Hauptstadt Luca - Die Burg

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Hauptstadt Luca - Die Burg

Beitrag von Erzähler am Di 27 Nov 2012 - 18:43

Die Burg des derweiligen Herrschers von Tydeion

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Re: Hauptstadt Luca - Die Burg

Beitrag von Oriana Theirin am Di 27 Nov 2012 - 19:50

cf: Die Wälder

Mit gezücktem, erhobenem und blutverschmierten Schwert war Oriana durch die Stadt geritten, zeigend, welches Schicksal den Feinden der Krone und jenen Tydeions blühte. Die Mengen hatten sie bejubelt, die Rückkehr der Königin, die plötzlich entführt worden war, und nach der man gesucht hatte. Temporär, so wusste sie, hatte Lord Theses die Regierung übernommen, und von ihm waren auch die Befehle gekommen. Er war ein alternder Mann mit spitzer Zunge und einer der wenigen, denen Oriana traute, und denen sie, sollte ihr etwas zustoßen, temporär Oberhaupt Tydeions war. Oriana hatte den Mann in Ilivia kennengelernt, und er hatte sie mit seinem wachen Geist sofort bestochen, sodass sie ihn trotz seines hohen Alters und des Widerwillens nach Luca gebracht hatte.
Oriana ritt auf dem Schlosshof ein und stieg dort angekommen alsbald vom Pferd. Während sie es dem starrenden Stallburschen übergab, kam auch sofort die Kammerherrin mit aufgelöstem Haar und wehenden Röcken, die ihrer dicklichen Figur nur wenig schmeichelten, auf sie zugerannt.
"Eure Majestät, wir dachten, wir hätten Euch verloren, wir waren alle so in Aufruhr. Lord Theses hat zeitweilig die Regierung übernommen und ..." Sie stockte, als sie das Schwert sah.
"Ein Ritter in strahlender Rüstung hat mich gerettet." Oriana grinste ansatzweise und deutete auf sich, und dann wandte sie den Blick Leander zu.
"Wäre er nicht gewesen, wäre die Dynastie Theirin ausgelöscht worden. Richtet die Gastgemächer her, es soll ihm an nichts mangeln." Lady Lyta bemerkte Orianas viel zu langen Blick auf Leander, doch sie knickste sogleich ohne etwas zu sagen, und lief in atemberaubender Geschwindigkeit die Stufen hoch. Die Dienderschaft und die Soldaten hielten sich auf respektvollem Abstand, niemand wagte es, die Königin anzusprechen Die beiden Wachen hatte sie fortgeschickt, und so konnte sie ihrem Geliebten unbemerkt ein paar Worte zuraunen.
"Wir werden den Rat einberufen, an dem du auch teilnehmen musst. Ich werde mich umziehen und frischmachen, du hast Zeit um dich zu verarzten. Bis dahin sollten alle eingetroffen sein." Sie lächelte schmal, und sie wollte ihn schon zu sich ziehen und küssen, unterließ es dann jedoch. Sie neigte ihm lediglich den Kopf zu und verschwand oben in der Burg.

In ihren Gemächern angekommen, rannten die Zofen schon wie aufgescheuchte Hühner umher. Alles ging jedoch schnell und geordnet vonstatten, Bianca half ihr, die Rüstung und die Unterkleider auszuziehen - sie war die Tochter des Hofschmieds und verstand sich deshalb auf Rüstungen - und Lucia zog ihr frische Unterkleider an und präsentierte ihr die frische Robe, ein recht einfaches Stück aus burgunderrotem Samt. Die Schuhe waren von leichtem Absatz und relativ ungemütlich, doch sie sahen sooo hübsch aus, wie die Mädchen es nannten. Lady Lyta bugsierte flink durch die Kammer und gab den Frauen Anweisungen. Eine half der Königin, das Gesicht zu waschen, die andere kümmerte sich um die Haare, um jene auszubürsten. Man entschied sich für den silbernen Stirnreif, der mit mit Rubinen besetzt war. Manchmal kam sie sich vor wie ein Pferd, das gleichzeitig gefüttert, gestriegelt und die Mähne geflochten bekam. Sie nickte den Frauen kurz zu und verließ dann eiligen Schrittes die Kammer, Lady Lyta folgte ihr.

Erst an der Pforte zum Ratssaal ließ sie sich abwimmeln. Eines musste man ihr lassen - sie konnte organisieren. Allerdings konnte Oriana eine herrische Glucke im Rat nicht brauchen, und die Soldaten, die die Tür bewachten, zogen ihre Hellebarden ein, als die Königin an ihnen vorbeischritt. Die Männer, nach denen sie verlangt hatte, waren versammelt.
"Wie, beim Zerstörer, war es möglich, dass eine Verbrecherbande zwei der Königinnengarden abwimmeln konnten, sodass sie mit uns durch die ganze Stadt reiten und es fast einen ganzen Tag gedauert hat, bis wir gefunden wurden?" Ein offizieller Anlass, und sie verwendete das Pluralis Majestis. Sie ließ sich auf thronähnlichen, reichverzierten Stuhl am Ende des langen Tisches nieder.
"Wir verlangen Erklärungen." EIn Diener reichte ihr Wein, und sie behielt den silbernen Kelch in der Hand, jeden der Männer anstarrend.

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Re: Hauptstadt Luca - Die Burg

Beitrag von Leander Mador am Di 27 Nov 2012 - 20:17

Ich war gefolgt. Alles im Blick und stehts mit leicht gesenkten Kopf. So auf die schnelle hatte ich keinen gesehen der sich dazu äußerte das ich mit ihr und den anderen geritten war. Erst auf dem Schlosshof wo die Stallburschen angelaufen kamen. Oriana sprach zu der Dame und ich meinte sie zu kennen. war mir aber nicht sicher. 11 Jahre waren eine lange Zeit. Ein Stallbursche wollte mir mein Pferd ab nehmen doch ich bat ihn mit einer kurzen sanften geste es zu lassen. ich war es nicht gewohnt andere sich um mein Pferd kümmern zu lassen. Ich blieb einen Augenblick noch sitzen und stieg dann ab als Oriana sich an mich wendete. Meine Mimik war ausdruckslos wie es sich gehörte. Ich nickte ihr zu und neigte leicht meinen Kopf.
"Habt Dank meine Königin. Ich werde anwesend sein." antwortete ich ihr und sah ihr nach ehe ich mein Pferd in den Stall brachte und rasch versorgte. Dann wählte ich einen Jungen Stallburschen aus er solle auf mein Pferd acht geben und niemanden anderen daran lassen. Der Junge nickte mit großen Augen. Zuvor hatte er sicher noch nie die Gelegenheit bekommen zu so einer Aufgabe. Doch ich gab jedem eine Chance, da ich wusste das auch ich in dem Alter Angefangen hatte und welche ehre es war einem Ritter zu helfen. Schließlich nahm ich meine Sachen und ließ mir das Gästegemach zeigen. Rasch legte ich meine Sachen ab und auf einen Stuhl. Dankte dem Burschen für das Wasser und bat ihn noch Streifen für den Verband zu holen, was er auch recht bald ausführte. So zog ich die Sachen kurz aus und reinigte die Wunde.
"Mein Herr, kann ich eure Sachen hinab zum Waschen geben?" Ich blickte den Jungen einen Augenblick an und nickte. Reichte ihm dann jene und zog dann rasch meine zweit Kleidung an. Es war das einzige was ich noch besaß und nur halb bekleidet konnte ich nicht bei dem Rat auftauchen. Schon im gehen zu dem Saal wo ich hinsollte, wusste ich sehr wohl wo jener war, doch wollte ich nicht sofort mit der Tür ins haus fallen, brachte mich der Bursche schließlich hin und ich hängte mir noch meinen Umhang um schritt deutlichen Schrittes hinterher. Allein an meiner Haltung erkannte man in mir den Ritter und hier und dort sah ich vom Personal interessierte neugierige Blicke. Schließlich angekommen atmete ich tief durch. Das würde nun die erste Feuerprobe werden. Vor dem Ratssaal standen die Soldaten mit den Hellbarden und versperrten mir den Weg.
"Ich werde erwartet, Soldat."
"Das kann jeder behaupten. Wir werden bescheid geben. Wartet hier." Sie schickten den Diener hinein um der Königin bescheid zu geben. Ich rührte mich nicht von der Stelle, keinen Meter und fixierte die beiden Soldaten genaustens. Es währe ein leichtes sie auszuschalten und hinein zu gehen. Doch ich ließ es und stand nur da mit festen Blick.

