen Platz mehr oder wohl eher hatte ich nie. Ich war ein Narr zu glauben das du meine Liebe zu dir überhaupt je erwidert hast." Ich wand mich von ihr ab und löschte das Feuer ehe ich begann meine wenigen Sachen zu packen.
"Ich werde dich nicht zwingen oder ausnutzen. Das würde ich niemals tun. Ich mag nicht mehr im Dienste der Krone stehen. Aber ich habe niemals meine Ehre als Ritter und als Mann verloren, noch habe ich je etwas getan was dem nahe kommt."
Ich drehte mich wieder zu ihr um und sah sie nun direkt an als ich wieder zu sprechen begann.
"Als ich verbannt wurde von deinem Vater, als Hochverräter, hatte ich das Gefühl tausend Tode zu sterben. Weißt du wo ich hin kam? Er steckte mich mit anderen Gefangenen zusammen und ließ mich mit jenen in Despain zum Sterben zurück. Jedes Gerücht, jede Worte die du je über dieses Land gehört hast ist wahr. Ich bin durch die Unterwelt gegangen um mein Versprechen dir gegenüber zu halten. Du warst der erste Gedanke morgens beim Aufstehen und der letzte beim Schlafen gehen. Wenn ich um mein Leben kämpfte dann immer im Kopf, ich tue es für dich Oriana, ich kehre zu dir zurück. Ich tat es für dich. Weil ich dich Liebe. Ich hätte niemals gedacht das 11 Jahre aus dir eine kaltherzige Monarchin werden ließ die keine Gefühle zulässt. Scheint als habe ich mich wirklich geirrt. Das junge Mädchen, die Junge Frau von damals sehe ich nicht mehr in dir. Du hast etwas verloren Oriana. Das Herz, mein Herz das ich dir damals gab. .... Mein einziger Wunsch den ich hatte ging in Erfüllung. Ich durfte dich noch einmal sehen. In deine wundervollen Augen blicken, sanft deine Wangen streicheln und dir nah sein. Vollendet währe ein Kuss wie damals gewesen doch ich gebe mich mit dem was ich hab. Ich werde mit meinen Männern wieder gehen. Den hier gibt es wie du schon sagtest keinen Platz mehr für mich."

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Re: Die Wälder

Beitrag von Oriana Theirin am Mo 26 Nov 2012 - 0:25

Er wusste nicht, wie sie ihn in Erinnerung hatte. Er wusste, nicht, wie oft sie sich in den Schlaf geweint hatte, seinen Namen flüsternd, und wie oft sie sich einfach nur nach seinem Lächeln gesehnt hatte. Die Erinnerung, die sachte Erinnerung an in ihn hatte sie das Ganze erst durchstehen lassen. Sie sagte es nicht, wie es war. Sie war ihr ganzes Leben darauf vorbereitet worden zu herrschen, und niemand hatte sie gefragt, ob sie es wollte, oder ob es ihr denn gefiel. Niemand hatte ihr beigebrahct, dass sie allein an der Spitze stand, ihr Land wie ein kleines Kind an sich drückte und es mit erhobenem Dolch gegen die anderen Länder verteidigte, wenn sie nicht wusste, ob dieses Kind ihr Nicht selbst den Dolch zwischen die Rippen rammen würde. Sie hatte nicht gewusst, dass sie, als sie auf dem Thron saß, jeden anzweifeln musste und niemandem vertrauen konnte, und auch wenn ihr Vater ihr immer gesagt hatte, dass sie sich hüten sollte, war es doch ganz anders, so enthüllt zu sein.
Ja, sie war eine harte Frau geworden, unerbittlich, und wenn Oriana einen Moment lang gezögert hätte, wäre sie wie Glas zersprungen. Sie war die Eiserne Jungfer. Niemand anderes. Und das waren die Worte, die sie sich immer wieder im Kopf wiederholte. Sie widersprach seinen Worten nicht, sondern blickte ihn an, ohne die Miene zu verziehen, und die Maske ihres Gesichts war die, die sie immer auferlegt hatte. Sie durfte nicht ins Straucheln kommen. Ja, sie hatte gewusst, dass ihr Vater ihn nach Despain verbannt hatte, und sie hatte ihn oft genug angefleht, ihn zurückzuholen. Doch nichts hatte die Eisenhand erweichen können. Sie widersprach ihm nicht, sie wusste, dass es stimmte.
"Ich habe mein Leben damit verbracht, auf einen Moment hinzuarbeiten. Ich würde einmal Königin von Tydeion sein. Ich wollte alles besser machen als mein Vater, und ich wollte, dass man mein Zeitalter das glorreiche Zeitalter nennen würde. Ich wollte, dass man sich meiner nicht mit Wut erinnert. Doch welchen Sinn macht dies, wenn ich mir das einzige, was mir je etwas bedeutet hatte, verspielt habe?" Sie blickte ihn nicht an.
"Du weißt ebenso nicht, wie es ist alleine und verängstigt an der Spitze zu stehen. Ich bin erwachsen geworden." Wie bitter sie klang, und nun blickte sie ihn wieder an.
"Zweifle, daran, dass die Sterne leuchten, zweifle daran, dass die Sonne sich hebt und senkt, bezichtige die Wahrheit der Lüge, aber zweifle nie daran, dass ich dich liebe." Ihre Stimme war nun schwach, und sie schlug sich die nun nackte Hand auf den Mund. Merkwürdig, wie winzig und puppenhaft ihre Hände doch wirkten. Wenn man Oriana ohne die opulenten Rüstungen udn Kleider sah, wirkte sie doch gerade wie eine Porzellanpuppe. Nun sah sie ihn wieder an, und sie spürte plötzlich Tränen in den Augen, die sie ärgerlich wegwischte. Er wollte wieder gehen.
"Du... du kannst nicht einfach gehen? Du entführst mich, verschaffst mir Gewissensbisse und dann willst du einfach wieder gehen?" Sie packte ihn am Handgelenk.
"Du wirst nicht gehen, und selbst wenn ich die Grenzen abriegeln muss. Und jetzt werde ich genau das tun, was du die ganze Zeit nicht tun konntest." Mit diesen Worten packte sie ihn, fast schon brutal, und küsste ihn.

