Hauptstadt Luca

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Re: Hauptstadt Luca

Beitrag von Valerya am Mi 28 Nov 2012 - 19:56

Larco lächelte ihn etwas scheu an und nickte das alles in Ordnung war. Als er ihn fragte ob er in der nähe wohnte schüttelte er den Kopf.
"Nein, ich wohne nicht dort. Aber ich spiele in der Straße öfters mit meinen Freunden. Dann bestaunen wir immer die Leckeren Sachen die dort liegen. Aber davon probiert habe ich noch nie. Wir versuchen dort auch immer jemanden zu finden den wir helfen können damit wir uns etwas verdienen. Doch momentan kann ich das nicht. Mutter ist schwer krank und sie hat doch nur mich noch." sprach er wieder etwas traurig. Ich strich ihm sanft über den Kopf und küsste seine Haare.
"Kirstin wird sicher bald wieder gesund. Ganz bestimmt. Am besten gibst du Lathron sein Wasser und den Apfel und dann reitet ihr zurück. Dann machst du ihr von den Kräutern die ich gekauft habe einen Tee und ihr beide könnt von dem Honig etwas nehmen. Leg die Sachen einfach ab, ich kümmer mich um den Rest wenn ich zurück bin. Ok?" Sanft sah ich ihn an und er nickte. Der Honig war sehr teuer gewesen. Eigentlich eine Delikatesse den nur der Adel und die, die Geld hatten sich leisten konnten. Doch es würde Kirstin helfen. Zumindest hoffte ich das. Da Larco nickte, half ich ihm vom Brunnenrand hinunter und er holte den Apfel aus der Tasche um ihm meinem braven Pferd zu geben, das immer noch ganz ruhig da stand uns zu beobachten schien. Als Larco ihm den Apfel gab biss er jenen vorsichtig ab und kaute genüsslich auf der Hälfte herum ehe er die andere hälfte genauso vorsichtig nahm und verspeiste. Dabei strich er Lathron sanft über den Hals. Ich hatte mich entspann an den Brunnenrand neben Thálion gelehnt und flüsterte ihm leise zu mit leicht zu ihm gebeugten Kopf.
"Sein Vater wurde gezwungen als Soldat zu dienen und fiel in fordester Front bei einen dieser Sinnlosen Einsätze weit weg von hier. Ich hab ihn leider nicht mehr gekannt. Er war wohl Zimmermann hier gewesen, doch nun lebt er mit seiner Mutter im hintersten Eck der Stadt wo sich kaum ein Sonnenstrahl hinwagt." sprach ich das Viertel mal etwas netter aus als es war. Doch ich schätzte das Thálion es verstehen würde.
"Seit einem halben Jahr ist seine Mutter schwer krank. Ich denke sie wird diesen Winter nicht überleben. Ich bin hier hergekommen um zu versuchen das sich jemand um sie kümmert, eine der Heilerinnen, doch ohne Bezahlung wollen die nichts tun und die beiden haben nichts und dort wo sie leben scheint mir als wenn es bald einstürzt. Larco versucht wirklich sich irgendwie Geld zu verdienen und gleichzeitig seine Mutter zu pflegen. Er ist noch ein Kind, er sollte so eine große Bürde nicht haben. Doch kann ich es leider nicht ändern. Er ist ein lieber Junge und versucht wirklich das richtige zu tun. .... Ebenso wie ich..." Die letzten drei Worte waren nahezu gehaucht leise während mein Blick dabei von Thálion zu Larco wieder wanderte. Einen langen Moment schwieg ich ehe ich den Kopf schüttelte.
"Verzeiht, ich wollt euch nicht mit fremder Problemen bedrängen. Vergesst es wieder. Wie geht es euch? Habt ihr noch einen schönen Tag gestern verlebt?" fragte ich nun und wollte noch etwas weiteres fragen als larco sich zu uns wand bzw an Thálion.
"Sir, könnt ihr mir vielleicht mit dem Wasser helfen für Lathron?" ich blieb stehen und lächelte dem Jungen nur zu. Sobald er gleich mit Lathron fort währe, würde ich mich mit ihm normal unterhalten können. Vor dem Jungen fand ich so etwas immer kompliziert.

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Re: Hauptstadt Luca

Beitrag von Thálion Durath am Do 29 Nov 2012 - 22:58

Thálion betrachtete den Jungen nachdenklich. Er war sehr erwachsen für sein Alter, bei diesem Schicksal nicht verwunderlich. Er hoffte für ihn, dass seine Mutter den Winter überleben würde. Denn, obwohl er sich selbst keine Kinder wünschte, so mochte er Larco gerne und er würde auch versuchen, ihn etwas zu unterstützten, wenn Valerya abgereist war. Wohin sollte er auch mit dem ganzen Geld? Natürlich gab es Wochen, in denen er froh war, zuvor genug erbeutet zu haben. Aber er hatte sich schon vor Langem einen Vorrat angelegt, von dem er über ein halbes Jahr gut leben, seine Miete zahlen und den Vermietern unter die Arme greifen konnte. Ja, Thálion war sicherlich alles andere als arm und er war sehr geschickt. Außerdem liebte er den Adrenalinkitzel eines Diebstahls. Und die Demütigung, die er damit bei den Reichen auslösen konnte.
“Du bist ein tapferer Junge, Larco. Ich werde dir bei Gelegenheit etwas von Cassandra und Rhonwei mitbringen. Sie backen ausgezeichnet.“
Kaum hatte er geendet, wandte sich Valerya zu dem Kind. Sie war fürsorglich, fast wie eine Mutter. Für Lions Geschmack zu liebevoll. Er konnte es nicht verstehen, wie man einem fremden Kind so viel Liebe entgegen bringen konnte. Er hatte nichts gegen den Jungen, aber ihn deshalb küssen und streicheln?
Dann lehnte sie sich neben ihn an den Rand des Brunnens und erzählte ihm vom Tod des Familienvaters. Thálion hörte mit halbem Ohr zu, blickte die junge Frau aber unverwandt und scheinbar interessiert an. Er hatte schon schlimmere Schicksale mitbekommen, zwangsläufig, wenn man selbst in dieser Gegend wohnte. Väter, die ihren Familien weggenommen wurden und einsam im Kerker schmorten, weil sie den Adeligen die Miete nicht zahlen konnten. Kinder wurden verschleppt und gezwungen, als Leibeigene zu arbeiten. Larcos Vater hatte es noch gut getroffen. Einfach zu sterben... Wer hatte sich das noch nicht gewünscht?
“Wenn Euch die Probleme dieser Familie am Herzen liegen, sind sie auch mir ein Anliegen.“ antwortete Thálion Durath, als Valerya geendet hatte. Er strich sich durch die kurzen, braunen Haare und legte einen Finger auf seinen Mund, als er überlegte. “Wisst Ihr, ich kenne eine gute Heilerin. Sie verlangt kein Geld, wenn ich sie darum bitte. Sie wohnt am Waldrand, in einem wunderschönen, kleinen Häuschen, ist bei vielen aber als Hexe verschrien. Dabei würde sie niemals etwas Böses tun. Sie ist eine wunderschöne, sympathische Frau, voller Verantwortungsgefühl und liebevoller Strenge.“
Eine Szene blitzte vor seinem geistigen Auge auf. Er war gerade zehn Jahre alt geworden und seine Mutter hatte ihn mit in den Wald genommen, um Kräuter zu sammeln. Thálion hatte fleißig geholfen, er wusste mittlerweile, was Samantha benötigte. Und er wollte selbst lernen, Menschen zu heilen oder ihnen auch zu schaden. Als sie zurück in der Hütte waren, sah seine Mutter ihn mit einem Blick an, der Lion unter die Haut ging. Voller Liebe und doch irgendwie unheimlich und durchdringend. “Thálion“ sagte sie und ihm jagte die Gänsehaut über den Rücken. “Ich werde dir nun etwas zeigen und du musst mir versprechen, dass du das niemals vergisst. Denn es wird dir oft im Leben von Nutzen sein.“ Er schluckte und nickte. Und dann begann Samantha ihm zu zeigen, wie man einen Heiltrank braute, der schlimme Erkältungen lindern konnte. Und tatsächlich hatte er es bis heute nicht vergessen.
Als die Erinnerung langsam wieder aus seinem Kopf verschwand, überlegte er. Nein, Valerya sollte nicht wissen, dass auch er einige Fähigkeiten in der sogenannten 'Hexenkunst' besaß. Er behielt das lieber für sich und seine Mutter würde sich freuen, ihn wieder einmal zu treffen.
Dann beugte er sich hinunter und holte den Eimer mit dem kühlen, frischen Brunnenwasser hinauf und stellte ihn vor Lathron, ehe er fortfuhr. “Um Eure Frage zu beantworten. Ich hatte gestern nicht mehr viel zu tun. Ich arbeite sehr frei, kann mir die Zeit einteilen, wie ich sie möchte, daher habe ich einen vergnüglichen Nachmittag verbracht. Und für Euer edles Ross einige Mohrrüben besorgt. Denn immerhin trägt er eine hübsche Maid wie Euch über so weite, gefährliche Wege nach Tydeion.“ Er lächelte charmant und ein bisschen spitzbübisch, wie er es schon immer getan hatte. Sobald Larco verschwunden war, würde er Valerya fragen, woher sie eigentlich stammte.