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Re: Hauptstadt Luca - Die Burg

Beitrag von Oriana Theirin am Di 27 Nov 2012 - 20:40

Orianas Blick, der durch die vier anwesenden Männer wanderte, wurde plötzlich abgelenkt, als einer der Soldaten den Saal betrat und vor ihr salutierte.
"Ma'am, ein Mann steht vor der Tür, er ist uns unbekannt. Er behauptet, dass Ihr ihn erwartet. Stimmt das?" Oriana nickte nur knapp und der Soldat salutierte erneut, ehe er dem anderen zunickte. Man ließ Leander passieren, und die Männer blickten ihn beim hereinkommen an, schweigen jedoch, gewisses prüfendes Mustern.
"Dieser Mann hat uns vor vermutlich Vergewaltigung, Mord und das Königreich vor Erpressung bewahrt. Doch wir fragen unsere Herren, ist es denn nicht an ihnen zu versichern, dass es nicht dazu kommt und wir nicht nicht einmal in jene Gefahr kommen?"
Orianas Stimme war volltönend, klar und laut genug, kein ängstliches Wispern mehr wie im Unterschlupf. Sie trank einen großen Schluck Wein und wartete, bis Leander sich gesetzt hatte, ohne ihn anzusehen. Sie sah, das Sir Aszael ansetzte, etwas zu sagen, doch sein Vorgesetzter unterband dies mit knapper Geste. Lord Theses glasklare Augen ruhten auf ihr, und Sir Obero musterte den Neuankömmling, als konnte er ihm direkt in die Seele starren. Er war der Kommandant er gesamten Stadtwache, ein erfahrener, exzellenter Mann.
"Ihr könnt das bestätigen?", meinte sie dann knapp und ohne jegliche Regung Leander zugewandt, und sie wartete kurz ab.
"Wie lange brauchte die Garde, um mobil zu machen und wie lange dauerte es, bis die Nachricht hier angekommen war?", meinte sie dann und Sir Obero und Lord Theses tauschten einen kurzen Blick, ehe der alternde Adelige sich erhob.
"Eine halbe Stunde Ma'am, die Garde fächerte sogleich aus." Oriana erhob sich, und schlug mit der Faust auf den Tisch.
"Sollten wir die Möglichkeit gehabt haben, die Stadt zu verlassen? Wir denken nicht! Sollte es für die prestigeträchtige Königsgarde möglich gewesen sein, sich von ein paar Banditen, Lumpenpack, oder was wissen wir, möglich gewesen sein, so lange in Schach halten zu lassen, dass wir entführt werden konnten, und warum ist keinerlei Garde eingeschritten?" Ihre Stimme war stetig angeschwollen und hatte sich zum Ende hin in ein regelrechtes Brüllen verwandelt. Der ganze Saal mehr merkwürdig still, abseits von Lord Theses, der sich nur die Nasenwurzel massierte.
"Ma'am, das EInzige, was wir machen können, wäre die nähere Umgebung von Luca nach ihren Nestern zu durchkämmen und etwaige Verdächtige hier in der Stadt festzunehmen." Er war der einzige, der mit Nüchternheit mit der wutschäumenden Königin sprechen konnte und auch der einige, der sich dies traute.
"Und natürlich eine Belohnung für den ... Helden finden." Er lächelte sachte, und Oriana war alarmiert. Wusste er...?
Obero, Ihr leitet Disziplinarverfahren ein. Ich möchte die Berichte so schnell wie möglich haben und wegen Unterlassung die entsprechenden Wachen richten. Orsin, Aszael. Über Euch entscheide ich in kommenden Tagen. Und der Held... was wünscht sich der Held von uns?"

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Re: Hauptstadt Luca - Die Burg

Beitrag von Leander Mador am Di 27 Nov 2012 - 21:21

Ich beobachtete sehr genau und funkelte ganz kurz die Soldaten an. Nun ja, sie taten ihre Pflicht. Als sie endlich den Weg frei gaben trat ich ein. Aufrechte Haltung, festen Schrittes, neutrale Mine. Ich nickte den anwesenden Herren zu und verneigte mich kurz vor Oriana ehe ich mich auf einen freien Stuhl setzte. Ich ließ mir nichts anmerken, ließ nicht in mich hinein Blicken und doch war ich in Alarmbereitschaft, still, beobachtend und ruhig. Auch als Oriana wütend wurde und ihre Stimme erhebte, sagte ich nichts und ließ mir nichts anmerken, was bei anderen in der Runde nicht so der Fall war. Lediglich der älteste, der auch sprach schien seinen Mund auf zu bekommen. Als sie kurz fragte, hatte ich genickt. Bestätigt das dem so war. Nur einmal leicht und kurz. Ich hielt die Maske der Neutralität aufrecht. Wartete ab. Ich studierte die Männer hier im Raum ohne mir etwas anmerken zu lassen. Der ältere Herr der sprach und auch mich als ... Held bezeichnete war mir nicht so geheuer. Vor ihm musste ich mich wohl am meisten in acht nehmen. Als Oriana mich nun ansprach, wand ich meinen Blick zu ihr. Schwieg einen kurzen Augenblick als wenn ich über ihre Worte nachdenken würde. Schließlich begann ich zu sprechen.
"Meine Königin. Ich begehre keine Belohnung für jene Hilfe die ich euch zukommen ließ. Meine Belohnung erhielt ich bereits als ich euch sicher hier her geleiten konnte. Hier wo ihr wieder in Sicherheit seit. Ich danke euch auch für die Großzügigkeit für das Quartier für die Nacht. Ich verspreche euch, nicht weiter aufzufallen und gleich morgen meiner Wege zu gehen." Ich atmete einmal ein und aus sah jeden der anwesenden Männer an ehe ich wieder ansetzte ehe irgendeiner sprechen konnte.
"Jedoch würde ich euch gerne einen kleinen untertänigsten Rat geben." ich wartete kurz ihre Reaktion ab ehe ich weiter sprach.
"Verzeiht mir auch meine Ausdrücke, doch ich möchte es jedem hier begreiflich machen. Mir ist aufgefallen das eure Soldaten und Wachen nicht gerade die hellsten sind. Ihre Blickte sind abgelenkt, die Ausübung ihrer Pflichten scheinen mir viele nicht ganz so ernst zu nehmen. Eure Kavallerie die uns entgegenkam, nicht genügend ausgebildet ebenso wenig wie einiger eurer Wachen hier in der Burg. Ich habe gesehen das ihr euch selbst gut beschützen könnt. Ihr seit eine ausgezeichnete Kämpferin, meine Königin, doch scheint ihr die einzige an eurem Hof zu sein. Allein die flüchtigen Momente die ich seit dem ankommen gesehen haben lässt mich schließen das ein gut ausgebildeter Assassine keine halbe Stunde brauchen würde um in die Burg herein zukommen, euch zu töten und wieder unbemerkt zu verschwinden. Nicht das ich das im Sinne habe, doch ihr solltet eure Soldaten härter ran nehmen. Das dies, was heute geschah nicht noch einmal passiert." Ich hatte viele Ansätze von Protest gesehen bei den Ratsmitgliedern und ich war mir mehr als bewusst das ich sie soeben ziemlich charmant niedergemacht hatte und das sie das nicht auf sich sitzen lassen würden. Daher erhob ich mich und ging um den Tisch herum auf Oriana zu, blieb aber vier Schritte entfernt stehen, beugte mein knie vor und senkte den Kopf.
"Verzeiht Majestät das ich so offen und forsch sprach. Doch betrübt es mich zu sehen, das alle laut tönen zu sagen sie wollen euch schützen, aber wenn es dann dazu kommt, sie umfallen wie ein Blatt im Wind. Macht mit mir was ihr wollt. Lasst mich für jene Unverfrorenheit bestrafen. Doch verbietet mir nicht die Wahrheit zu sagen."

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Re: Hauptstadt Luca - Die Burg

