Hauptstadt Dahlia

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Hauptstadt Dahlia

Beitrag von Erzähler am So 28 Okt 2012 - 19:22

Die Hauptstadt des Landes Melanea ist Dahlia.
Sie spiegelt vom Aussehen her das wieder wofür Melanea steht:
Großen Felder und den Anbau von vielen verschiedenen Arten von Nahrungsmittel, auch Kornkammer von Crystalia genannt.

Die Regierung oder Herrscher bewohnt den Königssitz in der Mitte oben auf dem Hügel der Stadt die riesige Burg.
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Beitrag von Erzähler am So 28 Okt 2012 - 19:54

Lavinia

Ich drückte den Rücken durch und sah den Abgesandten böse funkelnd an. Was bildete der sich eigentlich ein? Wer war er das er glaubte so mit ihr zu sprechen zu dürfen. Er war ein Wurm in ihren Augen und Würmer mussten zerquetscht werden.
"Abgesandter Baresh. Was denkt ihr vor wem ihr hier steht? Vor einer kleinen Magd die es nicht besser weiß? Ich denke nicht. Und euer Verhalten mir und meinem Reich gegenüber fördern den unruhigen Frieden zwischen Melanea und Tydeion nicht wirklich sehr. Ich rate euch daher es nicht mit uns zu verscherzen. Ihr seit auf unsere Nahrungsmittel angewiesen sonst verhungert euer Volk. Wir brauchen euer Minen aufkommen nicht unbedingt. Den Handel können wir einstellen. Den spätestens wenn euch die Nahrungsmittel ausgehen und euer Volk leidet und stirbt, wird meine Armee innerhalb weniger Wochen Tydeion eingenommen haben und dann gehört Melanea das Aufkommen."
Der Abgesandte wollte das Wort erheben doch brachte ich ihn mit einer Handbewegung zum Schweigen.
"Ich habe euch nicht gestattet zu sprechen. Ich mag eine Frau sein, aber ich bin nicht dumm. Ich bin Rechtmäßige Königin von Melanea aus dem Hause Argaresh. Überbringt eurem Herrn die Botschaft, sollte er mir das nächste mal einen unverschämten Narren schicken der nicht weiß wo sein Platz ist, bekommt er lediglich seinen Kopf zurück. Was sein Angebot bezüglich des Handels anbelangt so wird er es noch einmal überdenken müssen. Ich habe nichts zu verschenken. Und nun geht mir aus den Augen."
Der Abgesandte sah sie wütend an. Verbeugte sich und verschwand. Sollte er nur ja schnell den Hof verlassen sonst würde sein Kopf trotzdem getrennt von ihm Reisen. Im Thronsaal war es still. Keiner wagte etwas zu sagen wenn ich so wütend war. Schließlich atmete ich tief durch und blickte zum Rat der sich seitlich von mir aufhielt.
"Wie sieht es mit weiteren Abkommen aus?"
Verschiedene Berater traten vor und erklärten die Aktuelle Politische Lage. Ich hörte zu und machte mir meine Gedanken dazu ehe ich antwortete. Zum Schluss erklärte ich noch.
"Ich hörte das es einen neuen König in Askalon gibt. Warum wurde ich darüber nicht in Kenntnis gesetzt?" ein schweigen entstand und hin und her gemurmel ehe ich mit der Faust auf den Tisch schlug.
"Schluss mit den Ausreden. Ich will frühzeitig unterrichtet werden wenn sich bei den Herrschern etwas ändert. Das wäre für uns alle von Vorteil. Lord Balas, ich entsende euch als Abgesandten an des Königs Hof zu Askalon um meine Glückwünsche zu überbringen. Ebenso mit einem kleinen Präsent das man euch später mitgeben wird. Sir Meraka wird euch begleiten. Überbringt ihm neben meinen Glückwünschen noch die Nachricht das ich zu Gesprächen bezüglich Handel und Diplomatie entgegenkommend bin. Das wäre alles." Damit beendete ich für heute zum Mittagsmahl den Trubel und erhob mich.
"Kümmert euch um eure Aufgaben so wie es eure Pflicht ist oder ich suche mir andere die den Aufgaben gewachsen sind." damit stieg ich die Stufen hinab und verließ den Saal, während sich mein Hofstaat vor mir verneigte. Unfähiges Pack, war mein einziger Gedanke.

Lavinia

Ich war außer mir als mir Lord Balas und Sir Meraka die Nachricht des Königs von Aslakon ein paar Tage später überbrachten.
"Wie kann es dieser aufgeblasene Wichtigtuer nur wagen. MICH eine Königin so arg zu beleidigen. Als sei ich nur eine Straßen Dirne oder Hure. Ich trete ihm neutral und mit der Hand freundlich entgegen und er, was macht er? Ich widerrufe mein Angebot. Ebenso streiche ich die Handelsverbindungen zu Askalon. Wenn er Handel und Diplomatie nun wünscht so muss er sich bei mir entschuldigen für diese unverschämte Frechheit und nun mir entgegen kommen." fauchte ich meine Berater mehr oder weniger an. Gedemütigt und schikaniert so fühlte ich mich. Herabgestuft als nichts weiter als eine Hure. Wie konnte der es wagen.
Ich will mehr Patrouillieren an den Grenzen. Ich will sofort wissen was der eingebildete, hochnäsige König dort in seinem Reich ausrufen lässt. Sollte er je sich vermählen, möge er ohne Erben sterben. Verflucht soll er sein." tobte ich weiter. Es dauerte noch sehr lange bis ich mich so weit wieder beruhigt hatte um einen klaren Kopf zu haben. Mein Jähzorn hin und wieder war sehr bekannt und der ein oder andere Kopf hatte daher schon drunter gelitten. Aber meinem Volk ging es deshalb nicht schlecht wie ich fand.
"Ich will meine Armee wachsam haben. In Tydeion brodelt es ebenso. ich will nicht an allen Fronten zu gleich kämpfen. Sorgt dafür das die Lage sich etwas beruhigt. Sorgt für sichere Grenzen und ruhe zumindest in unserem Land. Gebt der Bevölkerung eine kostenlose Austeilung an Nahrungsmitteln aus den Kornkammern, das wird sie milder stimmen und wir können es uns leisten. Erinnert sie aber daran ihre Steuern zu zahlen die ebenso bald fällig sind." damit schickte ich weitere fort und regelte noch ein paar Angelegenheiten von Wichtigkeit. Er würde keine Antwort von mir erhalten, außer das vorübergehend kein Handel mit Melanea möglich ist. Diesbezüglich bedarf es neuer Verträge nun. Sollte er mir gefälligst ein Angebot unterbreiten. Ich konnte warten.