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Re: Hauptstadt Luca

Beitrag von Valerya am Do 29 Nov 2012 - 23:39

Larco lächelte ihm dankend zu. Er fand ihn nett und auch das er ihm half. Lathron schnaubte kurz zufrieden und beugte sich hinab um das Wasser zu trinken. Ließ sich dabei auch nicht stören. Er war so ein kluges und liebes Pferd. Einfach mein bester Freund und ich konnte mich immer auf ihn verlassen. Ich schaute nun wieder zu Thálion und hörte ihm zu. Wie er von der Heilerin erzählte und von seinem Tag gestern.
"Das werden viele Heilerinnen leider. Dabei ist es nur die eigenen Angst. Ich denke mir immer, viele Menschen sind dumm. Viele Menschen glauben immer das was sie befürchten oder hoffen, auch wenn es nicht der Wahrheit entspricht. Ein Beispiel wie ich immer gut passend finde. Wenn ein fremder Mann einem Anderen sagen würde, dass sein Haus gerade brennt, hätte dieser keinen Zweifeln an der Richtigkeit der Aussage und würde voller Angst um seine Eigentum zu seinem Haus rennen, um das Nötigste zu retten. Der Fremde hätte auch sagen können, dass die Frau des Mannes, die schon seit langer Zeit verschwunden ist, bei seinem Haus auf ihn wartet. Der Mann würde es ohne jeden Zweifel glauben. SIe glauben es weil sie es wollen das es wahr ist oder halt nicht wahr ist. es kommt auf die Situation an. Würde jetzt irgend ein Fremder an mir vorbei kommen und ich würde ihm sagen das puhh .... das du mich bestohlen z.B. hättest. Der Fremde würde es glauben und verlangen das du es mir zurück gibst. Der Verstand spielt uns gerne streiche." erzählte ich ein wenig wie ich es fand und seufzte.
"Es währe wirklich sehr lieb wenn sie einmal nach Kirstin sehen könnte. Wenn dann würde ich sie auch bezahlen. Den ihr geht es sehr schlecht. Sie kann noch nicht mal mehr aufstehen von ihrem Lager." bot ich dennoch auch an. Larco nahm den Eimer inzwischen wieder und trug ihn zurück. Lathron schien genug zu haben.
"Dankeschön." sprach Larco zu Thálion und ging wieder zu Lathron und kraulte dem Pferd sanft unter dem Kopf etwas.
"Das ist sehr nett ihm etwas mitzubringen. Darüber wird er sich sicher freuen. Du kannst ihm sie ruhig geben." lächelte ihm ehrlich zu und hob derweil Larco auf Lathrons rücken das er im Anschluss wenn Thálion Lathron verwöhnt hatte die beiden dann aufbrechen konnten. Dann konnte ich mich ihm auch ganz widmen. Weite gefährliche Wege, ja das konnte man so sagen. Aber bisher hatten wir es immer gut und sicher hinter uns gebracht. Ich wartete nun am Brunnen gelehnt bis Thálion sich Lathron gewitment hatte und schickte den Jungen und mein Pferd dann zurück und dem versprechen das ich nicht zuspät zurück sein würde. Mein Blick blieb noch eine weile auf den beiden wie sie im Schritt davon gingen und außer Sicht waren ehe ich mich nun Thálion komplett widmen konnte.

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Re: Hauptstadt Luca

Beitrag von Thálion Durath am Mo 17 Dez 2012 - 14:02

Thálion lauschte den Worten der hübschen jungen Frau aufmerksam. Innerlich breitete sich ein Grinsen aus, als sie das Beispiel wählte, in welchem er sie bestohlen haben könnte. Wenn sie wüsste, was sein eigentlicher Beruf war, würde sie ihm vielleicht nicht mehr so freundlich gegenüber stehen, denn er schätzte Valerya als eine Frau ein, die sehr auf Gerechtigkeit und die Gesetze bedacht war. Auch wenn sie ab und an eigene Regeln aufstellte und aus ihrem Heimatland flüchtete, um nach Tydeion zu kommen und sich um eine arme Familie zu kümmern.
“Ihr müsst sie sicherlich nicht bezahlen. Wie gesagt, ich kenne diese Dame sehr gut und weiß um ihre Gutmütigkeit gegenüber Leidenden. Sie hilft, wo sie nur kann. Und möchte dafür keinen Schilling. Im Gegenteil, sie wäre beleidigt, wenn man ihr versuchen würde, Geld aufzudrängen.“ Thálion Durath lächelte breit. Ja, er kannte seine Mutter sehr gut.
“Ich werde Kirstin erst einmal selbst besuchen, denn ich kenne mich einigermaßen in der Kunst der Heiltränke aus. Vielleicht kann ich ihr ja schon ein wenig weiter helfen. Sonst schalte ich die Heilerin ein.“
Larco schickte sich nun an, mit Lathron zu verschwinden und der Dunkelhaarige konnte das nur begrüßen. Er hatte andere Pläne, als für einen Jungen Babysitter zu spielen, auch wenn er noch so höflich und respektvoll war. Er konnte nicht immer gut mit Kindern, wenn er in der richtigen Laune war, spielte er sogar manchmal mit ihnen auf den Straßen, doch meistens mied er es, in die dreckigen kleinen Gesichter zu blicken, die um ihn herum in den Gassen hervor blitzten. Denn in den Vierteln, in welchen Thálion normalerweise verkehrte, konnte man kaum ein wohlgenährtes Kind erblicken, mit gesunden Augen und rosigen Backen. Die meisten waren bleich und ausgezehrt.
Lion trat kurz bevor Larco verschwand, zu dem Pferd und kam ihm die Mohrrüben, tätschelte kurz seinen Hals und klopfte dem Jungen auf die Schulter. Er gab ihm sein Versprechen, nach der Mutter zu sehen, mit auf den Weg und blickte den beiden kurz hinterher, bis sie in der Menschenmenge verschwunden waren, die immer noch aufgewühlt nach Anhaltspunkten für die Entführung der Königin suchte. Ein Herold lief herum und rief aus, dass es eine hohe Belohnung auf die Entdeckung der eisernen Jungfer geben sollte. Hinweise würden dankbar angenommen. Thálion interessierte so etwas nicht, aber er durfte natürlich nicht zu abweisend wirken, die Wachen waren zwar dumm, doch wenn jemand gar keine Anteilnahme zeigte, würde das auch schließlich auffallen und im schlimmsten Fall könnte er für Verrat an der Königin im Gefängnis landen.
Ja, Lion kannte sich mit den Strafen für die verschiedensten Vergehen aus, immerhin lebte er das Risiko, eines Tages solch eine Bestrafung auferlegt zu bekommen, wenn er weiter Schindluder trieb, so wie er es jetzt zu tun pflegte – obwohl es aus Thálion Duraths Sicht heraus, edle Dinge waren, welche er vollbrachte.
Er drehte sich um und schlenderte wieder zurück zum Brunnen, von welchem er sich einige Meter entfernt hatte, um den Jungen und das Pferd zu verabschieden. Valerya stand vor der grauen Mauer. “Doch im Gegenzug für die Behandlung Kristins, möchte ich etwas von euch wissen. Wer genau seid Ihr, Valerya? Ihr seid von edler Gestalt, besitzt Geld und nehmt alleine solch eine Reise auf Euch. Ich möchte wissen, aus welchem Land und von welcher Familie ihr stammt, auch wenn ich sie nicht kennen sollte. Denn Ihr habt eine wunderbar faszinierende Persönlichkeit, die mich fesselt und in ihren Bann zieht. Ihr seid gut zu Kindern, zu Eurem Ross, zu Familien, die meilenweit von Euch entfernt sind. Ihr besitzt Mut und seid Unabhängig. So etwas kenne ich normalerweise nur von Waldläufern und Rebellen, doch dies scheint Ihr nicht zu sein. Was sonst?“Neugierde war schon immer eine nervige und gute Eigenschaft des jungen Mannes gewesen. Doch falls Valerya nicht antworten wollte, würde er sich zurückziehen. Immerhin waren seine Pläne eigentlich andere...