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Re: Die Wälder

Beitrag von Leander Mador am Mo 26 Nov 2012 - 11:08

Ich hörte ihr zu. Wie verbittert sie klang, teils erwachsen, teils wie damals. Hatte ich mich doch geirrt? Waren dort doch noch Gefühle in ihr? ich blieb einfach stehen und blickte sie an. Ich sollte sofort gehen, doch ich konnte es nicht. Selbst wenn sie jeden Augenblick mich mit einen Dolch oder Schwert durchbohren würde, ich konnte nicht gehen. In dem Moment als ich ihre Tränen sah diese fortwischte, so rasch das ich keine Chance hatte sie einzufangen, wusste ich es. Selbst wenn ich ging währe es nur ein Tod auf raten. Doch noch mehr merkte ich es das sie mich fest hielt und sogar die Grenzen abriegeln würde nur wegen mir.
"Ja, ich Zweifel an dir. Ich mag aus Gefühlen gehandelt zu haben, aber wenigstens habe ich ein reines gewissen."
Ihre nächste Handlung nach dem Festhalten verblüffte mich etwas. Es war zwar etwas brutal und rasch, doch als sie mich von sich aus küsste war es mir als wenn etwas mehr brach. Erst wollte ich sie von mir stoßen, ihr sagen das ich es so nie gewollt hätte, doch dann löste ich ihren festen griff von mir und nahm sie sanft in den Arm. Erwiderte ihren Kuss schon sanfter. Legte all meine Gefühle für sie in jenen Kuss. Dachte nicht nach, strich ihr sanft über den Rücken, auch wenn sie es durch die Rüstung wohl kaum spüren konnte. Legte sanft meine Hand auf ihre Haare und strich darüber ihren langen Zopf hinab. Hauchte leise an ihre Lippen.
"Ich liebe dich, Oriana und werde es immer tun." nahm den Kuss wieder auf und genoss diesen Moment als wenn es mein letzter währe.

