Hauptstadt Luca

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Re: Hauptstadt Luca

Beitrag von Valerya am So 7 Sep 2014 - 11:03

Die Jungs hatten sich auf das Wecken freudig nickend gleich futternd gestürzt als keiner mehr hin sah. Wenn auch genießend da so Köstlichkeiten ja auch selten waren. Während wir Erwachsenen nun redeten, hockten sie auf Lathron und mümmelten glücklich weiter. Ich ließ derweil Margret und Arya quatschen und es schien mir als wenn sie sich gut verstehen würden. Margret strahlte regelrecht während Arya erzählte und sprach und war wirklich überglücklich. 
"Ach das ist ja wundervoll. Ich seit mir hier aller Zeit willkommen. Kommt einfach vorbei, lasst euch nieder und spielt. Ich werd wohl einer der ersten sein die euch bemerkt und gleich bei euch ist. Hach, ich freu mich. Ja, Geschichten sammeln ist für war etwas feines. Falls ihr ne interessante neue Geschichte braucht, allein über unsere Valerya hier kann man viel erzählen."
zwinkerte sie in meine Richtung. Abwehrend hob ich jedoch meine Hände.
"Oh Gott bitte nicht, wenn jemand falsches erfährt wo ich bin, seht ihr mich nie wieder, egal wie interessant meine Geschichte ist."
Margret nickte nur lächelnd und verstehend.
"Ich weiß doch Schätzchen und dein Geheimnis ist wohlbehütet bei mir. Dennoch deine Geschichte währe dennoch interessant. Ich bin mir sicher Arya das ihr hier bei uns von Reisenden oder Einheimischen mehr als genug bekommt was ihr vielleicht verwenden könnt für neues. Auch wenn ich persönlich eher auf das brenne was ihr bereits zu verkünden wisst. So, wollt ihr dann gleich hier bleiben oder erst einmal mit Valerya und den Jungs ziehen?"
Erkundigte sie sich gleich mal bei der Jungen Bardin.

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Re: Hauptstadt Luca

Beitrag von Arya Hale am So 7 Sep 2014 - 12:23

Immer noch lächelnd hörte ich der Wirtin zu und runzelte dann leicht die Stirn, als sie von Valeryas Geschichte sprach. Sofort wurde ich neugierig, doch schien es ein etwas angespanntes Thema zu sein, wenn ich mir die Reaktion der jungen Frau vor Augen führte. Daher lies ich das Thema für den Moment sein. Teils weil ich kein Anrecht hatte, auch wenn ich selten aufgab, wenn es etwas neues und spannendes zu erfahren gab, aber auch teils, halt eben weil es ihr unangenehm schien. 

"Vielleicht erfahre ich sie ja mal bei Gelegenheit."

Zuckte ich daher nur mit dem Schultern und dachte kurz über die Frage der wirtin nach. Das war eien gute Frage und während ich überlegte lies ich meinen Blick über die Männer und Frauen in der Tavene schweifen, die ich durch das Fenster erblicken konnte. NAchdem ich meine Entscheidung getroffen hatte, sah ich wieder Margret an und lächelte leicht.

"Es wäre vermutlich besser, wenn ich gen Abend wiederkomme. Meistens ist es die angenehmere Atmosphäre, um der Musik und den Geschichten zu lauschen."

Erklärte ich daher, sah die Wirtin jedoch fragend an, ob ihr das Recht wäre. Immerhin hatte ich doch etwas wie Anstand im Leib, auch wenn sie mir versichert hatte, ich könne spielen wan immer ich möchte. Natürlich galt meine unausgesprochene Frage auch Valerya, denn ich würde ja zu ihr gehen und ich wusste ja auch nicht ob sie nicht etwas besseres vorhatte, um eine Bardin durch die Gegend zu führen.

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Re: Hauptstadt Luca

Beitrag von Valerya am So 7 Sep 2014 - 12:37

Ich ließ das Thema über meine Geschichte und Vergangenheit fallen. Redete ich nicht gerne darüber, zudem kannte ich Arya noch zu wenig um mir sicher zu sein das sie mich nicht doch verraten würde, auch wenn ich das nicht glaubte. Margret hingegen nickte sogleich mit einem glücklichen lächeln.
"Aber sicher. Kommt ruhig heute Abend rein, so gegen Abenddämmerung und Nachtanbruch ist wahrlich die beste Zeit und es sind mehr Leute hier."
stimmte sie der Bardin zu und ich nickte. Würde dann wohl sie begleiten um selbst noch etwas lauschen zu können. Die Jungs würden dann schon zu Hause sein aber vielleicht ergab sich ja tagsüber eine Möglichkeit auch.
"Nun dann zeig ich dir erstmal wo ich lebe und wo du dich ausruhen kannst. Bis heute Abend Margret."
schlug ich Arya für den Anfang vor, danach konnten wir ja weiter sehen. Dann drehte ich mich zu den Jungs um.
"Jungs, es geht nach Hause, wollt ihr schon mal vor und euch um Lathron kümmern?"
Begeistert lachten sie und nickte, riefen noch kurz bis gleich und wendeten das treue Pferd das ich sanft noch mal geklopft hatte. Kurz sah ich ihnen nach und wand mich dann wieder Arya zu um zu sehen ob sie soweit war um los zu ziehen.

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Re: Hauptstadt Luca

Beitrag von Arya Hale am Mo 8 Sep 2014 - 10:12

Stumm pflichtete ich der Wirtin bei und lächelte sie freudig an.

"Sehr gerne und noch ein Mal vielen Dank, dass ich bei Euch spielen darf."

So viel Freundlichkeit war ich in der Tat nich mehr gewöhnt und ich hatte mal wieder das BEdürfnis mich stetig zu bedanken, doch unterlies ich es einfach. Danach zog ich meine Tasche wieder etwas weiter auf meine Schulter und drehte mich Valerya zu. Diese schien auch kein Problem damit zu haben, dass ich erst heute Abend hier spielen wollte. Allerdings huschte mein Blick kurz zu den Jungs, die wohl am Abend nicht mhr auf sein würden. Ich nahm mir vor ihnen am Tag noch etwas vor zu spielen. Vermutlich würde ihnen noch eine oder zwei Rittergeschichten sie erfreuen. Irgendwie musste ich es ja vergelten, dass diese Leute so nett zu mir waren.