Lavinia

Ich hatte keine Antwort von diesem hochnäsigen König bekommen. Wie auch immer. Meine Grenzen waren für Askalon zu und würden es auch erst mal bleiben. Meine Armee war in Alarmbereitschaft. Meine Spione berichteten mir das sich eine wilde Horde entlang der Grenze von Askalon und Paneda entlang tummelte und Angst und Schrecken verbreitete. Ich wollte kein Risiko eingehen und verschärfte meine Kontrollen zu meinen Grenzen. Diese Horden sollten es nicht wagen bei mir einzufallen. Es war schwer zu sagen wie viele es waren da sie sich angeblich wie die Maden im Speck vermehrten pro Tag. Nun den mir sollte es recht sein. Je mehr sie in den anderen Ländern wüteten um so mehr konnte ich hier in meinen Land alles zum besten halten und Vorkehrungen treffen. Mein Volk war momentan ruhig und mir zugetan. Sie gehorchten und zahlten artig ihre Steuern. So wie es sein sollte. Mein Zorn auf diesen König hatte sich wieder gelegt. Solang er sich in seinem Land ruhig verhielt und mich nicht reizte verhielt ich mich auch ruhig. Gelangweilt lauschte ich ein paar Bürgern die mir ihr Leid klagten. Wies sie einem der Ratsmitglieder zu die sich ihrer dann annehmen sollten das es so aussah als wenn ich mir Gedanken über mein Volk auch wirklich machen würde. Tarnung war da das beste Mittel zum Zweck.
"Aber gewiss. Berater Largos wird euch so rasch wie möglich euer Annehmen und euch helfen das alles zu euer Zufriedenheit geregelt wird. Habt dank das ihr euch bei mir gemeldet habt." sprach ich zu ihm und wank ihn fort. Der Bürger verneigte sich tief und ging davon. Uff wieder einer weniger. Als letztes trat nun einer meiner Spione nach vorne und sprach.
"Hochverehrte Königin von Melanea, ich bringe Nachricht aus Askalon. Der König ließ ausrufen das er demjenigen sein Gewicht in Gold bezahlen würde der ihm die letzte Frau des Lichts an seinen Hofe bringt."
Ich blickte den Mann an.
"Die letzte Frau des Lichts? Jene sind seit Jahrhunderten ausgestorben. Ihr müsst euch verhört haben."
"Nein, my Lady es ist wahr. Ich vernahm das sogar es jemanden geben soll der Kontakt zu jener letzten Frau hat."
Ich dachte einen Augenblick über die Worte nach.
"Wenn das wahr ist so holt mir alle verfügbaren Spione heran. Ich will das ihr diese letzte Frau des Lichts als erstes findet und sie mir bringt. Sie kann für mich von größeren Nutzen sein gegen meine Feinde. Ihre Macht soll meine Macht werden. Verkündet zudem im Land das derjenige der sie findet neben sein Gewicht in Gold auch noch auf Lebenszeit keine Steuern für sich und sein Dorf zahlen muss."
Man bestätigte meinen Befehl und eilte davon. Ich machte mir derweil Gedanken. Eine Frau des Lichts zu haben die nach meinen Wünschen tanzte. Das wäre wahre Unsterblichkeit.

Lavinia

Meine Spione und Späher hatten mir vor ein paar tagen die Nachricht überbracht das entlang der Grenzen von Paneda und Askalon eine wilde Barbaren Horde seinen Weg bahnt und plündert, mordet und brandschatzte ohne Einhalt geboten zu bekommen. Nun mir sollte es Recht sein da es nicht mein Land war. Doch als weitere Späher kamen das jene Horde weiter zog auf Melanea zu und auf meine Hauptstadt hatte ich einen fiesen verdacht. Sollte es dieser eingebildete König wahrlich gewagt haben oder gar getan haben die Barbaren mit Gold zu bestechen das sie gegen mich in den Kampf zogen? Was für eine Bodenlose Frechheit solche Wildenkerle zu schicken und sich selber nicht die Hände schmutzig zu machen. Ein feiner König war das. Aber ich erwartete eh nichts anderes von ihm als das er sich hinter anderen versteckte und große Töne Spuckte. Wie ich inzwischen schon mitbekommen hatte lag ihm eh mehr am Wein und Frauen als an alles anderem. Wie hatte man nur zulassen können das so ein aufgeblasenes Großmaul den Thron bekommen konnte?! Ich versammelte mein Heer um die Hauptstadt herum. Holte mir genügend Soldaten, Söldner und Kämpfer um diese Barbarenhorde dem Erdboden gleich zu machen noch ehe sie Dahlia erreichen würden. So nicht mit mir. Dies geschah auch so gleich den in dem Moment als einer der Berater zögerte hatte er mit einer schnellen Handbewegung von mir auch schon seinen Kopf neben sich auf dem Boden dank eines meiner treuen Ritter. Danach wagte keiner mehr zu mucksen. Ich ordnete noch ein paar Taktiken an, wie sie die Horde einkreisen sollten und ihnen Hinterhalte stellen sollten so das wir keine großen Verluste haben würden Für jeden gefallenen Soldaten aus meiner Armee würde jemand hier aus meinem Rat es zu spüren bekommen. So war ich halt. Eiskalt was das ganze anbelangte.
"Irgendwann wenn ich diesen Möchtegern König mal sehe werde ich ihm schon noch zeigen was wahre Größe, Stärke und Macht bedeutet. Wie weit sind eure Nachforschungen nach der Frau des Lichts?"
"Majestät wir befürchten das der König von Askalon schneller war und sie vor uns erwischt hat."
"Ihr befürchtet es oder ihr wisst es?"
"Na ja ... es ist so ... das..."
"Sprecht deutlicher oder ihr werdet eure Zunge bald an eurer Stirn kleben haben." fhr ich ihn an als er so stotterte.
"Wir wissen es nicht. Wir werden weiter sie suchen, Majestät." sprach er rasch um sich hoffentlich aus der Affäre ziehen zu können. Ich funkelte ihn derweil böse an.
"Wenn das so ist, was steht ihr dann noch hier rum. Macht das ihr wieder an die Arbeit kommt. Die Wildehorde lässt sich nicht von selbst töten und die Frau erscheint auch nicht mal eben so vor meinem Thron." fügte ich hinzu und verscheuchte diese armseeligen Kreaturen und Speichellecker von dannen.

Roland

Der arme Tropf den ich ausgesucht hatte überbrachte der Königin einen Brief.


"Werteste, wie ihr sicherlich seht überbringe ich euch Geschenke an denen ihr euch austoben könnt damit ihr in meinem Bett die Furie ein klein wenig besser zügeln könnt.
Habt euren Spaß mit meinen Barbaren und sendet nach mir wenn ihr empfangsbereit seid.

In größter Verehrung

Roland von Rheinfelden"

Lavinia

Ich saß mal wieder mit einer äußert missmutigen Mine auf meinen Thron als der Bote mit dem Brief kam. Ich sah ihn finster an und entnahm den Brief seinen zitternden Händen. Erbrach das Siegel und lass ihn mir und meinen Beratern vor.
"Unverschämtheit. Eine Bodenlose Frechheit. In größter Verehrung. Das ich nicht lache. In sein Bett. Empfangsbereit. Wenn er glaubt das er jemals auch nur etwas von mir berühren zu dürfen dann täuscht er sich gewaltig. Ein Geschenkt. Ich wusste schon vor der Nachricht das die Barbaren von ihm geschickt worden sind. Eine bodenlose Unverschämtheit." tobte ich lauthals wie eine Furie und knallte den Brief auf den Tisch von meinen Beratern ehe ich ihn doch wieder nahm, zerknüddelte und ins Feuer warf.
"Das ist meine Antwort darauf. Nein, ich habe noch eine viel bessere Idee. Das ist zu einfach. Ich geb ihm ein Persönliches Geschenk meinerseits zurück. Das wird ihm gewiss viel besser gefallen als nur ein Stück Zettel oder ein Bote der ihm etwas vor plappert."
Damit setzte ich mich an den Schreibtisch und begann zu schreiben.


"Verehrter König,

habt Dank für euer zuvorkommendes Geschenk. Leider erzielte es den Gegenteiligen Effekt den Ihr beabsichtigtet. Aber der Wille zählt ja bekanntlich. Um dem ganzen nicht nachzustehen sende ich euch ein persönliches Andenken zurück und hoffe sehr das Ihr es gut sichtbar aufstellen könnt.

Mit größter Zuneigung

Lavinia von Argaresh"


Ich siegelte den Brief noch kurz und wank den Boten heran.
"Hier, überbringt das mit einem lächeln von mir eurem König und wenn ihr es überreicht, will ich das ihr ihm das schönste lächeln zeigt das ihr habt. So wie ihr eine Frau anblickt die ihr liebt. Zeigt einmal mir das lächeln das ich es absegnen kann."
Der Bote nickte und verneigte sich kurz ehe er sein schönstes lächeln zeigte. Ich gab einem Ritter einen Finger zeig und der Kopf war ab. Ich stieg vom Thron herab und ergriff den Kopf, schnippte mit den finger und ließ mir eine Kiste bringen. In welche kamen Tücher und feinste Seide ehe ich den kopf darauf betete.
"Das ist wahrlich euer schönstes lächeln."
sprach ich mit grinsender Verachtung und schloss den Deckel, legte den Brief herauf und ließ nach einen entbehrlichen Boten von mir schicken welcher nun mein Geschenk dem König von Askalon zu überbringen hatte. Mit einer Genugtuung für den Moment machte ich es mir auf meinem Thron wieder bequem und schaute kurz zu wie man den Toten Körper fortschaffte. Schwelgte noch kurz in Gedanken ehe ich mich räusperte und wieder an die Arbeit ging.