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Re: Hauptstadt Luca

Beitrag von Valerya am Mo 17 Dez 2012 - 15:23

Ich hatte Thálion noch mal Gedanke dafür das er selbst nach Kristin sehen wollte und auch bei Bedarf die Heilerin einschalten würde. Nun da Larco fort war und meine Aufmerksamkeit ganz auf Thálion lag hörte ich ihm zu. Er wollte also Wissen als austausch. Ob ihm gefallen würde was ich ihm dann erzählte? So sicher war ich mir da nicht. Meistens mied sie es Leuten die sie nicht sehr gut kannte und Vertraute von sich zu erzählen.
"Also gut. Ich erzähl eich etwas über mich. Jedoch wenn ihr es wisst seit ihr von mir persönlich verpflichtet es niemanden zu sagen. Andernfalls währe ich gezwungen euch für euer geredet zu bestrafen."
Funkelte ich ihn ein wenig an. Wartete noch kurz seine Reaktion darauf ab ehe ich weiter sprach.
"Ich warne euch gleich, wenn ihr hinter dem Geld her seit oder erhofft mehr Geld zu bekommen, so muss ich euch Endtäuschung."
Es war als Scherz gesagt, hatte aber viel Wahrheit hinter. Ich blickte ihn noch einen Moment an ehe ich ihm seine Fragen beantwortete.
"Mein richtiger Name ist Valerya von Woodcraft. Ich bin eine Cousine des Herrschers von Askalon und stamme auch aus Askalon. In meiner Familie und Land stehe ich daher Rangmäßig als Lady sehr hoch. Doch... das Leben bei Hofe ist die reinste Qual für mich. Deshalb bin ich in der Höfischen Gesellschaft fast gar nicht bekannt. Mit Waldläuferin und Rebellin habt ihr daher nicht unrecht. Ich bin eher das als eine Lady in dem Sinne. Ich hab meinen größtenteils des Lebens im Wald verbracht, weit weg von dem ganzen höfischen geschehen. Ich wehr mich gegen das was man uns Frauen in Askalon versucht aufzuzwingen so wie in vielen anderen Ländern auch. Da mein Vater immer noch ein wenig auf meiner Seite steht hat er mir immer mal wieder kleinere Questen gegeben im Umkreis. Doch da es niemand nachhalten kann wo ich steckte verließ ich sehr bald sogar die Umgebung und somit auch das Land. Ich bin gegen diese Unterdrückung des Adels und gebe lieber das Geld das ich habe denen die es wirklich brauchen. Mehr als einmal wurde ich deshalb schon bestraft, doch wie ihr schon feststelltet bin ich Mutig und Unabhängig, zumindest im Übertragenen sinne. Sollten meine Eltern je mitbekommen da sich das Land verlassen habe, alleine, und was ich sonst noch so tue, glaubt mir, dann würde mein Leben in Ketten enden in vielerlei Hinsicht wenn nicht sogar mit einer Schlinge um meinen Hals."
Kurz schwieg ich noch mal ehe ich das ganze abschloss.
"Nun kennt ihr mein Geheimnis. Eine ungezogene Lady die sich nichts sagen lässt und gegen das Leben rebelliert das sie eigentlich zu führen verpflichtet ist und zudem ihr Herz eher denen Schenkt die wirklich Hilfe brauchen als jenen die eh viel zu viel haben. Stehts ein Balance Act auf der Schwertesschneide."

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Re: Hauptstadt Luca

Beitrag von Thálion Durath am Sa 22 Dez 2012 - 23:02

Thálion schwieg eine Weile und betrachtete das Geschehe um sich herum. Der Marktplatz war immer noch sehr voll, da der Abend noch nicht in Sicht war. Hier war immer viel los und hier konnte er am besten arbeiten. Je nach dem Stand der Kundschaft, schaffte er es, das Geld für drei Wochen voller Reichtum zusammen zu stehlen. Jedenfalls für das, was er als Reichtum bezeichnen mochte. Es war für ihn Luxus, jeden Tag leckeres Fleisch zu essen, es war Luxus, mehr als ein Mal im Jahr ein neues Wams zu kaufen. Doch ihm ging es gut, er litt keinen Hunger, er hatte keine Not. Es war warm und behaglich in seiner Stube, es gab Essen und Bier, es gab sogar Wein und vor allem pflegte er ein gemütliches Leben. Arbeit war sowieso der falsche Ausdruck für das, was er tat. Natürlich musste er geduldig sein, warten und beobachten, doch die eigentliche Aktion, an Geld heran zu kommen, dauerte meistens nur einige Sekunden. Je länger er brauchte, desto höher war die Wahrscheinlichkeit, erwischt zu werden.
Valerya war Reichtum gewohnt, ein behütetes Leben. Er wollte nicht in ihrer Haut stecken. Allein wenn es um ihre Rechte ging. Sie war eine Frau, sie hatte nicht annähernd so viel zu sagen, wie ein Mann, auch wenn sie in der Königsfamilie zu Hause war. Thálion lebte frei für sich, hatte keinen Herrscher. “Ich kann nachvollziehen, dass Ihr aus Eurem goldenen Kerker ausbrecht. Ich bin mein eigener Herr und ich könnte es nicht ertragen, wenn mir irgendjemand versucht vorzuschreiben, was ich zu tun habe, wenn dies meinen Prinzipien komplett widerspricht. Ich bewundere Euren Mut, dass Ihr Euch traut, eine weite Reise auf Euch zu nehmen, nur um den Duft der Freiheit zu schnuppern, den ungezähmten Wind außerhalb der Stadtmauern in Euren Haaren zu spüren und die wilde Natur zu genießen. Die meisten genießen ihr reiches und sorgenfreies Leben, doch was gibt es Ihnen? Es gibt nichts schöneres, als unberührte Natur um sich herum zu haben, wilde Tiere zu sehen und Pflanzen beim Wachsen zu beobachten.“
Lion geriet ins Schwärmen. Er dachte an seine Kindheit im Walde, an die Vertrautheit, die zwischen ihm und den Tieren geherrscht hatte. Selten war ein Reh davongesprungen, wenn er in dessen Nähe gekommen war. Sie kannten ihn, sie wussten, dass von dem kleinen Jungen keine Gefahr drohte.
Der Dunkelhaarige strich sich über den Kopf, ehe er fortfuhr.
“Jedoch teile ich Eure Meinung bezüglich der Unterdrückung des Adels nicht. Denn wo werden die Reichen unterdrückt? Sie machen die Gesetze, die den armen Bauern das restliche Geld aus der Tasche ziehen. Sie können frei entscheiden, was sie mit ihrer Zeit anfangen. Sie haben warme Zimmer, genug zu essen und schicke Kleidung. Und sie unterdrücken. Frei ist man nie, und wenn man nur gebunden an die Natur ist, an unsere Länder. Doch der Adel ist freier als jedermann, der für sein Geld wirklich arbeiten muss. Denn wer im Kopf darauf fixiert ist, um das reine Überleben zu kämpfen, der kann sich an keinem Schnee erfreuen, an keinem heißen Sonnentag. Weil er immer damit rechnen muss, dass seine Ernte verdirbt, dass er erfrieren wird oder dass er vom Adel bestraft wird, wenn er es wagt, sich ein Reh im Wald zu schießen oder ein wenig Holz für sein Haus zu holen.“
Für Valerya bedeutete es vielleicht unterdrückt zu werden, da sie nicht so herumstreifen durfte, wie sie es gerne wollte. Doch alles in allem war der Adel frei und hatte seinen hohen Lebensstandart. Die junge Frau wäre sicherlich nicht gerne arm und kurz vor dem Hungertod. Dessen war sich Thálion eigentlich recht sicher.

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Re: Hauptstadt Luca

Beitrag von Valerya am So 23 Dez 2012 - 1:57

"Oh da habt ihr mich falsch verstanden, Thálion. Ich meinte nicht das der Adel Unterdrückt wird, sondern das was jener mit dem Volk macht. Ich mag zwar das Leben in dem Kreise kennen, doch habe ich auch schon aus trotz Monate lang entfernt von zuhause verbracht, gefroren, gehungert und darum gekämpft nicht von so mancher Bande verschleppt zu werden. Glaubt mir, das einzige was mich noch in dieser Familie hält ist den Zugriff auf die Schatzkammer so das ich denen die wirklich Hilfe brauchen helfen kann. Und selbst das werde ich wohl eines Tages hinter mir lassen. Mein Leben wird nicht in dem Käfig sein und nicht mal sagen dürfen was ich denke. Ich werde mich nicht einsperren lassen. Vielleicht mag ich das ganze ein wenig zu .. einfach sehen, doch eines Tages werde ich gewiss einen Partner finden der mich so akzeptiert wie ich bin und es wird nicht im Adelskreis sein sondern hier beim einfachen Volk. Das weiß ich einfach. Ihr mögt mich für verwöhnt halten und denkt sicher sie erzählt mir sicher gerade nur das das ich hören will. Doch auch ich trage Narben die von meiner Rebellion erzählen und die mich eines Tages wenn ich nicht aufpasse das Leben kosten können."
Unbewusst strich ich mir über eine Stelle am Bauch als ich von den Narben sprach. Jene stelle wo eine Zeigefinger große ihre Haut zierte nach einem Kampf mit ein paar Männern die sich dachten das ich leicht zu haben währe und mich nicht gegen sie wehren könnte. Damit hatten sie mit den Tod bezahlt. Es war das erste mal gewesen das ich jemanden getötete hatte. Es war zwar aus der Verteidigung heraus gewesen doch hatte ich es bis heute nicht vergessen. Ich hatte es nicht gerne getan, doch das was sie mir angetan hätten währe schlimmer gewesen. Ich hatte mir auch seitdem geschworen besser aufzupassen das es niemals mehr soweit kam. Den Kopf nun schüttelnd um die Gedanken zu vertreiben nahm ich meine Hand von meinem Bauch fort und strich mir über die Stirn.
"Wie auch immer. Die einzig wahre Freiheit ist die sein eigener Herr zu sein. Bis dahin nehm ich was ich kriegen kann und gebe es weiter an die, die es wirklich brauchen."
Ich musste kurz lachen.
"Ich würd euch wahrscheinlich sogar mein letztes Hemd geben wenn es euch wärmen würde bei der kälte und ich euch damit helfen könnte."