"Sehr gerne, dann werde ich Euch auch nicht mehr lange belästigen."

Lächelte ich sie an und verabschiedete mich auch noch ein MAl von der Wirtin, bevor ich Valerya andeutete, sie möge doch bitte wieder vorgehen. Dem Pferd sah ich eine Weile lang nach, um mich dann wieder auf das hier und jetzt zu konzentrieren.

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Re: Hauptstadt Luca

Beitrag von Valerya am Mo 8 Sep 2014 - 11:58

Mit einem kurzen nicken ging ich los und verließ den Hof der Taverne. Bog direkt ab zwei Häuser weiter in eine Seitengasse die wesentlich ruhiger war. 
"Nun ihr belästigt keinen von uns, seit da ganz unbesorgt. Hier beim einfachen arbeitenden Volk ist dies alles etwas unbeschwerter. Sobald es in die Kreise der reichen Kaufleute und des Adels geht sieht es schon ganz anders aus."
Erklärte ich grob aber war ich mir sicher das sie dies selbst wusste. Ich schulterte meinen Bogen auf den Rücken zum Köcher ehe ich mich ihr auch wieder zuwand. 
"Verratet ihr mir wo ihr ursprünglich herkommt und ein wenig über euch? Müsst ihr natürlich nicht wenn ihr nicht dies sagen wollt."

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Re: Hauptstadt Luca

Beitrag von Arya Hale am Mo 8 Sep 2014 - 13:12

Verständnissvoll nickte ich. Ich kannte den Unterschied zwischen Adel und einfachem Volk nur zu gut. Es gab die Fälle, dass selbst ein unbekannter Barde, wie ich einer war, an den Hof eingeladen wurde, um zu spielen. Nach den ersten paar Takten wusste ich sofort, dass ich lieber für das allgemeine Volk spielte, da diese viel ausgelassener sich verhielten, wenn ein Barde Töne erklingen lies. Beim Adel war es ganz was Anderesu nd wehe man gab eine falsche Baldade zur gute. Beii hrer Frage sah ich zu ihr und lächelte leicht.

"Oh ich befürchte meine Geschichte ist nicht ganz so spannend, wie manch Andere."

Allerdings dachte ich wohl, dass ich nichts zu verheimlichen hatte. Ich kam aus einfachen Verhältnissen und es war nichts Besonders an meinem Leben.

"Ich komme aus Aron in Melanea."

Fing ich dann jedoch einfach an zu erzählen und sei es nur um den Fußmarsch ein wenig auf zu lockern.

"Meine Eltern waren einfache Bauern. Freundlich, aber auch sehr Familienbewusst. Im Grunde hatte ich nie Grund gehabt mich zu beschweren, doch aufgrund meiner Begeisterung für die Barden, die früher in unser Dorf kamen, hatten sie wohl Angst, ich könnte mich so sehr dafür begeistern, dass sie mich lieber früher als Später verheiraten wollten. SIe wollten ein gutes Leben für mich, dass konnte ich ihnen nicht zum Vorwurf machen, doch der Mann....Sagen wir mal, er war nicht die Beste Wahl gewesen."

Redete ich weiter, während ich mir wieder die Umgebung genau einprägte. Bei den letzten Worten jedoch lächelte ich sie ein wenig gequält an.

"Er war ein furchtbarer Mensch, mit dem ich niemals gelücklich geworden wäre. Mein Bruder Alan half mir zu gehen und einer der Barden nahm mich auf. Am Ende bin ich doch zu dem geworden, was meine Eltern verabscheuten. Dabei hatte ich es nicht ein MAl vorgehabt, auch wenn ich es niemals beruen würde."

ende ich dann schließlich, wobei meine Schellen am Fuß immer noch munter vor sich hin klingelten, bei jedem Schritt den ich tat. Nachdem ich ihr meine Geschichte kurz erzählte hatte, zuckte ich mit den Schultern und lächelte leicht. Es war nichts besonderes, denn es gab viele solcher Schicksale, auch wenn ich das Glück hattei n etwas hinein zu rutschen, was mir selbst freude bereitete und ich so keine Probleme damit hatte.