Keiran

Einstiegspost

Lange wanderte der Speerträger nun schon über das Land, zu lange. Keiran wühlte in seinen Taschen nach Münzen und wurde nach einiger Zeit fündig. Lediglich 30 Kupferstücke, nicht viel, vielleicht zwei Nächte in einem Wirtshaus und etwas zu Essen am nächsten Tag.
Er hatte in einem Dorf an der Grenze gehört, dass eine Truppe Barbaren in Richtung Dahlia, der Hauptstadt Melaneas, unterwegs war. Er selbst war nur noch wenige Stunden von den Stadttoren entfernt und würde es zum Sonnenuntergang schaffen.
Ich hoffe nur ich komme an, bevor sie die Tore schließen. Wäre sehr ungemütlich vor den Toren Rast zu machen.

Kurz vor Torschließung näherte sich eine große Gestalt den Wachposten am Osttor von Dahlia mit einem Speer sogar noch größer als der Mann selbst. Eigentlich konnte man noch nicht ausmachen ob die Person Mann oder Frau war, aber in ihrer Engstirnigkeit nahmen die Männer an den Toren an, dass es ein Mann war. Zumindest diesmal sollten sie recht behalten.

"Ich grüße euch edle Herren", rief der Unbekannte ihnen zu, er bleib gut 25 Schritt von ihnen entfernt und nahm die Kapuze seines Reisemantels aus seinem Gesicht. Sie konnten ein recht junges Gesicht wahrnehmen, nicht älter als 30. Dunkles Haar, wahrscheinlich braun. Er musste schon vor mehreren Wochen aufgebrochen sein. Sein ehemals grüner mantel hatte eine Dreckkruste am Ende und einige Schmutzflecken, ebenso war er an einigen Stellen angerissen.

"Was führt dich hierher Fremder", es war eine Frage, die keine Ausweichenden Antworten erlaubte, dies machte die Autorität klar, die in der Stimme des älteren Wachposten mitschwang. Zum Glück hatte Keiran genau so etwas erwartet und sich eine passende Antwort überlegt, die Männer ihm gegenüber bemerkten kein Zögern.
"Ich suche Arbeit. Ich bin ein Söldner und habe gehört, dass Barbaren auf dme Weg hierher sind. Meine Hauptbeschäftigung ist das Beschützen von Leuten. Ich dachte mir, dass die Königin Melaneas vielleicht meinen Speer an ihrer Seite benötigen könnte", Keiran ließ diese Aussage für erste im Raum stehen, sodass die Toerwächter darüber nachdenken konnten, dann fügte er hinzu, "Gegen eine Entsprechende Belohnung versteht sich."
Die Soldaten waren etwas perplex, der erfahrene von den Beiden kam zuerst zu Sinnen und schickte einen dritten zum Palast um die königliche Garde zu informieren. Nun war alles in Bewegung Gesetzt, das Rad des Schicksals dreht sich erneut für den jungen Speerkämpfer und bald würde sich entscheiden ob er auf der Straße schalfen würde oder in einem weichen Bett im Palast als die Leibgarde der Königin.

Noch einmal sah er sich um, da er sich bisher nur mit den Wachen vor ihm beschäftigt hatte.
Dahlia war eine prächtige Stadt. Die Mauern die sie umschlossen mussten gute acht Meter hoch sein. Der Wall war ebenmäßig, gut verarbeitet. Angreifer würden es schwer haben einfach an ihr hochzuklettern, sie müssten lange Leitern mit bringen. Auch die Häuser waren von ähnlicher Qualität, zumindest jene in denen die reichen Bürger lebten. Was der Speerkämpfer vom Armenviertel sah war, nun es war armselig. Häuser azs drittklassigem Holz, typisch für eben jene Viertel, nirgends hatte er bessere Umstände gesehen.

Nach einiger Zeit stand er vor der Residenz der Königin, umzingelt von der Leibgarde. Zwar nicht offensichtlich, aber er spürte die aufmerksamen Blicke auf ihm. Zwei Männer am Eingang vor ihm. Drei hinter ihm am Tor. Vier links von ihm, sie bewegten sich und wechselten sihc damit ab ihn zu beobachten um nicht aufzufallen. Das gleiche auf seiner rechten Seite mit fünf Kriegern. Eine falsche Bewgung und sie würden ihn angreifen.
In der freundlichen Gesellschaft der 14 Krieger um ihn herum wartete er auf Antwort ihrer Majestät.


Lavinia

Ich saß gerade gemütlich in einem der kleineren Speisesaale und aß zu Abend. Gesellschaft leistete mir nur ein Diener der in der Ecke stand und sich stumm verhielt und auf einen Wink von mir wartete. Außerdem flatterte ein schwarzer großer Rabe hier herum. Er war ein stehter Begleiter seit kurzen und ein guter Freund wie ich fand. Ich hatte für heute genug regiert wie ich fand und wollte nun meine verdiente Ruhe haben. Es waren nur Idioten heute bei mir gewesen. Feiglinge und uh es fällt ne Schneeflocken in den Bergen. Hilfe jetzt hatte ich aber Angst. Der König von Askalon würde sein schönes Geschenk von mir in ein paar Tagen gewiss erhalten und zu schade das ich seinen Gesichtsausdruck dann nicht sah. Bei dem Gedanken musste ich doch sehr schmunzeln. Als es an der Tür klopfte hob ich den Kopf und ließ bitten.
"Meine Königin, verzeiht die Störung bei eurem Mahl. Es ist ein fremder Mann am Osttor und erbittet Einlass. er sagte er suche Arbeit als Söldner weil Barbaren hierher unterwegs währen. Seine Hauptaufgabe sei das beschützen von Leuten gegen eine entsprechende Belohnung verstehe sich. Er dachte sich das, ihr als Königin einen Speer an eurer Seite gebrauchen könnt."
Ich dachte über seine Worte nach. Einen Speer an meiner Seite? War das wieder eine der Tricks von Askalons König?! Ich dachte einen Moment nach und schwenkte meinen Pokal mit Wein etwas in meiner ehe ich antwortete.
"Bringt ihn zu mir herein. Ich will ihn mir ansehen und entscheide dann was mit ihm geschieht."
Der Mann nickte und verschwand wieder um es auszurichten und den Fremden zu holen. Ein Mann mit Speer. Na ja Speere hatten wir auch und Söldner gab es viele. Entsprechende Belohnung. Leisten könnte ich es mir schon, aber bei Söldnern war das so eine Sache für sich, sobald jemand einen höheren Preis bot waren sie fort und konnten sich gegen einen wenden. Schwierig, schwierig. Dennoch würde ich ihn mir mal ansehen, diesen Fremden mit Speer der anscheinend um meine Sicherheit besorgt war. Ich hatte bisher für loyale und gute Männer stehts eine Aufgabe die ihren Fähigkeiten entsprachen. Ich schnippte mit dem Finger und ließ mir vom Wein etwas nach schenken während ich wartete. Lehnte mich auf meinen Platz zurück und nippte kurz am Wein.

Keiran

Ein Bote kam dem Speerträger entgegen, er war offensichtlich froh, nicht mehr dort zu sein wo er vorher war.
Wenn der vorher bei dieser Königin war scheint sie sich ihre Herrschaft eher durch Gewalt und weniger durch Güte und Rechtschaffenheit zu sichern. Wie unpraktisch, dass man zu heutigen Zeiten nicht mehr wählerisch sein konnte. Meine Vorväter würden sich wahrscheinlich im Grabe umdrehen, wenn ich so jemanden beschützen würde. Nun vielleicht auch nicht. Kenn die Alten schließlcih nicht

Der Bote erzählte Keiran es sei ihm gestattet vor die Königin zu treten. Und in einem Flüsterton fügte er hinzu dass ihre majestät schlechter Laune sei, da sie beim Essen gestört wurden sei.