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Re: Hauptstadt Luca

Beitrag von Valerya am Mo 1 Sep 2014 - 20:32

Die Dinge hatten sich regelrecht überschlagen in den letzten Monden. Das schwere Erdbeben, danach die lange Finsternis. Aufstände, Revolten, Machtkämpfe. Auch mein Leben hatte sich diesbezüglich verändert. Seit mein Cousin verschwunden war und ein neuer grausamer König auf dem Thron saß wurde das Volk in Askalon nur noch geknechtet und zusammengedrückt wie Trauben bei der Weinherstellung. Meine Eltern hatten sich ein wenig aufgelehnt und waren abkommandiert an den Hof des Königs worden um unter Beobachtung zu stehen. Da sie mich vor dem König schützen wollten der wohl Geschmack an jungen hübschen Dingern hatte, war ich einige Zeit versteckt worden. Eine fürchterliche Zeit. Doch ich konnte dem auch entkommen. Mehrere Satteltaschen mit Geld, ein wenig Kleidung so wie meinem Treuen Pferd und Freund Lathron war ich über die Grenze nach Tydeion geflüchtet in die Hauptstadt Luca zu meiner Freundin Kristin und ihrem Sohn Larco. Auch hatte ich etwas gehofft Thálion wieder zu sehen der es mir ein wenig angetan hatte, aber dem war nicht so. Unerkannt lebte ich als in Luca bei meinen beiden Freunden. Hatte in der Armseeligen Gasse erstmal ein wenig für Ordnung gesorgt und half allen wie immer wo ich konnte. Nebenbei verdiente ich mir etwas Geld bei verschiedenen kleinen Laufarbeiten für den Bäcker oder die Händler am Markt oder das Wirtshaus. Auch wenn ich als Lady und Edeldame aufgewachsen war, so fehlte mir jetzt mit kaum etwas zu haben überhaupt nichts. Für den Notfall hatte ich noch Geld aber das war gut versteckt für Notfälle.

Heute war ich wieder auf dem Markt unterwegs, Larco, Karven und Flavus saßen auf Lathrons Rücken und jener zockelte hinter mir her ehe wir uns am Brunnen niederließen. Die Kinder kümmerten sich um den Wallach der gutmütig alles mit sich machen ließ während ich mich kurz verabschiedete um die Jagdbeute von heute morgen dem Fleischer und Metzger zu bringen damit er sie verarbeiten kann. Dafür erhielt ich Geld und kaufte den Jungs erstmal ein frisches Süßes Brötchen so wie ein paar mehr die ich aber in die Satteltasche steckte.
"So Jungs. Bleibt mit Lathron schien hier und passt auf. Ich seh mich mal nach arbeit um für morgen. Bis gleich."
Damit durchkämmte ich noch einmal den Markt auf der Suche nach Arbeit.

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Re: Hauptstadt Luca

Beitrag von Arya Hale am Mo 1 Sep 2014 - 21:24

First Post

Leise klirrten die Schellen um meinen Fuß, während ich die Straße in die Stadt entlang lief. Laute, Pfeil und Bogen und meine Tasche mit den anderen Sachen, waren auf meinen Rücken gebunden, wobei die Schnecke der Laute noch hervorlugte. Der Umhang wallte leicht hinter mir her, während ich leise vor mich hin summte. DIe Menschen die mir entgegen kamen, blickten mich verstohlen an und ich konnte ihnen deutlich ansehen, was sie dachten, doch kannte ich solche Blicke und sie kümmerten mich nicht sonderlich. Also lief ich unbeirrt weiter, auch wenn ich keine Ahnung hatte wo der Marktplatz lag, der eigentlich immer mein Ziel war, egal in welche Stadt ich ging. Der Marktplatz war ein zentraler Ort, an dem sich viele Menschen tumelten und wo sollte ich ein besseres Prublikum erhalten? Das einzig Schwierige an der Sache war nur, diesen erst ein Mal zu finden. Ich machte es einfach wie immer, in dem ich der größten Ansamlung an Menschen folgte, die in die gleiche Richtung gingen. Meistens waren sie auf den Weg, um Einkäufe zu erledigen oder eben selbst Waren an zu bieten.

Der Gruppe der ich jetzt folgte schien von Adel zu sein und immer wieder blickten sie mich schon fast abwertend an, wie ich mit meinem rythmisch klirrenden Glöckchen hinter ihnen her ging. Sie schienen schon etwas sagen zu wollen, als ich dann endlich den großen Markt sehen konnte und mich nun von ihnen entfernte. Erleichterung machte sich auf ihren Gesichtern breit. Was hatten sie denn gedacht? Das ich sie ausrauben wollte? Doch nciht am helligten Tag. So verrückt war ich nicht, vor allem mit etwas an meienm Körper, was mich schon meilenweit entfernt ankündigte. Nein, das brauchte subtieleres vorgehen, was ich zur Zeit jedoch auch nicht nötig hatte. Für den Moment war mein Geldbeutel gefüllt, wodurch ich mir fü die nächsten Tage keine Gedanken machen musste. Wenn es heute gut lief, würde sich das sogar noch verlängern.

Endlich hatte ich die pulsierende Mitte einer jeden Stadt erreicht und sah mich kurz um, wobei ich nach einer geeigneten Stelle ausschau hielt. Eine gut einsehbare Stelle von jedem Ort stach mir ins Auge und eben diese steuerte ich jetzt an, um dann auch endlich die schwere Tasche ablegen zu können. Nach den ganzen Jahren spürte ich ihr Gewicht kaum noch, doch an manchen Tagen war ich dann auch einfach nur froh, sie ablegen zu können. Wie gehabt holte ich meine Laute aus der Tasche hervor, bedacht, dass niemand Pfeil und Bogen sah und stimmte sie leise, da sie sich gerne ein Mal verzog. Nachdem ich mit der tonlage zufriede nwar, fing ich dann langsam mit einem ruhigen Lied an, welcher über den ganzen Platz zu schallen schien. Offenbar hatte ich einen guten Platz gefunden. Mein Fuß wibte im Takt mit und unterstützte den Rythmus des Stückes, welches nun schneller wurde. Die Menschen blieben stehen und hörten mir zu. Etwas was ich früher auch schon sehr geliebt hatte. Den Barden zu zusehen.

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Re: Hauptstadt Luca

Beitrag von Valerya am Mo 1 Sep 2014 - 21:42

Die Jungs waren auf den Brunnen rand geklettert und lachten und scherzten während einer immer Lathrons Zügel in der Hand hielt. Der Wallach würde nirgends hinlaufen. Er passte mehr auf die Jungs auf als andersherum. Der Klang der Musik ließ die Jungs aufhorchen und sie spähten zu jener hinüber. Nicht unweit von ihnen lauschten sie der Bardin und ihrer Musik. waren hin und weg von der Musik. Musik war etwas was sie viel zu selten hörten und dafür umso mehr liebten. Es erheiterte die kleinen Jungen und stimmte sie fröhlich das sie mit dem Wallach hinter sich her bis zum Ort des Geschehens gingen um sich weiter anzuhören. Dabei lachten und lauschten und ein wenig auf der Stelle hüpften. 

Ich hatte die Musik ebenfalls vernommen und ein lächeln glitt über meine Gesichtszüge. Endlich seit langen kam wieder etwas fröhliches wie Musik über den Markt und irgendwie beschwingte es mich ein wenig bei meiner Suche. Ich fand beim Metzger noch mal ne kleine Stelle für morgen und zwei Botengänge für zwei Händler. Damit währe mein Tag für morgen ausgeplant und gutes Geld käme rein. Dies würde Kirstin und Larco zu gute kommen. Karven und Flavus ebenso. Ich dachte wenig an mich. Half lieber anderen. Die Zeiten waren hart und das Leben schenkte keinem etwas. Solange ich hier in Luca war, war das Leben gut und zurück nach Askalon oder gar nach Sharony zum König wollte ich nimmer. Lieber Tod als lebendig würden sie mich dort hin bringen. Ich machte mich schließlich mit neuen Pfeilen im Köcher und den Bogen geschultert auf den Rückweg zum Brunnen. Doch dort waren die Jungs und mein Pferd nicht mehr. Irritiert sah ich mich um. Bei dem gewussel war es schwer etwas auszumachen. So stieg ich auf den Brunnen um eine bessere Position zu haben. Wieder glitt ein schmunzeln über meine Züge. Hätte ich mir ja denken können. Mein Pferd machte ich rasch aus und die Jungs waren sicher nicht weit. Damit sprang ich wieder hinunter und bahnte mir einen Weg zu den drei bzw. vier Ausreißern und der Bardin. Stellte mich an Lathron gelehnt und lauschte nun ebenso der Bardin und ihrem Liedern. Doch das gefiel mir sehr.