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Re: Hauptstadt Luca

Beitrag von Valerya am Mo 8 Sep 2014 - 18:06

Aufmerksam lauschte ich ihren Worten während wir daher Schritten. Aron in Melanea. Kannte ich nicht, aber hatte ich Melanea auch noch nicht bereist oder viel von gehört. Verheiratet werden und dann zu keiner Guten Wahl, da konnte ich ein Lied von singen. Auch hörte ich mir den Schluss ihrer Geschichte an und nickte wie zuvor auch. Hatte sie nicht unterbrechen wollen und sprach auf ihre Worte zum Schluss. Solche Art Schicksale hatte ich schon öfters gehört. Nur viele waren dann in der Heirat gelandet und konnten dann nicht mehr daraus zurück.
"Nun wenn ich ehrlich sein darf, so habt ihr eindeutig die bessere Wahl getroffen. Nicht die Beste Wahl eines Gemahls das kommt mir durchaus bekannt vor. So etwas habe ich leider schon öfters vernommen. Doch wenn ihr eine andere Wahl getroffen hättet so währed ihr heute nicht hier und wir könnten uns nicht so schön unterhalten."
lächelte ich ihr zu und bog wieder ab. Man merkte das die Straßen und Häuser immer dreckiger wurden, ärmlicher und in Katastrophalen Zuständen waren. Es war eines der schlimmsten Viertel der Städte. Karven und Flavus kamen uns schließlich entgegen und winkten kurz ehe sie in zwei verschiedenen Häusern bei den Elternteilen verschwanden. Doch wir bogen noch einmal ab in eine Gasse wo die Häuser nah der Stadtmauer standen und es so aussah, als wenn jene ihnen lediglich den halt gab das sie noch standen. Ganz am ende der Sackgasse steuerte ich auf das Haus zu. Äußerlich machte es den Anschein das es jeden Moment zusammenfallen würde. Doch der Schein Trügte. Denn ich hatte in der ersten zeit wo ich hier lebte dafür gesorgt das innen im Haus alles soweit renoviert wurde das es nicht einstürzen oder der gleichen würde. Fenster ausgebessert, Türen erneuert und vieles mehr. Das selbe hatte ich auch bei den anderen Häusern in der Straße gemacht als auch bei den Häusern wo Karven und Flavus lebten. Aber damit keiner auf falsche Gedanken kamen und schon gar nicht die Soldaten war es Außen so geblieben wie es war. Denn wer einmal einen Blick in die Straße warf kam nie wieder. Das war für diejenigen die hier lebten mehr als gut. Ich blieb vor unserem Haus stehen und klopfte kurz an in bestimmter Reihenfolge das ich es war. Ein Code den die ganze Straße hatte falls sich nicht doch jemand hierher verirrte der es nicht sollte. Larco öffnete uns die Tür nachdem er den Riegel zurück geschoben hatte.
"Da seit ihr ja. Ich hab Lathron mit Karven und Flavus geputzt und ihm Heu gegeben."
strahlte der kleine Junge uns entgegen.
"Das hast du gut gemacht, Großer. Ist Kristin schon da?"
Larco schüttelte den Kopf. Ich hoffte das sie den Weg schaffte, sie war noch sehr geschwächt von der langen Krankheit. Ich wand mich an Arya nun.
"Nun, dann kommt einmal herein, werte Arya und keine Angst, die Decke fällt euch nicht auf den Kopf."
zwinkerte ich ihr zu und schloss hinter ihr als sie eingetreten war die Tür. Hier drin war es wie ich schon gesagt hatte wesentlich Wohnlicher. Feuerstelle und Esstisch mit Stühlen. Linke Hand ging die Tür hinaus zum Schuppen wo Lathron stand. Geradeaus durch war die Schlafstube von Kristin und Larco. Meine ging über eine kleine Treppe nach oben in die nächste Ebene. Dort war mein kleines Reich wie Larco es immer nannte. Alles war so eingerichtet und Wohnlich gemacht das man meinte das man in einem Kaufmannshaus sitzen würde. Jedoch konnte alles mit wenigen Handgriffen so verwandelt werden das es wiederum ärmlich aussah. 
"Eure Schlafstelle ist oben, die Treppe rauf. Möchtet ihr erst diese sehen oder eine kleine Führung durchs Haus?"
Larco stellte sich sofort vor Arya.
"Darf ich dich durchs Haus führen? Bitte."

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Re: Hauptstadt Luca

Beitrag von Arya Hale am Di 9 Sep 2014 - 10:35

In der Tat, das hatte ich, eine bessere Wahl so getroffen, auch wenn sie mehr von meinem Bruder stammte. Ihm war ich mehr als nur dankbar, dass er so geistesgegenwertig gewesen war. Ich vermisste ihn, wollte ihn gerne wiedersehen, doch wusste ich nur, dass er nicht mehr zu Hause lebte. WO er jetzt war konnte ich nciht sagen. Das einzige worauf ich hoffte, war ihn irgendwann mal durch meine Reisen wieder zu sehen oder zu erfahren was er jetzt machte. Vielleicht würde er ja auch von mir hören, wenn ich es zur größeren BErühmtheit gebrachte hatte, auch wenn ich nicht insplizit darauf hinarbeitete.

"Ja, es ist wirklich besser so."

Gab ich mit einem leichten Lächeln die BEstätigung, auch wenn mein Blick für einen Moment traurig wurde. Mit einem Kopfschütteln vertrieb ich die dunklen Gedanken und lies das Thema fallen. Mehr gab es eh nicht dazu zu sagen. AUßerdem war es vergangen und reihte sich in die Schicksale vieler mit ein.
Lieber achtete ich wieter auf mein Umfeld, welches deutlich immer schlechter wurde, doch störte ich mcih nicht daran. Meistens waren diese viertel von den Bewohnern um vieles angenehmer, als in höheren Kreisen. Natürlich konnte ich nicht leugnen, dass die Verbecher hier ebenso höher an der Zahl angesiedelt waren, doch wenn man wusste, wie man damit um zu gehen hatte war das eigentlich kein Problem.
Angenehm überrascht wurde ich jedoch, als wir ins Innere traten. Zwar hatte sie mir ja schon gesagt, dass der äußere schein trog, aber wie sehr sie der Wahrheit nahe kam, hatte ich dann nicht ganz so gedacht.

"Das bezweifle ich nciht eine Skeunde."

Lächelte ich freundlich, als sie mcih hinein bat, wobei ich mich ein wenig näher umsah mit meinem Blick, bis dieser auf den kleinen Jungen haften blieb. Eine mildes Lächeln legte sich auf meine Lippen, als er bar, mich durchs Haus führen zu wollen. Zwar wollte ich mich gern ein wenig ausruhen, doch einem Kind konnte ich so gut wie nichts ausschlagen. Vor allem nicht, wenn es so freundlich war wie diese Jungs.

"Ich würde mich geehrt fühlen wenn du das tätest."

Lächelte ich den Jungen daher an.

"Und wenn du möchtest, kann ich dir udn den Anderen nachher ein paar Lieder vorsingen und Geschichten erzählen."

Schob ich noch nach und zwinkerte ihm zu. Ich konnte halt eben nicht ganz aus meiner Haut als Bardin. Es machte eben einfach viel zu viel Spaß in freudige GEsichter zu sehen. Vor allem von Kindern.