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Re: Die Wälder

Beitrag von Oriana Theirin am Mo 26 Nov 2012 - 16:50

Gefühle waren flüchtig, und sie konnte es sich nicht leisten, auf ihre Gefühle zu hören. Einzig ihr Verstand sagte ihr, was richtig war und was nicht, und sie sollte keine Königin sein, die aus einer Laune heraus entschied, was sie tat. Sie wusste, dass es falsch war, hier zu sein und ihn nicht sofort Justiz walten zu lassen, doch sie tat es nicht. Sie konnte es nicht tun, und das war nur wegen ihrem dummen, gebrochenem Herzen von damals.
Sie erwiderte seinen Kuss, war sie doch jene, die ihn angefangen hatte, aber sie war um einiges stürmischer, als würde sich all der angestaute Zorn und die Enttäuschung in dieser simplen Geste lösen können. Ja, sie liebte ihn noch wie damals als 16-jähriges Mädchen, und in diesem Kuss war auch noch diese hereinbrechende Gewalt enthalten, die sie früher schon gekennzeichnet hatte. Ein starker Wille, gesundes Selbstbewusstsein, und wenn die Stäre richtig gelegen hätten, hätte sie ihn heiraten können, schon damals. Doch jetzt...
Sie löste sich abrupt von ihm und sah ihn mit leidendem Blick an.
"Ich wünschte, ich könnte es ungeschehen machen, was mein Vater getan hat. Ich wünschte, ich hätte mich später in dich verliebt, als ich schon die Macht hatte, ich wünschte..." Alles wünschen war ohnehin nichtig. Beide kannten das Gesetz, und sie konnte es nicht ungeschehen machen udn wie eine Tyrannen herrschen. Obwohl sie ihm am Liebsten in offizieller Weise vergeben und ihn wieder am Hofe aufgenommen hätte. Heirat wäre doch noch ein Hindernis, ja, aber er wäre wenigstens am Hofe und in ihrer Nähe. Sie konnte niemanden heiraten.
"Verzeih mir."

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Re: Die Wälder

Beitrag von Leander Mador am Mo 26 Nov 2012 - 18:21

Als sie sich löste blickte ich sie überrascht an und doch wurde sogleich mein Blick weich und ebenso traurig. Wünsche... ja, wir alle hatten Wünsche, doch viele wurden vernichtet. Wünsche blieben Wünsche. Nur wer Stärke zeigte und nicht aufgab konnte hoffen eines Tages das sich einer erfüllte. Ich hatte jenen einen den ich hatte nun bekommen. Wenn das mein Tod währe so würde ich glücklich sterben. Ein Trauriges lächeln legte sich auf mein Gesicht.
"Nein mein Augenstern, dir muss es nicht Leid tun. Dich trifft keine Schuld. Es gibt nichts zu verzeihen." sprach ich sanft zu ihr und hielt meine Hand ihr entgegengestreckt hin. Eine simple Geste und doch mit großer Tragweite.
"Was vergangen ist lässt sich nicht ändern und doch hast du alle Macht das zu tun was du für Richtig hältst. Wenn du mich bittest zu gehen. So werde ich gehen. Wenn du mich bittest zu bleiben so bleibe ich. Ich mag nicht mehr der Mann sein den du vor 11 Jahren gekannt hast. Was mir ungerechterweise genommen wurde erhalte ich nicht zurück und hat für mich auch keinen Wert mehr. Ich würde es auch nicht wollen." sprach ich ruhig zu ihr und hielt ihr weiter meine Hand entgegen.
"Aber ich kann dir den Mann anbieten der ich heute bin. Meine Erfahrung, meine Stärke, mein Wissen, meine Macht. Die 11 Jahre in Despain haben mich geprägt und haben mich zu dem gemacht der ich heute bin. Doch es ist deine Entscheidung."