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Re: Hauptstadt Luca

Beitrag von Arya Hale am Mo 1 Sep 2014 - 22:46

immer mehr scharrten sich um mich, was mir ein breites Lächeln auf die Lippen trieb und mich selbst dazu mehr zu spielen und auch etwas flottere Melodien anstimmte. Bei diesen jedoch verzichtete ich auf Gesang, das es so einfach besser klang. Ab und an schob ich etwas zur melodischen und klanglichen Unterstüzung mit dazu, doch waren es keine richtigen Worte oder gar Sätze. Die Msuik brauchte sie eigentlich auch nicht. Sie stand für sich und konnte meistens mehr erzählen, als es irgendeine Geschichte tun konnte. So wie dieses Stück. Eigentlich erzählte es die Geschichte zweier Liebenden, die von einem dritten Neider gestört wurden. Ein Kampf entbrannte zwischen den zwei Männern, wobei die Frau immer wieder versuchte die Gemüter zu besänftigen. Es kommt wie es kommen musste zum finalen Kampf, wobei ihr Geliebter die Oberhand gewann und seine Herzdame wieder für sich haben konnte. Das alles konnte dieses Stück wiedergeben. Eine sanfte udn eine Melodie, für die Dame, die Tenor tonleiter für den Held und eine dunkle bedrohliche Tonfolge für den Bösewicht. Selbst die Kinder erkannten die Spannung und Auflösung am Ende. Vielleicht würden sie sich sogar eben diese Geschichte dazu ausdenken. Vielleicht auch eine Andere. Etwas was mich ebenso faszinierte. Musik konnte die Fantasie der Menschen beflügeln und noch wesentlich mehr.

Applaus wurde laut, als ich endete und die kleine Tasche, die ich ausgebreitet hatte, füllte sich, was mich durchaus freute. Wie mir schien hatte ich in letzter Zeit ziemlich viel Glück, worüber ich mich niemals beschweren wollte. Die Kinder verlangenten nach mehr und ich würde einen teufel tun und es ihnen verwehren. Also setzte ich wieder an, hatte auch schon die ersten Töne angeschlagen, da teilte sich die Menge und die ausgelassene Stimmung fiel gen Null. Betretene Blicke gingen gen Boden und meiner verwundert zu der Handvoll Soldaten, die auf mich zu kamen. Was sollte das denn jetzt? Verwirrt legte ich meine Laute beiseite und stellte mich den Männern erhobenen Hauptes entgegen. Jetzt kam wohl mal wieder der Part, in dem ich mich selbst in Schwierigkeiten bringen würde, aber so war ich nun ein Mal.

"Es ist Euch befohlen das Spiel ein zu stellen und den Platz zu verlassen. Das eingenomme Geld wird beschlagnahmt und in die Saatskasse zugeführt."

Fing der Vordere an zu sprechen und meine Augenbraue rutschte ein ganzes Stück nach oben. Wie bitte? So etwas war mir auch noch nicht untergekommen. Leicht legte ich meinen Kopf schief und verschränlte die Arme vor der Brust. Ungerührt sah ich ihm in die Augen, die durch die Schlitze seines Helems zu sehen waren. Irgendwie kam mir das ein wenig übertrieben vor, aber vermutlich wurde ihnen das so vorgeschrieben. Rüstungen waren meiner Meinung nach unvorteilhaft. Sicher schüzten sie einen vor den meisten Dingen, aber waren sie schwer und man konnte sich dadurch nicht richtig bewegen. Lieber war ich flink und agiel und wenn man das richtig anwandte, stand man einer rüstung in nichts nach.

"Wenn Ihr ein freundliches Bitte hören lasst und einfach wieder geht, werde ich darüber nachdenken."

Kam es von mir als Antwort. Niemals würde ich mich einfach so von einem Soldaten das Spielen verbieten lassen. Vor allem dann nicht, wenn ich sah, dass es den Leuten so viel Spaß bereitete. Offenbar sah der Kerl das jedoch nicht so und schien auch keinen sehr langen Geduldsfaden zu haben. Anstatt weiterhin Drohungen aus zu sprechen, schien er gleich auf den Punkt zu kommen und nickte knapp, wobei zwei seiner Männer um ihn herumliefen und die Anwesenden weiter zurück scheuchten. Ein Dritter kam hervor und schnappte sich das Geld, wobei meine Miene ziemlich ernst wurde. Im Grunde machte ich das Ganze nicht wegen des Geldes, doch hatten es mir die Menschen hier gegeben, weil es ihnen gefallen hatte. Sie hätten es nicht müssen, das war eben der Grund, warum ich wütend wurde.

"Hey."

Rief ich empört auf und versuchte ihm den Beutel wieder weg zu nehmen, doch natürlich war er stärker als ich und unsanft schickte er mich zu Boden ,wobei ich auf meinem Hintern landete. Körperlich konnte ich eben nicht sonderlich viel ausrichten, was mich manchmal ein wenig ärgerte. Mein Blick schweifte umher, doch leider war es eben noch hell und so brannte keine Fackel, sonst hätte ich ihm in seiner Blechdose schön eingeheizt. Die Statd würde ich ja nun eh verlassen müssen und so war es egal, welchen Eindruck ich hinterlies.

"Verschwindet jetzt und ich lasse noch ein Mal Gnade vor Recht ergehen."

Giftete mich der Anführer an, als ich mich aufrappelte und mir wohl deutlich an zu sehen war, dass ich das nicht einfach so auf mich sitzen lassen wollte. Meine Hände ballten sich zu Fäusten, doch musste ich wirklich einsehen, dass ich nichts ausrichten konnte. Jedenfalls nicht so.

"Wie ist das? Steht die Stadt vor dem Ruin oder wollt ihr Euren Haushalt ein wenig aufstocken, um ein weiteres vergoldetes Schlafzimmer zu bauen?"

Giftete ich und schien wohl mal wieder zu weit gegenagen zu sein, denn er Mann trat drohend auf mich zu, doch wich ich nicht zurück. Die Umherstehenden traten nun schon automatisch weg, auch wenn sie nicht gingen. Offenbar waren sie nun zu sehr angespannt auf den Ausgang. Nur die Mütter zogen ihre Kinder aus der Schusslinie.
Gut gemacht Arya. Kaum in einer Stadt und schon hast du wieder Ärger am Hals.

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Re: Hauptstadt Luca

Beitrag von Valerya am Di 2 Sep 2014 - 13:52

Es war wundervoll gewesen bis die Deppen von Soldaten aufgetaucht waren. Allgemein herrschte eh seit einer Weile eine angespannte Stimmung und Gereiztheit unter den Soldaten und Hohen Leuten die wichtig in der Politik zutun hatten. Aber da hielt ich mich raus. Ich holte die Jungs näher zu mir. Aber diese Arrogante Art von den Soldaten weckte den Trotz in mir. Leise hockte ich mich zu den Jungs und flüsterte ihnen leise etwas zu. Diese grinsten und nickten mir zu. Sofort wusselten sie davon. Ich Schulterte meinem Bogen und ging mit einem lächelnden Blick auf die junge Frau zu und zwischen sie und den Mann.
"Ach Mensch da bist du ja. Ich dachte du wolltest erst morgen ankommen. Ich dachte mir eben schon das ich die Musik doch kenne. ... Soldat sie erkennen sie dich wieder. So weit bekannt wie sie ist. Beum letzten mal habt ihr diese Show auch schon abgezogen. Wie könnt ihr sie nur vergessen. Ich weiß doch selbst was für ein großer Favorit ihr von ihr seit. Vir euren Männern müsst ihr das doch nicht verbergen. Einige von ihnen habe ich selbst schon gesehen wie sie begeistert ihr zu gejubelt haben und zu ihrer Musik getanzt haben. ... Ich weiß es sind stressige Zeiten und wir alle spüren die Anspannung. Sie lassen meine Freundin weiter hier spielen und sorgen so dafür das es zu keinen Konflikten kommt wo sie einspringen müssen. Ihre Majestät wird euch für diese Weise Entscheidung sicher Belohnen. Den was will man mehr als ein ruhiges und zufriedenes Volk das brav seine Steuern zahlt? Nichts. Richtig. Also gönnen Sie dem Volk etwas Zerstreuung durch die Musik und dann ist gut."
Sprach ich zu ihm. Wenn ich was konnte dann reden. Ich hoffte nur das es helfen würde bis die Jungs wieder da waren. Da kamen sie auch schon und ich hob sie auf den Wallach rauf. Sicher war sicher.

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Re: Hauptstadt Luca

Beitrag von Arya Hale am Di 2 Sep 2014 - 19:57

Angespannt hatte ich dem Soldaten in die Augen gesehen, als eine junge Frau dazwischen trat und so tat, als würde sie mich kennen. Tatsächlich fiel es mir gerade schwer sie nicht verwundert an zu sehen. Vor allem bei ihren Worten. Sicher kannten mich einige, wenn ich schon öfters in der Stadt gewesen war, aber weit bekannt war ich nu nwirklich nicht. Hiergewesen war ich auch noch nie, doch schien sie die Männer zu verunsichern, was mich innerlich auflachen lies. Sie schienen zu überlegen was sie sagen sollten, den nimmerhin lastete auch der Druck der Umherstehenden auf ihnen und vor allem hatte die Frau vor mir recht. Die Männer sollten sich lieber darum kümmern, dass keine größeren Konflikte entsatnden und sie nicht selbst verursachen.