Beitrag von Oriana Theirin am Di 27 Nov 2012 - 22:34

Oriana nickte ihn großzügig ab und setzte sich wieder hin, den Weinkelch leerend und vor sich auf den Tisch donnernd, sich. Vielleicht war sie in ihrer Verhaltensweise manchmal männlich - aber das kam wohl eher davon, dass sie meist von eben jenen umgeben war, weniger von Frauen. Daran lag es wohl auch, dass sie sich lieber mit Schwertern umgab als mit Schmuck.
Sie nickte lediglich, als ihr Geliebter sagte, dass er keine Belohnung einfordern wollte - die Belohnung würde er sich vermutlich heute Nacht in der Kammer der Königin holen. Oriana grinste innerlich bei dem Gedanken, auch wenn ihre Miene unberührt blieb. Auch hörte sie sich mit unberührter Miene die Kritik an ihrer Garde an. Aszael wollte aufspringen und ihn zurechtweisen, doch sowohl Oriana als auch Orsin warfen ihm einen knappen, vielsagenden Blick zu, sodass der blutjunge Ritter schwieg.
Nun, Recht hatte er, und Oriana wusste das auch. Sie hielt die Zügel viel zu lasch, und es war auch für sie zweifelhaft, ob sie einen realen Angriff überlebt hätte, wenn die ihre Ritter so herumsprangen wie Jungfrauen in der Hochzeitsnacht.
Obero schnaubte vor Wut, Aszael blickte diesen Halunken hasserfüllt an, Orsin blickte beschämt zur Seite, lediglich Theses strich sich über den weißen Bart und lächelte wissend.
"Haben die Herren noch etwas hinzuzufügen?", sagte sie dann und blickte kurz in die Runde, doch noch ehe jemand antworten konnte, erhob die Königin ihre Stimme erneut.
"Ihr habt Eure Befehle, und wir erwarten, dass sie unverzüglich durchgeführt werden. Lasst die Dokumente sie in unser Arbeitszimmer bringen. Lasst uns allein."
Simultan standen die Männer nun auf und Schritten um den Tisch herum, verbeugten sich vor der Königin und gingen dann hinaus, Theses als letzter. Er nahm die Hand seiner Herrscherin und drückte sie kurz.
"Madame hat einen exzellenten Berater in militärischen Dingen gefunden. Ich hoffe doch, dass der Held noch länger am Hofe bleiben wird." Er lächelte und funkelte Leander an, in seinen Augen war Wissenheit zu erkennen, doch keine Hinterlist. Nachdem er gegangen war, die Tür zugefallen und die Wachen sich wieder positioniert hatten vor der Tür, blickte Oriana zu Leander.
"Entführung, Lügen vor dem königlichen Rat, Kritik an Ihrer Majestät. Habe ich etwas vergessen?" Sie hielt ihm ihre Hand hin, den Siegelring mit dem Wappen Tydeions zum Kuss.
"Wünscht der Herr in großer Gesellschaft zu speisen heute Abend?"

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Re: Hauptstadt Luca - Die Burg

Beitrag von Leander Mador am Di 27 Nov 2012 - 22:51

Ich blieb weiter kniend vor ihr hob lediglich leicht den Kopf etwas an und schwieg. Ließ mir nicht anmerken was ich dachte, fühlte oder was auch immer. Als sich die Männer nun verabschiedeten, blieb ich immer noch wo ich war. Sie hatte mir noch nicht gestattet aufzustehen. Als nun als letzter der ältere Berater zu ihr trat und sprach blickte ich ihn an. Erkannte in seinen Augen etwas, was ich bei den anderen Beratern vermisste. Mochte es sein alter sein oder sein scharfer verstand. Was immer es war, er war sehr gescheit und ich schätze ihn so ein das er trotz aller härte sein Herz am rechten fleck trug. Abwartend schwieg ich bis die Tore zufielen. Oriana sprach nun wieder und kurz umzuckte ein leichtes schmunzeln meine Lippen. Ich nahm sachte ihre Hand entgegen und küsste den Ring. Das Siegel der Macht.
"Ihr habt den Kuss vergessen, eure Hoheit." schmunzelte ich noch immer leicht und hob nun meinen Blick wieder zu ihr an, die Hand noch immer haltend.
"Nicht unbedingt. Ich bin nicht so der Typ in großer Runde zu Speisen. Ich ziehe es in sehr kleinem Rahmen vor. Doch solltet ihr, wenn ihr den Wunsch hängt in großer Runde zu Speisen, nicht von meinen abbringen lassen. Eine kleine bitte hätte ich noch. Nennt mich nicht Held. Als jenen fühle ich mich keineswegs." Ich erhob mich schließlich und hielt noch einen Augenblick ihre Hand ehe sie los ließ und Respektvoll einen Schritt zurücktrat. Ich hatte mich völlig ihrer Befehlsgewalt unterworfen und würde es auch tun. Ich war nicht mehr mein eigener Herr in dieser Sache. Ich war nicht länger der Anführer der alle Pflichten hatte. Ich konnte es abgeben zumindest zu einem Teil. Je nachdem gewährte sie mir vielleicht die Königinnengarde zu trainieren, auf das diese verzogenen Kinder lernten was es hieß jemanden zu schützen.
"Wonach steht euch der sinn meine Königin?" fragte ich schließlich als ich den Gedanken wieder abgeschüttelt hatte.

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Re: Hauptstadt Luca - Die Burg

Beitrag von Oriana Theirin am Di 27 Nov 2012 - 23:16

Kurz bevor er ihre Hand los ließ, umfasste sie noch seine raue Wange und lächelte dann zu ihm hoch. Sie blieb noch einen Augenblick lang auf dem Stuhl sitzen und sah ihn schlicht an, ehe sie sich dann auch ebenfalls erhob und ein paar Schritte durch den großen Raum machte.
"Umso besser. Ich kann für heute darauf verzichten, mich hübsch machen zu lassen, um in einer Runde zu sitzen, wo sich jeder nach meinem Befinden erkundigt und dem anderen die Schuld für diesen Vorfall zuschiebt. Die Schlangengrube sagt mir für heute nicht unbedingt zu. Und sag nicht, dass ich ohnehin immer hübsch bin. Das durfte ich mir schon oft genug anhören." Sie drehte sich mit einem angedeutetem Grinsen zu ihm um und ging abermals in seine Richtung die Hände hinter dem Rücken ineinandergefaltet.
"Theses ist einer der wenigen guten Männer hier am Hof. Ehrlich, Vorausschauend. Halte ihn auf deiner Seite." Nicht davon zu sprechen, dass er vermutlich das Gesicht kannte, oder vielleicht doch eine Art Zärtlichkeit in den Blicken der Liebenden gesehen hatte, durch die kühlen, maskenhaften Mienen.
"Hütte dich vor den anderen. Sie würden sich gegenseitig in einen Minenschacht stoßen, wenn es hieße, dass sie ihre Stellung behalten dürften. Oder aufsteigen."
Sie nahm seine Hände in ihre. Ihre Hände waren schmal, klein und weiß, wie bei einer Porzellanpuppe. Nicht die einer Kriegerin. Einen Moment lang blieb sie ruhig und musterte die Hände, ehe sie dann abermals, umso leiser die Stimme erhob.
"Dürfte ich den Helden zum Dinieren in unsere Privatgemächer einladen heute Abend?" Sie grinste nun wieder, umso breiter, hatte er doch verlangt, man möge ihn nicht Held nennen.
"Ich denke, jemand der elf Jahre lang in Verbannung leben musste und zu seiner Geliebten zurückkehrte, darf Held genannt werden, oder nicht? Natürlich weichen die Umschreibungen eines Helden ab, und das hängt von jeder Person ab, wie man ihn definieren würde, und..." Plötzlich unterbrach sie ihren Monolog.
"Ich glaube, der Held hat sich einen Kuss gewünscht? Reicht das als Belohnung?" Und sie schlag ihren Arm um seinen Nacken und tat eben jenes.

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Re: Hauptstadt Luca - Die Burg

Beitrag von Leander Mador am Di 27 Nov 2012 - 23:29

Ich lächelte sie ganz leicht an als sie ihre Hand aufmeine Wange legte. Hörte ihr dann zu während sie sprach, blieb aber auf meinen Platz vorerst stehen. Ich musste schmunzeln.
"Wenn ich ehrlich bin, so hätte ich das wohl nur vor deinen Beratern oder der Schlangengrube gesagt. Ich finde eher das du ein wenig erschöpft wirkst und dir etwas ruhe gut tut." sprach ich zu ihr und nickte als sie weiter sprach. Merkte mir welchen Rat sie mir gab. So in der Art hatte ich ihn auch eingeschätzt und die anderen Männer ebenso. Ich hatte mir keine Freunde bei ihnen heute gemacht. Doch bei Theses würde ich das wohl tun, mit etwas Geschick. Ich blickte sie an als sie ihre Hände in meine legte und schaute ebenso kurz auf jene hinab ehe ich sie wieder anblickte. Musste kurz schmunzelnd den Kopf schüttel.
"Es währe mir eine ehre Mylady bei euch zu dinieren." kurz hob ich ihre beiden hände an meine Lippen und hauchte einen Kuss darauf ehe sie weiter sprach und ich wieder aufmerksam zuhörte ehe sie abbrach und ihre Arme um meinen Hals legte. Sanft schloss ich sie in meine Arme und hielt sie darin fest. Ich antwortete nicht auf ihre fragen sondern erwiderte den Kuss liebevoll. Es bedarf keiner Worte. Sie konnte diesbezüglich sich eh denken wie ich dachte. Nach 11 Jahren. 11 Jahre in denen keiner von uns wusste je den anderen wiederzusehen. Sehnsucht mischte sich in meinen Kuss. Ich liebte sie noch wie damals und viel mehr. Ich hatte Angst jeden Moment aus einem Traum aufzuwachen. Doch alles blieb, ebenso wie sie in meinen Armen.