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Re: Die Wälder

Beitrag von Oriana Theirin am Mo 26 Nov 2012 - 19:00

Sie blickte die Hand an. Sie hätte nicht gedacht, dass sie sich je wieder in dieser Verfassung befinden würde, hin- und hergerissen zwischen Pflicht und Neigung. Nur stand diesmal kein Vater hinter ihr, der seinen Kettenhandschuh in ihr blasses, verweintes Gesicht schlug, und sie an ihre Pflicht als Kronprinzessin zu erinnern. Nein, diesmal konnte sie sich selbst entscheiden, aber sie hatte sich gewünscht, dass jemand ihr die Entscheidung abgenommen hätte. Nein, er bekam die elf verfluchten Jahre, die er in Despain verbracht hatte, nicht zurück, niemals, und nichts konnte das ungeschehen machen. Doch er konnte nicht verlangen, dass sie sich her und jetzt entschieden würde - würde sie allein ihren Gefühlen folgen, und das hier, würde sie ihn wählen, würde sie nach Luca zurückkehren und alles überdenken, würde sie sich gegen die Liebe ihres Lebens entscheiden und die Frau werden, die ihr Königreich brauchte. Das war das Los eines Monarchen, ihr eigenes Glück konnte sie nicht vorne anstellen. Sie war keine Königin wie die anderen, dachte sie einen Augenblick lang verächtlich, doch sie wünschte mehr als je, es könnte so sein. Sie würde am liebsten die ganzen Konsequenzen verdammen.
"Die Zeiten haben sich geändert, ich kann mich nicht einfach so entscheiden." Ihre Stimme war leise, und sie ergriff seine Hand nun nicht, sondern schritt im Unterschlupf auf und ab.
"Ich hoffe, deine Männer haben meine Garden nicht getötet. Ich sehe nur ungern Blut in Lucas Straßen", meinte sie dann, unverbindlich, als wolle sie nicht über die Situation nachdenken. Doch dann schwieg sie und blieb stehen, einen Punkt anstarrend.
"Komm zurück mit mir nach Luca. Ich werde dich als den Ritter präsentieren, der meinem Entführer den Weg abgeschnitten hat und mich rettete." Und nun blickte Oriana ihn wieder an.
"Leander, bitte."

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Re: Die Wälder

Beitrag von Leander Mador am Mo 26 Nov 2012 - 19:14

Als sie meine hand nicht nahm senkte ich sie und sah ihr beim auf und ab gehen zu. Ja, es war einfach nicht sofort endscheiden zu müssen. Doch manchmal hatte man keine Wahl als sofort zu endscheiden und danach zu handeln. Das hatte ihn die Jahre gelehrt.
"Meine Männer mögen wüst sein, aber sie töten nicht. Wenn dann schläft deine Garde höchstens nun auf dem Marktplatz. Ich vertraue jedem einzelnen und sie vertrauen mir. Wir sind eine Einheit so wie das Schwert die scharfe Verlängerung deines Armes ist." antwortete ich ihr und lauschte dann weiter. Jenen Gedanken den sie nun laut aussprach hatte ich ebenso gehabt. Doch stand es mir nicht zu es ihr zu sagen, zumal ich nicht mehr damit gerechnet hatte das sie es wirklich wollte. Als sie mich ansah schwieg ich. Ihren Blick, ihre bitte. Ich fing ihren Blick auf. Konnte ich ihr diese Bitte abschlagen? Sollte ich sie wirklich nun doch von mir fern halten so zerrissen schien sie ja ebenso zu sein. Ich hielt ihren Blick fest in meinen eine ganze Ewigkeit wie mir schien ehe ich fragte.
"Was ist mit meinen Männern? Können sie bleiben? Sie würden nicht an den Hof kommen. Sie würden nur hier bleiben, als deine Augen und Ohren im verborgenen. Wenn du es wünschst."

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Re: Die Wälder

Beitrag von Oriana Theirin am Mo 26 Nov 2012 - 19:30

Sie verschränkte die Arme vor der Brust und sah ihn schweigend an. Sie hatte den Kopf leicht geneigt, und der Blick ging leicht zur Seite, wie immer, wenn sie jemandem aufmerksam zuhörte. Sie hielt insgesamt nicht von viel Spionage, obgleich der alte Rackam, der einzige Berater, den sie hielt, ihr stets dazu anriet. Sie wäre ohne Spioange und einen Geheimdienst von Nachteil, doch Oriana hatte sich immer auf ihre eigene Schwerthand verlassen können. Bis zu dem heutigen Tag. Dieser Tag war so schnell vergangen und so seltsam, dass es sich immer noch anfühlte wie in einem Traum. War das real? Vielleicht würde sie bald in ihrem Bett aufwachen und ins grelle Sonnenlicht blinzeln, und Leander wäre fort. Sie schwieg noch immer, und sie ließ sich seine Worte durch den Kopf gehen.
"Eine Königin kann niemandem trauen, am wenigsten jenen, denen sie am meisten trauen sollte." Sie lächelte schwach und hob wieder den Blick zu ihm.
"Ich will jeden einzelnen kennenlernen. Ich möchte ihnen in die Augen sehen, bevor ich solche Entschlüsse treffe." Spione in der Stadt zu haben wäre besser als Massenhinrichtungen, das stimmte. Oriana hatte sich immer vom Spiel ferngehalten, doch es war nun Zeit, dass sie sich an Tisch setzen und die Karten zu ihren Gunsten mischen würde. Einen ausgestoßenen Ritter heiraten? Noch nicht. Jedoch einen Mann, der im ehrlichen Zweikampf seine Ehre wiederhergestellt hatte? Der sie gerettet hatte? In dessen Schuld die Königin persönlich stand, da er sie vor schlimmeren bewahrt hat allein aus Liebe? Sie kannte die Wahrheit.
"Es wird nicht leicht sein. Ich habe die meisten Bediensteten meines Vaters auswechseln lassen, doch es werden immer Leute dabei sein, die dein Gesicht wiedererkennen werden. Und jene Leute werden nicht zulassen, dass ich auf das Erbe meines Vaters spucke. Er war immerhin der König, richtig oder falsch."
Und sie musste ihn neu kennenlernen. Er musste sie neu kennenlernen. Es war eine Frage der Vorsicht, nicht die des Egoismus. Aber dennoch, sie lächelte - kühl und berechnend, doch sie lächelte, was selten genug war. Sie hatte einen Entschluss gefasst, und die Konsequenzen musste sie nicht fürchten. Die mächtigste Frau im bald mächtigsten Königreich musste sich vor niemandem beugen.