Ein Lächeln stahl sich auf das Gesicht des junges Mannes.
"Ich habe ihre Majestät also beim Essen gestört. Mit etwas Glück kann ich mir also nebenbei meinen Magen füllen", murmelte Keiran. Der Bote der ihn führte lächelte kurz und dann wurde sein Blick wieder ernst, als er die Türen zur Speisehalle öffnete.

Natürlich versuchten die Wachen am Eingang ihm seine Waffen abzunehmen, also blieb er auf der Türschwelle stehen. Sein Speer war das Einzige was ihm momentan Sicherheit bot. Solange er ihn hatte, konte er, wenn alles schief lief zumindest noch hoffen zu entkommen. Er trat eines Schritt zurück und richtete seine Worte direkt an die Königin.

"Haben eure Wachen so wenig Selbstbewusstsein, dass sie sich noch nicht einmal zutrauen mich zu stoppen, sollte meine Aufgabe eure Ermodung sein?"

Erst hatte Keiran überlegt seine kritischen Worte direkt auf ihre Majestät zu beziehen, ihr Angst zu unterstellen, allerdings hatte er sich dagegen entschieden. Hätte er das getan, hätte er vermutlich seine Verhandlungsbasis verloren.

Langsam schaute er sich nun um und entdeckte dass Buffet. Sein Blick blieb daran hängen, schließlich hatte er seit gut zwei Tagen nichts vernünftiges mehr gegessen. Saftiges Fleisch, vermutlich Schwein oder Hähnchen. Sogar einige Früchte. Sobald er an den Wachen vorbei war würde er sich daran bedienen, ob es der Hausbesitzerin gefiel oder nicht.
Ebenso fiel ihm das exquisite Ambiente auf. Edel verabeitete Holzmöbel. Weiche Sitzkissen.
So ließe es sich leben, allerdings auch nur ein paar Wochen, danch wird es hier verdammt öangweilig
Man sah dem Krieger an, dass er über etwas anchdachte, Keiran hatte sowas noch nie gut verheimlichen können.

Danach fuhr er fort, er war schließlich nicht zu einem Kaffeekränzchen gekommen sondern wollte über seine Einstellung sprechen:
"Nun zum Geschäftlichen. Ihr habt eine Armee. Diese Armee wird sicherlich mit den Wilden fertig, aber was ist mit einem Meuchelmörder. Was wenn der Angriff dieser Barbaren das Ziel hat von euch abzulenken, die Wachen zu beschäftigen und euch dann heimlich zu ermoden? Natürlich könnte auch ich eben dieser Mörder sein. Vorrausgeschickt um euer Vertrauen zu gewinnen und im richtigen Moment zuzuschlagen."

Keiran lächelte, aber es war ein Lächeln, dass kaum seine Mundwinkel erreichte und schon gar nicht seine Augen. Statt Wärme sah man in ihnen Kälte. Das waren nicht die Augen eines fröhlichen Mannes, der Grund zum Lachen hatte. Es war das Lächeln eines kühlen Strategen.


Lavinia

ich hatte mir überlegt wer dort wohl mir entgegen treten würde zu dieser späten Stunde. Leibwächter. Nun ich hatte hier so einige herum wusseln. Wahrscheinlich ein junger Hüpfer der sich seine Sporen noch verdienen will oder ein alter betagter Mann der nicht mehr weiß was er sonst noch mit seinem leben anfangen soll. Solche Leute kannte ich zu genüge. Und für solche fand ich auch immer noch ne Aufgabe.

Ich war doch überrascht als die Tür aufging und der Mann hereinkam. Nun, das war es wirklich nicht gewesen was ich mir vorgestellt hatte. Hoffentlich kam er mir nicht zu nah, er sah aus als hätte er tagelang sich im Matsch bei dem Vieh gesult und von der ordentlichen Erscheinung mal ab zu sehen schien er Manieren auch nicht wirklich zu besitzen.

"Meine Wachen sind bestens geschult. Habt ihr keine Manieren das ihr sofort drauf los redet bis ihr das Wort erteilt bekommt?!" gab ich zurück und ließ ihn erst einmal dort stehen und betrachtete ihn ausgiebig. Ehe seine weiteren Worte hervor kamen und ich ein dezentes schmunzeln auf den Lippen hatte. Schneid hatte er. Das musste ich ihn lassen.

"Ein Meuchelmörder würde niemals seine Tat in keinster Weise ankündigen vorher, geschweige den es offen aussprechen. Er umgeht seine wahren Absichten geschickt. Derjenige der es laut ausspricht ist entweder ein Narr und wird wohl in der Schlinge landen oder aber sehr verwegen seinen Gegner herauszufordern. Solange ihr dort hinten an meiner Tür steht, kann mir nichts passieren. Solltet ihr euch jedoch dazu entschließen es darauf anzulegen weiter mit mir, euch zu unterhalten so gebt euren Speer den Wachen und tretet ein. Ich mag eine Frau sein, aber ihr würdet nicht weit kommen wenn ihr mir wirklich etwas antun wolltet."
Ich musterte ihn noch einmal ausgiebig und schwenkte den Pokal mit Wein in meiner Hand leicht hin und her und fügte meinen Worten noch hinzu.

"Ihr seit nicht auf meinen Tod aus. Ihr seit ein Wanderer auf Arbeitssuche und hungrig dazu. Stärkt euch, es wurde eh wieder zu viel gekocht."
Damit trank ich einen Schluck aus meinem Pokal und beobachtete sein weiteres tun genaustens.
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Re: Hauptstadt Dahlia

Beitrag von Lavinia von Argaresh am Di 30 Okt 2012 - 12:12

Nachdem ich den Mysteriösen Fremden wieder entlassen hatte und ihm freigestellt hatte sich zu entscheiden was er wollte hatte ich in Ruhe mein Abendessen auf gegessen und war recht bald in mein Gemach gekehrt. Während meine Zofe mir beim entkleiden half, dachte ich darüber nach was so in letzter Zeit alles passiert war. Wenn der König von Askalon wahrlich die letzte Erbin des Lichts in seiner Gewalt hatte machte ihn das nahe zu unbesiegbar. Es musste doch einen Weg geben, das ich sie in meine Gewalt bekam. Das würde mir den entscheidenden Vorteil verschaffen. Schließlich galt es ein Reich zu verteidigen und das unangefochten. Vielleicht ließ der König ja auch jene Frau ziehen. Dann war sie ungeschützt und leichter zu fangen. Als ich schließlich in meinem Bett lag und noch ein paar Pergamentpapiere durchlas Kreiste mein Gedanke immer wieder um das Thema. Ich konnte mir gut vorstellen weshalb der König jene Frau haben wollte. Ein Kind von ihr währe von großen Wert. Doch das würde ich nicht zulassen. Sie würde mein sein und das tun was ich ihr Befahl. Ich beschloss diesen Plan morgen genauer zu überdenken und dann mich auch gleich darum zu kümmern. Schließlich legte ich die Seiten zur Seite und pustete die Kerze auf meinem Nachttisch aus und legte mich schlafen.

Am nächsten Morgen erwachte ich zeitig. Streckte mich kurz und klingelte dann nach meiner Zofe. Rasch beendete ich die morgen Toilette und mir wurde beim ankleiden geholfen. Frisch gestärkt für den tag kehrte ich zum Frühstück in den Thronsaal. Ich würde nebenbei essen und meine Berater etwas scheuchen.
"Guten Morgen eure Hoheit." grüßten sie mich mit einer tiefen Verbeugung ehe sie sich wieder aufrichteten. Ich nahm auf meinem Thron platz und sah sie an.
"Es gibt heute viel zu tun. Ich will das Thema von gestern noch einmal aufgreifen. Die Erbin des Lichts. Sie soll sich in des Königs von Askalons Gewalt befinden. Ich will sie hier bei mir haben und ihm entwenden. Vorschläge?" warf ich in die Runde begann nebenbei zu frühstücken während eine redliche Diskussion entstand.