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Re: Hauptstadt Luca

Beitrag von Valerya am Di 9 Sep 2014 - 11:19

Freudig jubelte Larco winkte ihr nach ihm zu folgen. Doch hielt ich ihn zurück. 
"Warte. Lass sie erstmal ihre Sachen ablegen. Sie läuft ja nicht sofort wieder fort. Zeig ihr bitte als erstes oben bei mir das Bett. Ich hol derweil ne Decke noch. Dort könnt ihr eure Sachen ablegen ehe Larco euch hier rum führte."
Wand ich mich erst an Larco und dann an Arya. Larco nickte und winkte Arya zu ihm über die schmale Treppe nach oben zu folgen. Derweil ging ich an wine Truhe und holte eine Decke hervor die ich auf die Treppe legte ehe ich das Feuer schürte und Wasser aufsetzte. Räumte hier in der Wohnstube etwas auf um Platz zu schaffen das sie sich später hier zu mehrere zusammen setzten kann um Aryas Musik und Geschichten zu lauschen.

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Re: Hauptstadt Luca

Beitrag von Arya Hale am Di 9 Sep 2014 - 12:00

"Danke"

Leise lachtend folgte ich dem Jungen hinauf in die Kammer und legte Tasche und Laute ab, um ihm dann durch das Haus zu folgen. Es war wirklich schön hier und auch die Atmosphäre. Sie erinnerte mich an die glückichen Tage, die ich mit meiner Familie hatte. Wie ich mit meinem Bruder fangen gespielt und er mir das Bogen schießen beigebracht hatte. Es war wirklich eine Abwechslung zu den letzten Monden und ich musste gestehen, dass ich es schon fast vermisst hatte. Dennoch wusste ich, dass ich nicht ewig bleiben konnte, weswegen ich beschloss mich nicht zu sehr hierran zu gewöhnen. Das würde alles nur unnötig schwer machen. 
Nachdem der Rundgang dann beendet war, folgte ich Larco wieder zurück zu Valerya, die im Wohnraum gerade ein wenig Platz schaffte oder besser gesagt, gerade damit fertig wurde.

"Ihr habt hier wirklich ein schönes Haus."

Erklärte ich freundlich und sah die junge Frau vor mir dabei an. Als ich in diese Stadt kam, hätte ich mir niemals träumen lassen, mich in dieser Situation wieder zu finden. Es war wirklich ungewohnt für mich, da ich sonst eigentlich immer alleine reißte oder mit meinen Gedanken alleine war.

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Re: Hauptstadt Luca

Beitrag von Valerya am Di 9 Sep 2014 - 12:36

Mein Kopf hob sich als sie mich ansprach. Kurz lächelte ich ebenso. 
"Ich danke euch. Das Haus selbst gehört meiner Freundin Kristin und Larco. Ansich bin ich selbst Gast aber dadurch das ich inzwischen schon fast zur Familie gehöre lrb ich hier inzwischen auch schon länger. Besonders nach dem Tod von Larcos Vater und ihrer schweren Krankheit. Ich hab sie nur etwas unterstützt."
Versuchte ich ihr zu erklären. Larco plapperte dazwischen. 
"Valerya ist unser Engel sagt Mama immer den Vater uns geschickt hat weil er nun nicht mehr zurück kommt."
Ich lächelte dem Buben kurz zu und wusselte ihm durch die Haare.
"Lauf mal los und ruf die Kinder zusammen und kommt do in ner Stunde wieder. Arya will sich sicher noch etwas ausruhen."
Der Junge nickte und lief dann wieder strahlend aus dem Haus. So wand ich mich der Bardin zu.
"Setzt euch doch bitte. Ruht euch aus. Ich mach derweil etwas Tee."

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Re: Hauptstadt Luca

Beitrag von Arya Hale am Di 9 Sep 2014 - 13:08

Ich hörte ihr zu und nickte dann lächelnd.

"Verstehe."

Der Junge redete dann dazu und ich neigte mich zu ihm hinunter, um ihn ins Ohr zu flüstern.

"Da hat dein Vater aber genau den richtigen Engel geschickt."

Sanft lächelte ich den Jungen an und sah ihm kurz nach, wie er davon lief, um Valeryas Worten nach zu kommen, was ich dann auch gleich tat und mich hinsetzte. Es war schon traurig, wenn ein Kind in diesen Jahren seinen Vater verlor, doch schien sich hier eine Gemeinschaft zusammengetan zu haben, die alles ziemlich gut händeln konnten und zusammenhielten. Das war wirklich schön.
Nachdem ich mich dann gesetzt hatte sah ich zu ihr auf, als sie meinte sie wolle noch Tee machen.

"Wenn ich noch etwas tun kann oder Helfen soll, bitte sagt es mir."

Zwar war ich Gast, aber sie ließen mich auch schon so einfach hier nächtigen und so ganze ohne Gegenleistung wollte ich es dann doch nicht, denn ich musste gestehen, ich hatte diese Leute jetzt schon ins Herz geschlossen. Einfach weil sie so unglaublich freundlich waren. Mich einfach nutzlos bedienen zu lassen, wollte ich nicht. Das wäre mir wirklich unangenehm.

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Re: Hauptstadt Luca

Beitrag von Valerya am Di 9 Sep 2014 - 14:12

Uch überlegte kurz und deutete dann auf einen Schrank. 
"Dort sind Becher drin. Da könnt ihr welche heraus holen wenn ihr mögt."
Schlug ich ihr vor da ich es durchaus verstand das bedienen lassen wirklich nichts war. Derweil schenkte ich zu dem Wasser die Tee blätter hinzu und nahm das Wasser von der Feuerstelle. Mischte ein wenig durch ehe ich mich an einen weiteren Schrank begab wo etwas Gebäck versteckt war das ich auf den Tisch stellte. Danach stellte ich die Kanne Tee hinzu ehe ich mich setzte.
"Das Gebäck ist dchon was älter aber schmeckt sehr gut."