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Re: Die Wälder

Beitrag von Leander Mador am Mo 26 Nov 2012 - 19:46

Ich hörte ihr zu und nickte schließlich. Wenn das ihre wünsche waren so würde ich sie respektieren.
"Ich werde sie dir vorstellen. Doch nicht in der Burg sondern hier und nicht heute. Sie fühlen sich nicht wohl umgeben von festen Mauern. Das liegt an ihrer Vergangenheit. Etwas was ich wohl auch wieder lernen muss wenn ich hier bleibe." stimmte ich ihr zu und hörte wieder zu wie sie sprach das es nicht einfach werden würde. Nichts war jemals einfach und würde es auch nicht sein.
"Das Leben ist nicht dafür da das es einfach ist. Leben ist das grausamste was man haben kann. Glücklich sind diejenigen die Tod sind. Den sie sind Frei. Das ist der Leitsatz in Despain gewesen. Wir alle wollten nicht sterben, aber wenn wir es tun, würden wir frei sein.." ich schwieg nochmal einen Augenblick um mir wirklich klar über meine Endscheidung zu sein.
"Ich kehre mit dir zurück und nehme die Chance und Herausforderung die nun an auf uns warten an. Schütze dich vor Gefahren und helfe dir wo ich kann, so das wir uns einander aufs neue kennen lernen können. Und sollte sich mir die Gelegenheit geben werde ich jenen die an mir zweifel in einen fairen Kräftemessen beweisen das ich damals so wie heute keinen Verrat begannen habe." Ich blickte ihr fest in die Augen, ernst und ruhig, fast schon ein wenig finster, was aber durch meine Stärke kam. Dann reichte ich ihr erneut meine Hand entgegen.
"Dann lass mich dich nun retten, mein Augenstern." und ein lächeln kam wieder auf meine Lippen.

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Re: Die Wälder

Beitrag von Oriana Theirin am Mo 26 Nov 2012 - 20:04

"Die Hölle sind die anderen Menschen." Ein einfacher Satz, aber dennoch bedeutungsschwanger, und wer sie kannte, wusste, dass sie zu anderen Menschen metaphorisch eine Armlänge Abstand hielt. An der Spitze war es einsam, und man wusste, dass sich hinter der Eisernen Jungfer, die an die Spitze ihrer Heere ritt, nicht zögerte, drakonische Strafen zu erteilen und sonst als harte Herrscherin galt, innerlich ein verängstigtes junges Mädchen war, das bisher nur von einem Mann geküsst worden war, und man jenen verbannt und sie dafür im Kerker eingesperrt hatte. Auch wenn die ebenmäßigen Züge huldvoll ausdruckslos aussehen, die sturmgrauen Augen mit unbewegtem Blick auf einem ruhen konnten und die Lippen nicht einmal zu einem gespielten Lächeln verzogen wurden.
"Der Tod wird uns alle gleich machen. Kein Schwert, kein Gold, keine weltlichen Güter. Ich werde dann nur noch Oriana sein. Eine Frau, die zu viel geliebt hat." Sie lächelte schwach.
"Ich jage meinen eigenen Drachen, Liebster. Vergiss das nicht." Sie ließ eine Augenbraue hochzucken, und sie sah sich dann um.
"Wir verlangen nach unserem Schwert." Erwartungsvoll streckte sie dabei die Hand aus. Nicht, dass sie ihm nicht traute, aber das Schwert war von so gute Machart und hatte ihr schon treue Dienste geleistet. Es war schwer, an eine so gute Klinge zu kommen, und Oriana schätzte gut verarbeitete Klingen ebenso sehr wie die abendliche Ruhe.
" ... und vielleicht irgendein Tier, in dessen Blut man die Klinge drehen kann. Für die Feldherrin sieht es immer besser aus, wenn sie mit blutgetränkter Klinge zurückkommt."