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Re: Hauptstadt Luca - Die Burg

Beitrag von Oriana Theirin am Mi 28 Nov 2012 - 23:01

Oriana zuckte lediglich mit den Schultern. Sie war für tydeionische Verhältnisse relativ alt und die ständige Sorge um ihre eigene Sicherheit sowie die des Landes, gepaart mit ihrer Arbeitswut hatten Spuren auf dem naturblassen Gesicht hinterlassen, die man an anderen Tagen mit Kosmetika zu übertünchen versuchte, doch heute war dies nicht der Fall. Zudem wirkte sich der ganze Stress des Tages auch nicht positiv auf auf ihre Verfassung aus. Sie versuchte dennoch, die gerade Haltung zu bewahren und sich nichts anmerken zu lassen. Sie war es eben gewohnt, die königliche Maske zu tragen.
"Aber du musst doch Lobeshymnen auf meine bleiche Haut, meine Augenringe und rauen Hände singen!", meinte sie in gespieltem Protest. Schmeicheln konte man ihr damit wirklich nicht mehr, sie war immerhin eine erwachsene Frau. Sie lächlte kokett, als er ihre Hände küsste. Ohnehin hätte sie ein Ablehnen nicht akzeptiert, und wenn sie sich ihm hätte aufzwingen müssen. Der Kuss jedoch verriet, dass sie sich in dieser Hinsicht keine Sorgen hatte machen müssen, und sie nahm seine Hand, um sie an die durch das Mieder schlanke Taille zu führen. Sie grinste wie von Glück beseelt in der Kuss hinein, und es dauerte einige wunderbar lange Augenblicke, bis sie sich löste. Außer ihm hatte sie nie einen Mann geküsst, und es war eine seltsam berauschende Erfahrung nach all der Zeit. Es waren nicht mehr das scheue Berühren der Lippen der 16-jährigen Prinzessin, gepaart mit jugendlichem Übermut, sondern die leidenschaftliche, hingebende Sehnsucht eine Frau, die sich jahrelang nach einen Mann verzehrt hat. Sie küsste ihn erneut, und mehrmals hintereinander, von Moment zu Moment intensiver, kräftiger, bis es schon fast an Brutalität grenzte - schließlich löste sie sich schwer atmend von ihm und lachte befreit. Sie war seit Jahren nicht mehr die Eiserne Jungfrau, sondern nur Oriana.
"Wir hören besser auf, ehe ich noch auf ganz andere Gedanken, den Ratstisch darin involvierend, bekomme... willst du dich ebenso ausruhen?", fragte sie dann, immer noch mit übermütigem Grinsen.

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Re: Hauptstadt Luca - Die Burg

Beitrag von Leander Mador am Do 29 Nov 2012 - 13:40

Ich hatte nur auf ihren kleinen Prostest geschmunzelt. Als sie mir ihrer Hand meine Hand auf ihre Taille legte schmunzelte ich ganz leicht und nahm meine Andere Hand ebenso dort hin. Zog sie dabei noch etwas leicht zu mir hin. Jeden einzelnen Kuss der folgte kam ich ihr schon entgegen und auch meine wurden intensiver. Meine Hände zogen sie noch näher an mich heran, wanderten von ihrer Taille hinab zu ihrem wohlgeformten Po und wieder hinauf. Als sie sich löste war auch meine Atmung erhöht und und blickte sie mit einem kleinen Funkeln an.
"Du hast Recht. Der Ratstisch währe doch ein wenig extrem." entgegnete ich ihr und legte meine Hand noch einmal in ihren Nacken und küsste sie kurz erneut ehe ich mich löste.
"Nur ein wenig ausruhen. Doch meine Königin versprach mir ein Abendessen. Das währe sicher eine gute Phase zum ausruhen." fügte ich nun nach dem Kuss meinen Worten hinzu. Auch wenn ich mich sehr nach ihr nun noch mehr verzerrte, so sollten wir wirklich nicht hier übereinander herfallen und wohl möglich dabei ertappt werden. Mein amüsiertes Schmunzeln blieb auf meinem Gesicht und strich ihr dabei sanft mit meinem Daumen über die Wange ehe ich mich komplett von ihr löste.
"Ich werde mich dann kurz zurück ziehen ehre du mich rufen lässt." sprach ich und verneigte mich leicht vor ihr.

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Re: Hauptstadt Luca - Die Burg

Beitrag von Oriana Theirin am Sa 1 Dez 2012 - 0:24

Oriana lachte leise und schlug ihm mit dem Handrücken auf die Brust.
"Meine Großmutter behauptete stets, meine Tante sei auf diesem Tisch gezeugt worden. Ich verstand dann auch irgendwann, nachdem ich dich kennengelernt hatte, was das bedeutete. Du verstehst, dass ich sämtliche Räte zunächst im Thronsaal abhielt. Aber gut, meine Großmutter war gegen Ende hin auch sehr wirr im Kopf und behauptete stets, die Schmoops würden angreifen." Lady Talisa Theirin war die ehrwürdige Frau von König Alban, dem Schwert gewesen, Mutter der Eisenhand und hatte einen gewaltigen Sprung in der Schüssel, und das war nur noch freundlich ausgedrückt. Sie war verstorben, als Oriana knapp 14 Jahre alt war, aber ihre Geschichten hat die Königin heute noch im Kopf.
Sie legte ihre Hand auf die seine, jedoch stieß sie sie rasch wieder weg, als sie hörte, wie die Tür des Saales geöffnet wurde. Es war eines der Mädchen, deren Eltern sie auf den Hof geschickt haben, um Kammerdienerin der Königin zu werden, damit sie immerhin ein besseres Leben in Aussicht hatte. Athelin hieß sie. Sie war blass, länglich mit flachsblondem Haar und leichtem Überbiss, ansonsten aber ein furchtbar liebes Mädchen. Aber das kümmerte Oriana nun wenig. Was hatte sie gesehen? Ihre Augen weiteten sich und sie starrte das Mädchen an, das hastig knickste.
"I-ich... Majestät, i-i-ich, es tut mir L-leid, Euch zu b-belästigen, aber Lady Lyta h-hat mich herschickt um Euch z-zu sagen, dass S-sir Thalnos Euch die gewünschten B-Berichte in Eurem Arbeitsz-zimmer hinterlassen hat und jene k-keinen Aufschub dulden." Ihre Stimme zitterte, und ihr Kleid aus altrosa Stoff bildetetn mit dem Farbton ihres Gesichts eine Einheit. Sie starrte zu Boden, als hätte sie die beiden tatsächlich bei der Entweihung des Ratstisches erwischt. Oriana schwieg. Es breitete sich eine sehr unangenehme Stille aus.
"Gut. Geh in die Küche und sag, dass ich heute allein mit unserem Gast zu speisen wünsche." Orianas Stimme war präzise und beherrscht. Athelin knickste, und wollte sich hastig umdrehen. Die Königin rief sie zurück, udn sie erstarrte mitten in der Bewegung.
"Kein Wort. Verstanden?" Athenil nickte wieder hastig und stolperte fast in über ihren eigenen Füße. Sie würde plaudern. Oriana sah Leander nicht an, als sie ein kurzes Kopfnicken andeutete.
"Wir sehen uns heute Abend. Ich lasse einen der Bediensteten vorbeischicken." Tonlos war ihre Stimme, und die Gedanken waren taub. Sie verließ den Ratsaal mit raschen, widerhallenden Schritten.

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Re: Hauptstadt Luca - Die Burg

Beitrag von Leander Mador am Sa 1 Dez 2012 - 13:26

Ich konnte mich noch sehr gut an die alte Königin erinnern und bei ihrer Nennung musste ich sehr schmunzeln über Orianas Worte. Jedoch als die Tür geöffnet wurde drehte ich mich den eintretenden Mädchen zu und legte dabei meine Arme auf den Rücken. Blickte sie einfach stumm an. Ich kannte sie nicht, doch sie schien entweder etwas gesehen zu haben oder einfach nur extrem ängstlich zu sein. Mein Verdacht ruhte jedoch auf ersterem. Als Oriana den letzten Satz an mich sprach verneigte ich mich vor ihr und sah ihr dann nach, als sie aus dem Saal ging. Ich blieb jedoch noch hier und sah mich um. Wie lange war es her das ich hier gewesen war. Damals hätte ich mir nie träumen zu wagen geglaubt je die Burg und das alles wieder zu sehen. Ich strich sanft über das Holz des Ratstisches und blickte zu den Wänden ehe ich langsam ebenso den Saal verließ und Richtung meines Quartieres ging. Kurz davor bog ich jedoch ab und stieg eine Treppe nach oben. Öffnete eine Tür in den alten Korridor und befand mich anschließend auf einen der Balkone die hinaus über die Stadt und das Land blickten. Ich war früher immer sehr gerne hier gewesen und hatte den Ausblick genossen. Jetzt in der Dunkelheit brannte nur eine Fackel seitlich von außen um ein wenig Licht zu spenden. Lange stand ich da und schaute in die Nacht hinunter in die Stadt. Der Ausblick war wie damals unbeschreiblich. Die erleuchteten Lichter hier und da das rufen eines einzelnen. Etwas näher vernahm er das Gemurmel zweier Soldaten auf dem Wehrgang. Es hatte etwas friedliches. Doch irgendwann riss ich mich los und ging wieder hinein und hinab in mein Gastequartier. Legte dort mein Schwert und meinen Dolch ab und erfrischte mich noch etwas. Derweil kam ein Bursche herein, nachdem er geklopft hatte, und brachte mir die gereinigten Kleider wieder. Ich dankte ihm und schaute noch einmal nach der Schnittwunde am Arm. Säuberte sie und verband sie anschließend mit der Hilfe des Burschen ordentlich. Danach entließ ich ihn wieder und schaute mich etwas genauer in dem Raum um. Entdeckte ein Regal und sogar zwei drei Bücher welche ich einzeln mir anschaute und anschließend eines herausnahm. Es handelte von Taktiken im bereich des Handels und der Verwaltung. Was so ein Buch wohl hier zu suchen hatten. Vielleicht hatte es eine der Gäste vergessen. Ich setzte mich damit in die Nische beim Fenster und stellte ein Bein zu mir auf während ich das andere hängen ließ und hier und da etwas darin herumblätterte und lass. Konnte ja nicht schaden. Oriana hatte gesagt das sie mich rufen ließ und wenn sie es sich doch anders überlegt hatte so währe es auch nicht schlimm. Der Raum war gut geheizt worden seit ich hier war vor dem Ratstreffen und das Bett wirkte nach all den Jahren recht einladend. Doch ich würde warten. Nach all der Zeit kam es auf die paar Stunden auch nicht an, bis ich sie wieder sah, auch wenn sich mein Herz nach ihr verzehrte.