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Re: Hauptstadt Luca

Beitrag von Arya Hale am Mi 10 Sep 2014 - 10:54

Wie gewünscht kam ich dem nach und holte aus dem Schrank die Becher hervor, um sie dann auf den Tisch zu drapieren. Es fühlte sich alles immer noch so ungewohnt an, ein so heimeliges Dach über den Kopf zu haben. Vermutlich konnte man es mir ansehen, doch lies ich mich nicht davon iritieren. Da gab es schlimmeres, dachte ich mir, weit aus schlimmeres.
Nachdem dann auch der Tee auf dem Tisch stand, setzte ich mich Valerya gegenüber und lächelte sie wieder an.

"Das ist schon in Ordnung, bitte rechtfertigt Euch nicht immer. Das hier ist schon für mich Luxus, also macht Euch keine großen Gedanken."

Erklärte ich und sah die Frau vor mir freundlich lächelnd in die Augen. Zu gerne würde ich ihre Geschichte erfahren, denn die Wirtin hatte mich durchaus neugierig gemacht, doch schien wohl mehr dahinter zu stecken, als das es eine harmlose Geschichte wie  die meine war. Natürlich würde ich nicht verlangen sie einer Fremden, die ich ja war, zu erzählen. Die meisten Geschichten die ich freiwillig erzählt bekomme waren Heldensagen und dergleichen. Das verstand ich auch, wollte ja nicht jeder in aller Munde sein. Vieles war auch unfreiwillig mir zu Ohren gekommen, doch veränderte ich es meistens so stark, dass man die Betroffenen kaum wiedererkennen würde. Höchstens mit einer Menge Fantasie und da würde dann doch einiges von nöten sein.

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Re: Hauptstadt Luca

Beitrag von Valerya am Mi 10 Sep 2014 - 11:10

Mit einem lächeln nickte ich ihr zu und schenkte uns beiden Tee in die Becher ein. Doch sie war sehr freundlich und schien in ihren Jungen Jahren schon viel gereist sein. Auch ihr Schicksal war nicht ganz freiwillig gewählt. Ähnlich wie meins. Doch auch wie bei ihr bereute ich es nicht. Nur sie konnte sie eines Tages vielleicht zurück. Bei mir würde das wohl nicht möglich sein. Kurz dachte ich an meine Familie und senkte kurz den Blick mit etwas Wehmut. Atmete tief durch und blickte sie dann wieder an.
"Ihr habt sicher fragen. Vielleicht kann ich euch ein wenig Auskunft geben."
Bot ich ihr nun an.

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Re: Hauptstadt Luca

Beitrag von Arya Hale am Mi 10 Sep 2014 - 15:41

Dankend nickte ich, als sie meinen Becher füllte und sah sie dann nachdenklich an. Nun durfte ichalso doch Fragen stellen, auch wenn ich nciht wusste, ob ich es wirklich tun sollte. Einen gewissen Grad an Anstand hatte ich ja nun auch selbst in mir. Daher nahm ich einen Schluck von dem warmen Getränk, um dann Valerya nachdenklich an zu sehen.

"Erzählt mir einfach das, was ihr mir erzählen möchtet oder dürft. Das ist vermutlich angenehmer, als eine Frage ab zu weisen."

Schlug ich lieber vor, denn auf abgewiesene Fragen, wurde man grundsetzlich nur noch neugieriger, so erging es mir jedenfalls. Wenn sie zu Ende erzählt hatte, konnte ich am Ende immer noch Fragen stellen, die sie entweder beantworten konnte oder einfach nicht. Ich würde niemanden wirklich drängen wollen etwas über sich zu erzählen, auch wenn es mir schwer fallen würde.