"Was mischt Ihr Euch da ein? Geht Eures Weges."

Wurde sie jedoch von dem Anführer angefahren und ich konnte nicht verhindern, dass ich mir mit der Hand gegen den Kopf schlagen musste und diesen leicht schüttelte. Wie konnte ein Mensch eigentlich so engstirnig sein, aber vermutlich sollte ich was das betraf auch lieber still sein, denn mein Dickkopf war unter meinen Freunden recht weit verbreitet, auch wenn ich nciht viele davon hatte.

"Aber Ser, wir sollten wirklich keinen weitere Aufruhr verursachen."

Konnte ich dann jedoch einen etwas jüngeren Soldaten dem Älterne zuflüstern hören. Ich selbst blieb nun einfach im Hintergrund stehen, da ich den Männern eh nur patzige Antworten geben würde und ich sah selbst ein, dass dem nicht der Sache dienlich war. VOr allem, da sich ja jetzt auch schon jemand für mich einsetzte. Wenn diese Farce endlich vorbei war, würde ich mich noch bei ihr bedanken, denn das nahm ich nicht als selbstverständlich. DIe Menschen liebten die Barden, wenn es um die Unterhaltung ging. Steckte einer in Schwierigkeiten, senten sie zu Hauf ihren Blick und verschwanden. Schon jetzt sah ich die Frau unbemerkt dankend an, denn ich rechnete ihr das hier wirklich gerade sehr hoch.

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Re: Hauptstadt Luca

Beitrag von Valerya am Di 2 Sep 2014 - 20:25

Was für hohle Bretter, war das einzige was mir dazu einfiel. Selbst jetzt noch meinte er den Oberdeppen vorspielen zu müssen. Dabei sah man längst das einige seiner Soldaten bereits auf der Seite der Bardin waren. Nur noch ein wenig schmeicheln dann würde der schon nachgeben. Diese Soldaten hier waren doch alle gleich.
"Nun werter Hauptmann, ich würde sehr gerne meinen Weg fortsetzten, das ist mir aber leider erst möglich wenn dies hier beendet ist. Eigentlich wollte ich gerade in die Burg um beim Rat vorsprechen und mich beklagen das die aufsehenden Soldaten in der Stadt rüpelhaft und provozierend die Bevölkerung aufmischen und ich so meinem ehrlichen Handwerk nicht nachgehen kann und in die Bedrulie komme. Aber ich sehe das dies hier nur eine ganz blöde Verwechslung ist eurer Seits und daher, werde ich statt einer Beschwerde ein Lobendes Wort für eure Einheit aussprechen. Durch meinen guten Einfluss lässt sich für euch sicher sogar mehr machen. Darf ich vielleicht euren Namen erfahren das ich dem Rat und der Königin diesen Mitteilen kann? Ich hörte eh in leisen Kreisen flüstern das man fähige und Verständnisvolle und auch zuverlässige und loyale Männer braucht. Ich könnte mich für euch ja mal stark machen und für eure Männer ebenso. Doch dazu müssten wir wirklich diese kleine Lappalie aus der Welt schaffen. Währt ihr damit einverstanden, Hauptmann? Ihr kommt uns entgegen und ich verhelfe euch dadurch zu mehr Ansehen?"
Sprach ich weiter auf den Soldaten ein und lächelte auch immer wieder seinen Männern zu denen man ansah das sie inzwischen schon viel mehr um den Finger gewickelt waren als der Hauptmann, aber jener war der der überzeugt werden musste. Kurz wand ich mich der Bardin zu und lächelte mit einem kurzen unauffälligen Augenzwinkern das sie nur sehen konnte ehe ich mich wieder ganz den Soldaten widmete.

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Re: Hauptstadt Luca

Beitrag von Arya Hale am Mi 3 Sep 2014 - 11:12

Leicht lächelte ich die Frau vor mir an, als sie mir zu zwinkerte. Offenbar schien nicht nur ich zu denken, dass diese Männer vor mir ihr Gehirn schon lange in einer Taverne versoffen hatten. Allerdings musste ich der Frau anerkennen, dass sie sehr gut mit Worten umgehen konnte, denn er Hauptmann schien nachgiebig zu werden. Zumindestens konnte man ihm ansehen, dass er über ihre Worte nachdachte. Ja, gut so. 
Immernoch hielt ich mich lieber schweigend im Hintergrund, konnte ich mit meiner Laute besseru mgehen, als mit meinem Mundwerk, welches mich ja offensichtlich immer in Schwierigkeiten brachte.

"Ser Gregor Kartell, aus Krofo."

Stellte sich der Hühne dann vor, doch freundlich klang es nicht gerade. Wie dem auch sei, schien er wirklich auf ihre worte ein zu gehen. Nun musste ich eigentlich nur noch an das Geld wiederkommen, welches immer noch in seiner prankigen Hand steckte. Ich wollte es mir wiederholen und sei es nur, um der Bevölkerung es wieder zu geben. Wie schon erwähnt hätten sie es mir ja nicht geben müssen und immer wenn sie es taten, wollte ich es in ehren halten. Es zeigte mir einfach, dass es gut war was ich machte, dass ich die Menschen soweit bringen konnte ihr hart verdientes GEld und vor allem benötigtes einfach so mir zu geben, ohne dass ich im Grunde etwas verlangte.

"Bitte verzeiht unser offensives Vorgehen, aber wir gingen nur unseren Befehlen nach. Natürlich könnte ich für Eure Freundin eine Ausnahme machen. Es scheint ja wirklich nur ein Missverständnis zu sein."

Oho, das waren ja ganz andere Töne, aber in seinen Augen konnte ich ihm ansehen, dass er dies wirklich nur deswegen sagte, weil die Frau vor mir ihren Einflauss spielen lassen wollte. EBenso bedeutend sah er auch sie an. Ich fragte mich, ob sie wirklich diesen Einfluss haben könnte oder aber eben es nur sagte, um mir zu helfen. Es könnte natürlich auch Beides sein. Ein Urteil würde ich mir nicht erlauben zu fällen, denn ich kannte sie ja nciht und den Leuten konnte man auch nur vor dem Kopf sehen. Dennoch war ich ihr äußerst dankbar dafür.

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Re: Hauptstadt Luca

Beitrag von Valerya am Mi 3 Sep 2014 - 14:41

Ich zog innerlich leicht die Stirn Kraus. Aus Krofo? Er musste Söldner sein sonst würde Tydeion wohl keinen aus Krofo einstellen. Doch äußerlich machte ich freundliche Miene zu dem ganzen Theater. 
"Nun das freut mich, Ser Kartell. Dann werde ich mich gleich auf machen um das beste für euch heraus zu holen. Bis dahin Danke ich euch für euer entgegenkommen und das ihr so hilfreich wart."
Schmeichelt ich ihm noch ein wenig und wand mich an die umstehenden. 
"Ihr seht unsere Soldaten sind wahrlich die besten. Ich finde sie haben sich ein dreifaches Lang herrsche Tydeion verdient. Findet ihr nicht auch? "
Angefeuert von den Jungs und weil mich einge kannten machten sie mit und ein dreimaliges Lang herrsche Tydeion erschall über den Platz im Umkreis. Wenn er jetzt nicht noch das Geld im Beutel wieder raus rücken würde dann wusste ich nicht weiter. Doch nun lächelte ich den Soldaten entgegen als währe er ein Held gerade.

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Re: Hauptstadt Luca

Beitrag von Arya Hale am Mi 3 Sep 2014 - 17:24

Der Druck der Öffentlichkeit schien den Mann doch ein wenig zu kümmern, denn es wurde offensichtlich, dass er sich seiner Sache nicht mehr ganz so sicher war. Er lies sich jedoch nichts weiter anmerken und wollte sich zum gehen wenden, doch trat ich dann am Ende doch noch ein Mal vor, um ihn auf die Schulter zu tippen. Mit hochgezogener Augenbraue und ausgestreckter Hand sah ich ihn auffordernd an und mit einem leichten Brummen warf er mir den Beutel wieder zurück, den ich geschickt auffing. Den Drang unterdrücken mich wie ein kleines Kind zu benehmen und ihm die Zunge hinterher zu strecken, drehte ich mich zu der Frau um und verneigte mich höflich, nachdem niemand mehr von den Kerlen zu sehen war.

"Habt dank. Bitte sagt mir, wie ich das wieder vergelten kann."

Bedankte ich mich bei der Fremden und sah sie dann leicht lächelnd an. Es war wirklich ungewohnt für mich, dass mir eine Fremde half, aber es gab bekanntlich immer ein erstes Mal und gerade freute ich mich, dass es bei dieser Situation war. Die Menge löste sich wieder auf und zogen ihres Weges. Vermutlich rechneten sie nicht mehr mit Unterhaltung oder eben SPannung. Für heute war mein Bedarf eigentlich auch gedeckt und vermutlich würde ich Morgen auch schon weiter ziehen, denn ich konnte nicht immer so viel Glück haben.