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Re: Hauptstadt Luca - Die Burg

Beitrag von Oriana Theirin am So 2 Dez 2012 - 19:48

Man hatte den langen Tisch, der sich in einem der Bereiche der privaten Räume der Königin befanden, bereits hergerichtet. Sie pflegte es grundsätzlich allein, beziehungsweise in Gegenwart ihrer Kammerjungfern zu speisen, sodass es kein ungewöhnlicher Anlass war. Die zahlreichen Kerzen tauchten das Zimmer in ein warmes, goldenes Licht, ähnlich wie des Sonnenauf- und Untergangs in Tydeion. Die Mädchen knicksten und gingen ihrer Arbeit nach, während Oriana die hauchzarten Vorhänge beiseite schob, die die einzelnen Bereiche voneinander abtrennte. Man hatte die Tür zu den Balkonen der Königin offen stehen lassen, sodass ein leichter Wind durch das Zimmer ging. Aus der Stadt wurde der Geruch von Eisen und Schmiede hochgetragen. und Oriana würde diesen Geruch immer mit ihrer Kindheit verbinden können. Jener, der Tydeion und Luca nicht kannte, mocte vielleicht Kopfschmerzen davon bekommen, gar behaupten, dass es stank, doch Oriana mochte ihn. Eine ihrer Zofen hatte im ganzen Raum Blumensträuße verteilt, manche waren Wildblumen von den Wiesen Tydeions, andere waren gezüchtete, edlere Blumen, von deren Geruch Oriana ihrerseits zu viel Kopfschmerzen bekommen würde. Es war ein Ritual, dass sie, ehe sie sich an die Arbeit machte, ihren Blick über Stadt schweifen ließ, versuchte, dass weit entfernte Glitzern des Meeres am Horizont zu erkennen, ehe sie sich dann lächelnd umdrehte und sich mit dem Rücken zur Tür an den Schreibtisch setzte. Vielleicht sollte sie in Bälde wieder den Zweitsitz in Ilivia besuchen. Die Stadt am Meer, das Oriana so liebte, war zwar weitaus kleiner und unbedeutender als Luca, aber gerade nach der Aufregung wäre es vielleicht gut, sich ein wenig zurückzuziehen. Rasch besann sie sich jedoch auf ihre Funktion und fing an, zu arbeiten.

Sie laß den Bericht mit hochgezogenen Augenbrauen durch. Man hatte zwei Verdächtige festgenommen und sie wurden zur Zeit verhört. Oriana sollte dann bald über sie richten. Sie sah's schon kommen, dass es einfach zwei arme Tropfe waren, die nichts verbrochen hatten, man sie jedoch festgenommen hatte, um Verdächtige zu präsentieren und um so die Öffentlichkeit zu beruhigen. Sie schob die Dokumente von sich und zog andere heran, las sie durch und setzte ihre Unterschrift unter jene, die es verlangten. Sie hatte viel verpasst und sie würde ihr Pensum heute nicht mehr ausschöpfen können. Die restliche Arbeit würde sich auf morgen verschrieben. Sie seufzte leise und massierte sich die Schläfen. Sie folgte einem strengen Tagesablauf, udn wenn jener gestört wurde, geriet alles aus den Fugen.
Ein Mädchen schob den Vorhang zur Seite und verkündigte, dass das Essen serviert werden würde. Es war Athenil, und sie sah die Königin nicht an - Oriana sie jedoch umso länger. Es herrschte Stille zwischen ihnen, und nach schier endlosen Minuten erhob sich Oriana und wies Athenil an, den 'Helden' zu holen, während sie sich auf dem Stuhl am einen Ende des Tisches niederließ. Der Tisch war geschmückt von sorgfältig zubereitetem Essen, zumeist gebratenes Geflügel, frisches Obst und gedünstetes Gemüse, da man vermutete, dass die Königin nach der Aufregung heute ohnehin lieber leicht als herzhaft, wie es typisch in Tydeion war, essen würde. Sie hatte ohnehin kaum Hunger, und sie hielt ihren Weinkelch hin, damit jemand ihr den Wein einschenkte. Jenen würde sie brauchen.

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Re: Hauptstadt Luca - Die Burg

Beitrag von Leander Mador am So 2 Dez 2012 - 21:39

Ich war gut weit gekommen in den Buch als es an meiner Tür klopfte. Ich hob den Kopf aus dem Buch und blickte zu jener hin.
"Ja, tretet ein." Die Tür wurde geöffnet und der Bursche von eben kam herein. Durch die Tür erkannte ich das draußen eine Junge Dame stand. Ich zog leicht die Augenbraue hoch.
"Sir. Eine der Hofdamen der Königin lässt mitteilen das die Königin nach euch verlangt zum Abendmahl." Ich blickte den Burschen einen langen Moment an. Ahh jetzt gab das Sinn und jetzt erkannte ich auch das junge Ding wieder. Mit gesenkten Blick stand sie da und wartete.
"Nun, dann werde ich ihre Majestät nicht warten lassen." Ich klappte das Buch zusammen und erhob mich von meinen Platz. Legte das Buch aufs Bett und schnallte meinen Gürtel um die Hüfte mit meinem Schwert. Ohne ging ich nirgends hin. Es war das Schwert meines Vaters und dessen Vaters. Es war das einzige was mir geblieben war und daher gab ich es nicht her. Ich fuhr mir noch einmal kurz durch die Haare ehe ich den Raum verließ und dem Burschen noch einmal dankte. Dann folgte ich dem Mädchen zu dem Gemach der Königin. Ich kannte den Weg zwar. So wie jeden kleinsten Gang in der Burg, doch es war besser wenn sie mich führte. Schließlich kamen wir an und ich nickte der Diensthabenden Wache kurz zu. Er schien aufmerksam zu sein, doch sein Blick folgte eher dem Mädchen und ihrer Rückfront als mir. Falsche Unbedachtheit und Aufmerksamkeit konnte sehr gefährlich werden. Das Mädchen ging schon mal herein um bescheid zu geben. Als sie die Erlaubnis bekam öffnete sie die Tür damit ich eintreten konnte. Ich dankte ihr und ging dann auf Oriana zu. Verneigte mich vor ihr.
"Meine Königin."

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Re: Hauptstadt Luca - Die Burg

Beitrag von Oriana Theirin am So 2 Dez 2012 - 22:10

Oriana saß zusammengesunken in ihrem Stuhl, als man den Gast ankündigte und jene eintrat. Sie erhob sich nicht, sondern blickte ihn lediglich an. Ihre Wangen waren leicht gerötet, was man jedoch eher auf den Weinkonsum hätte schieben können. Ja, es war ein sehr langer und merkwürdiger Tag gewesen, und niemand sollte oder könnte es ihr übelnehmen, wenn sie zu viel trank. Sie ließ ihren Becher sinken und blickte kurz an ihm vorbei zu der sich schließenden Tür, ehe sie die Hand erhob.
"Nein. Wir wünschen, allein zu speisen." Die Frauen blickten sich sichtlich verwirrt n, Athenil hatte ihren Kopf gesenkt udn Lady Lyta wollte schon zum Protest ansetzen, schwieg dann doch und scheuchte die Frauen raus.
"Es war für uns alle ein anstrengender Tag. Bitte, speist ohne mich und geht dann zeitig zu Bett, ich werde mich allein zurechtfinden." Oriana lächelte ihre oberste Kammerherrin an und konnte verstohlene Freude auf den Gesichtern der Mädchen erkennen Lady Lyta nickte schließlich, immer noch zweifelnd, und schloss die Tür hinter sich. Oriana blickte nun wieder zu ihrem Gast hoch und lächelte immer noch. Sein Verbeugen nickte sie gewissenhaft ab und deutete auf den Stuhl ihr gegenüber, damit er sich hinsetzen möge. Erst als er saß, stach sie mit ihrer Gabel eine Kirschtomate, aß sie jedoch noch nicht. Ein wenig kühle Luft blies in den Raum, und die Vorhänge schimmerten abwechselnd grün und golden. Es war still.
"Ich hoffe, die Räume sind zufriedenstellend?"