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Re: Hauptstadt Dahlia

Beitrag von Lavinia von Argaresh am Fr 2 Nov 2012 - 23:23

Seit ein paar Tagen arbeiteten wir an einem Plan seit bekannt wurde das die Erbin des Lichts nicht mehr im nahen umkreis des Königs war sondern noch alleine Reiste. Ich lehnte gemütlich auf meinen Thron und lächelte fies.
"Der König ist so ein Trottel. Der hat sie einfach gehen lassen. Was er sich nicht hat alles entgegen lassen dadurch." amüsierte es mich von feinsten. Kaum das diese anchricht gekommen war hatte ich ein Geschwader von schnellen Reitern losgeschickt die sie einfangen und zu mir bringen sollten. Ich würde sie garantiert nicht ziehen lassen. Ein Berater fuchtelte mit einer Karte vor mier herum und dies und das und jenes. Doch Gedanklich war ich gerade einfach woanders. Ich witterte den Sieg oder zumindest einen kleinen Sieg, im Kampf des großen ganzen. Zudem hatte ich mehrere neue Leibwächter eingestellt zu meinen Schutz.
"Eure Majestät. Beunruhigende Nachrichten haben uns ereilt. Der Trupp Soldaten den ihr Aussandet für die Barbarenhorde kam siegreich zurück." Ich wand mich dem mann zu nun.
"Und was soll daran jetzt beunruhigend sein?" Der Mann wirkte angespannt unter meinen Blick und leicht verunsichert.
"Ein Spion meldete das des Königs Heer kaum das es wieder in Sharony angekommen war wieder in bewegung gesetzt hatte. Richtung Grenze." Ich verzog leicht die Augenbrauen.
"Was hat das ganze mit uns zutun? Wir grenzen nur mit einem Zipfel in den Bergen an Askalon. Tydeion und Paneda sind die direkten Nachbarländer." hackte ich nach.
"Das ist richtig eure Hoheit. Jedoch sind Paneda und Tydeion friedlich zu Askalon eingestellt. Wir vermuten das es vielleicht ein trick sein könnte." ich dachte einen Moment nach.
"Sollte er wirklich sein hier her schicken wird er die Spitzen Eisen der Armee von Melanea zu spüren kommen. Der soll bleiben wo er ist, wenn ihm sein Leben lieb ist." gab ich zurück und blickte zum Fenster. Wieso machte es mir dennoch Bauchschmerzen das es ein Trick von dem König war? Zum Glück riss mich ein Bote aus den gedanken.
"Meine Königin. Ich soll euch diese Nachricht so rasch wie möglich überbringen." Er reichte mir das Pergament und ich öffnete es und begann zu strahlen ehe ein finsteres lachen ertönte.
"Sie gehört mir." Die umstehenden beratern bekamen ein wenig Angst versuchten aber ruhig zu bleiben.
"Richtet ihr Zimmer hier. Ab morgen wird sie unser Vöglein im Käfig sein." sprach ich mit einem diabolischen grinsen.

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Re: Hauptstadt Dahlia

Beitrag von Lavinia von Argaresh am Sa 3 Nov 2012 - 15:16

Ich rieb mir leicht die Hände an diesen düsteren Morgen. Ein Unwetter war aufgezogen und in der ferne rollte der Donner. Blitze zuckten in den schönsten Gestaltungen über den Himmel. Ich liebte solch ein Wetter und konnte ihm stundenlang zusehen. Zudem war ein kleiner Sturm aufgezogen der hier und da pfeifend durchs Mauerwerk zog. Mit guten Schritten ging ich durch die Flure in Begleitung meiner Leibwächter hinüber zum Thronsaal. Wo ich schon erwartet wurde. Doch verschwendete ich keinen einzigen Blick auf jene sondern ging schnurstracks zu meinen Thron und setzte mich nieder während die Anwesenden sich verneigten.
"Was für ein schöner Morgen. Ein wundervolles Wetter und ich bin bestens gelaunt. Lasst uns Anfangen und bringt mir mein Frühstück." sprach ich zu ihnen und ließ mir nun einen Groben Überblick geben. Meine Leibwächter standen stumm hinter mir und schienen erstarrt zu sein. Dennoch bemerkte ich ihre Aufmerksamen Blicke. Das machte halt einen guten Wächter aus.
"Wir werden wohl gegen Mittag euren Gast erwarten. Die Späher haben sie schon gesichtet. Zudem haben wir noch ein weiteres Geschwader losgeschickt da sie wohl sehr widerspenstig sein und sie einige Schwierigkeiten haben mit ihr." erklärte mir einer der Berater.
"Eine gute Wahl. Wir wollen ja nicht das unser Vöglein wieder davon fliegt. Das wäre zu schade." entgegnete ich ihm und nahm mir den Pokal mit Wein, kostete kurz und wand mich jemand anderen zu.
"Wie steht es um Askalons Heer? Wie weit sind sie bereits vorgedrungen?" zwei Berater rollten die Landkarte aus und zeigten es mir.
"Mhmm, Augenscheinlich ziehen sie nach Tydeions Grenzen. Dennoch sollte ich ihnen ein paar warme Worte schicken. Schreiber? Verfasst folgendes." befahl ich jenem und er holte sofort Pergament und Feder herbei um zu schreiben.

"Verehrter König,

bei uns herrschen Stürmische Zeiten und das Wetter beginnt wieder zu wechseln. Wie wir vernahmen seit ihr auf Wanderschaft um euch ein wenig auszutoben. Deshalb übersende ich euch warme Worte, das solltet ihr die Grenzen Melaneas mit eurem Heer betreten dies einer Kriegshandlung gleich kommt die Melanea nicht tolerieren wird. Denn wie ein alter Prophet einst sagte: Mit Waffenstärke kann man keinen Sieg erzwingen wenn man das Volk auf seiner Seite haben will. So tut euch selbst den Gefallen und kehrt in euren warmen Palast zurück das ihr hier nicht auf offenen Felde erfriert.

Mit größter Zuneigung

Lavinia von Argaresh"


Doch ich war mit dem Brief zufrieden, unterschrieb ihn und siegelte ihn persönlich ehe ich einen Boten rief und ihn los sand. Dann begann ich wieder mit der Morgendlichen Arbeit, doch innerlich wartete ich ungeduldig auf meinen Singvogel.

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Re: Hauptstadt Dahlia

Beitrag von Yvaine am Sa 3 Nov 2012 - 15:28

Wie hatte ich nur so dumm sein können?! Mir war doch seit tagen aufgefallen das ich Beobachtet wurde, doch das mich jemand Verfolgte das war noch schlimmer. Ich hatte mich so gut es ging gewährt. War ihnen drei Tage auch entkommen, doch am Ende schaffte ich es nicht gegen ein ganzes Geschwader anzukommen das mich wollte. ich hatte es geschafft einen zu wandeln jedoch streckten ihn seine Männer so schnell nieder das ich keine Gelegenheit bekam zu verschwinden. Meiner Kraft beraubt war ich ihnen Schutzlos ausgeliefert. Sie ließen mich auch nicht wirklich zur Ruhe kommen das sie sich vollständig regenerieren konnte. Dennoch wehrte ich mich wo ich konnte. Wir waren fast zwei Woche unterwegs als ein zweites Geschwader hinzu kam um uns abzufangen und zurück zu Begleiten. Nun sah ich keinen Ausweg mehr. Verzweifelte Versuche im gefesselten zustand zu entkommen waren aussichtslos. Mir war nach heulen zu Mute doch ich mahnte mich stark zu sein. Endlich nach einer Reise von ein paar Wochen sah ich die Türme und Mauern von Dahlia der Hauptstadt von Melanea. Ich hatte sie schon einmal gesehen auf meinen Reisen doch nun zwang man mich auch das innere zu erblicken. Zügig ging es nun in die Stadt hinein und hinauf zur Burg. Erst als das Fallgitter unten war und eine winzige Fluchtmöglichkeit nun versperrt wahr ließ man meine Füße entfesseln und schob mich hinein in die Burg hinauf zum Thronsaal.
Da stand ich nun, gefesselt und geknebelt wie ein Tier vor der Schlachtbank. Mein Henker auf dem Thron eine Frau mit einem kalten lächeln das mir das Blut in den Adern leicht gefrieren ließ. Was würde nur jetzt aus mir werden?!
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Re: Hauptstadt Dahlia