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Re: Hauptstadt Luca

Beitrag von Valerya am Mi 10 Sep 2014 - 16:50

Ein kleines lächeln glitt mir über die Lippen und ich nickte. Hielt meinen Becher leicht in der Hand aber auf den Tisch ruhend.
"Nun, ich kann mir vorstellen das Margret euch neugierig gemacht hat auf mich. Und ihr fragt euch wohl warum ich euch geholfen habe und dergleichen, was wenn man meinen Namen bedenkt eigentlich wohl nicht der Fall sein würde. Ich werde euch grob meine Geschichte erzählen. In meinen Augen ist sie nicht wirklich interessant, es ist nur brisant für mich sollten die falschen Leute sie hören."
begann ich zu erzählen und nippte kurz an meinem Tee. Blickte sie eine weile an ehe ich fortfuhr.
"Wie ich bereits sagte ist mein Name Valerya. Mein Voller Name ist Valerya von Woodcraft, Lady von Breefeld. Edeldame zu Askalon. Ich weiß was ihr denkt. Hilfe Adlig, von Rang und dann hier in so ner Absteige. Dies hat alles seinen Grund. Ich wuchs wie schon sicherlich herausgehört in Askalon auf, in den Ländereien der Herrschaft Breefeld. Meine Mutter, eine Schwester des damaligen Königs hatte sie zu ihrer Hochzeit erhalten. Was mich zu einer Nichte des Königs machte. Die Familie von Rheinfeld herrschte seit Generationen über Askalon und es sah nicht so aus als wenn sich was ändern würde. Als Tochter wurde ich früh für die Höfischen Gepflogenheiten und alles erzogen oder in meinen Augen eher abgerichtet. Aus eben diesen Grunde floh ich schon sehr früh in die Wälder hinaus und verbrachte meine Zeit in der Natur. Anfangs waren meine Eltern der Meinung das gibt sich rasch, lassen wir ihr die Freiheit, mein Vater fand es amüsant und bestrafte mich nicht sondern unterstützte mich wie ein Junge zu sein statt ein Mädchen. Als ich älter wurde wurde meine Rebellion gegen diesen grausigen Höfischen Etiketten und Regeln mehr, weshalb sie mich versuchten zu verheiraten. Ohne Erfolg. Das war die Zeit wo ich begann zu Reisen nach Melanea wo ich auch Kristin und Realag kennen lernte und rasch anfreundete. Realag wurde dann in einen der Kämpfe als Soldat eingezogen und fiel in vorderster Front im Kampf. Das war kurz nach Larcos Geburt. Er hat seinen Sohn nie kennengelernt. Schon damals hatten sie nicht viel Geld also brachte ich immer reichlich mit das sie solange über die Runden kamen bis ich mal wieder vorbei kam. Von Breefeld hier nach Luca brauche ich mit meinem Lathron gute 2 Monde. Dann kam mein Cousin auf den Thron und wirklich ändern tat sich nichts. Da meine Eltern sich eh nur am Hofe des Königs, also meinen Cousin aufhielten, konnte ich tun und lassen was ich wollte. Nämlich meine Zeit hier verbringen. Im letzten Winter wurde Kristin sehr krank und währe fast gestorben, sie ist immer noch sehr gebrechlich und nicht wirklich Gesund, aber ich versuch alles das sie es wird. 
Jedenfalls musste ich wieder nach Hause und dann passierte der große Umschwung. Mein Cousin, der König verschwand spurlos und ein neuer kam an die Macht in Askalon. Narev Rahl. Glaube mir, dem wollt ihr nicht begegnet. Für ihn sind Frauen nur im Bett zu gebrauchen und zum Kinder kriegen. Einige Behaupten er sammelt Frauen sogar und geht nicht gerade sanft mit ihnen um weshalb öfters auch mal welche sterben. Er regiert sein Land mit grausamer und kalter Hand und nimmt sich was er will ohne zu fragen. Wer nicht gehorcht wird umgebracht, das ist bei ihm ganz einfach so wie ihr und ich atmen. Meine Eltern hatten sich ein wenig aufgelehnt und waren abkommandiert an den Hof des Königs worden um unter Beobachtung zu stehen. Da sie mich vor dem König schützen wollten der wohl Geschmack an jungen hübschen Dingern hatte, war ich einige Zeit versteckt worden. Eine fürchterliche Zeit. 
Doch ich konnte dem auch entkommen. Mehrere Satteltaschen mit Geld, ein wenig Kleidung so wie meinem Treuen Pferd und Freund Lathron war ich über die Grenze nach Tydeion geflüchtet hier her nach Luca zu Kristin und Larco. Seitdem bin ich hier, versteck mich bei ihnen, denn noch auf meiner Flucht hörte ich das der König sich meiner selbst annehmen will wenn er mich erwischt, weil ich es gewagt habe vor ihm zu flüchten."
Ich hielt einen Moment inne. Das war wirklich nur die Kurzfassung meines Lebens. Würde ich alles erzählen säßen wir wohl ne weile hier. Ich atmete tief durch.
"Ihr versteht also weshalb ich wohl ein wenig mich bedenkt halte, aber auch das ich nicht tatenlos zusehen kann wenn die Soldaten wieder Willkür weilen lassen. Ich bin einfach jemand, der andere Hilft und bin mir nicht zu Schade deshalb auch mal in den matsch zu springen. Deshalb habe ich hier das haus so wie die Häuser und Hütten von Larcos Freunden ein wenig renovieren lassen und versteh mich seit dem hier im Viertel eigentlich mit jedem. Es ist zwar das schlechteste und verruchteste Viertel der Stadt und hier treiben sich so einige Halunken, Diebe und gefährliche denen man nicht begegnen möchte herum aber, wenn man bei denen hoch im Kurs steht passen sie auf einen auf und wir sind untereinander dann auch hilfsbereiter als Fremden gegenüber. Einige haben gesehen das ihr mit mir zusammen wart. Heißt für sie, ihr steht unter meinen Schutz, also passen sie auch auf euch auf. So ungefähr müsst ihr euch das hier vorstellen. ... Ja, mehr fällt mir gerade nicht ein über mich."
Schloss ich ab und trank erstmal nen Großen Schluck aus dem Becher.

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Re: Hauptstadt Luca

Beitrag von Arya Hale am Fr 12 Sep 2014 - 10:00

Still und aufmerksam hatte ich ihr zugehört, wobei ab und an meine Augenbraue leicht nach Oben rutschte. Nicht interessant? Ich hatte hier Verwandtschaft eines Königshauses vor mir sitzen, die im Grunde auf der Flucht war. Wie sollte das hier bitte nicht interessant sein? Allerdings verstand ich ihre Situation und wrde das Ganze für mich behalten.
Nachdem sie geendet hatte, sah ich sie eine Weile lang noch an, bevor ich dazu etwas sagte.

"Ihr habt mein Verständniss und ich werde schweigen über Eure Geschcihte."

Versicherte ich ihr erst ein Mal, mit einem ernsten Geschichtsausdruck.

"Gleichzeitig muss ich Euch wiedersprechen, dass Eure Geschichte nicht interessant ist. In der Tat finde ich sie sogar bewundernswert. DIe Meisten wollen Lieder über heorische Helden hören, die es vermutlich nicht ein Mal gegeben hat. DIe Jammernd unter der Decke ihrer Mutter gelegen haben, wenn ein Krieg tobte, weswegen ich diese Geschichten nur wiederwillig erzähle und auch nur dann wenn sie wirklich verlagt werden. Die wahren HElden, wie ihr es seit, darüber will keiner hören.
Ihr habt ein wirklich ehrbares Leben bis her geführt, nicht einfach, aber dafür seit Ihr unglaublich stark."

Lächelte ich sie an udn meinete meine Worte durchaus ernst. Es gab selten Menschen wie sie, doch viel zu oft versanken sie im Vergesenen, was ich schade fand. Wer weiß, wenn alles ein Mal bei ihr geendet hat, egal wie udn ich es noch erleben sollte, würde ich ihre Geschichte mit ihrer Erlaubnis in die Welt tragen. Über eine wahre Heldin.