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Re: Hauptstadt Luca - Die Burg

Beitrag von Leander Mador am So 2 Dez 2012 - 22:38

Ich lauschte den Worten von ihr und beobachtete die Reaktion der Hofdamen besonders der obersten genau. Sie würde sich allein zurecht finden. Kurz kam mir der Gedanke mit einem schmunzeln, das ich ihr dabei durchaus helfen konnte. Als die Damen schließlich gegangen waren und Oriana mir zunickte nahm ich auf den mir zugewiesenen Stuhl platz, rückte das Schwert zurecht das es nicht störte und lehnte mich leicht zurück. Beobachtete sie leicht ehe ich zum Becher griff und einen kleinen Schluck trank. Ein feiner Wein, wie ich feststellte. Das beste vom besten, mehr verlangte eine Königin wohl nicht. Aber sie verdiente es auch nur das beste zu bekommen.
"Ja, mehr als ich benötige. Vielen Dank. Alleine das in einem Bett zu schlafen nach Jahren." antwortete ich ihr. Wollte noch etwas abwarten. Sie schien mir zum einen etwas reserviert zu sein, zum anderen hatte sie sicher schon das ein oder andere Glas Wein getrunken. Ich wagte mich jetzt einfach etwas vor um keine stille eintreten zu lassen. Stille konnte so manchen abschrecken.
"Ich hoffe ich bereite keine Umstände hier zu sein. Die Hofdamen schienen nicht sehr erfreut zu sein, das ich alleine hier mit dir bleibe."

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Re: Hauptstadt Luca - Die Burg

Beitrag von Oriana Theirin am So 2 Dez 2012 - 22:57

"Kann ich mir vorstellen." Oriana nickte und nahm nun die Kirschtomate in den Mund, ausgiebig auf ihr herumkauend, als würde sie ein altes Stück Brot essen. Sie kannte einen Fürsten, der gerne damit herumspritzte, und so entschied sie sich, es besser zu lassen, jene viel zu schnell zu verspeisen. Sie nahm nun das Messer in die Hand und legte sich ein Stück Huhn auf den filigranen Teller aus Zinn, schnitt sich ein winziges Stück und schob es sich wieder in den Mund, ausgiebig und lange kauend. Theoretisch konnte und wollte sie essen wie einer ihrer Männer, aber sie hatte immer die Worte ihrer Mutter im Kopf. Sie war eine Hochwohlgeborene und hatte sich auch so zu verhalten. Nun, das sollte sie nicht stören Außerdem verdeckte das langsame Essen die Tatsache, dass sie eigentlich kaum etwas aß. Sie spülte sich das Huhn mit Wein runter. Sie sah auf.
"Nicht weniger Umstände als für mich jeden Abend. Normalerweise sitze ich allein an diesem Tisch, während sie sich respektvoll im Hintergrund halten, warten, bis ich fertig bin und wenn ich mich wieder an den Schreibtisch zurückgezogen habe, essen sie. In ihren Quartieren. Ich denke, zumindest die Mädchen werden erfreut sein, einmal nicht warten zu müssen, bis ich fertig bin." Sie lächelte schmal und schnitt sich wieder ein Stück Fleisch ab. Sie hatte noch immer keinen Hunger.
"Man hat zwei Verdächtige festgenommen. Man erwartet, dass ich in den nächsten Tagen über sie richte", sagte sie dann, als würde sie über das Wetter reden, und sah ihn dabei nicht an. Es war ein falsches Urteil gewesen, was sie getrennt hatten, und jetzt stand eventuell das Leben seiner Freunde auf dem Spiel.
"Ich... weiß noch nicht, wie es ausfallen wird Wenn sie denn die Richtigen sind. Jedoch ist der öffentliche Druck da."
Ihr Ring berührte den Zinnbecher, den sie nun in der Hand hielt.
"Auf Tydeion", sagte sie dann, und es klang beinahe zynisch, wie ein sadistischer Toast auf sich selbst.

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Re: Hauptstadt Luca - Die Burg

Beitrag von Leander Mador am So 2 Dez 2012 - 23:16

Da sie nun zu essen begann tat ich es ihr nach. nahm mir etwas Fleisch und von dem Gemüse und Brot. Ich würde das essen genießen, wer wusste schon wann ich das nächste mal so köstlich Speisen würde. Daher aß ich auch sehr langsam. Beobachtete sie hin und wieder ein wenig und lauschte ihren Worten.
"Kann ich mir denken. Hättest du was dagegen wenn ich mal deiner Wache vor der Tür ein wenig auf die Zehen steige. Er schaut mir ein wenig zu sehr auf die Rückansicht deiner Jungen Mädchen. Ich kenne den Blick, wenn er nicht frühzeitig Einhalt geboten bekommt, vergreift er sich an einer." sprach ich zu ihr ehe ich etwas von dem Brot aß und sie wieder ansah. Zwei verdächtige gefasst. So so. Morgen würde ich mich eh einmal um meine Männer kümmern und schauen was es neues gab. Ob es zwei von meinen waren? Ich bezweifelte es stark, doch wollte ich es auch nicht ausschließen.
"Das wird sich zeigen. Du wirst die richtige Endscheidung treffen. Da bin ich mir sicher." Wir hatten einen Codex unter uns und hatten sich zwei von meinen Leuten fangen lassen so würden wir nichts für sie tun können. Doch würden sie auch nichts sagen. Die Folter hier die Orianas Männer auffahren konnten, war ein sanfter Windhauch zu der die wir alle in Despain erdulden mussten. Wir alle waren untereinander Loyal und keiner würde selbst wenn es sein Tod währe die anderen verraten. Als sie die Becher hob und sprach nahm ich meinen ebenso zur Hand und nickte.
"Auf Tydeion und seine Königin."

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Re: Hauptstadt Luca - Die Burg

Beitrag von Oriana Theirin am Mo 3 Dez 2012 - 1:43

"Willst du damit implizieren, ich könne das nicht selbst?", meinte sie, und es klang aggressiver als eigentlich gewollt. Sie musste sich als Frau in einer Männerwelt behaupten, und jedes Detail, das ihren sonst so wachsamen Augen entging, empfand sie als Schande und war deshalb nie begeistert, wenn man sie darauf hinwies. Oriana hatte ihre unmittelbare Dienerschaft eigentlich genug im Auge; Wachen jedoch hatten lediglich ihre Aufgaben zu verrichten und wenn sie darin nicht scheiterten, war Oriana eigentlich recht nachsichtig. jedoch würde sie es nicht tolerieren, wenn ihre Mädchen in Gefahr waren - die meisten waren ihr anvertraut worden, teils aus ärmeren Familien, damit sie endlich eine Chance auf ein besseres Leben hatten. Lady Lyta sah es allgemein nicht gern, wenn sich das gemeine Volk so nah an der Königin aufhielt, doch sie hatte jedes der Mädchen ins Herz geschlossen.
"Nun, du bist dem Kommandanten, zwei Königinnenwachen und vermutlich auch dem Hofmarschall auf die Zehen getreten - zurecht -, also kümmert es mich umso weniger, wenn es auch eine Wache ist." Sie zuckte lediglich mit den Schultern, und draußen war es, abseits vom gelegentlichen, kaum hörbaren Gelächter und den Rufen, äußerst still. Sie wünschte sich plötzlich wieder in Ilivia zu sein; sie vermisste das Rauschen des Meeres, sie vermisste die salzige Luft und sie vermisste es, den Wind durch die offenen Haare wehen zu lassen. Ja, sie vermisste ihre Jugend, und insbesondere die vollkommen sorglosen Tage mit Leander, wo sie lachend durch die Wälder geritten sind, sich bei Mondschein geküsst haben und an den wenigen sandigen Stellen von Tydeions Küste versucht haben, sich gegenseitig in die Wellen zu stoßen und egal wer gewonnen hatte, der Verlierer zog den Sieger meist nach. Es war immer schwer gewesen zu erklären, wie so sie plötzlich beide nass waren - Oriana hatte stets behauptet, das Korsett sei ihr zu fest gewesen und sie wäre ohnmächtig ins Wasser gestürzt, und Leander hatte sie dann natürlich gerettet. Wo sie daran dachte... ihr Mieder drückte auch jetzt relativ unangenehm, hinzukam der Wein. Aber sie konnte sich doch jetzt nicht einfach ausziehen - in jeder Hinsicht. Sie hatte es nie gelernt, sich alleine umzuziehen.