Beitrag von Lavinia von Argaresh am Sa 3 Nov 2012 - 15:35

Nachdem sie angekündigt wurde hatte ich es mir in meinem Thron bequem gemacht, die Beine leicht übereinander geschlagen und ein kleines lächeln aufgesetzt. Als das Geschwader sie nun hereinführte konnte ich zumindest die Legenden bestätigen, das diese Frauen des Lichts wunderschön seien. Sie hatte wundervolle dunkle Haare und war von ebenso wunderbarer Gestalt. In ihren Augen blitzte es leicht und doch funkelte es sanft und vertrauensvoll zugleich.
"Da seit ihr ja endlich. Ich hoffe meine Leute haben euch meine Einladung freundlich übermittelte und sicher hier her geleitet." sprach ich nun zu ihr.
"Die letzte Erbin des Lichts. Wie fühlt man sich so als letzte Hoffnung der Menschen? Aber wo bleiben meine Manieren, ich vergass mich vorzustellen. Mein Name ist Lavinia von Argaresh, Königin von Melanea und mit wem habe ich das Vergnügen?"

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Re: Hauptstadt Dahlia

Beitrag von Yvaine am Sa 3 Nov 2012 - 15:37

Ich blieb vor der Königin stehen und sah sie an. Für was hielt die sich den? Allmächtig? Das war nur die Schöpferin nicht sie. "Einsam." antwortete ich knapp. "Warum sollte ich euch meinen Namen sagen. Allein das ihr mich gefangen nahmt besagt ja das ihr ihn kennt." konterte ich ihr und streckte leicht kämpferisch das Kinn vor.
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Re: Hauptstadt Dahlia

Beitrag von Lavinia von Argaresh am Sa 3 Nov 2012 - 15:43

Ich schmunzelte leicht. Sie war gut. Das musste man ihr lassen. Meistens gingen Schönheit und Klugheit nicht eingängig zusammen.
"Ihr habt Recht. Lady Yvaine Rahl. Ein altes Königliches Geschlecht aus ferner Vergangenheit, man glaubte es sei ausgestorben so wie die Erbinnen des Lichts. Doch ein Glück von uns das dem nicht so ist." lächelte ich ihr leicht vor.
"Ich habe ein Zimmer für euch herrichten lassen in dem ihr Wohnen könnt. Es wird euch an nichts fehlen. Ihr werdet bald feststellen das wir beide beste Freundinnen sind."

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Re: Hauptstadt Dahlia

Beitrag von Yvaine am Sa 3 Nov 2012 - 15:47

Was für eine falsche Schlange! Beste Freundinnen, nie im Leben! Einsperren tat sie mich. Für ihre Zwecke missbrauchen wollte sie mich.
"Das denke ich nicht. Solange ihr mir nicht gehen lasst, sehe ich euch als Feindin an und nichts weiter. Und einen Feind bekämpfe ich bis zum letzten Atemzug." gab ich zurück. Ich würde mich nicht so einfach geschlagen geben. Niemals.
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Re: Hauptstadt Dahlia

Beitrag von Lavinia von Argaresh am Sa 3 Nov 2012 - 15:51

Das sah ich auch das sie Kämpfen würde. Aber sie würde bald einsehen das dies keine gute Wahl war. "Ihr werdet schon bald merken das ich euch nichts böses will. Ich bin nicht euer Feind. Ich will euch nur helfen und als Gegenleistung helft ihr mir. Nichts weiter. Alles zum Wohle des Volkes." lächelte ich ihr zu. "Doch ruht euch erst einmal aus, die Reise hier her war sicher sehr Kräfte zehrend für euch. Ein Bad so wie etwas zu essen und zu trinken stehen bereits im warmen Zimmer mit Flackernden Kamin. Ruht euch aus, wir sprechen uns später noch einmal." lächelte ich weiter und blickte sie an.

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Re: Hauptstadt Dahlia

Beitrag von Yvaine am Sa 3 Nov 2012 - 15:56

"Das ist nicht zum wohl des Volkes, nur zu euren eigenen." fauchte ich sie böse an. "Wenn ihr glaubt mich einsperren zu können und euch helfen dann irrt ihr euch gewaltig. Mich werdet ihr nicht bezwingen und ich werde euch nicht helfen." gab ich zurück und wollte auf sie zu, doch sofort schossen die Speere der Leibwächter auf mich zu und zwei von dem Geschwader griffen mich an den Armen und hielten mich fest. Dann wurde ich abgeführt in ein Zimmer das alles das hatte was die Königin gesagt hatte. Zudem schwer bewacht und einer Flucht unmöglich, so als wenn ich das wertvollste währe was Melanea zu bieten hätte. Ich fluchte noch sehr lang ehe ich auf dem Boden zusammen sackte und weinte. Ich fühlte mich nicht nur allein und einsam sondern auch irgendwie ein wenig Hoffnungslos. Was sollte ich nur tun?!
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Re: Hauptstadt Dahlia

Beitrag von Lavinia von Argaresh am Sa 3 Nov 2012 - 16:01

"Ihr werdet mir helfen. Früher oder später. Da seit unbesorgt." gab ich zurück. Jeder hatte eine Schwachstelle. Ihre würde ich schon rausbekommen. "Ruht euch aus mein hübscher Vogel damit ihr später fein singen könnt." Damit gab ich ich mit der Hand den Männern ein Zeichen und ließ sie auf ihr Zimmer bringen. "Ich befürchte es war nicht gut eine Viper am Schwanz zu packen, meine Königin. Früher oder später wird sie beißen." sprach einer meiner Berater, ich blickte noch immer auf die Tore die sich schon geschlossen hatten und grinste hämisch. "Nicht wenn ich sie vorher beiße." gab ich zurück und wand mich dann wieder den Königlichen Verwaltungsaufgaben zu.

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Re: Hauptstadt Dahlia

Beitrag von Yvaine am Sa 3 Nov 2012 - 20:56

Wie lang ich auf den kalten Steinboden kniete wusste ich nicht mehr. Interessierte auch nicht. Zumindest mich gerade nicht. Es hatte geklopft und wenig später sah ich eine Junge Magd eintreten mit einem Tablett voller Essen und Trinken.
"Guten Tag, Mylady. Mein Name ist Jena. Die Königin hat die Order gegeben das ich alles für sie tun soll was sie wünschen. Ich habe euch etwas zu trinken und zu essen gebracht. Erlesenste Speisen, da ich nicht wusste was ihr mögt. Zudem warten ein paar Dienerinnen bereit falls ihr ein Bad wünscht." erklärte sich das Junge Ding das ich höchstens um die 16 oder 17 Jahre schätzte. Ich blickte sie lange an.
"Das einzige was ich mir wünsche Jena ist wieder hier raus zu kommen. Heraus aus diesem Gefängnis." Jena blickte mich traurig an.
"Verzeiht das kann ich euch nicht erfüllen. Schon vor der Tür würde man und aufhalten. Der ganze Korridor ist schwer bewacht. Verzeiht mir Mylady." ich blickte zu dem Fenster während ich antwortete.
"Ich weiß Jena, dich trifft ja auch keine Schuld. Du musst dich fügen sonst Kostet es dich Kopf und Kragen und das werde ich nicht zulassen." ich erhob mich vom Boden und wischte meinen Tränen fort.
"Komm, setz dich zu mir und lass uns etwas zusammen essen." bat ich sie.
"Oh, Mylady das darf ich nicht. Dieses feine essen ist nur für die Königin und für euch bestimmt." ich schüttelte den Kopf.
"Außer uns beiden wird es keiner erfahren. Also setzt dich zu mir und bedien dich." sprach ich zu ihr und ließ mich auf den Stuhl bei dem Tisch nieder wo das essen und Trinken stand.
"Wenn ... wenn ihr es so wünscht ... dann .. dann werde ich es tun." antwortete sie unsicher. Ich lächelte ihr zu. Sie war ein liebes, Junges Mädchen. Viel zu schade um hier im Palast bei dieser Königin zu versauern. Wenn ich von hier floh, würde ich sie mit mir nehmen. Das nahm ich mir fest vor. Jena setzte sich schließlich auf den zweiten Stuhl und nachdem ich angefangen zu essen hatte tat sie es zögernd ebenso. Ich fragte sie nach ihren Aufgaben bisher und anfangs schüchternd dann etwas mutiger erzählte sie mir davon.
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Re: Hauptstadt Dahlia