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Re: Hauptstadt Luca

Beitrag von Valerya am Fr 12 Sep 2014 - 19:44

Dankend nickte ich ihr zu. Es mir wirklich wichtig das niemand etwas erfuhr über mich. Ich persönlich traute dem neuen König Narev Rahl nur das schlechteste und schlimmste zu. Auf ihre Einwände schwieg ich einen Moment und musste dann doch ein wenig lächeln als sie davon sprach das ich stark war. 
"Manchmal hat man wohl einfach keine Wahl. Entweder stark sein und kämpfen oder es ist einem egal und verliert. Ich persönlich kämpfe lieber, denn wenn ich verliere habe ich es wenigstens versucht. Wer es gar nicht erst wagt hat von vornherein verloren."
fügte ich schließlich hin zu und nippte wieder an meinem Tee ehe ich mir etwas Gebäck nahm und daran knabberte. Eine wahre Heldin. So sah ich mich keineswegs. Ich wahr wer ich bin. Nichts besonderes an mir. 
"Das Volk will diese Art Geschichten nicht hören weil es ihnen zeigen würde das jeder von ihnen stark sein kann aber man dafür auch viel opfern muss. Lieber heroische Geschichten und romantische Abenteuer und Eroberungen von holden Maiden und Recken. Die Wahrheit interessiert schon lange keinen mehr."
Musste ich ihr wahrlich zustimmen auf ihre Worte.

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Re: Hauptstadt Luca

Beitrag von Arya Hale am Sa 13 Sep 2014 - 9:50

"Aber nicht jeder hat die Stärke zum Kämpfen."

Sah ich sie bedeutend an und trank ein wenig aus dem Becher. Der Tee war wirklich gut, er wärmte mich von innen und entspannte leicht. Den ganzen letzten Mond, hatte ich mich wohl nicht so entspannt gefühlt. Bei ihren letzten Worten nickte ich leicht traurig. Wie wahr ihre Worte doch waren. Ich selbst fand es einfach schade.

"Weswegen ich immer versuche den Menschen mit diesen Geschichten eine Lehre mit zu teilen. Manchmal, nein sehr oft, sind sie so empfänglicher dafür."

Erklärte ich, da ich mich selbst vor diesen Geschichten nicht drücken konnte. Vor allem Kinder liebten diese, hatten sie ja immer etwas von einem Märchen und wer liebte keine Märchen als Kind, sei das Leben auch noch so schwer? Vielleicht war es eben deswegen, weil das Leben so schwer war, dass die Leute lieber in eine heile Welt flüchteten, in der es ein gutes Ende gab und sicher war, wer gut udn wer böse war. WO der Held über den Schurken triumphierte. Ja, vielleicht waren diese Geschichten nicht sonderlich gut, was die Wahrheit betraf, aber für die Seele, weswegen ich auch nicht ganz auf sie verzichten wollte.

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Re: Hauptstadt Luca

Beitrag von Valerya am Sa 13 Sep 2014 - 13:22

"Das stimmt leider."
stimmte ich ihr nickend zu. Dennoch liebte das Volk die Musik der Barden und hörte ihnen zu. Für eine Moment vergaßen sie dabei einfach ihre Sorgen und Ängste. Ich trank meinen Becher leer und füllte ihn wieder nach. Draußen hörte ich Schritt, husten und ein leises keuchen und mein Kopf drehte sich leicht in die Richtung um besser Hören zu können. Wenig später klopfte es und ich hielt inne ehe ich zu Arya blickte.
"Einen Moment bitte."
So erhob ich mich und öffnete die Tür. Es war Kristin und sie sah gar nicht gut aus.
"Kristin. Du siehst gar nicht gut aus. Du sollst doch nicht so schwer schleppen."
Sofort nahm ich ihr die Sachen ab und brachte die Frau herein die lediglich ein paar Jahre älter war als ich. Kreideweiß war sie und sehr erschöpft sah sie aus. Ich stellte den Schweren Rückenkorb in die Ecke und ließ sie sich erstmal setzte. An ihrer Atmung und husten erkannte ich schnell das es schlimmer geworden war. Kristin wollte abwinken, kam aber nicht wirklich zu Wort.
"Du bringst dich wenn du so weiter machst schneller in die Unterwelt und was wird dann aus Larco?"
tadelte ich sie leicht und seufzte dann aber.
"Ich weiß .. doch, Valerya. .. Aber ich .. muss .. doch etwas ... tun."
kam es schwer über die Lippen der Jungen Frau. Danach wanderte ihr Kopf zu Arya hinüber leicht fragend. Rasch stellte ich sie vor.
"Das ist Arya Hale. Sie ist Bardin und ich hab sie eingeladen ne weile hier zu wohnen während sie in der Stadt ist. Sie spielt heute Abend bei Margret in der Taverne. Gleich wollte Larco mit seinen Freunde noch vorbei kommen um ihr zu lauschen da es später für sie zu spät ist. Arya, das ist Kristin. Ich erwähnte sie euch bereits vorhin."
Kristin hörte mir einen Moment zu und nickte dann. Musste kurz husten und wand sich dafür ab ehe sie sich Arya zu wand.
"Freut mich, Arya Hale. ... Seit mir hier .. willkommen."
Kristin gefiel mir nicht. Es schien trotz das es Sommer war schlimmer zu sein. 
"Kristin, leg dich etwas hin. Ruh dich aus. Ich hab hier alles im griff."
Einen Moment betrachtete Kristin mich und Arya und dann den Raum ehe sie nickte und sich schwer fällig erhob.
"Wird das .. beste sein. Entschuldigt .. mich bitte. .. Macht ruhig ... weiter."
Ich warf Arya einen kurzen entschuldigend Blick zu ehe ich Kristin in ihren Raum nach hinten begleitete. Ihr half sich hinzulegen und deckte sie kurz zu. Sie machte mir Sorgen. Ich würde wohl noch einmal nach der Heilerin schicken müssen. Als ich wieder heraus kam schloss ich die Tür hinter mir leise. Sie war so rasch eingeschlafen. Kurz wusch ich mir die Hände so wie ich es immer tat und kam dann zu Arya wieder.
"Tut mir Leid. Ihr scheint es nicht gut zu gehen, sogar wieder verschlechtert haben. Ich bring ihr noch rasch etwas Tee und bin dann wieder bei euch."
Dies tat ich dann auch kurz ehe ich zu ihr wieder kam und mich setzte. Kurz schwieg ich ehe ich Arya wieder anblickte.