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Re: Hauptstadt Luca

Beitrag von Valerya am Do 4 Sep 2014 - 16:30

Aufmerksam sah ich den Soldaten noch nach wie sie davon zogen und auch wie die Bardin ihr Geld wieder bekam. Innerlich grinste ich einfach nur über diese Naive Art der Soldaten manchmal. Es war geradezu lächerlich wie sie sich aufführten und sogar manipulieren ließen. Die Kunst der Worte war unter anderen eine scharfe Waffe, das hatte ich früh gelernt. Als sich die Bardin nun bei mir bedankte lächelte ich ihr zu und wank ab.
"Bleibt etwas und geht eurem wundervollen Handwerk nach. Das Volk braucht Musik und Abwechslung in diesen Zeiten. Das wäre mir dank genug."
antwortete ich der Frau auf ihre Frage. 
"Sollte dies hier auf dem Markt nicht möglich sein, so würde ich ein sehr gutes Wort für euch in einer Taverne in der Nähe einlegen. Jene würden euch für eure Musikalische Unterhaltung sogar großzügig entlohnen, da bin ich mir sicher. Was die Soldaten betrifft. Sie werden wohl vorerst nicht mehr auf euch zu kommen, jedoch könnte ich einen Bekannten von mir fragen ob er euch eine Genehmigung besorgen könnte die euch gestattet hier auf dem Markt aufzutreten wann immer ihr wollt."
bot ich der Jungen Frau an die ich nun da ich sie näher betrachtete nicht älter als mich selbst einschätzte.

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Re: Hauptstadt Luca

Beitrag von Arya Hale am Fr 5 Sep 2014 - 10:50

Verwundert über ihre Worte sah ich sie vermutlich erst ein MAl eine Weile lang an, dachte aber wirklich darüber nach. Zwar sollte ich wohl lieber gehen, denn wer wusste schon, ob ich ihr vertrauen könnte, aber wiederum hatte sie mir geholfen. Warum mich also jetzt in eine andere Misiere hineinreiten, die das gleiche Ergebnis zu folge hätte. Das wäre unsinnig. Daher neigte ich erneut leicht Lächelnd den Kopf und sah sie dann wieder an.

"Es wäre mir eine Freude hier weiter spielen zu dürfen."

Erklärte ich und stimtme ihr somit zu, dass ich hier bleiben wolle. Über ihr Angebot dachte ich ebenso eine Weile lang nach und beschloss einfach es darauf ankommen zu lassen.

"Euer Angebot ist wirklich nobel, aber mache ich es nicht grundsetzlich des Geldes wegen. Daher könnt ihr dem EBsitzer der Taverne auch ausrichten, dass ich durchaus auch so bei ihm spielen würde, wenn er wolle."

Nahm ich es doch zum Teil an, denn bei Wind und Wetter wäre es eben angenehmer in einer Taverne zu spielen als auf dem offenen Marktpltz. AUßerdem war dort das Puplikum größer.

"Nun eine Schlafstätte wäre doch ganz angenehm, wenn diese für eine Nacht für mich hätte."

Schob ich dann leicht lachend nach, als mir beuwsst wurde, dass ich hier länger ja sein würde. Zwar hatte ich auch kein Problem damit unter freiem Himmel zu schlafen, aber wie schon gesagt eine Tavern hatte etwas angenehmes.

"Verzeiht meine Manieren. Mein Name ist im übrigen Arya Hale."

Stellte ich mich dann noch höflich vor, denn sie hatte es wohl mehr als nur das Recht meinen Namen zu erfahren. Es gab eben nicht oft Menschen die sich mit Soldaten anlegten um einer Bardin zu helfen.

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Re: Hauptstadt Luca

Beitrag von Valerya am Fr 5 Sep 2014 - 15:07

Mit einem schmunzeln nickte ich der Bardin zu. Sie gefiel mir. Warum konnte ich nicht sagen, dem war aber so. 
"Nun, werte Arya Hale, dann freut es mich euch einen Ort zum spielen anbieten zu können und zwei Möglichkeiten zum Übernachten. Und der Förmlichkeit halber, mein Name ist Valerya. Valerya von Woodcraft. Aber nennt mich doch bitte Valerya."
lächelte ich der Jungen Frau zu und fügte noch hinzu.
"Nächtigen könnt ihr entweder bei mir oder in der Taverne. Ganz wie es euch beliebt. Darf ich euch noch welche Vorstellen? Das hier ist Lathron, mein treuer Gefährte der mich schon lange Begleitet. Und auf ihm drauf sind Larco mein Patenkind und seine beiden besten Freunde Karven und Flavus."
stellte ich erst mein Pferd vor da er seinen Kopf hinter mir als erstes vorgestreckt hatte und dann die drei kleinen Jungs auf den Rücken im alter von sechs und sieben Jahren.

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Re: Hauptstadt Luca

Beitrag von Arya Hale am Sa 6 Sep 2014 - 10:21

Nach der Aktion gerade hätte ich mir nicht unbedingt träumen lassen, dann doch noch so viel Freundlichkeit erlangen zu können, doch schien ich mich da wohl gerade gewaltig geirrt zu haben.  Eine Weile dachte ich kurz nach, doch entschied ich mich für ihr Angebot, bei ihr zu nächtigen. Ich mochte sie, vermutlich weil sie als Frau auch nicht gerade den Mund halten würde vor einem Mann.

"WEnn Ihr es erlaubt, würde ich dann gerne bei Euch mein Lager aufschlagen. Vermutlich habt auch Ihr Freude an meiner Musik und Geschichten."

Erklärte ich daher und meinte wenigstens die Kinder, die sie mir kurz darauf vorstellte. Kinder konnte man eigentlich immer begeistern, man musste nur wissen mit welcher Balde oder Geschichte.

"Es freut mich auch Eure Bekanntschaft zu machen."

Lächelte ich und hielt dem Pferd kurz meine Hand vor die Nüstern und als es ruhig blieb tätschelte ich leicht seinen Hals.

"Ein wirklich schönes Tier."

Nickte ich bestätigend und drehte mich der Frau wieder zu.

"Würdet Ihr mich dann zur Taverne geleiten?"

Fragte ich noch nach und begann dann meine Sachen zu packen. Erneut darauf bedacht, dass der Bogen nicht zum Vorschein kam. Im Grunde war das albern, doch viele schreckte dieser Anblick eben ab und wäre von meinen Beruf ein wenig hinderlich. Zumal, vermutlich allen voran die SOldaten, dies als feindlichen Akt sahen bewaffnet herum zu laufen. Naja ärger hatte ich am Ende nun doch bekommen, auch wenn mir Valerya geholfen hatte.
Nachdem meine Tasche wieder gepackt war, schulterte ich und drehte mich wieder zu ihr um, wobei ich meine Laute jedoch in der Hand hielt.

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Re: Hauptstadt Luca

Beitrag von Valerya am Sa 6 Sep 2014 - 10:45

Mit einem lächeln nickte ich Arya zu und bestätigte ihre Antworten.
"Aber gerne. Kommt mit. Der Weg ist nicht weit."
Dann drehte ich mich zu Larco und seinen beiden Freunden um.
"Kommt einfach hinter her, dann können wir anschließend nach Hause. Falls ihr Hunger habt, in der Statteltasche sind frische süße Wecken, aber nur eins sonst bekomm ich schimpfe weil ich später keinen Hunger habt."
zwinkerte ich den Jungs zu. Doch die kleinen Buben hatten immer Hunger. Das los eines Straßenkinde wohl. Larco griff also die Zügel auf und folgte Arya und mir ganz dicht durch das Gedränge auf dem Markt. Derweil wand ich mich Arya zu.
"Vielleicht sollte ich euch warnen. Dort wo ich lebe ist es ... zumindest auf den ersten und zweiten Blick .. nicht gerade nett. Aber das ist nur der Äußere schein. Schlafstätte und Haus sind gemütlich. Dann was ihr vom Wirt wissen solltet, er findet rasch gefallen an Frauen und würde sie gern alle in seinem Bett haben. Was seine Frau die Wirtin jedoch ganz und gar nicht ausstehen kann und gerne mal ihm deshalb eins auf den Deckel gibt. Aber ansonsten sind beide ganz nett, auch die Schankmaiden und besonders Karvon der Koch."
fasste ich grob zusammen und Flavus fügte hinzu.
"Und gibt uns immer mal wieder ganz tolle Sachen zum essen. Karvon ist klasse. Sieht aus wie ein Ungeheuer, aber ist super lieb."
Die anderen beiden Jungs nickten zustimmend während ich Arya zulächelte. Ich schätze sie nicht ein das sie deshalb davonlaufen würde. So wie sie sich zuvor auch den Soldaten entgegen gestellt hatte.

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Re: Hauptstadt Luca

Beitrag von Arya Hale am Sa 6 Sep 2014 - 13:47

Kurz nickte ich und lief neben ihr her durch das Gedränger der Menschen. Noch immer warfen sie ein oder zwei Blicke auf uns, doch je weiter wir uns von der Stelle entfernten, umso weniegr wurden die Blicke. Vermutlich hatten sie es auch schon bald wieder vergessen. Nun böse wäre ich deswegen nicht wirklich. Als sie zu den Jungen redete, musste ich leicht schmunzeln, doch lenkte ich meine Aufmerksamkeit ihr wieder zu.