Beitrag von Lavinia von Argaresh am Sa 3 Nov 2012 - 21:14

Auch wenn es mich kribbelte sie als meine Ultimative Waffe ein zu setzten, so hielt ich mich zurück. Noch konnte ich sie nicht einsetzten. Daher würde sie auch noch eine weile in dem Zimmer hocken. Sie hatte eine Kammerdienerin bekommen und Freigabe für alles was sie sich wünschte. Bekam sehr gutes essen, sogar ein Bad wenn sie wollte. Sie sollte sich mal nicht so anstellen. So dreckig wie sie war, war kaum etwas von ihrer Schönheit zu erkennen. Wie würde sie nur strahlen wenn sie gewaschen und hergerichtet aussah? Sie würde mich glatt in den Schatten stellen. Doch das machte mir nichts aus solange ich sie an meiner Leine hatte konnte ich meinen Singvogel schön vorzeigen. Sie würde parieren oder ich zog andere Seiten auf. Jeder hatte eine Schwachstelle und ich liebte sie herauszufinden und sie gegen denjenigen ein zu setzten. Ich ließ mir Berichterstatten was man so hörte, was ihre Dienerin unten erzählte. Doch bisher war es nicht viel. Das junge Ding bekam ja auch kaum den Mund auf. Na ja, sie würde schon erzählen. Jedoch wartete ich noch ab. Ich wollte nichts überstürzen und erst einmal sammeln.

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Re: Hauptstadt Dahlia

Beitrag von Yvaine am So 4 Nov 2012 - 13:00

Inzwischen war eine Woche vergangen. Ich saß nur in dem Zimmer und blickte aus dem Fenster. Mehrere male hatte ich versucht zu fliehen, leider ohne Erfolg. Der Singvogel im Käfig um es mit der Königins Worten zu beschreiben. Ich hatte mich ein wenig mit Jena angefreundet. Sie erzählte mir alles was sie so in der Burg aufschnappte. Ich achtete darauf ihr aber nicht zu viel von mir zu erzählen. Sie hatte sehr große Angst vor der Königin und ihren Leuten. Mir war klar gewesen das sie nicht umsonst Jena ausgewählt hatten. Doch versuchte ich in der Zeit die mir mit ihr blieb sie ein wenig zu stärken. Hoffentlich half es etwas. Sehnsuchtsvoll blieb mein Blick weiterhin am Fenster in die Ferne. Doch wer sollte mich schon hier befreien kommen. Mich kannte ja keiner und wusste auch nicht das ich hier war. Es hatte doch alles keinen Sinn. Mein Leben bestand aus Flucht und der Kampf ums Überleben. Schon seit ich denken konnte. Als es nun an der Tür klopfte wand ich nicht mal mehr den Kopf um.
"Yvaine?" fragte Jena vorsichtig als sie eintrat. Langsam wand ich meinen Kopf von der Landschaft ab und ihr zu.
"Die Königin verlangt euch zu sehen. Ihr sollt bitte mitkommen." Sie sah sehr verschreckt und ängstlich aus.
"Ist dem so? Ich habe aber kein Verlangen sie zu sehen." entgegnete ich ihr.
"Bitte Mylady. Ich will nicht das sie Böse wird." sprach das Mädchen verängstigt. Sie war mir doch etwas ans Herz gewachsen, ich seufzte und nickte.
"In Ordnung." damit erhob ich mich und schritt in Aufrechter, kampfbereiter Haltung, Selbstbewusst zur Tür und folgte den Soldaten und Jena in den Thronsaal zur Königin.
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Re: Hauptstadt Dahlia

Beitrag von Lavinia von Argaresh am So 4 Nov 2012 - 19:56

Nach einer Woche in dem Zimmer erhoffte ich mir schon etwas mehr als nur einen wütenden Blick und das fauchen wie einer Katze. Ich lehnte bequem in meinem Stuhl und blickte die Frau an die auf mich zu kam. Jena, ihre Dienerin ging schräg hinter ihr. Sich ganz klein machend als wenn sie nicht da währe.
„Willkommen, meine Liebe. Ich hoffe ihr hattet bisher einen schönen Aufenthalt in meiner Burg. Ich hoffe alle wünsche wurden euch zu eurer vollsten Zufriedenheit erfüllt.“ Ich wartete ihre antwort gar nicht erst ab sondern fuhr direkt fort.
„Ich brauch eure Hilfe in einer entscheidenden Sache. Laut der Legende könnt ihr wenn jemand etwas sagt erkennen ob dieser jemand lügt oder die Wahrheit sagt. Wenn dem so ist schaut euch diesen Mann hier an. Es ist einer meiner Berater. Er wollte mir eben weiß machen dass ich mein Volk verhungern lasse, ausbeute und nur mit Waffengewalt den Sieg erzwinge. Denkt ihr ebenso oder spricht er wohlmöglich die Unwahrheit. Lasst euch zeit, ihr habt diese Gabe sicher seit langen nicht mehr eingesetzt, doch es währe sehr ratsam mir es mitzuteilen.“ Sprach ich zu ihr ohne den Blick von der Frau zu heften.

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Re: Hauptstadt Dahlia

Beitrag von Yvaine am So 4 Nov 2012 - 20:08

Ich schritt auf die Königin zu. Wie ein Raubvogel blickte sie mich an. Antworten ließ sie mich auf die Frage gar nicht. Wahr wohl auch eher eine rhetorische Frage als eine ernst gemeinte. Kurz wechselte ich einen Blick zu dem Mann der dort stand und dann wieder zur Königin.
"Warum sollte ich euch helfen? Ihr haltet mich gegen meinen Willen hier gefangen. Wenn ihr glaubt das ich euch helfe dann seit ihr dümmer als ich dachte." Ich würde ihr nicht helfen. War mir doch egal was man von dieser Frau von Drachen hielt und was nicht. Ich würde jede Möglichkeit zur Flucht wahrnehmen. Ich ließ mich von ihr nicht einschüchtern.
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Re: Hauptstadt Dahlia

Beitrag von Lavinia von Argaresh am So 4 Nov 2012 - 20:21

Ich verzog keine Mine. Das war so klar gewesen das sie abweisend reagierte. Doch sie würde ihre Meinung schon noch ändern. Früher oder später.
„Mhmm, ist dem so. Ich hatte immer Gedacht das eine Erbin des Lichts nicht so stur und unkooperativ sind. Zu der Zeit früher waren sie steht’s hilfsbereit und halfen wo sie nur konnten. Vielleicht habe ich mich auch geirrt und ihr seit nichts weiter als eine Hochnäsige Hure die versucht besser dar zu stehen. Wie ich hörte wart ihr ihm Heerlager des Königs von Askalon und es ist Länderweit bekannt wie er über Frauen denkt und was er mit ihnen macht. Und eine hübsche Frau wie ihr unter so vielen Männern…. Hattet ihr sie alle oder nur die ranghöheren Offiziere oder gar den König selbst? Als Mätresse oder Frau des Königs, das ist wohl der Wunsch von euch. Was kann eine Hure mehr vom Leben erwarten.“ Ich funkelte ihr zu, versuchte sie aus der Reserve zu locken das sie ihre Schwäche preisgab an der ich sie festhalten konnte.