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Re: Die Wälder

Beitrag von Leander Mador am Mo 26 Nov 2012 - 20:20

Ich konnte mir ein schmunzeln nicht verkneifen als sie wiederum meine Hand abwies. ich schüttelte nur den Kopf und ging hinüber zu der Liege auf der sie gelegen hatte und holte von darunter ihr Schwert und die Dolche hervor kniete mich wie es sich für einen Ritter gehörte vor sie hin und reichte ihr Schwert und Dolche zurück.
"Ihr sollt alles bekommen, meine Königin." sprach er zu ihr und erhob sich nachdem sie ihre Waffen wieder hatte. Packte die letzten Sachen ein und legte dem Pferd jene Tasche über. Noch ein Fell drüber über den Sattel ehe ich es zäumte und zu Oriana hin führte. Dann ritze ich auf einen Felsen ein Zeichen für meine Männer und kam dann mit meinen Dolch bewaffnet zurück zu ihr.
"Ihr verlangt Blut und es sollte echt aussehen." Ohne zu zögern schnitt ich mir in einem schnellen streich über den Oberarm. Es war nicht tief, blutete aber. Ich hatte gelernt wie man schneiden musste das es echt aussah und doch schnell verheilte. Eines er Dinge wofür ich Despain dankbar war. Noch ein zweiter kleiner Schnitt knapp über dem Knie ehe ich den Dolch wegsteckte.
"Nehmt das Blut solange es noch warm ist." und hielt still damit sie ihr Schwert darüber fahren konnte.

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Re: Die Wälder

Beitrag von Oriana Theirin am Mo 26 Nov 2012 - 20:38

"Mein Kind."
Oriana schob den Dolch wieder an seinen angestammten Platz zurück und zog dann das Schert aus der Scheide. Man merkte, dass sie damit wusste umzugehen, und sie hielt es mit ihrer eigenen Art der Eleganz, der gerade, militärischen Haltung. "Mein Ehemann", sagte sie sie dann und fuhr mit dem Handschuh der Klinge nach, und sie beobachtete ihn in seinen Bewegungen. Ja, sie kamen ihr bekannt vor. Verändert hatten sie sich, doch es war etwas vages bekanntes darin.
"Es ist eine Zweckgemeinschaft zum Wohle des Landes", meinte sie dann noch erklärend, und ihr wurde plötzlich bewusst, dass sie dies auch fast hätte über einen real existierenden Mann hätte sagen können. Sie schwieg plötzlich, denn ja, es wäre vielleicht bald Realität geworden, dass sie vielleicht ein entferntes Familienmitglied des Königs von Askalon geheiratet hätte, oder auch Panedea. Jegliche Gedanken waren in weite Ferne gerückt.
Dennoch wurde sie jäh aus Gedanken gerissen, als sie sah, das er sich den Arm aufgeschnitten hatte.
"Bist du des Wahnsinns?", rief sie und war drauf und dran, nach irgendeinem Lappen zu suchen, um die Blutung zu stoppen. Nicht, dass sie schwach wurde, wenn sie Blut sah, denn die Narben an ihrem Körper zeugten von anderem - aber dennoch, es war nicht sein Blut nach dem sie verlangte.
"Wäre es nicht einfacher gewesen, wenn ich selbst den Schnitt gemacht hätte, nein?" Sie sah unglücklich aus, als sie die flache Seite vorsichtig über seinen Arm gleiten. Nun, er hatte nun immerhin eine Verletzung, das würde der Geschichte noch mehr Glaubwürdigkeit verleihen.
"Du bist wahnsinnig. Ich werde es wieder gutmachen. Und sei es nur, um die Wachen von dir fernzuhalten."