Oriana fächelte sich Luft zu und lächelte ihn über den Tisch an, ihren vorherigen scharfen Worten die Kraft nehmend. Es dauerte noch, bis sie sich an die Situation gewöhnt hatte. Wirklich realisiert hatte, dass er dort saß. Ja, sie müsste die richtige Entscheidung treffen. Nicht nur des Rechtens willen.
Sie hob ihren Kelch, prostete ihm zu und leerte den Rest Wein dann in einem Zug. Oriana war relativ trinkfest - als Kronprinzessin und Generälin der Armeen hatte sie Monate im Schlamm verbracht und dank ihrer Soldaten nicht nur Trinkfestigkeit, Sauflieder und derbe Sprüche erlernt.
"Um das Volk abzulenken, dachte ich über ein Turnier nach. Und sofern du es wünschst... wäre es auch für dich und vielleicht deine Männer eine Möglichkeit, ihren Namen in Tydeion ... reinzuwaschen." Sie blickte in lange an, ehe sie ihre Hand dann nach einer Blume ausstreckte und sie sich ins Haar schob.
"Außerdem bin ich ja fuuuurchtbar romantisch veranlagt, wie du weißt. Mein strahlender Ritter würde die verfluchten Verehrer und Bewerber abhalten." Sie lächelte träge. Zwei Fliegen mit einer Klatsche.

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Re: Hauptstadt Luca - Die Burg

Beitrag von Leander Mador am Mo 3 Dez 2012 - 13:03

Hatte ich da einen kleinen empfindlichen Punkt getroffen? ich schwieg daher und beobachtete sie leicht während ich das Stück Fleisch langsam zu ende kaute. Als sie weiter sprach musste ich innerlich schlucken. Hups, na da hatte ich ja gleich mal kräftig zugelangt bei der ersten Begegnung. Gleich alle mal für unfähig erklärt. Kein wunder das die Herren da ein "wenig" säuerlich waren. Doch wen störte das? Es war ja lediglich die Wahrheit und die Wahrheit war nicht leicht zu verkraften. Daher würde ich der Wache mal ein wenig näher bringen was es hieß Wache zu sein und nicht andere Ziele zu verfolgen. Ihre Worte waren schon recht nüchtern gewesen weshalb ich auch erst einmal schwieg. Doch da lächelte sie auch schon wieder und da konnte ich groß nichts mehr sagen zu. Ich aß daher langsam meine Mahlzeit weiter und trank etwas vom Wein.
"Ein Turnier. Hui, ich hab ewig keines mehr gesehen, geschweige den teilgenommen." stellte ich da mal etwas überrascht fest. Da würde ich wohl mal was üben müssen vorher.
"Doch an sich keine schlechte Idee. Was meine Männer jedoch betrifft, so dürfte das etwas schwierig sein. Sie kennen teilweise nur das Leben in Despain oder kommen aus anderen Königreichen. Lediglich Arus kommt aus Tydeion. Er lebte damals in den Bergen bei den Minen. Er hat damals einen Soldaten davon abgehalten ein junges Mädchen das immer frisches Wasser brachte zu vergewaltigen. Das Mädchen konnte fliehen, doch er wurde für das Vergehen einen Soldaten angegriffen zu haben und für versuchte Vergewaltigung an dem Mädchen zum Tode verurteilt. Er konnte jedoch fliehen und wie jeder verbannte oder zum Tode verurteilte kam er nach Despain. .. Er .. ist einer der Gründe warum ich .. überhaupt noch lebte damals. Er war der einzige der mir am Anfang geholfen hatte und der mich vieles gelehrt hatte." ich erzählte es mit einen wenig abgedrifteten Blick in die Ferne Richtung Fenster. Doch besann ich mich wieder und schüttelte den Kopf.
"Lang ist es her." wand ich es ab und blickte sie an, mit der Blume im Haar und musste an das Mädchen von damals das sie war denken.
"Dann muss ich wohl gleich morgen einmal die Schmiede aufsuchen um mir eine Turnierausrüstung zusammenzustellen. Das die strahlende Rüstung mit dessen Mann innen drin seine Ehre herstellt und euch Ruhmreich ehrt mit seinem Sieg." schmunzelte ich ihr leicht funkelnd zu.
"Gibt es immer noch diese netten Kränze für den Sieger oder gibt es neue Gewinne zu erhalten?" fragte ich mal nach und beobachtete sie nun mit einem intensiven Blick der schon fast darauf zu ging sie langsam mit den Augen zu entkleiden, doch so weit war es noch lang nicht.

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Re: Hauptstadt Luca - Die Burg

Beitrag von Oriana Theirin am Mo 3 Dez 2012 - 23:37

Oriana ließ Messer und Gabel schlussendlich sinken, denn sie hatten bisher nicht mehr gemacht, als auf ein paar Stückchen herumzukauen, ausgiebiger, als es eigentlich der Sache Wert war. Nun, auch wenn Leander sich sattessen würde, würde noch genug übrig bleiben, damit sich einig einige Leute aus der Küche erfreuen können.
"Ein Flüchtiger des Gesetzes also." Ihre Stimme war leise und sie tippte sich mit dem Zeigefinger gegen die Lippen ehe sie dann schließlich nickte.
"Wir werden selbstverständlich nicht nur Disziplinen wie den Tjost halten. Auch Zweikämpfe, Bogenschießen... und all solches. Der preis in letzteren ist meist eine besondere geschmiedete Rüstung oder auch Preisgeld. Es nehmen nicht wenige daran teil." Sie hob nur sacht die Schultern an und schenkte sich noch ein wenig Wein aus der silbernen Karaffe nach. Sie fühlte sich erhitzt und sie war plötzlich froh, dass die Fenster und Türen offen waren. Hier und da kam ein stärkerer Windstoß und trug angenehme Kühle mit sich. Es war still in dem Raum, schließlich räusperte sie sich, als beiden den Gedanken nachgehangen hatten - sie war ihm noch eine Antwort schuldig.
"Das sollte nicht nötig sein, denke ich. Lass dir eine Rüstung in der königlichen Schmiede geben. Tydeion ist bekannt für seine feine Waffen udn Rüstungen, aber am Hof sind dann doch die Besten versammelt." Sie lächelte sachte. Sie wusste, wie schnell ein schlecht verarbeiteter Harnisch durchstoßen werden konnte beim Tjost, oder sich ein Splitter durch die unzureichende Schulterrüstung verirren konnte. Und sie würde es nicht sehen wollen, dass er verletzt werden würde... sie tat den Gedanken daran mit einem Kopfschütteln ab, besann sich auf fröhlicheres. Er war ein Ritter und hatte Despain überlebt, es gab schlimmeres als eine nicht besonders gut verarbeitete Rüstung. Sie nahm die Blume aus dem Haar und warf sie ihm zu.
"Für meinen Ritter." Sie lachte leise - zweifelsohne lag es am Alkohol, und schob sich die filigranen Schuhe von den ebenso unwirklich kleinen Füßen, ähnlich winzig und weiß wie die Hände. Sie berührte die kühlen Fließen und ließ ihre Zehen darüber streichen. Ein wunderbar befreiendes Gefühl. Sie schloss einen kurzen Augenblick lang die Augen, ehe sie abermals Leanders Stimme hörte. Sie war im Stuhl zusammengesunken und wirkte vollkommen friedlich, das gerade, disziplinierte fehlte ihr nun vollkommen.

"Natürlich gibt es Kränze. Von mir selbst geflochten, wie schon damals." Sie tippte sich gegen die Stirn. Beide wussten, dass Oriana ihre Kränze nie selbst geflochten hatte, sie hatte das immer den Hofdamen überlassen. Es war langweilig und uninteressant, und es war meistens so gewesen, dass sie im Turnier selbst den treuesten Lords ihres Vaters hatte müssen ihre Gunst zeigen. Sie hatte Leander, ob es nun im Turnier oder in den Übungskämpfen jedoch immer heimlich eines ihrer feinen Tücher oder Schals mitgegeben als Glücksbringer und ihm dann immer verstohlen zugegrinst.
"Glaub mir, ich würde selbst reiten. Meine Mutter hatte es mir immer verboten, weil es sich für eine Dame nicht schickte, und weil ich das einzige Kind der Theirin-Dynastie war, und seitdem ich Königin bin, sträuben sich nicht nur meine Lords dagegen, weil es so gefährlich sein soll, sondern auch meine Gegener, da sie mit Konsequenzen fürchten, sollte ich ernsthaft verletzt werden... oder sie mich vom Pferd stoßen." Sie shcnaubte unwillig, wie eins jener Pferde. Sie bemerkte seinen Blick und zog die Stirn kraus.
"Was ist los, habe ich etwas im Gesicht? ... oh. OH." Sie sah rasch in eine andere Richtung - denn unter Alkoholeinfluss konnte sie nichts versprechen - und dachte zurück an die Zeit, wo dieser Blick sie immer hatte tief erröten lassen.
"Aber wir kennen usn doch kaum."