"Was Euer Heim betrifft, wird es sicherlich mehr sein, als ich zu kennen pflege, also bitte macht Euch deswegen keine Gedanken."

Verischerte ich ihr, wobei ich nun sie fruendlich anlächelte. Als Bardin war man nicht immer gern gesehen, weswegen ich zeitweilen in unschöne Gegenden ausweichen musste. Auf Reisen hatte ich auch nicht immer Geld für eine Herberge, weswegen auch der freie Himmel viel zu oft meine Schlafstätte war. Deswegen bräuchte sie sich sicherlich keinen Kopf darum machen, was ich von ihrem Heim hielt. Da war ich nun weiß Gott nciht wählerisch.

"Und was den Wir betrifft, weiß ich damit um zu gehen."

Schmunzelte ich wieder und sah dann zu den Jungs, um Beide mit schief gelegtem Kopf an zu sehen.

"Das glaube ich Euch gern. Nciht jedes Ungeheuer ist eins und nicht jede Prinzessin eine Prinzessin."

Zwinkerte ich ihnen zu, denn man konnte den Leuten nur vor dem Kopf sehen und nicht von Anhieb wissen, wer genau diese Person ist. Deswegen sollte man nciht immer gleich urteilen. MEine Geschichten und Lieder hatten unter Anderem ja auch nicht nur den Zweck zu unterhalten, sobndern auch zu beleheren. Ein weiterer Punkt, den ich so sehr an meinem Dasein mochte, auch wenn ich ihm am Ende doch nciht ganz Freiwillig gewählt hatte.

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Re: Hauptstadt Luca

Beitrag von Valerya am Sa 6 Sep 2014 - 14:14

"In Ordnung."
Nickte ich ihr mit einem lächeln zu. Auf meinen Reisen hatte ich schon einiges Erlebt, besonders in meiner Heimat. Einer dieser Gründe war auch der Grund das ich nun hier lebte. Vielleicht ein weshalb ich mich lieber nicht mit den Soldaten angelegt hätte, aber solange meine Eltern hier nicht auftauchen würden und mich erkannten war ich sicher. Und das meine Eltern hier her kamen, so war ich mir sicher, würde niemals der Fall sein. Die Kinder hatten sich je einen Wecken genommen und Larco hielt der Arya ebenso eins hin.
"Möchtest du?"
fragte er einfach mal frei heraus und biss dann in seines ab. Die Kinder liebten diese süßen Wecken, gerade weil es so selten war das sie jene bekamen. An sich hätte ich es ihnen täglich holen können, aber das währe zum einen zu offensichtlich gewesen und zum anderen nichts besonderes mehr dann. Wir verließen nun den Marktplatz und strebten die Breite Hauptstraße an die bis hinunter zum Westlichen Ausgang der Stadt führte. Jenes Tor war der Dreh und Angelpunkt der Stadt und daher weitaus belebter als die anderen Straßen. Hier lag auch das Wirthaus auf das ich nun zusteuerte. Um hinein zu gelangen musste man durch einen Torbogen auf den Hof. Man sah dort einen Brunnen, Stallungen, Tische und Bänke draußen und natürlich der große Eingang für in die Taverne selber. Im ersten und Zweiten Geschoß rings herum waren Gästequartiere und im Unteren Bereich linke Hand der Schlafsaal der Angestellten und auch die Wohnung der Besitzer. Ich kannte mich hier aus, hatte hin und wieder schon mal hier eingekehrt als auch mal Ware geliefert. Draußen sah ich Margret ein paar Männern Krüge mit Bier auf den Tisch stellen. Ich lächelte Arya kurz zu ehe ich auf die Dame in den besten Jahren und gut gebaut zu lief. Ihre Roten Lockenmähne leicht nach hinten gebunden.
"Margret. Verwöhn die Männer nicht zu sehr."
Die Frau hob den Kopf und musste lachen.
"Den Sauhaufen hier? Garantiert nicht. Das die noch gerade sitzen halbwegs wundert mich."
Sie ließ die Männer ihr Bier trinken und kam auf uns zugelaufen. Wir umarmten uns kurz ehe sie den Kindern zuwinkte und neugierig zu der Bardin blickte.
"Wenn bringst du uns den mit?"
fragte sie sogleich und ich gab mit einem lächeln auch sogleich Antwort um sie vorzustellen.
"Margret darf ich dir Arya Hale vorstellen? Sie ist Bardin und da unsere Soldaten hier wieder etwas engstirnig sind auf dem Marktplatz, kam mir die Idee das sie vielleicht ein wenig bei euch spielen kann."
Margets lächeln wurde gleich viel breiter.
"Was für ne Frage. Seit Gegrüßt Arya Hale. Ich bin Marget, die Wirtin und Hausherrin hier. Valerya hat dich genau an den richtigen Ort geführt. Eine Bardin ist uns immer sehr Willkommen. Viel zu selten verirrt sich eine zu uns. Was immer du möchtest du bekommst es von uns. Ein Zimmer, Speis und Trank. Wie lange möchtet ihr blieben? Also wenn es nach mir geht könnt ihr hier bleiben und Spielen bis an euer Lebensende. Doch so wie ich Barden allgemein kenne werdet ihr wohl nicht lange bleiben. Aber ich red wieder viel zu viel. Am liebsten würde ich euch ja reden hören bzw ja auch spielen und singen."
Ich musste doch leise ein wenig lachen. Ja, das war Margret, sie war für jeden herzlich offen und hilfsbereit und ich wusste das sie Musik liebte über alles. Sie konnte aber auch ziemlich auf den Tisch hauen und setzte höchst persönlich Unruhestifter vor die Tür. Hoffentlich verschreckte sie Arya nun nicht.

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Re: Hauptstadt Luca

Beitrag von Arya Hale am So 7 Sep 2014 - 10:12

Ich erwiederte ihr Lächeln mit einem selbigen und sah dann zu den Jungen, der mir einen der Wecken hin hielt. Leicht schüttelte ich den Kopf, lies mich zurückfallen und raunte ihm ins Ohr:

"Teilt ihn unter euch BEiden auf für mich, aber pssst."

Kurz zwinkerte ich dem Jungen zu und schloss dann wieder zu Valerya auf. Schweigend lief ich neben ihr her und sah mich dabei eingehend um, damit ich mir den Weg merken konnte. Eine Hand ruhte dabei auf dem Träger meiner Tasche, die Andere hielt den HAls der Laute fest, jedoch die Fingeru nter den Seiten. Zwar wusste ich wie man Seiten erneuert und selbst herstellt, doch wollte ich es nicht unbedingt herausfordern, dass sie rissen oder anderweitig kaputt gingen.
Schneller als gedacht hatten wir dann auch schon die Taverne erreicht, die mir auf anhieb gefiel. Ich wusste nciht warum, doch war es eben so. Ob es an der freundlichen und einladenen Atmosphäre lag oder an etwas Anderem. Ich wusste es nicht, doch nahm ich es hin. Mein Gefühl trügte mich selten und verlies ich mich auch dieses Mal einfach darauf. Dann jedoch hatten wir die Wirtin erreicht und mein Gefühl schien sich mal wieder zu bestätigen und bei ihrem Worten legte sich ein feines Lächeln auf den Lippen. Wieder eine Frau, die von vornherein mochte. Das kam nicht oft vor, doch schien ich wohl dafür in die richtige Stadt gekommen zu sein.

"Es ist mir eine Freude Euch kennen zu lernen."

NEigte ich wieder höflich den Kopf und mein Lächeln wurde ebenso eine Spur breiter.

"Ebenso freut es mich, hier spielen zu dürfen. Valerya war so freundlich und hat mir eine Unterkunft geboten und seit Euch versichert, dass ich auch ohne Gegenleistung sehr gerne hier spielen würde."

Erklärte ich dann weiter und nahm mir für jedes Wort von ihr die Zeit es zu beantworten.

"Ihr habt recht, wir bleiben selten lange an einem Ort, einfach aus dem Grund, dass auch die Geschcihten nie an einem Ort bleiben und wir müssen unseren Wissensschatz stetig erwieter, denn irgendwann wird auch das schönste Lied bekannt und vermutlich auch leidig. Daher werde ich auch nciht lange bleiben. WIe lange kann ich nicht genau sagen, aber ich versichere Euch, wenn Ihr es wünscht, würde ich jeden Tag eine Weile hier in Eurer Taverne spielen."


Endete ich dann schließlich. Auch wenn ich eigentlich heute schon abreisen wollte, konntei ch so viel Gastfreundschaft, doch nicht einfach links liegen lassen. Daher hatte ich für mich beschlossen, eine Weile länger hier zu bleiben und die Frau vor mir schien wirklich interessiert an Musik und den Geschichten. Warum sollte ich das mit Füßen treten? Im Gegenteil, so würde es noch mehr spaß machen, sie zum Besten zu geben.

Arya Hale

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