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Re: Die Wälder

Beitrag von Leander Mador am Mo 26 Nov 2012 - 20:54

Ich hatte vernommen wie sie mit ihren Dolch und Schwert sprach und war doch etwas verwirrt gewesen. Meinen Waffen Namen geben tat ich nicht, aber wenn es half, nun ja. Ruhig wartete ich ab bis ihr Schwert genug getränkt war.
"Ist schon in Ordnung." lächelte ich ihr leicht zu. Ich hatte gelernt den Schmerz soweit es ging ganz auszublenden, daher störte mich der schnitt kaum.
"Es unterstreicht die Glaubwürdigkeit. Doch wenn du darauf bestehst kannst du gerne noch einen weiteren hinzufügen." fügte ich hinzu und band dann mit einem Streifen den ich mir vom Hemd abriss den Arm schließlich zu. Später würde ich mich dann ausgehend um den Schnitt kümmern. Ich pfiff dem Pferd zu das mit einem schnauben herbei getrabt kam und bei mir stehen blieb. Ich gurtete den Sattel noch einmal nach und schwang mich dann in den weichen Sattel streckte dann die Hand zu ihr hinab um ihr aufs Pferd zu helfen damit wir zurück reiten konnten.

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Re: Die Wälder

Beitrag von Oriana Theirin am Mo 26 Nov 2012 - 21:10

Verrückter... Oriana schüttelte den Kopf und starrte das blutverschmierte Schwert an. Die Krallen an den Enden ihrer Handschuhe klangen leise, als sie die Klinge strich. Es hätten nur noch beruhigende Worte gefehlt, und dann steckte sie das Schwert wieder ein. So musste es reichen, auch wenn sie es nicht abwarten konnte, wieder in der Burg zu sein und die Klinge zu säubern. vorallem, da es sein Blut war. Sie schüttelte sich bei dem Gedanken und streckte sich, als sie ihn dann heranreiten sah. Oriana ritt wennmöglich allein, allerdings wäre es schwieriger, ein Pferd für sie zu beschaffen. Außerdem ließ ihr das die Möglichkeit, nah an ihm zu sein. Sie packte seinen Arm und zog sich dann auf das Pferd. Früher waren sie immer wieder ausgeritten, gemeinsam, unter Vorgabe, dass die Prinzessin jagen wollte, und sie seine Jagdkünste am meisten schätzte. Außerdem hätten andere Männer noch die Tiere aufgeschreckt, lautete ihre unschuldige Erklärung, und zwischen den gemeinsamen, innigen Stunden hatten sie doch immer noch ein oder zwei Hasen erlegt. Ja, die gemeinsamen Tage waren schön, und sie dachte noch zärtlich daran zurück. So umschlang sie seine Taille und legte ihren Kopf einen Augenblick auf seine breite Schulter. In solchen Momenten dachte sie wie damals nicht daran, dass sie eine Prinzessin oder Königin war, sondern einfach eine Frau, die liebte.
"Wenn wir Glück haben, treffen wir noch vor Nachteinbruch in Luca ein. Die Soldaten sind schon ausgeschwärmt und kämmen das Gebiet nach uns ab. Wenn das Versteck geheimbleiben soll, sollten wir uns beeilen."
Dass sie ein Nest Gesetzloser billigte, davon sprach niemand. Noch nicht. Aber sie würde genug Zeit haben, sich damit zu beschäftigen, wenn sie sich die Männer angesehen hatte.