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Re: Hauptstadt Luca

Beitrag von Arya Hale am So 14 Sep 2014 - 10:24

Das Leider stimmte nur zu gut und fast bedauernd nickte ich, als auch ich die Schritte vor der tür hörte. Abwesend nickte ich und sah die Frau an, die hereingekommen war. Aufgrund Valeryas Erzählungen konnte ich mir schon denken, dass dies Kirstin sein musste. Schnell sprang ich auf, um die Frau zu stützen, die wirklich nicht sonderlich gut aussah.

"Es ist mir eine Freude hier zu sein."

Neigte ich höflich lächelnd den Kopf, als sie mich willkommen hieß. Danach verhielt ich mich schweigend und nickte erneut, als Valerya meinte sie würde sie ins Bett bringen. Nachdenklich sah ich den Beiden nach, um mich dann wieder hin zu setzen. Krank zu sein war niemals gut, egal ob man nun von Adel war oder eben nicht. In den unteren Schichten schlug die Krankheit nur meistens schneller zu und beendete es meistens auch schneller. Diese Frau schien jedoch noch eine Möglichkeit auf Heilung zu haben.

"Wenn Ihr es mir erlaubt, würde ich Euch gerne einige Arbeit abnehmen, bis sich Kirstin wieder gänzlich erholt hat."

Eröffnete ich Valerya daher, nachdem sie sich wieder zu mir gesetzt hatte. Ein paar Tage strikte Bettruhe würden sicherlich Wunder vollbringen und ich könnte mit meiner Hilfe ihnen nicht nur helfen, sondern auch die Freundlichkeit vergelten, die mir hier zu teil wurde.

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Re: Hauptstadt Luca

Beitrag von Valerya am So 14 Sep 2014 - 11:14

Mit einem lächeln betrachtete ich Arya. Ihr Angebot war wirklich sehr nett, doch wirklich viel zu tun gab es ja nicht hier.
"Das ist sehr nett von euch. Viel arbeit gibt es leider hier nicht. Jedoch könntet ihr ein Auge auf Kristin werfen wenn ich über Tag arbeiten bin. Sie neigt nämlich dazu sich dann nicht an die Bettruhe zu halten."
Sie verstand sicher was ich damit meinte. Kurz blickte ich zu der Tür ehe ich etwas gedämpfter Sprach.
"Ich hoffe wirklich das sie wieder gesund wird. Sie schleppt die Krankheit nun schon seit dem Winter mit sich und da stand es schon schlimm um sie. Ich werde morgen die Heilerin kommen lassen das sie sich ihrer noch mal annimmt. Larco hat schon seinen Vater verloren. Seine Mutter muss nicht auch noch sein. Ich werd wohl mehr auf sie aufpassen müssen in Zukunft."
gestand ich ehrlich ihr und seufzte, trank einen Schluck Tee und mein Blick viel auf den Korb den sie mitgebracht hatte. So erhob ich mich noch einmal kurz und sah hinein. Ich seufzte, denn da waren einige Kleidungsstücke drin die Löcher aufwiesen. Sie hatte wohl etwas Arbeit wieder von der Kaufmannsfrau bekommen.
"Könnt ihr nähen?"
lachte ich leicht und machte den Deckel wieder zu. Ich hatte es nie gelernt, weil ich mich geweigert hatte, daher sah alles was ich mit ner Nadel versuchte katastrophal aus.

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Re: Hauptstadt Luca

Beitrag von Arya Hale am Mo 15 Sep 2014 - 16:08

"Natürlich."

Versicherte ich ihr und hörte mir das Problem in Ruhe an. Es wäre wirklich nicht sehr schön, wenn der Junge jetzt auch noch seine Mutter verlieren würde, vor allem, wenn es vermeidbar war. Danach folgte ich ihr mit meinem Blick und zog dann leicht die Augenbraue hoch.

"Es kommt drauf an. Je nachdem was gemacht werden muss."

Erklärte ich ihr. Löcher und Dergleichen konnte ich wohl stopfen, Nähte konnte ich auch noch flicken oder wenns nötig war, komplett neu einsetzen, denn immerhin konnte ich mir ja auch nicht immer neue Sachen leisten, weswegen ich sie immer selbst ausbesserte, aber sollte sie jetzt Verzierungen verlangen, dann müsste ich passen. 

"Zeigt mir ein Mal her."

Meinte ich dennoch, denn ich wollte ja helfen und würde auch mein Bestes geben, wenn ich es konnte.

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Re: Hauptstadt Luca

Beitrag von Valerya am Mo 15 Sep 2014 - 16:36

"Es ist meistens alles drin. Von nähte ausbessern bis hin zu Verzierungen anbringen oder Stickereien auftragen. Mich könnt ihr damit jagen. Alles was ich in der Richtung anfasse sieht aus als wenn es unters Fleischermesser geraten währe."
musste ich kurz lachen ehe ich den Deckel des Korbes wieder öffnete und ein paar Dinge heraus holte. Nähte ausbessern, breite Borden anbringen, Stickereien. All das was ich befürchtet hatte.
"Ok, ich bin raus, halbwegs nen Loch zunähen bekomme ich hin, aber das...."
Draußen vernahm ich lachende und spielende Kinder auf der Straße, hieß wohl das sie demnächst kommen würden. Doch noch war Zeit grob durchzusehen was hier im Korb mit dem Stoff getan werden musste. Es war feiner Stoff. Typisch für die Frau des Kaufmanns die sich gerne mit feinsten Stoff kleidete um zu zeigen was sie hatte. Da sah man dann auch jede kleinste Unebenheiten wenn es falsch genäht war. Also keine Aufgabe für mich. Ich ließ daher nun Arya die Sachen begutachten. Wenn sie es nicht konnte musste es warten bis Kristin wieder halbwegs auf den Beinen war bzw. Soweit in Ordnung das sie vom Bett aus etwas machen konnte.

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