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Re: Hauptstadt Dahlia

Beitrag von Yvaine am So 4 Nov 2012 - 20:29

Sie machte mich wütend, sehr wütend zu gar. Was bildete sich diese Person eigentlich ein? Allmächtig und die tollste zu sein oder was? Sie hatte gar keine Ahnung von meinem Leben und was ich so tat.
"Das hat euch alles nicht zu interessieren was ich mit meinen Leben mache und was nicht. Wenn ihr wirklich die Legende der Erbinnen des Lichts kennen würdet so wüsstet ihr das ich jeden Mann der es auch nur versucht vernichten würde. Zudem geht es euch nichts an was ich mit wem zu besprechen hatte und wo ich war und für wie lange. Stellt euch vor es gibt auch Menschen die Hilfeleistungen nicht mit Gewalt erzwingen. Ihr habt kein Recht über mich zu Urteilen. Ein Urteil allein darf die Schöpferin fällen. Ihr seit nicht sie und werdet es niemals sein. Hört auf euch wie sie aufzuführen. Den Hochmut kommt rasch zu Fall. Ich schwöre euch, noch ehe der Winter einbricht werdet ihr von euren hohen Ross hinuntersteigen müssen und selbst an einer Leine laufen, so wie ihr es mit mir versucht." fuhr ich sie wütend an.
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Re: Hauptstadt Dahlia

Beitrag von Lavinia von Argaresh am So 4 Nov 2012 - 20:36

Ich lächelte nur diebisch und ließ mir kaum etwas anmerken. Lange schwieg ich ehe ich mit dem Finger schnippte und der Raum sich füllte mit Soldaten.
„Hochmut kommt vor dem Fall. Da habt ihr Recht, doch zu erst … werde ich euch zu fall bringen.“ Dann wand ich meinen Blick den Soldaten zu.
„Reißt ihr die Kleider vom Leib und habt Spaß mit ihr, aber bitte hier auf der Stelle. Wir alle wollen etwas davon haben.“ Funkelte ich in die Runde.
„Nein, meine Königin, das könnt ihr doch nicht machen.“ Entwich es Jena völlig erschrocken. Mein Blick wanderte zu ihr. Sie hatte den Mund aufbekommen, ja sie mal einer an.
„Halt dich da raus, ich bin die Königin und du hast hier nichts zu melden.“ Einer der Wachen hielt Jena fest als sie versuchte der Lichterbin zur Hilfe zu kommen. Auch stürzten sich nun sämtliche Soldaten auf sie.

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Re: Hauptstadt Dahlia

Beitrag von Roland von Rheinfelden am So 4 Nov 2012 - 20:50

Nach einigen Tagen Ritt stand ich mit meinem Heer vor der Hauptstadt Melaneas, Dahlia.
Die Kriegshörner und Trompeten ließ´ich kräftig stoßen und auch einige Bauern auf den Feldern fielen unseren Schwertern schon als Opfer.
Meine Stimmung war auf dem Höhepunkt. Das war sie also. Die Hauptstadt Lavinias. Sie würde ganz ausgezeichnet in mein Reich passen dachte ich mir. Doch zuerst wollte ich Lavinias Gesicht sehen weshalb ich mein Heer in Sicht- aber nicht Schussweite stehen ließ und wartete bis sich etwas tat.
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Re: Hauptstadt Dahlia

Beitrag von Yvaine am So 4 Nov 2012 - 20:51

Das durfte ja wohl nicht wahr sein. Sofort ging ich in Verteidigungsstellung. Doch wie sollte ich gegen so viele Kämpfen? Wenn ich einen vernichtete war ich erstmal außer gefecht und derjenige würde sicher dann schnell überwältigt werden. Anderseits, je näher andere um mich herum waren wenn ich die Kraft entfesselte desto schmerzvoller war es für sie und sie würden mir eine weile fern bleiben. Es war garantiert ein Test von dieser Frau. Zu schauen wie ich reagiere. Doch was sollte ich tun. Aus den Augenwinkeln sah ich wie Jena festgehalten wurde. Ich wollte nicht das man ihr was tat, doch zur Hilfe eilen konnte ich ihr ebenso nicht. Alles hatte seine vor und nachteile. Die Männer rückten näher auf, die Hände nach mir ausstreckend. Erwischten hier und da mein Kleid und zerrten daran wie Hunde an einem Stückfleisch. Nach etwas anderes fühlte ich mich gerade auch nicht. Es war widerlich. Ich wehrte mich nach Leibeskräften. Freiwillig würden die mich nicht bekommen. Bisher war ich dem ganzen immer entgangen. und eigentlich hatte ich es nicht vorgehabt in nächster Zeit meinen Schlafplatz mit einem Mann zuteilen und schon gar nicht mit so vielen einfachen Soldaten gleichzeitig. Ich hatte scheinbar keine andere Wahl, die Hände der vielen Männer waren fürchterlich auf meiner Haut. Das ertrug ich nicht. ich versuchte meinen verstand zu kanalisieren und suchte mir den stärksten aus, packte seinen Hals und setzte meine Kraft gegen ihn ein. Ein Donner ohne Hall ertönte und die umstehenden Soldaten fuhren vor schmerzend schreiend zurück. Erschöpft ließ ich meine Hand sinken.
"Herrin, befehligt mich." sprach der Soldat nun zu mir.
"Beschütze ... mich." hauchte ich nahezu und er legte mir seinen Mantel über und trug mich in eine Ecke solang die anderen noch außer Gefecht waren.
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Re: Hauptstadt Dahlia

Beitrag von Lavinia von Argaresh am So 4 Nov 2012 - 21:05

Die Stadt war abgeriegelt. Meine Armee war drinnen postiert so wie zwei kleinere außerhalb. Ich hatte mit wachsender Neugierde jede Bewegung von Yvaine verfolgt. Der Schmerz der mich kurz durchfuhr war nicht so heftig wie die anderen umstehenden wohl ihn verspürten da ich weiter weg war. Ich blickte nun den Soldaten an der sie in die Ecke gebracht hatte. Sie sah blass und erschöpft aus. Aber sie hatte sich verraten das sie die Erbin des Lichts war. Ich vernahm nun das hektische rennen der Soldaten und die Hörner und Trompeten. Da war er also. Der König von Askalon. Ich erhob mich aus meinem Thron und schnippte mit den Fingern.
„Tötet den Soldaten, fesselt sie und bringt sie in das Königliche Gemach. Verhindert dass sie sich etwas anzieht notfalls mit Gewalt. Doch keiner wird sich an ihr vergreifen. Ich werde nun unseren Gast begrüßen.“
Die Soldaten taten sofort was ich befahl. Dann schritt ich gefolgt von meinen Leibwächter zu einem der Hohen Mauern. Blickte über die Stadt und auf die Ebene.
„Da steht er also. Hat es tatsächlich gewagt hier her zu kommen. Bogenschützen nach vorne, Sobald sie in Schussweite kommen, feuern. Sichert die Tore, bringt die Frauen und Kinder in die Schutzhöhle. Jeder andere Junge und Mann zu den Waffen. Wir werden meine Stadt nicht so schnell aufgeben.“ Mein Blick wanderte zu der Fahne die Schräg über mir hing, meine Haare wehten im Wind unterhalb meiner Krone während ich ruhig dastand.
„Schickt einen Boten und fragt ihn ob er freiwillig aufgibt und ich ihn so ziehen lassen kann oder ob er ohne Kopf zurückkehren möchte.“

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Re: Hauptstadt Dahlia

Beitrag von Roland von Rheinfelden am Do 15 Nov 2012 - 19:19

Es tat sich lange nichts im Inneren der Hauptstadt. Dann öffnete sich das Tor und ein Mann auf einem Pferd kam herausgeritten.
Nachdem er durchsucht wurde empfing ich ihn und hörte mir seine Botschaft an. Ohne Gemütsregung hieb ich ihm den Kopf vom Körper.
Lavinia würde den Kopf in einem Korb von einem Tuch bedeckt erhalten und den Körper, nun ja, der Körper wurde auf ein Katapult gelegt und in die Stadt geworfen.
Die junge und unerfahrene Königin Melaneas sollte wissen mit wem sie es zu tun hatte.
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