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Re: Die Wälder

Beitrag von Leander Mador am Mo 26 Nov 2012 - 21:25

Ich spürte ihre nähe als sie nun hinter mir saß und meine Gedanken drifteten zurück an damals. Wie gerne war ich so mit ihr durch die Wälder gestreift, hatte die Zeit genossen und nicht an später gedacht. Doch die Zeit war vorbei. Ich holte mich rasch in die gegenwart zurück und schaute über meine Schultern.
"Keine Sorge, wenn du den Unterschlupf nicht verräts wird es niemand finden. Auf nach Hause." ich konnte es selbst kaum glauben. Nach Hause. Welch ein Begriff. Wer stehts nur an einen Ort gelebt hatte wusste die Tragweite von Zuhause nicht zu schätzen. Ich hatte sie schmerzlich kennengelernt und ein mulmiges Gefühl war in meinen Bauch trotz allem. Ich tippte das Pferd mit den Fersen leicht an und setzte rasch in Schritt durch den Wald voran, schlug kleine Hacken und als wir aus dem Wald heraus waren und die Abendsonne sich senkte setzte ich in den Galopp über die Wiesen zurück zur Stadt. Wie sehr ich es genoss ihr gerade so nah zu sein, vermochte ich nicht zu sagen. Es war ein gutes Gefühl. Schmerzlich und doch gut. Es war leichter gewesen Sehnsucht in der ferne zu ihr zu haben, sie nicht sehen und hören zu können. Doch was würde es nun sein? Ihr nah und doch soweit entfernt zu sein? Doch daran dachte ich noch nicht sondern ritt weiter mit ihr Richtung Luca. Trotz der sich senkenden Sonne erkannte ich bald die ausgeschwärmten Soldaten auf der Suche nach ihrer Königin.
"Scheint als haben sie uns gefunden." schmunzelte ich und erkannte das sie nun ausfächerten und auf uns zu kamen. Jetzt würde sich gleich zeigen, wie ernst sie es meinte und ob ich nicht doch meinen Kopf gleich verlor.

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Re: Die Wälder

Beitrag von Oriana Theirin am Di 27 Nov 2012 - 18:33

Oriana verengte die Augen und blickte den Soldaten entgegen, die, die Rüstung im vergehenden Sonnenlicht golden schimmernd, auf sie zugeritten kamen. Sie konnte Leander nur knapp über die Schulter sehen, doch ihre Männer gingen sofort in Formation und kreisten den Reiter und die Reiterin ein, Pilum auf sie gerichtet. Sie hatte sich von Leander gelöst, und schon hörte sie stimmen.
"Majestät, Ihr... WEG VON IHR!", brüllte nun einer der jungen Männer mit erhobenem Schwert, und noch ehe Leander noch etwas sagen konnte, schwang sie sich vom Pferd.
"Mir geht es gut, nicht euch zu verdanken", meinte sie trocken und deutete dann auf den fuchtelnden Soldaten.
"Du. Dein Pferd." Offensichtlich hatte man die Kavallerie rausgeschickt, das Gelände mit Pferden zu durchkämmen war um einiges einfacher. Der Soldat starrte sie einen Augenblick lang unschlüssig an, doch dann steckte er sein Schwert zurück in die Scheide und stieg so schnell wie es ihm nur möglich wäre ab. Mit ausgestreckten Arm stieß sie ihn zur Seite, als er ihr in den Sattel helfen wollte. Er sah furchtbar unglücklich aus, es bedeutete, dass er allein zurück zur Stadt laufen musste, sollte keiner seiner Kumpanen ihn mit sich reiten lassen.
"Du, du und du. Ihr benachrichtigt die anderen Einheiten, dass man mich gefunden hat. Berichterstattung noch heute Abend. Du und du, ihr begleitet mich und den Ritter, der mir geholfen hat, mich aus den Fängen des Schurken zu befreien. Und ihr beiden versammelt Sir Orsin, Sir Aszael, Lord Theses und Sir Obero." Sie blickte auf den einen Soldaten hinab.
[b]"Und nehmt ihn mit."
Sie blickte noch einmal zu Leander und klopfte dem Pferd auf den Hals, ehe sie dann mit dem Kinn in Richtung der fernen Stadt deutet, die im letzten Sonnenlicht schimmerte.

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Re: Die Wälder

Beitrag von Leander Mador am Di 27 Nov 2012 - 18:59

Ich hatte mein Pferd angehalten und stand ruhig da. Taxierte jeden einzelnen von ihnen. Meine Hand war zu meinem Schwert gewandert. Ich zog es jedoch nicht. Wenn war dafür immer noch Zeit. Ich blickte kurz zu Oriana als sie sich zu Boden gleiten ließ und ihre Männer kommandierte. Ich schwieg mit Ausdrucksloser Mine. Ich hatte mich auch nicht weiter bewegt als sie ihre befehle den Soldaten entgegen schmetterte. Zumindest hatte sie ihre Kavallerie gut im Griff. Mein Blick ruhte ruhig auf ihr, behielt aber aus dem Augenwinkel ihre Männer im Blick. Erst als sie richtung Stadt ließ glitt meine Hand von meinem Schwert und wieder zu den Zügel. Ich ncikte einmal kurz und folgte ihr dann nach Luca in die Stadt zur Burg.


----> Hauptstadt Luca - Burg

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