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Re: Hauptstadt Luca - Die Burg

Beitrag von Leander Mador am Di 4 Dez 2012 - 11:50

"Die meisten meiner Männer sind Gesetztesflüchtlinge. Zurecht oder zu unrecht bestrafte. Doch so wie Arus mir eine zweite Chance gegeben hat, obwohl er mich nicht kannte damals so gab ich ihnen eine und bis zum heutigen Tag, hat mich keiner von ihnen enttäuscht. Jeder einzelne von ihnen würde für mich sterben wenn es darauf ankäme und das nicht weil sie es so sagen das es besser klingt. Ich musste leider schon sehen das sie es wirklich auch umsetzten." meine Gedanken schweiften ab an viele Ereignisse wo dies geschehen war. Treue Männer, Freunde. Sie alle waren in den vergangenen Jahren eine Familie für mich geworden. Ich nippte lange Gedanken versunken an meinen Wein. Nickte bei den weiteren ausführungen was es noch geben würde lediglich nur kurz ehe sie mich wieder mit der Rüstung zurückrief.
"in der königlichen Schmiede. Ich fühle mich geehrt. Dort gibt es wahrlich die besten Rüstungen." schmunzelte ich und fing schließlich die Blume auf.
"Ich werde sie stehts in ehren halten." neigte ich leicht den Kopf als Dank ehe sie weiter erzählte und ich lachen musste.
"Oh, du wünschst einen Tjost zu reiten? Nun, kleide dich in Rüstung für jenen und ich gib dir einen Gegner der ehrlich gegen dich antritt und nicht darüber nachdenkt wer du bist." ich konnte mich noch gut an damals erinnern. Eines ihrer Schals trug ich noch heute bei mir, nah an meinem Herzen und legte es nie ab. Es war die letzte Geste gegeben ehe ich verbannt wurde und daher sehr kostbar. Ich bemerkte ihre Reaktion sehr wohl als sie wegblickte.
"Wir kennen uns schon länger als du glaubst." sprach ich mit einer Stimme wo ein unterton von Verführung und Lockung mitschwang. Ich neigte leicht den Kopf und griff dann unter mein Hemd wo ihr Schal lag. Langsam zog ich ihn hervor und wartete einen Augenblick ob sie ihn wiedererkennen würde. Sanft führte ich ihn ohne meinen Blick von ihr zu lassen zu meiner Wange und schließlich zu meinen Lippen welche jenen sanft küssten.

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Re: Hauptstadt Luca - Die Burg

Beitrag von Oriana Theirin am Di 18 Dez 2012 - 1:27

Oriana hatte den Kopf auf den gespreizten Fingern abgestützt, die Augen beinahe schon träge halbverschlossen. Wein und Betäubungsittel hatten ihre Wirkung hinterlassen, und sie kam nicht einmal mehr dazu zu fragen, ob das wirklich real war, oder ob sie bald im kalten Bett aufwachen würde, unruhig nach beiden Seiten tastend und um dort Leere aufzufinden. Sie hatte diesen Traum oft gehabt, und jedes Mal war es das Gleiche gewesen; die unglaubliche Enttäuschung allein zu sein, um Bett zu sitzen, während die geschäftigen Kammerzofen und Hofdamen um sie herumwuselten, um alles vorzubereiten, es war immerhin eine Ehre, der Königin beim Aufstehen zu helfen. Was hätte sie nicht alles gegeben, um alles wenigstens für einen Morgen einzutauschen, wo sie nicht von ihren Frauen umringt aufwachen würde, die ihre Gaderobe bereits herausgelegt hatten, das Frühstück auftischten und die Liste ihrer täglichen Pflichten abgingen, sondern vielmehr in den Armen des Mannes aufzuwachen, den sie seit mehr als einem Jahrzehnt ohne Einschränkungen liebte. Einen Tag eintauschen, wo sie nicht die Eiserne Jungfer sein musste, die Diplomaten mit dem Bösen Blick bedachte, die Waffenübungen der Knappen überwachte und irgendwelche Erlässe unterschrieb. Ein Tag, wo sie mit ihrem liebsten weißen Kleid, barfuß und gelösten Haaren laufen und lachen konnte, nicht würdevoll dreinblickend auf dem Thron sitzen müsste. Aber sie hatte sich dafür entschieden, Tydeions Ehefrau und gleichzeitig auch Mutter zu sein. Und das war etwas, was sie nicht einfach zur Seite legen konnte.

"Nicht nötig, sofern es keine Rüstung gibt, die dir genau passt. Der Tjost ist bereits gefährlich, und mit der falschen Rüstung... aber das Turnier muss erst noch in Planung kommen." Sie lächelte abwesend und senkte kurz den Blick.
"Wen gibt es dann? Wenn das Turnier meinerwillen abgehalten wird, wird auch erwartet, dass ich dort in den Zuschauerrängen sitze und jedem Ritter zulächle, der an mir vorbeireitet. Wäre ich inkognito dort, würde es auffallen. Und außerdem würde man mich bei der Parade erkennen. Wer würde dann gegen mich antreten wollen in ehrlichem Wunsch, mich zu besiegen, immerhin könnte er dann als Königsmörder dastehen... oder meine Berater prangern dies als Majestätsbeleidigung an." Ihr schroffer Ton verriet ihre Frustration. Ihr Vater war ein exzellenter General und Turnierreiter gewesen, und sie hatte es noch immer nicht geschafft, an seine Fähigkeiten heranzukommen. Sie wollte nicht sein wie er, ein herzloser Tyrann, doch gleichzeitig war da der Wunsch, an ihn heranzukommen und ihre eigenen Fähigkeiten zu demonstrieren. Aber sie war nur eine Frau, und das bedeutete, sie musste doppelt so gut sein wie ihr Vater. Sie hob den Blick zu ihm, lächelte entschuldigend.
"Er muss alt sein", meinte sie dann leise und beobachtete ihn unter ihrem trägen Blick. Sie wusste nicht, was sie tun sollte, es war eine Geste, die sie in erster Hand dazu gebracht hatte, sich in ihn zu verlieben, und sie vesuchte, dagegenzuhalten. Ihr Verstand hatte eingesetzt und kämpfte erbittet gegen Gefühl und Trunkenheit. Sie stand kurzerhand abrupt auf - bereute es jedoch, denn Schwärze udn Schwindel benebelten für einen Augenblick ihre Gedanken - und trat an die geöffnete Tür, die zum Balkon herausführte. Sie hielt einen Augenblick inne und atmete die frische Nachtluft ein, immer noch geschwängert vom Geruch der Schmieden, vermischt mit der Wärme des Tages und den Blumen der Gärten unterhalb des Balkons. Sie schwieg einen Moment, blickte in die Stadt hinab, wo einzelne Lichte Brannten und sie in der Ferne verliefen.
Doch dann drehte sie sich zu Leander um, löste sich dann vom Türrahmen und ging mit langsam Schritten auf ihn zu.
"Willst du ... heute Nacht in deine Gemächer zurückkehren?" Die Frage war leise und doch eindeutig formuliert, und Oriana konnte es selbst nicht glauben, dass sie dabei errötete. Nun, mit Glück konnte man dies im Kerzenschein nicht sehen. Hoffte sie.

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Re: Hauptstadt Luca - Die Burg

Beitrag von Leander Mador am Di 18 Dez 2012 - 19:31

Ich musste an ihren Vater kurz denken. Er war ein ausgezeichneter Turnierreiter gewesen und ich war mir sicher das Oriana sehr gut an ihn heranreichen würde. Doch wenn man sie nicht ließ, wie würde sie es oder alle anderen herausfinden.
"Sollte dich gar keiner einmal herausfordern werde ich es tun."
schmunzelte ich ihr noch zu und beobachtete sie noch eine weile. Beobachtete sie genaustens als sie sicher hob. Während sie nun so da stand am Fenster lehnte ich mich im Stuhl zurück und betrachtete sie weiter. Hatte ich eigentlich vorgehabt aufzustehen um zu ihr zu gehen doch sie war bereits mir wieder zu gewand und auf dem Weg zu mir. Ich ließ meinen Blick langsam über ihren Körper schweifen und wartete ihre Frage ab. Ich musste einfach grinsen bei den Worten und auch wenn es auch am Wein liegen könnte so meinte ich das sie errötete.
"Nein."
lautete meine Antwort, den darüber dachte ich auch gar nicht weiter nach. Ich erhob mich langsam und streckte meine Arme nach ihr aus in welche ich sie auch sogleich zog und innig küsste. So schnell würde ich sie nicht mehr los lassen.

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